Ich möchte auch meinen persönlichen Jahresrückblick aufschreiben, nachdem ja schon alle andere weiteren Medien es auch gemacht haben.
Das Jahr 2012 kann ich zurückblickend sagen, es war ein tolles Jahr. Ich habe vieles ausprobiert, auch etwas leiden müssen, aber unter dem Strich gesehen war es sehr schön.
Im Frühjahr hatte ich meiner ambulanten Operation am linken Bein, wegen der Entfernung meiner dortigen Krampfadern. Ich habe sie auch dort gemacht, wo ich im Jahr zuvor am rechten Bein machen ließ. Diesmal verlief der Genesungsprozess wesentlich besser, ich hatte auch keine Thrombose, wie im rechten Bein, bekommen. Das hatte meine betreuende Ärztin vom ersten Tag nach der Op verlasst, auch auf meinem persönlichen Wunsch hin, sofort mit Ultraschall das Bein anzuschauen. Beim rechten Bein wurde dies erst bei der Abschlussuntersuchung gemacht und mit dem dortigen Befund. Jetzt wurde es bei jeder Pflichtuntersuchung veranlasst. Nach 14 Tagen war ich auch schon wieder im Beruf unterwegs. Und bei der letzten Untersuchung hat man mich zumindest mit dem linken Bein freigelassen.
Aufgrund dessen habe ich mich im Mai 2012 erstmals für die Stadtmeisterschaft im Badminton in Essen-Kupferdreh angemeldet und habe in der Diziplin Einzel – Hobby den dritten Platz erreicht (von drei Teilnehmern
). Für die nächstjährige Stadtmeisterschaft muss ich im Einzel noch etwas trainieren. Für mich geht es da um nichts. Hauptsache dabei gewesen und auch mal gegen andere Leute gespielt und auch neue Leute kennen gelernt.
Davor war ich Mitte April 2012 beim internationalen Badmintonturnier in Wateringen bei Den Haag (Niederlanden) als Zuschauer anwesend. Die dort spielenenden Spieler sind weit über mein Hobbyniveau hinaus und außer ist das Turnier nur für Spieler zugelassen, die einen gewissen internationalen Rang einnehmen. Aber als Zuschauer hat mir der Samstag, an dem ich dort war (mit Übernachtung bei Den Haag) sehr gut gefallen.
An meinem Geburtstag Ende Juni war ich mit meinem Vater für einen Tag in Liège (in Belgien). Dort wollte ich auch unbedingt meine Französisch-Kenntnisse auffrischen und außerdem ist eine Fahrt mit dem Thalys ab Köln auch immer wieder sehr schön.
Ende Juli war ich wegen dem Geburtstag meines Vaters dann einen Tag in Maastricht. Auf der Rückfahrt haben wir noch einen Halt in Roermond eingelegt. Mir persönlich gefiel Roermond besser als Maastricht, aber seis drum. Es war eine sehr schöne Fahrt. Wir sind auf dem Hinweg von Essen aus über Mönchengladbach und Herzogenrath nach Maastricht gefahren, auf der Rückfahrt halt über Roermond, Venlo und Viersen nach Essen.
Ende August war ich wie immer, kann man schon fast sagen bei der FROSCON, bei der Free- und Opensource-Software Conference in Sankt-Augustin. Aber diesmal an einem Samstag und diesmal ohne irgendwelche Verspätungen von Seiten der Bahn. Im Jahre 2010 hatte zweifach Pech gehabt, als erst die stündlich fahrende S-Bahnlinie S 1 (am Sonntag morgen – alle 60 Minuten) ausfiel (wegen Triebwagenschaden (BR 422)) und dann später ab Duisburg HBF der RE 1, der mich nach Köln HBF bringen sollte, ist auch wegen Triebwagenschaden ausgefallen. Auch wenn der Regional-Express von einer Lok der BR 146 gezogen wird, nennt man das nicht mehr Lok, sondern auch Triebwagen. Aber diesmal klappte die Anreise, die ich mit der S 9 über Wuppertal-Vohwinkel und dann die RB 48 nach Köln-HBF genommen habe, mit der RE 9 nach Siegburg und dann mit der Linie 66 nach Siegburg. Den Rückweg habe ich wie immer über Bonn genommen und mit dem RE 5 nach Duisburg und dann nach Essen. Warum ich auf dem Hinweg nicht so gefahren bin? Ganz einfach, ich wollte mir mal den Bahnhof Siegburg anschauen (und fotografieren).
