Bottrop-Gladbeck-Gelsenkirchen

Was sind als eine Nahtour anhört, waren untern Strich 48 km in ungefähr fünf Stunden.

Mein Ziel nach Dorsten zu fahren, ist wieder fehl geschlagen. Die Deutsche Bahn AG erneuert Weichen und Signale im Bahnhof Dorsten für das elektronische Stellwerk. Also ist kein RE14 zwischen Essen und Dorsten gefahren; die RB44 (Oberhausen-Dorsten fährt auch nur bis Bottrop) und die RB43 fährt auch nicht. Für lärmgeplagten Anwohner mit Sicherheit ein Segen, wenn keine Dieseltriebwagen laut daher fahren.

Die S9 fährt wegen Bauarbeiten auch nur zwischen Bottrop und Wuppertal. Der nördliche Abschnitt zwischen Bottrop und Haltern wird bis ungefähr fast Ende Mai nur durch Busse bedient. Dabei wird nur der Abschnitt zwischen Gladbeck West und Gelsenkirchen Buer Nord bebaut.

Ich bin daher nur bis Bottrop HBF gefahren (ich war noch vorher in der Stadtbibliothek und habe 8 Bücher zurück gegeben) und bin dann erst zum Heidesee gefahren. Der See steht unter Naturschutz und alle Arten des Vergnügens sind verboten. Ich habe den See einmal umrundet und bin dann geradewegs nach Bottrop-Kirchhellen gefahren.

Sankt-Johnnes der Täufer Kirche in Kirchhellen

Auf dem Marktplatz war ein Beachvolleyball-Feld aufgebaut. Es war allerdings verboten eigene Getränke zu benutzen. Zumindest gab es kein Rucksackverbot. Da der Veranstalter ja am Hungertuch nagt, soll man dessen Getränke benutzen, wahrscheinlich wie weiß wie teuer.

Ich habe es sein gelassen und bin nach Feldhausen gefahren. In den Sommermonaten aussteigen hier aus den Linien RE14, RB44 und RB43 normalerweise hunderte Leute wegen der Movieworld aus, aber heute war alles ganz ruhig.

Am Schloss Beck, hier war High Life, bin ich vorbei nach Gladbeck-Zweckel gefahren. Allerdings habe ich nur einen Zipfel davon genommen und war flugs in Gelsenkirchen-Scholven auch an den ehemaligen Veba Öl-Werken.

Irgendwo zwischen Feldhausen und Gladbeck

Über das Stadion Lüttinghof vom SC Buer-Hassel 1919 bin ich zurück nach Scholven gefahren.

Im letzten Jahr bin ich auch diese Strecke kommend aus Dorsten gekommen, bin aber in einen heftigen Regenschauer gekommen und war danach sehr nass. Heute tropfte nur der Schweiß.

In Gelsenkirchen Buer angekommen, wollte ich eine öffentliche Toilette aufsuchen, aber ich fand keine. Ich hatte irgendwie die Vorstellung, dass ich dachte, dass es eine gäbe.

Die Hochstraße in Buer hat wieder einen guten Touch bekommen. Viele Jahre war sie überhaupt nicht betretbar, weil es an guten Geschäften mangelte.

Am letzten Spieltag der Fußballbundesliga sah ich die übliche Anzahl der königsblau gekleideten Fans zu ihrer heiligen Stätte am Berger Feld pilgern. Königsblau gewann 1:0 gegen Eintracht Frankfurt.

Ich war auch zwei Mal auf Schalke (ja das ist korrektes Deutsch), allerdings noch im ehrwürdigen Parkstadion. Einmal gegen den 1. FC Nürnberg und einmal gegen Borussia Mönchengladbach, letztes Spiel auch bei ähnlichen Temperaturen und Sonneneinstrahlung wie heute. In der Veltins-Arena habe ich mir nur einmal ein Handballspiel angeschaut, TBV Lemgo gegen THW Kiel.

Glückauf-Kampfbahn an der Kurt-Schumacher Straße

Einige Kilometer südlicher auf der Kurt-Schumacher Straße (L608) habe ich mir die Glückauf-Kampfbahn wieder einmal angeschaut. Zu meinen Zeiten als ich den FC Schalke 04 Amateure anschaute, fand sich noch ein Naturrasenplatz. Heute wird die ehrwürdige Kampfbahn, wo mein Vater mit meiner Mutter das Spiel der Knappen gegen den 1. FC Köln vor 27.000 Zuschauern anschaute (irgendwann in den 60er oder Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts), nur von DJK Teutonia Schalke-Nord benutzt. Der Verein spielt in der Kreisliga Gruppe A2 und verlor das letzte Spiel am 06.05.2018 zu Hause gegen SV Horst-Emscher 08 II mit 0:8.

Die Schalker Meile hindurch, weiter auf der Kurt-Schumacher Straße Richtung Innenstadt mit dem Rad gefahren. Bei meinem Lieblingsgriechen habe ich mich mit einem Jägerschnitzel mit Pommes gestärkt. Danach bin ich den üblichen Weg von Gelsenkirchen nach Schonnebeck und schließlich nach Stoppenberg gefahren.

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