Spaziergang in Stoppenberg am Sonntag Nachmittag

Nach meiner Fahrradtour aus Bochum am Samstag wollte ich auch gestern etwas machen. Aber ohne Fahrrad. Nicht, dass ich das Fahrradfahren überdrüssig wäre, aber ich wollte auch mal schauen, wie weit ich mit dieser Situation der Thrombose auch normal laufen kann.

Vorneweg: Es wird von Tag zu Tag besser. Bin ich am letzten Dienstag zum Hausarzt, eine recht kurze Distanz noch sehr langsam unterwegs gewesen, konnte ich im Vergleich dazu mein Lauftempo wieder fast auf Normalwert bringen. Das selbstgespritzte Heparin zeigt schon Wirkung. Aber aufgrund der Lage der Thrombose, genau in der Kniekehle, wird die vollständige Schmerzbefreiung noch etwas länger hinziehen als bei der ersten Thrombose, die wohl etwas mehr im Oberschenkel war.

Gestern bin ich dann also auf dem offiziellen Ersatzweg zum RS1 Richtung Hallopark gelaufen. Bei der ersten Stehle (die ja zur Grünen Hauptstadt aufgestellt worden ist), habe ich mich kurz niederlassen. Ich habe auch einige Pausen gemacht. Normalerweise laufe ich 4 km ohne eine Pause zu machen, empfinde das Warten an der Fußgängerampel als Zeitverschwendung.

Ausblick Stehle Stoppenberg

Ausblick von der Stehle auf Stoppenberg

Der dieser Stehle hat man einen Ausblick auf Zollverein (Kokerei 1993 geschlossen und Zeche mit Schacht 12, 1986 geschlossen) und natürlich auf Stoppenberg mit der Stiftskirche, Nikolauskirche und Thomaskirche, die seit mehr als zwei Jahren nicht mehr die korrekte Uhrzeit anzeigt.

Die Stoppenberger Thomaskirche mit der verkehrten Uhrzeit

Hallopark Stoppenberg

Hallopark in Essen-Stoppenberg

Auf den Kunstrasenplätze vom Stadion Hallo fanden natürlich jetzt wieder Fußballspiele statt. Der Heimatverein, der FC Stoppenberg hatte mit allen sein drei Herrenmannschaften Heimspiele.

  • FC Stoppenberg 1 spielte gegen Tura 86 (Endstand: 4:2, Kreisliga A Gruppe 1)
  • FC Stoppenberg 2 spielte gegen TuS Helene 2 (Endstand 4:2 Kreisliga B Gruppe 1) und
  • FC Stoppenberg 3 gegen TUSEM Essen 3 (Endstand: 4:5 Kreisliga C)

Die einzige Frauenmannschaft ist seit zwei Saisons nicht mehr aktiv. Einige Spielerinnen sind zu ESC Preußen (an der Seumannstraße) gewechselt.

Ich habe das Stadion in nördlicher Richtung umrundet, dann noch einmal eine Pause an der Sporthalle Hallo (Heimstätte vom TUSEM Essen (jetzt Handball), ETB Wohnbau Baskets und der HSG Hallo.

Mit Pausen habe ich den eigentlich sehr kurzen Weg doch ziemlich gut geschafft. Es waren auch +25 Grad gestern, die auch noch hinzu kamen, auch wenn ich eine kurze Hose und T-Shirt getragen habe. Ich habe keinerlei Probleme den Kompressionsstrumpf in modischer schwarzer Farbe in aller Öffentlichkeit zu tragen. In 2011 gab es nur den in Hauttönen, also dem altmodischen beige, aber das Schwarz passt doch viel besser. Bislang hat noch niemand gefragt.

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