UV-Badeshirt

Ich habe mir ja seit kurzem ein neues UV-Shirt bei Declathon gekauft. Mit diesen geht man ganz normal schwimmen und es hat einen eingebauten Sonnenschutzfaktor um die 50.

Diese Shirts bestehen aus dem gleichen Material wie ein Badeanzug oder eine Badehose. Mit meinem neuem war ich schon zweimal im Wasser, aber im See. Ich habe halt aus der Vergangenheit nicht so gute Erfahrung mit der Sonne gemacht (Sonnenbrand). Das geniale an diesen Shirts ist, dass sie auch den Hals bedecken und gerade hatte ich den einen oder anderen Sonnenbrand und gerade in dieser Region ist der Sonnenbrand auch am unangenehmsten, weil normale T-Shirts diesen Bereich freihalten und man dann diesen immer spürt.

Diese UV-Shirts kamen vor mind. 10 Jahren in Australien auf, die dort Rash Guard heißen. Die Australier gehen damit am Strand schwimmen. Der UV-Gehalt ist dort am höchsten. Ich habe die Australier immer beneidet, dass sie etwas hatten. Bei uns in Europa bzw. in Deutschland waren die Teile unbekannt.

Ich habe mein erstes UV-Shirt wie sie bei uns heißen oder „Sun protecting shirts“ vor ungefähr 5 Jahren bei Sportscheck hier in Essen gekauft. Das ist ein langärmliges Teil.

So langsam aber sicher schwappt die Welle der UV-Shirt auch zu uns.

Einige Leute sehen mal wieder den Untergang des Abendlandes voraus: „Der Körper muss sinngemäß braun sein, und nicht käsigweiß“. Beim Burkini hieß es von etlichen Frauen, dass sie ihre Freiheit weniger im Freibad zu tragen hart erkämpft hätten und mit dem Burkini würde man wieder zu alten Traditionen zurückkehren. Aber man kann doch immer noch mit Bikini, Badeanzug und etc..oder nackt schwimmen gehen. Jetzt kommt etwas neues hinzu und alle sind wieder einmal verunsichert.

Wer sich weiterhin tonnenweise Sonnenmilch auf und in seine Haut am Bikini oder Badehose verteilen kann, soll es auch weiterhin tun. Aber die das nicht möchten, denen bietet das UV-Shirt eine tolle Gelegenheit, draußen zu sein, und draußen zu schwimmen.

Mein Punkt ist der folgender: In Gegend um Passau kam es zu einem Vorfall. Ein Junge trug so ein UV-Shirt im Freibad. Der Bademeister kam angerannt und hat die Familie des Freibades verwiesen, weil T-Shirts verboten seien.

Die Stadtverwaltung hat dies auch bestätigt, dass alles richtig sei. Es gibt einen Aushang im Freibad wo steht, dass T-Shirts verboten seien, diese im Wasser zu tragen. Auch die Stadtverwaltung hat noch geschrieben, dass sie sich auf eine allgemeine Verordnung zum Betrieb von Bädern bezieht und damit ist der Fall ausgestanden. Für die Stadtverwaltung egal ob das T-Shirt aus Polyester besteht oder aus Baumwolle. Burkinis sind allerdings im Freibad erlaubt.

Natürlich das sind deren Hausordnungen und die kennt man an, wenn man eine geschlossene Anlage betritt.

Es wird noch sehr viele Jahre allerdings dauern, bis die Leute in den Stadtverwaltungen, so ein UV-Shirt auch genehmigt werden.

Das ist das total verkrustete altmodische Denken in der Stadtverwaltung. Dort wo immer nur für interne Sachen arbeitet, nie für den Bürger (für den reicht es, Verbote auszusprechen, das kann man schnell machen – dann ist der Angestellte wieder schnell erschöpft und muss sich davon 14 Tage erholen).

Man sollte in Stellenausschreibungen für Städte auch noch schreiben: „Wenn Sie ein Mensch sind, der altmodisch und in verkrusteten Bahnen denkt, dann sind bei uns genau richtig“. Konservativ ist noch zu modern gedacht – so weit ist noch keine Stadtverwaltung auf diesem Planeten, besonders nicht in Deutschland – Stichwort: Digitalisierung oder wenigstens Erhalt der Infrastruktur (der bequeme Weg ist deren Verfall). Wahrscheinlich stand das damals nicht in der Stellenausschreibung drin, dass auch mal über den Tellerrand schauen muss. Wenn man bei einer Stadtverwaltung arbeitet, hockt man an der tiefsten Stelle im Teller.

Die Erlaubnis der UV-Shirts in den städtischen Freibädern wird noch sehr viele Jahre ins Land ziehen lassen. Die Hygiene des Wasser ist also besser mit der vielen Sonnenmilch, mit den ganzen Umwelteinflüssen, was Tiere so hinterlassen, die ganzen Bakterien, die der Mensch auf der Haut trägt und auch mit den vielen Unterwassersaugern, die über ein Kabel sorgen sollen, dass der Beckenboden sauber bleiben soll und vielem mehr.

Wenn die Mitarbeiter von den Bädern nicht ein UV-Shirt von einem normalen T-Shirt unterscheiden können, dann sollen sie besser geschult werden. Ich weiß, alle Städte sind bettelarm, nagen alle am berühmten Hungertuch und haben kein Geld für interne weitere Schulungen.

Ich werde mit meinem UV-Shirt auch nur in Seen schwimmen gehen, die ehe die bessere Wahl sind, wenn es so warm wird wie in der nächsten Woche.

Ich warte nur auf die ganzen Klimahysteriker, die diese Hitzewelle mal wieder für sich verbuchen wollen und den Menschen mehr Verbote aufzwingen möchten, nach dem Motto, dass es früher noch nie Hitzewellen solchen Ausmaßes gegeben hätte.

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