Alles gut beim Zahnarzt

Mein heutiger Zahnarztbesuch war doch positiver als gedacht.

Mir ist vor einem Jahr ein Stückchen Zahn abgebrochen; ich bin damals aus Zeitmangel nicht hingegangen und heute bei der Zahnreinigung, die mich 95 Euro kostet (aber dieses Geld gebe ich gerne aus, viel lieber als für einen technischen Schnickschnack), dachte ich dass man mich darauf hinweist. Oder ist die Stelle zugewachsen? Keine Ahnung. Weder mein Zahnarzt und auch die Fachkraft für die Zahnreinigung hatten etwas gesagt.

Ich war schon etwas aufgeregt, aber war doch alles gut.

So manch einer würde das so hinstellen, als wäre ich sehr sensibel. Ich wusste noch nicht, dass ich das bin. Ich habe mich eher für Introvertiert und nachdenklich deklariert, aber sensibel?

Auch harte äußere Kerne haben immer einen weichen Kern, den sie gerne damit verdecken wollen.

Fahren sensible Menschen auf einer mehrspurigen Straße Fahrrad und biegen dann links ab bei vollem Autoverkehr? Klar ich bin auch eher vorsichtig, aber so vorsichtig auch nicht, man muss es auch nicht übertreiben (mit der Vorsichtigkeit). Man muss auch nicht immer mit dem Kopf durch die Wand, so wie ich das tagtäglich erlebe. Allerdings den gesunden Mittelweg wird man selten finden.

Hauptbahnstrecke mit BR422 (S9 nach Wuppertal) und BR403 (ICE im Hintergrund)

Auf dem Rückweg, noch im Gedanken an die sehr nette Fachkraft (ja blondhaarig war sie auch, aber eher kantig gebaut, was mir sehr gefällt; ich mag auch eher solche Frauen, fachlich war sie auch sehr top – ob sie mich beeindrucken wollte? Oder war sie eher nervös, denn der Händedruck verriet da etwas), die bei mir die Zahnreinigung durchführte, bin ich noch mehrmals über die Brücken der A52 gefahren und den tagtäglichen Stau gesehen und mich gefragt, wie konnte ich das früher nur aushalten? Viele Leute finden das wohl noch gut (offiziell natürlich nicht, aber es scheint wohl da keine richtige Schmerzgrenze zu geben).

Viele sagen, dass sie mit dem Auto schneller wären als mit dem ÖPNV. Ich glaube aber letztendlich gleicht sich das aus. Unfälle sind nun mal (leider) an der Tagesordnung, wenn ich so mal ganz grob die Zeitungsberichte der letzten Woche im Kopf überfliege. Ich lese mindestens einmal am Tag dass irgendwo ein Unfall die A40, A52 oder A59 passiert ist. Wobei das hier nur die besonderen Unfälle sind.

Weil ich heute früher gegangen bin, arbeite ich in den nächsten zwei Tagen die Zeit nach. So ist das nun mal, aber es sind nur insgesamt 90 Minuten. Also noch überschaubar.

Ich habe zurzeit einige komische Abstürze hier in Fedora 26 mit dem Xorg-System. Beim ersten Mal hat Fedora noch auf meinem Wunsch hin den kompletten Fehlerbericht an das X.org-Team gesendet. Ich sende alle meine Fehlerberichte an die zuständigen Teams. Nur so kann eine Verbesserung der Open-Source durch neue Updates gewährleistet werden.

Die Abstürze zeichnen sich so aus, dass der Bildschirm erst schwarz wird und dass man sich dann neu anmelden muss. Der PC ist noch aktiv, also er stürzt nicht ab.

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