Beneidenswert

Ich lese gerade auf Welt.de von einer Frau, die auch im Winter im Badeanzug draußen im See schwimmen geht. Beneidenswert. Aber auch extrem.

Ich war auch gestern bei +14 Grad Außentemperatur draußen schwimmen, im Essener Grugabad. Alleine war ich nicht. Es waren noch etliche andere Leute da und nicht nur ältere und nicht nur Männer. Ältere Frauen, jüngere Frauen, alle haben da in ihren Badesachen ihre Bahnen gezogen. Die Dusche war noch gefühlt eiskalt, aber das war sie schon immer. Das Schwimmerbeckenwasser immer noch frisch, aber doch sehr schön. Macht Lust auf mehr :-). Die Sonne kam wunderbar raus.

Grugabad mit dem Sprungturm

Ich höre schon die ersten vor der Tastatur bibbern.

Perfektes Schwimmwetter. Nicht Badewetter. Die meisten Menschen baden und schwimmen nicht. Baden bedeutet für mich. Einmal rein ins Wasser und dann fünf Stunden sich draußen braten lassen. Schwimmen bedeutet für mich: Bahnen ziehen (ich weiß, ultralangweilig für die meisten, vielleicht genauso langweilig für mich ins Fitnessstudio zu gehen und da auf einem Laufband die Wand anstarren).

Im See bade ich, nicht im Schwimmbad. So ist meine komische Definition. Vielleicht sollte man für dieses Jahr sich doch einen Neoprenanzug kaufen (Sommer wird es sowieso ja nicht mehr – wir hatten zwei Wochen Sommer Ende März/Anfang April, das war es für dieses Jahr), denn vom Gefühl her kann man frühestens im Juli so einigermaßen gut in den See gehen. Es muss ja kein Ganzkörperanzug sein, aber so was halbes, so eine Shortykombi, vielleicht.

Ist alles eine Gewöhnungssache.

Hin bin ich noch mit den öffentlichen Verkehrsmittel gefahren (Linie 107 bis HBF und dann U11 bis Grugabad (die Station heißt anders). Zurück wollte ich erst nur bis zur Martinstraße laufen, zog es dann aber vor doch ganz zurück nach Stoppenberg zu laufen, was zirka eine Stunde und 10 Minuten dauerte. Mit dem Fahrrad wäre das Hin- und Zurück eine ideale Distanz.

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