Neue Route gefahren, Rückweg wieder alles dicht

Es war wider Erwarten doch nicht glatt (Schnee kam auch nicht, zum Glück), also bin ich mit dem Auto gefahren. Ich habe mir die Route auch ganz schnell im Kopf zurecht gelegt, denn zwischen dem Blogeintrag von heute morgen und der Abfahrt betrug es nur 15 Minuten. Aber ich bin eh ortskundig und hatte mir die Route insgesamt schon wochenlang angeschaut.

Von Stoppenberg bin ich auf der L20 bis zum Frillendorfer Platz gefahren, dann auf die L191 nach Steele abgebogen. Im Kopf ist das ungewohnt, denn man will nach Südwesten fahren und fährt erst einmal Richtung Osten. Die L191 wird später zur Langenberger Straße und dann kamen mir altbekanntes entgegen. Genau ein Bus der Linie 177, mein ehemaliger leidvoller Begleiter, um damit ins Deilbachtal zu fahren, entgegen. Am Gymnasium Überruhr dachte ich, ich käme nie mehr an, denn die Ampelschaltung war sehr kurz.

Am Nöckersberg bin ich auf die A44 nach Velbert Ausbauende gewechselt.

Ausbauende ist derzeit noch in Heiligenhaus Hetterscheidt, an der Christopeit Arena in Velbert (ehemaliges Sonnenblumestadion) wo auch der SpVgg Velbert spielt, Männer als auch Frauen. Hier fährt man entgegen der Beschilderung auf der L426 gerade aus Richtung Wülfrath. Würde man der Beschilderung folgen, so müsste man sich durch das Stadtzentrum von Heiligenhaus quälen, was nicht besonders schön ist.

Die Straße führt in dieser Richtung stark absteigend und erst in Wülfrath Rohdenhaus geht sie auch mal wieder bergauf. Hier ist auch nur Tempo 50 erlaubt. Der Hintermann hatte es irgendwann von meiner Fahrweise satt und überholte mich. Ist nur komisch, dass ich ihn dann im weiteren Verlauf mindestens dreimal wieder eingeholt habe.

Am Ende der L426 in der Nähe von Niederschwarzbach, bin ich dann rechts auf die L422 nach Ratingen eingebogen. Hier stehen auch schon Hinweisschilder, die auf das nächste Teilstück der A44 und die A3 generell hinweisen. Die L422, erst heißt sie Meiersberger Straße, später Brachter Straße kann man gut mit Tempo 70 befahren. Nur obacht sollte man in den Ortsschaften haben, wo maximal 50 km/h erlaubt ist, weil dann steht dort so eine Fotokamera der örtlichen Städte.

Die Strecke ist landschaftlich sehr schön. Hier sollte ich mal an den wärmeren Frühlingstagen flanieren.

In Ratingen Ost bin ich dann auf die A44 bis zum Autobahnkreuz Düsseldorf Nord gefahren. Arbeiten der Straßenmeisterei deuteten auf einen Engpass. Später habe ich auf der Arbeit nachgeschaut und tatsächlich, genau an dieser Stelle 3 km Stau.

Insgesamt habe ich rund eine Stunde gebraucht. Aber eine Stunde Fahrzeit ist immer noch besser als eine längere Fahrzeit und im Stau zu stehen. Dann lieber eher von Gesamtstundenkilometer mal etwas langsamer fahren, aber dafür stetig, als Stop und Go.

Auf der Rückfahrt dachte ich nichts böses. Aber Pustekuchen genau vom letzten Stück des Autobahnkreuzes Breitscheid bis Essen Haarzopf mehr als 7 km Stau. Ich bin dann allerdings in Essen-Kettwig heraus gefahren.

Freitag ist bislang der einzige Tag in der Woche, wo der Verkehr schön gleichmäßig fließt.

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