Den fünften benutzt

Heute hatte ich meinen ersten Arbeitstag in der neuen Firma bzw. über die Zeitarbeitsfirma war ich dann bei deren Kundenunternehmen und dessen Kunde in Düsseldorf-Nord, am Flughafen.

Jetzt ist die Arbeitsstätte ca. 33 km von mir entfernt. Das heißt, ich fahre erst einmal mühselig bis nach Bergerhausen, um dann auf der A52 bis Kreuz Düsseldorf-Nord zu fahren und die A44 bis AS Lichtenbroich. Dann am Flughafen vorbei, direkt im nördlichen Gewerbegebiet von Lichtenbroich.

Ich werde erst einmal in den nächsten zwei Wochen für die Tätigkeit des Helpdesk geschult.

Ich habe erst einmal Kurs von 9 Uhr bis 15 Uhr. Danach frei. So konnte ich ein wenig auf der Rückfahrt den Berufsverkehr umgehen. Das schöne am Schulungsraum ist, dass man die landenden Flugzeuge vom Düsseldorfer Flughafen, EDDL, sehen kann. Zu meiner Enttäuschung, die bunte Vielfalt, ist in der Wintersaison nicht so vorhanden. Viel Eurowings, Air Berlin und noch einige Germanwings, aber auch Alitalia, Sun Express, und viele Businessjets aber keine Iberia. Der Airbus A380 der Emirates war nur um fünf Minuten hinter dem Flugplan und ich habe auch den landenden Dreamliner, Boeing 787, der ANA gesehen, die gegen 14.45 Uhr kam.

Und endlich: Ich habe den fünften Gang im Auto benutzt. Ich habe mich auch hier überwunden. Mein Vater hat den wahrscheinlich nur ganz selten benutzt. Mir ist das nie so richtig bewusst gewesen und daher habe ich ihn auch bis dato nicht benutzt. Ich war in der Sorge, dass bei einem Schaltfehler direkt in den Rückwärtsgang schalten würde, aber nach Bedienungshandbuch, ist dieser dann gesperrt.

Der Rückweg ging es schneller, aber Gott sei Dank fing der Stau auf der A52 schon an der AS Bergerhausen (Richtung Frillendorf) an, so dass ich schnell die Autobahn verließ.

Ich habe schon die 87.100 km überschritten. Durch diese Stelle werde ich aber wohl schnell meine Kilometer abspulen.

Ach so, die Verantwortlichen in der Firma reden nur Englisch, auch die Schulung läuft komplett auf Englisch ab. Natürlich ist das für das mich größtenteils kein Problem, nur einbißchen ungewohnt. Natürlich kenne ich auch alle englischen Wörter nicht: Outage zum Beispiel (Stromausfall).

Morgen geht es weiter. Auch wenn ich noch nicht produktiv arbeiten würde/dürfte, aber das was ich heute so gehört habe, würde ich gerne morgen zur Vertiefung schon mal anwenden, zumindest mal herum klicken, um so ein Gefühl der Sicherheit zu bekommen.

Meine qualitative Einschätzung des Jobs erfolgt erst dann, wenn ich ihn auch ausübe. In mir regt sich schon seit Zusage für diese Stelle im inneren Widerstand für diese Tätigkeit. Ich weiß nur nicht, ob das eine gewisse Nervosität, weil ich als Call-Center Agent noch nie gearbeitet habe, aber ob das gänzlich nichts für mich ist. Nur habe ich früher auch immer Herausforderungen angenommenen und habe alle bravurös bestanden.

Für mich ist das ganze noch sehr ungewohnt, in einem ausländischen Unternehmen zu arbeiten. Gewiss wir hatten bei der GfS auch viele ausländische Kursteilnehmer, aber in einem ausländischen Unternehmen zu arbeiten ist noch einmal eine ganz andere Nummer.

Ich gehe heute nicht zum Niederländisch-Kurs. Ich habe auch keine Lust dazu, wenn ich ehrlich bin.

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