Rhein-Ruhr Zentrum Mülheim und kurzer Umweg über Bredeney

Nach dem Sieg der Belgier gestern Abend bin ich auch recht spät ins Bett gekommen. Ich muss wieder in meinem normalen Rhythmus kommen. 23.00 Uhr und später ist einfach zu spät, wenn man wie ich früh aufsteht.

Ich hatte mir wieder vieles ausgedacht, aber irgendwie fand ich nur den Weg ins Rhein-Ruhr Zentrum (RRZ) mit dem Rad. Dabei bin ich den RS1 gefahren, sondern über den Essener HBF und Rüttenscheid auf den anderen Weg, die ehemalige Strecke der Rheinischen Eisenbahn, die 1986 auch für den Güterverkehr geschlossen wurde (den Personenverkehr hatte man schon Ende 50er Jahre des 20. Jahrhunderts eingestellt), entlang der Gruga zum RRZ.

Der Weg hat hier ein Gefälle, so dass ich das Rad hier einfach herunter rollen lasse. Umgekehrt ist die Steigung auch nicht so dolle, dass es unmöglich wäre zu fahren.

Im 1973 eröffneten RRZ am Humboldtring bin ich bei Karstadt Sport mit einer neuen langen Tight fündig geworden. Eine hatte ich ja in Rostock gelassen, aufgrund des Alters und der kaputten Stellen und daher wäre es gut noch eine dritte zu haben. Ursprünglich hatte die mal 39 Euro gekostet, aber durch verschiedene Reduzierungen habe ich sie nun für 13 Euro kaufen können.

Ich bin dann noch kurz bei Thalia gewesen und bin auch wieder gefahren. Ursprünglich wollte ich über den RS1 zurück nach Essen, aber ganz spontan bin ich die Humboldtstraße nach Fulerum/Haarzopf gefahren. Hier fährt auch die Buslinie 130 und zum Teil auch die Linie 138 der Ruhrbahn. Es ist auch ziemlicher Anstieg nach Fulerum/Haarzopf.

Ich fahre hier aber langsam hoch. Das Ziel sollte auch sein, nicht aus dem Sattel zu steigen. Vielen meinen immer schnell hochfahren zu müssen, was dann sie zum Schwitzen verleitet und auch ermüden lässt.

Blick von Essen-Fulerum nach Mülheim

Schließlich bin ich dann am „Erbach“ ausgekommen. Hier gibt verschiedene Möglichkeiten zu fahren. Die Buslinie 136 endet hier und fährt nach Mülheim/Oberhausen, die Linie 194 endet auch hier und fährt ihre lange Tour durch Bredeney, Stadtwald, Rellinghausen, Steele, Kray nach Gelsenkirchen Rotthausen und endet dann am Gelsenkirchener Hauptbahnhof.

Die eben genannte Linie 130 fährt hier weiter zum Flughafen Essen/Mülheim und endet am Hauptfriedhof in Mülheim. Enden tut hier auch die Linie 145 und fährt wieder zurück nach Heisingen über Hauptbahnhof.

Ich bin aber die L132, das ist die Hatzper Straße, Richtung Bredeney gefahren. An Haarzopf denke ich immer wieder an die Verwandtschaft mütterlicherseits, die hier auch ein eigenes Haus hatten. Das Haus lag abseits der Raadter Straße (der L64) in einem kleinen Wald, welches auch einige Karnickelställe hatte und einen kleinen verwaldeten Garten. Nach dem Tod der Frau vom Mann und der Umzug des Mannes wurde das Haus auch abgerissen.

Über Bredeney bin ich auch über die B224 (der Alfredstraße) nach Rüttenscheid gefahren, wo ich dann in Höhe des U-Bahnhofs Florastraße der Straßenbahnlinien 107 und 108 auf die Rüttenscheider Straße wieder zum HBF gefahren bin.

Es war eigentlich auch eine kurze Fahrt. Vielleicht zwei Stunden. Aber zurzeit habe ich auch keine so große Lust auf weite Fahrten mit dem Rad. Morgen werde ich auf jeden Fall wieder schwimmen gehen und zwar nicht nur schwimmen, sondern auch so liegen und so.

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