24.07.2019 Letzter kompletter Tag in Rostock

Mein letzter kompletter Tag in der Hansestadt führte noch einmal kurz in die Innenstadt. Am Rostocker Hauptbahnhof habe ich mir dann das „Quer-durchs-Land“ Ticket der Deutschen Bahn AG für 44 Euro gekauft und die dazugehörige Fahrradkarte auch. Also insgesamt 49,50 Euro für Rostock nach Essen.

Eigentlich wollte ich vorher noch am Springbrunnen in der Innenstadt vor der Touristeninformation mich ausruhen und das Wasser genießen, das da raus sprang. Ich habe Wasser in Hochdruckform gesehen. Der Brunnen war abgeschaltet und zwei Bedienstete machten den Brunnen sauber, damit wenn ich in einigen Jahren wieder nach Rostock komme, auch dort wieder mich gut ausruhen kann.

Zurück in der Innenstadt habe ich mich ins Alex (Neuer Markt) gesetzt, welches neben dem Burwitz und dem Lila Bäcker sich befindet.

Dort habe ich mir ein Salamibaguette und auch ein Eis gegessen. Auf der Hinfahrt war so erdrückend heiß und wollte auch an den Strand (trug meine Jammerbadehose unterhalb der Shorts) und wollte mit dem Zug zurück. Das hätte einen Einzelfahrschein von 2,30 Euro + 1,70 Euro für die Fahrradkarte bedeutet.

Linie 1 mit dem modernsten Triebwagen Richtung Innenstadt

Auf der Rückfahrt blies der Wind heftig und ich fuhr dann doch komplett zurück. Nicht ganz. Bis zum Schwanenteichpark gegenüber dem Betriebshof der Rostocker Straßenbahn AG kam ich und habe mich einfach für 60 Minuten ins Gras unterhalb eines Baumes gelegt. Eine Decke hatte ich ja wegen dem Strand dabei.

Das wäre eine tolle Gaudy gewesen – sich hier nass zu machen

Schließlich bin ich die Ulrich-von-Huttem Straße bis zum Kugelbrunnen gefahren. Dieser Kugelbrunnen hatte wirklich noch den Stil der DDR. Wenn da nicht Hochhäuser gestanden hätten und ich die Sorge gehabt hätte, es könnten Leute gucken und die Polizei rufen – gibt es ja immer solche Spinner, die nur nach Recht und Ordnung rufen und vergessen, dass das Leben mehr nur das offen hält – ich hätte mich komplett nass gemacht, aber ohne Schuhe. Es wäre ja sowieso alles schnell getrocknet. So hatte ich mich in Windrichtung gestellt, so dass man feucht wurde. Es war echt herrlich. Da die Rostocker Ampelschaltung so ewig lange dauern (meistens 2 bis 4 Minuten), bis man drüben ist, war ich nach der zweiten versuchten Überquerung wieder trocken. Die Feuchte habe ich leider nicht mehr lange gespürt.

Ich habe es mir dann noch einwenig in der Unterkunft gemütlich gemacht. Leider versäumte es meine Vermieterin abermals mich zu verabschieden. Das hat sie schon im letzten Jahr nicht gemacht und auch die Begrüßung fiel so karg aus. Na ja. Auch wenn man es wohl etwas unpersönlich hält, so ein paar nette Worte wie gute Heimfahrt und so hätten schon gepasst.

Ich bin sowieso fürs erste das letzte Mal in Rostock und ich würde beim nächsten Mal auch eher eine Unterkunft in der Nähe des Zentrum suchen wollen.

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