Ein Tag mit einem richtigem Happy-End

Oder man könnte auch sagen: Glück im Unglück.

Ich bin heute morgen normal zur Garage gegangen, habe mein Fahrrad aus der Garage geholt, die Fahrradlampen montiert und bin zur Arbeit gefahren. Es hat wie aus Kübeln gegossen, aber ich bin ja regentauglich, wie auch ein anderer Arbeitskollege, der auch keine Angst vor Regen hat.

Der Arbeitstag war recht durchmischt. Es gab Höhen und Tiefen und die üblichen komischen Beschwerden von Kollegen.

Na ja. Ich war noch einkaufen und habe da wieder eine sehr gut aussehende Frau gesehen. Ob ich ein Faible für Frauen habe, die beim Bäcker arbeiten? Na ja, richtiger Bäcker sind das ja nicht – so im klassischen Sinne.

Bis hier hin war noch alles super klasse. Das sollte sich schlagartig ändern. Ich stehe mit meinem Rad vor dem Garagentor und greife in meine Fahrradtasche, wo ich immer meine Schlüssel verstaue. Genau diese Schlüssel waren nicht mehr drin. Ich habe dann alles ausgeleert und absolut nichts gefunden. Ich hatte meine Schlüssel am Morgen nicht eingesteckt, nachdem ich das Rad bestückt hatte.

Ich bin dann zum Haus gegangen, habe bei einer Nachbarin geschellt. Es ist eine Nachbarin, die nebenan die Garage hat. Eine sehr nette Frau, um die 70 Jahre, ihr Mann ist vor einem Jahr verstorben (mit ihm konnte ich nicht so gut). Sie ist gebürtige Niederländerin. Auf jeden habe ich bei ihr angeschellt und sie sagte mir noch an ihrer Tür, dass sie sich schon gewundert habe, dass ich die Garagentür offen hatte. Für mich der Hinweis, dass der Abend noch gut ausgehen würde.

Ich bekam einen Schlüssel von ihr, bin flugs zur Garage gelaufen und genau. Das Garagentor stand offen und im Schloss meine Schlüssel.

Der Abend war gerettet. Nicht auszudenken, wenn ich jetzt gar nicht in die Wohnung gekommen wäre.

Also muss ich morgen früh meine Gedanken mehr sortieren und nicht immer anderes denken.

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