Wie könnte die Zukunft aussehen?

Ich weiß wie die Zukunft ausgesehen hätte, wenn man gewollt hätte.

Im Ruhrgebiet würde der Metrorapid fahren, der als Nahverkehrsmittel zum Transrapid zählen würde. Mit dem Transrapid hätte man europäische Distanzen in einer vernünftigen Zeit überbrückt. Fahrten von rund fünf Stunden nach Paris vom Ruhrgebiet, wären in weniger Zeit möglich. Fahrten Ruhrgebiet nach Madrid – heute mit den Schnellverkehrsstrecken in ungefähr 18 Stunden möglich (was auch super schnell ist), bedeutend weniger und umsteigefrei.

Heutzutage würde man mit dem Thalys von Essen (wo ich wohne) nach Paris fahren, dort umsteigen in den TGV vom Gare de Lyon nach Avignon, um dort mit dem AVE der Renfe über Montpellier, Gerona, Barcelona nach Madrid und dann noch womöglich umsteigen nach Malaga oder Albachete (so eine Fahrt ist heutzutage möglich).

Die geplante Verbindung von Madrid nach Lissabon, wo man angeblich 345 km/h schnell fahren wollte, hatte man leider gekappt. Jetzt soll sie wieder auferstehen. Mit einem Transrapid hätte man sich das gespart und wäre womöglich umsteigefrei in nur einer Stunde oder 1,5 Stunden von Madrid nach Lissabon unterwegs gewesen.

Nach so einem blöden Unfall damals im Emsland auf der Teststrecke bei Papenburg, hat man das Projekt eingestellt und man lacht andauernd hämisch, wenn die Chinesen, die den Transrapid einsetzen, mal denen etwas nicht gelingt.

Derzeit diskutiert man solche blöde Sachen wie angebliche Behinderung der geplanten Seilbahnen in Wuppertal (Elberfeld Döppersberg nach Cronenberg), oder Bonn und Bochum. Natürlich so ein neues Transportmittel macht Sinn. Es fährt alle paar Sekunden so eine Gondel. Das ist attraktiver als die Buslinien in Wuppertal CE64, CE65, die sich den Berg hochquälen und auch wieder herum brausen. Das macht auch Spaß. Die Wuppertaler Schwebebahn stellt man auch nicht in Frage. Man würde sie heutzutage aber nicht bauen können. Zu groß wären die Bedenken.

Aber der Deutsche hat wieder Ängste wegen „man würde ins Schlafzimmer gucken können“, oder nutzt sie auch nur guten Strom oder ist sie lärmarm und etc…? Beim Dieselauto stellt sich niemand die entscheinen Fragen oder Motorrädern…..

Warum haben die Bürger in Oberhausen so einigen Jahren gegen die Verlängerung der Straßenbahnlinie 105 ins CentrO gestimmt (ach ja, weil sie alle Auto fahren und in einer solchen Verlängerung keinen Nutzen sahen).

Das gleiche haben sich die Bürger auch die Neuinbetriebnahme der geplanten neuen Stadtbahnstrecken in Wiesbaden, Kiel, Hamburg und Aachen auch gedacht. All diese Projekte wurden durch den Bürger verhindert. Der Bürger hat nur Nachteile darin gesehen.

Was ist das mit der ständigen Behinderung der sehr lange geplanten Eisenbahnstrecken?

  • Fehnmarnsund-Tunnel (die Dänen hätten schon längst gebaut, die Deutschen wehren sich dagegen)  statt der altmodischen Fährverbindung
  • den Ausbau der Bahnstrecke zur Verlängerung für den Brenner-Basistunnel zwischen Österreich und Italien
  • den Ausbau der Bahnstrecke für den Gotthardtunnel in der Schweiz (Oberrheintalstrecke zwischen Offenburg und Basel – Bauende 2042 (?) )
  • die Betuwe Linie zwischen Emmerich und Oberhausen (seit mehr als 27 Jahren in der Diskussion um den Bau des dritten Gleises)
  • den Eiseneren Rhein (der Güterzugstrecke zur Anbindung an die Häfen von Antwerpen)
  • die Y-Trasse in Norddeutschland
  • Ausbau der Strecke (zweigleisig) zwischen Dortmund und Münster/Westfalen über Lünen wie auch zwischen Viersen und Venlo.
  • Untertunnelung einer Güterzugstrecke durch den Hunsrück zur Entlastung der Rheintalverbindungen links- und rechtsrheinisch

Ich lese immer nur von Bürgerinitiativen, die das alles verhindern wollen und verhindert haben.

Wenn die Stadt Bad Lippspringe das Rathaus so umbaut, dass zur Belebung der Innenstadt, dort noch ein Supermarkt (ach ja Konsum ist ja verboten), dann laufen die Bürger auch Sturm (wahrscheinlich weil das EKZ auf der Grünen Wiese viel schöner ist), dann weiß ich auch nicht.

Und jetzt wird gejammert, wenn es Fahrverbote gibt, wo man vorher alles was nicht mit dem Auto zu tun hatte, immer abgelehnt hatte? Dann soll ich jetzt Mitleid mit den Autofahrern haben? Nein. Ich musste auch alle Bürgerentscheide gegen den Ausbau vom ÖPNV und Schienenstrecken auch schlucken.

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