Überweisungen ins Ausland teurer – wer hätte das gedacht?

Jetzt hatte ich heute eine neue Ferienunterkunft gefunden, die angeblich auch Überweisungen anbietet. So, ich habe die Reservierungsanfrage gestellt und die kamen wieder auf den Punkt: „Nee, überweisen ist doch nicht möglich, nur cash“

Da habe ich aber den Link und einen Screenshot davon gemacht, dass es bei denen aber so steht.

Ich war mal wieder aufgebracht, weil ich das nicht verstanden hatte, warum das trotz Angabe auf der Webseite trotzdem nicht möglich sei.

Zur Sicherheit habe ich mal nachgefragt, ob die Überweisung in den Niederlanden eine andere Bedeutung hätte, als in Deutschland. Kann ja sein, dass ein inhaltstechnisches Missverständnis (False Friend wahrscheinlich noch) vorliegt.

Dann kam heraus, sie würden es erst nicht anbieten, weil die Überweisungen ins Ausland teurer wären.

An diesen Punkt hatte ich nicht nachgedacht, weil ich aus der Vergangenheit weiß, dass Bestellungen im Ausland immer teurer sind als im Inland. Ich hatte schon Überweisungen an eine niederländische Singlebörse (um Frauen dort kennenzulernen) kennenzulernen getätigt, Bestellungen bei BOL gemacht, Fahrkarten bei der SNCF gekauft (allerdings mit der Mastercard) und auch eine Überweisung nach Spanien im Jahre 2007 getan, wo SEPA noch unbekannt war und gerade für den Einsatz für den europäischen Zahlungsverkehr eingeführt werden sollte.

Die Unterkunft soll 350 Euro für die 7 Tage kosten. So mit der Überweisung wird es etwas teurer, aber ich denke es wird wohl nicht die 370 oder 380 Euro übersteigen.

Ich habe mal wieder an steuerliche Gründe oder ähnlichem Mehraufwand für den Vermieter vermutet. Die banalen Dinge kann ich mir nicht so schnell vorstellen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.