Kurzer Tag in Essen

Nach der Spätschicht ist es nicht ratsam am anderen Tag einen Gewaltmarsch zu unternehmen. Ich bin am Morgen noch barfuß mit dem Rad zu EDEKA gefahren. Die Schuhe waren noch ziemlich nass vom Regenschauer von gestern Abend. Daher bin ich wieder nackt am Fuß losgefahren.

Man muss die Blicke der Mitmenschen ignorieren, wenn man ohne Schuhe in der Öffentlichkeit erscheint. Es stärkt auch das eigene Selbstbewusstsein.

Es ging sogar auch aufwärts mit dem Rad barfuß sehr gut, auch wenn ich hier die Gänge ziemlich herunter schalten musste.

Später war ich dann mit Schuhen, die noch recht feucht waren (die Heizung ist noch nicht aktiv in der Wohnung) und der Straßenbahn zum Essener Hauptbahnhof gefahren.

Die Linie 107 fuhr heute sehr oft; also für einen Samstag ziemlich oft. Ich war nur kurz am Essener Hauptbahnhof, um mir neue Zeitschriften zu kaufen. An PC-Zeitschriften gab es nichts neues, also bin ich dann mit der Linie 108 ab Essen Hauptbahnhof nach Essen-Rüttenscheid gefahren.

Es gibt ja genügend Linien, um nach Rüttenscheid, zum Rüttenscheider Stern, zu fahren; U 11, 108 und 101. Ich hatte die Befürchtung, dass es wieder regnen würde und die Schuhe, die gerade langsam getrocknet hätten, wären dann wieder nass geworden. Ich wollte einen Jo-Jo-Effekt in der Nässe verhindern.

Am Rüttenscheider Stern war ich erst bei DM und habe mir neue Rasierklingen gekauft und dann wie üblich bei EDEKA dort die Sinalco Cola Zero und Orange Zero gekauft. Die Sinalco Orange Zero hatte ich zum ersten Mal in Düsseldorf Lichtenbroich beim dortigen EDEKA gesehen, den ich besonders in der Spätschicht frequentiere.

Bus der Linie 160 an der Martinstraße

Natürlich habe ich wieder etwas mehr eingekauft und wollte diesmal mit der Linie 160/161 ab Martinstraße fahren. Ich habe doch tatsächlich den Bus um 13.51 Uhr nehmen können, obwohl ich um 13.45 Uhr noch am Rüttenscheider Stern stand und zu Fuß zur Haltestelle Martinstraße lief.

Der Bus der Linie 160 war jetzt ein Hybridbus. Er hatte auch eine Stellfläche für Elektrorollstühle. Dafür waren jetzt einige Sitzplätze weg.

In Rostock waren die Straßenbahnen ja so lang, dass sie auch drei Fahrräder transportieren konnten. In Essen bzw. im Ruhrgebiet sind die Bahnen da ziemlich eng.

Ich wollte mal mit dem 160 fahren, um mal wieder eine neue Sicht auf andere Essener Bereiche zu haben. Mit dem Fahrrad muss man sich doch ziemlich auf das was vorne zu sehen ist konzentrieren.

Am Montag kann ich mein iPhone abholen. DHL hatte erst zu mir nach Hause geliefert, aber ich muss ja leider arbeiten (nein, nicht leider, aber zu 100 % denken ja immer alle, dass man nur zu Hause herum hockt und auf gut Glück alles abwartet). Leider hat der Paketbote keine Karte in den Briefkasten geworfen. Also wusste ich nicht, wo sich das Gerät befinden könnte.

Also habe ich DHL angeschrieben und die antworteten mir zurück. Auf der Arbeit am Freitag habe ich meine Mails überprüft und dann mich mit DHL in Verbindung gesetzt. Die Auslieferungszeiten von DHL sind aber nicht tauglich für Berufstätige. Zwischen 9 und 17 Uhr wäre alles möglich gewesen. Es gibt aber Menschen, die zwischen 9 und 17 Uhr arbeiten und die noch einen Heimweg haben. Nicht jeder wohnt zwei Häuser vom Arbeitsplatz entfernt.

Glücklicherweise hat DHL noch ein Lager in Ratingen Lintorf und die haben bis 18.30 Uhr auf. Ich habe die Ware dahin schicken lassen, so dass ich das Iphone am Montag nach der Arbeit, nach der Normalschicht um 16.45 Uhr dort abholen kann. Es gab auch schon eine Bestätigung per SMS. Also sollte die Abholung nicht schief gehen.

Das Librem 5 von Pursim kam für mich aber dennoch nicht in Frage. Vielleicht muss das Gerät erst einmal in Serienreife gehen. Die Erstdaten sind nicht schlecht, aber irgendwie traue ich nicht, dass das auch für den europäischen Markt wirklich tauglich wäre. Ich kann nicht abschätzen, ob die Empfangsspezifikationen auch für den europäischen Markt tauglich wären. Außerdem hätte ich das Gerät direkt vom Hersteller in Kalifornien kaufen müssen – in Europa oder in Deutschland gibt es noch keinen Vertriebler.

Die Schwimmshirt, die man jetzt bei Declathon kaufen kann, gab es vor vielen Jahren noch gar nicht. Da hatte ich damals einen Shop irgendwo zwischen Hameln und Paderborn im Netz aufgetrieben.

Ein preisgünstiges Android-Gerät kam nicht in Frage, denn ich sehe das ja an meinem Trekstor Tablet, das funktioniert, aber irgendwie habe ich den Eindruck da hat man irgendwie gespart. Ich hätte vielleicht auf das Google Pixel 4 gewartet. Nee, jetzt wird es also ein iPhone. Das kann man schlecht finden, aber ich möchte etwas ausgereiftes haben. Es kostet im normalen Handel auch für 64 GB 849 Euro. Wenn ich dieses Gerät nun sehr viele Jahre sorglos benutzen kann, dann ist es gut.

Bislang alles was ich habe, hat mindestens 10 Jahre auf dem Buckel. Ok, Kleidung verschleißt schon nach drei Jahren so langsam (Sportkleidung). Normale Baumwollkleidung ist nach einem Jahr intensiven Tragen hin. Zuerst verblassen die Farben und dann treten die ersten Löcher auf. Nein, ich trage keine Billig T-Shirts. Die ich habe, kosten alle um die 29 Euro oder vielleicht 39 Euro.

Meine beiden PC sind 10 Jahre alt und laufen immer noch (mit Fedora 29 und Debian 9) und etc…

Die Inneneinrichtung der Wohnung hier ist ungefähr 36 Jahre alt. Sie sieht vielleicht nicht mehr zeitgemäß aus, aber sie ist immer noch ziemlich in Ordnung. Ich hoffe, meine vielleicht zukünftige Flamme kann das akzeptieren. Ich wüsste auch nicht, warum ich zum Beispiel den Parkettboden herausnehmen soll.

Ich habe mich für das iPhone entschieden, weil ich ein Produkt von Langlebigkeit gesucht habe (auch wegen den regelmäßigen Betriebssystem-Updates, was für mich ja sehr wichtig ist).

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