23.07.2019 Rostock und Ostseebad Nienhagen

Kurzer erneuter Besuch im Ostseepark in Sievershagen mit dem Rad. Ich wollte mal endlich in diesen Intersport dort, um mal zu schauen, was die so haben. Die Auswahl war im Prinzip ganz gut. Eine 3/4 Tight war nicht in meiner Größe und auch normale kurze schwarze Hosen. Eine Jammerbadehose hatten die auch nicht. Allerdings habe ich mir dort eine DVD mit 800 Jahre Rostock für 23 Euro gekauft. Diese läuft auch 110 Minuten und werde diese später anschauen, wenn etwas der zeitliche Abstand größer zu Rostock geworden ist.

Teich / See im Park am Fischerdorf

Vom Einkaufszentrum bin ich dann über den Sieverhäger Weg bis zur Theodor-Körner Straße gefahren. Hier rechts abgebogen und dann bis zum Kanichweg gefolgt. Hier gelangt man über einen Weg zum Park am Fischerdorf. Hier gibt es auch einen kleinen See und ein Blumenmeer. Durch den Regen am Vortag war noch alles recht feucht und daher kamen die Blumen auch gut zur Geltung.

Ich bin mit dem Rad auf die Helsinkierstraße ausgekommen. Mich erinnert der Straßenname ständig an den ehemaligen Wohnort einer ehemaligen Brieffreundin aus Kiel, wo ich ja auch schon mal war.

Durch Lichtenhagen durch und in Elmenhorst angekommen. Ich wollte noch im Ostseebad Nienhagen (meistens über die L12) schwimmen gehen, genauer gesagt an dessen Strand. Anderer Strand anderes Publikum.

Nienhagen Strand

Hier hatte ich mich neben einem Kleinzelt hingelegt und meine üblichen Schwimmklamotten angezogen und war dann im Wasser. Der Nachteil aller bisherigen Strände für mich: Man muss wirklich lange ins Wasser gehen, bis man überhaupt im Wasser ist. Klar für Kleinkinder bzw. Kinder ist das gut, aber für einen 1,93 m großen Hünen wie mich, unpraktisch.

Ich habe mich dann auf mein Tuch gelegt und nebenan schrie ein Kind (männlich). Wenn ein Kind mal 10 Minuten schreit, kein Problem, aber der schrie mindestens eine Stunde oder länger. Er machte zwar dann mal eine Pause von einigen Minuten, aber dann fing es wieder an. Da sich heutzutage alle Eltern sich sofort persönlich angegriffen fühlen, wenn man nur kurz nachfragt, weil sein Kind lauter ist als alle anderen, habe es sein gelassen und bin auch gegangen.

Es war brütend heiß, überhaupt keine Luft bewegte sich – ich meine auch am Strand – bin ich wieder gefahren. Ich habe mich im Garten der Unterkunft gemütlich gemacht, wenn man das so sagen kann, denn bei einer Stelle hatte ich das Gefühl, als ob mich jemand gestochen hätte.

In der Unterkunft gab es keine anderen netten Frauen. Zu meiner Zeit waren russischsprachige Monteure in allen Zimmern untergebracht, die im Rostocker Hafen gearbeitet hatten. Im letzten Jahr gab es mal welche, aber bei meinem Glück mit Frauen – es hätte mich auch anders gewundert. Auf der Arbeit gibt es fast nur Männer, in der Unterkunft habe ich nur Männer gesehen, also wieso sollte ich an einer Frau denken?

Jetzt zu dieser Zeit waren auch nur verheiratete Frauen mit ihren jungen Töchtern und Männer unterwegs – egal wo am Strand und etc..

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