Südbad Bochum Linden

Wegen eines Wettkampf-Wochenendes im Zentralbad in Gelsenkirchen war ich mal schon am heutigen Samstag schwimmen. Als Ausweichbad habe ich mal das Hallen-/Freibad Bochum-Linden, das auch Südbad genannt wird, besucht. Schon am 11.08.2016 war ich da das erste Mal dort. Schon damals hatte ich mich verfahren.

Südbad in Bochum

Das Südbad in Bochum-Linden

Vor meinem Schwimmbad-Besuch habe ich noch eben schnell mal neues Motoröl in den Motor gelassen. Aus Bequemlichkeitsgründen ist die Flasche mit dem Öl immer im Auto. Ich komme zwar mit dem Messstab so einigermaßen zurecht, aber ich halte die Messmethode sehr altmodisch und leider auch sehr ungenau.

Diesmal bin ich aber von Stoppenberg aus über Frillendorf auf die A40 nach Bochum gefahren und schon in Bochum-Wattenscheid West abgefahren und über den Zepplindamm, der Hasenwinkeler Straße, Am Sattelgut und der Halfmannswiese zum Schwimmbad gefahren.

Das Hallenbad war auch am heutigen Samstag sehr voll für meinen Geschmack und auch die Wassertemperatur ziemlich warm. Ich habe mir einige Berichte von anderen Badegästen durchgelesen und da lese ich, dass es denen fast zu kalt gewesen sei. Wahrscheinlich planschen die auch nur herum und schwimmen sich nicht aus, wie ich das so mache.

Leider waren von den sechs Bahnen, zwei für Schwimmkurse gesperrt und auf der anderen Seite war das 25 Meter Becken für die Planscher abgetrennt. Somit war für das normale Schwimmen nicht mehr viel Platz. Das Hallenbad ist arg in die Jahre gekommen, aber halt ist halt noch funktionstüchtig.

Nach dem Besuch bin ich froh, nicht nur ich kann keinen Köpper vom Startblock ins Wasser. Bei einer jungen Frau sah das so ähnlich aus, wie bei mir. Wobei ich früher immer mehr tief als weit gesprungen bin, wenn ich mal keinen Bauchplatzer gemacht hatte. Das war genau das gleiche wie bei den Bundesjungendspielen in der Grundschule, wo ich beim Weitwurf eher sehr hoch geworfen habe, als weit. Hätte man die Höhe und die Weite addiert, dann hätte ich eine gute Punktzahl erreicht ;-). Aber leider zählte nur die Weite. Meine schlechten Noten im Hallensport habe ich immer mit meiner Schwimmnote wettgemacht. Also turnen konnte ich noch nie und nicht an Geräte; Reck, Ringe, alles das größte Grauen für mich. Bockspringen ging noch, aber wenn man die Bank an die Kletterbank anbrachte und man sollte da hoch, das war für mich schon zu unsicher.

Von daher gehe ich auch nicht an diese öffentlichen Fitnessgeräte, die in den meisten Parks auch eher vor sich hin gammeln.

Mannschaftssportarten ging auch so. Beim Badminton war ich allerdings schon damals sehr gut. Nicht umsonst war ich in drei Vereinen gewesen.

Und im Schwimmen natürlich auch sehr gut und das mache ich auch regelmäßig sehr gerne, wobei ein Schwimmlehrer bestimmt nicht einverstanden wäre, wie ich meine Arm- /Beinzüge mache. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich habe heute da in Bochum-Linden auch die Schwimmlehrer gehört, wie sie die kleinen ständig korrigiert haben. In meinem letzten Badminton-Verein wollten die anderen Vereinskollegen mich auch ständig korrigieren. Einer sagte ständig: „Wenn ich (sinngemäß) mich so verbessern würde, dann wäre ich sehr gut.“ Aber das sagen immer die, die es auch nicht besser können. Beim Doppel haben andere ihre Lauffehler meistens auf mich geschoben (sinngemäß, das wäre doch mein Bereich gewesen) oder ständig Ausreden gehabt, sie wären nicht in dem Alter (mit 45 oder 50) oder sonst was.

Na ja, ich schweife ab.

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