Fahrradlieferung am Freitag morgen zwischen…..

Das Fahrrad soll am Freitag morgen zwischen 8 Uhr und 12 Uhr kommen. Ich habe den Termin noch umbiegen können. Allerdings muss ich auch sagen, es ist dreist vom Spediteur.

LuckyBike schrieb mir, dass sich der Spediteur erst mit mir telefonisch in Verbindung setzt. Ich habe die ganze Zeit unhöflicherweise (mache ich sonst nie) mein Handy am Arbeitsplatz liegen und warte auf den Anruf. Es kam nichts und ich dachte, ok in dieser Woche wird das nichts mehr.

Am Abend komme ich dann um 21.00 Uhr nach Hause, da lese ich eine Mail, dass die Lieferung eigentlich schon heute kommen würde. Und ich habe mich mit meinem Vorgesetzen vor Ort so abgestimmt, dass ich ihn erst unterrichte über den Zeitpunkt der Lieferung, damit mögliches Nacharbeiten besprochen wird.

Ich finde es dreist vom Lieferanten. Erst wartet man auf einen Anruf, der nicht kommt, dann wird einfach ein Tag festgelegt, ob man kann spielt keine Rolle, denn nach der Ansicht von Lieferungsfirmen, Telekom und sonstigen Serviceunternehmen ist man wohl ständig arbeitslos oder man hätte utopischerweise noch einen Partner zu Hause. Aber in der heutigen Zeit müssen auch diese Firmen wissen, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, dass die Frau zu Hause ist und nur auf die Kinder aufpasst.

Nein, den Brückentag habe ich mir absichtlich nicht frei genommen, weil diese Tage sehr begehrt sind und weil irgendwie alle da frei haben, oder fast alle jedenfalls.

Ich weiß nicht, ob es möglich gewesen wäre, das Rad zu bestellen und dann am Samstag im Laden abzuholen. Aber ob die Unternehmen die Methode kennen? Die Telekom hat mich förmlich dazu gezwungen, den Router über den Postweg liefern zu lassen und nicht im Telekom-Laden abzuholen.

Man sollte dem Kunden selber entscheiden lassen, wie die Ware zu ihm hinkommt.

Da die 40 Stunden-Woche wieder schleichend eingeführt worden ist, nachdem man schon quasi bei 37,5 Stunden angelangt war, sollte sich Transportunternehmen Gedanken machen, wie man die Ware zum Kunden bekommt, ohne dass dieser immer einen halben oder ganzen Urlaubstag verschwenden muss.

Aber man macht das ja nicht, weil manche Unternehmen dann Lagerhaltungskosten verlangen.

Leider gibt es in Stoppenberg und Umgebung keine Packstation von DHL. Die nächstmögliche soll auf der Steeler Straße stehen und die mir bekannte steht im Bahnhof Essen-West, was aus Altendorfer Sicht sehr praktisch war, denn nach der Zugankunft konnte man direkt das Paket in Empfang nehmen.

Eigentlich sollten solche Packstationen auf den zentralen Plätzen immer vorhanden sein. Sie müssen ja nicht einzeln herumstehen, sondern können fest verbaut in Gebäuden sein. Natürlich kann man dort kein Fahrrad oder die Waschmaschine verstauen, aber solche Sendungen wie das Fahrradschloss. Aber irgendwie ist der Ausbau von DHL ins Stocken geraten.

Natürlich soll auch nur der Zugang dazu erhalten, der einen entsprechenden Code hat, den man vor einen Scanner hält. Also sprich, dass sich vor der Packstation noch zusätzlich ein Rollo hochfährt oder ähnliches, damit die eigentliche Packstation geschützt vor Vandalismus ist.

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