Einige Tage später war ich dann für 10 Tage nach Málaga geflogen. Mein Jahresurlaub in einem Appartment auf Selbstverpflegung (was ich wohl fast immer wieder in meinem Leben machen werde) am Rande der Innenstadt. Premiere war in diesem Jahr auch, dass ich die Strecke mit Swiss über Zürich geflogen bin. War sehr schön. Erst mit einem Airbus A319 bis Zürich und dann mit einem Airbus A320 an die Küste von Andalusien. Zurück war ich dann von Zürich nach Düsseldorf an Bord eines Airbus A320 von der Edelweiss Air (das Charterunternehmen der Swiss). Die Maschine ist zuvor von einem Urlauberflug aus Ägypten in Zürich gelandet.
Málaga war selbst sehr schön, ich konnte mich mit meinem Spanisch sehr gut verständigen. Die meiste Zeit lag das Wörterbuch nutzlos im Rucksack herum. In den 10 Tagen war ich an einem Tag in Marbella, in Sevilla und in Granada. Zu der Enttäuschung von der ganzen restlichen Welt war ich in Granada nicht in der Alhambra. Wie auch der Dom in Sevilla wird die Alhambra auch noch in einigen Jahren am selben Platz dort stehen, wie bislang auch. Wie schon auch in den letzten Jahren habe ich alle Ausflüge mit den örtlichen Verkehrsgesellschaften ausgeführt. Ich habe mir in Málaga auch so eine Karte gekauft, wo man die Fahrten aufladen kann und diese man beim Einstieg in den Bus vor so einem Automaten dran halten muss. Dann wird eine Fahrt immer abgebucht. Von den 10 Fahrten sind auf der Karte noch ca. 2 oder 3 Fahrten drauf. Die Karte hat noch eine gewisse Gültigkeit von einigen Jahren. Also ich müsste dann wieder zurück nach Málaga.
Im November war ich mit einem guten Freund für einen Tag in der belgischen Kleinstadt Verviers. Da die Stadt wie Liège auch in Wallonien liegt, wird dort auch französisch gesprochen, so dass es auch eine gute Gelegenheit war, etwas zu sprechen. Mein guter Freund kann sehr gut französisch (hat darin auch das 1. Staatsexamen gemacht). Die Fahrt war sehr schön. Wie auch von Málaga habe ich aus Verviers wieder viele Zeitschriften mitgenommen, natürlich statt auf spanisch, in französisch.
Anfang Dezember habe ich dann erstmals im vereinseigenen Nikolausturnier (Badminton) mitgewirkt. Hat sehr viel Spaß gemacht und war obwohl man sich von den normalen Spieltagen (Trainingstagen) herkennt doch etwas anstrengender als normal.
Ansonsten kann ich nicht meckern. Eine feste Freundin habe ich zwar immer noch nicht gefunden. Das hat sich nach fast 10 Jahren nicht geändert. Ich habe eine gute Freundin mit der ich viel französisch spreche, die in Algerien wohnt. Mit ihr hatte ich auch einen schönen Treff für einen Tag in Saarbrücken. Zu diesem Zeitpunkt hat sie sich in Ost-Frankreich bei Verwandten aufgehalten. Das war so das herausragende in diesem Jahr mit Frauen. Ansonsten lief eigentlich gar nichts konkretes mit irgendeiner.
Eigentlich habe ich ganz wenige Kontakte mit Frauen – meist nur ganz ganz oberflächlich – mehr ließen die meisten nie zu, einige über Google+, wo ich seit Juli einen Account habe und mir das soziale Netzwerk ziemlich gut gefällt. Ich habe auch einige Videos in Youtube hochgeladen. Eigentlich ist das für mich was besonderes, weil ich sonst nur Nutzer des Portals war.
Ich habe auch wieder angefangen, meine alten Gewohnheiten an zu eigenen. Also ich war wieder einmal in der Sternwarte Recklinghausen bei einem Vortag, ich war desöfteren im Kino wegen der spanischen Filme, habe Kinobesuche mit französisch-sprachigen Filmen angefangen, bin regelmäßig in der französischen Bibliothek in Essen-Rüttenscheid und zu allgemeinen Vorträgen.
Natürlich bin ich auch immer wieder ganz regelmäßig schwimmen gegangen. Wegen den eher ungünsterigen Witterungsumstände im Sommer war der Badesee in Duisburg-Wedau, Sechs-Seen-Platte, diesmal nicht so oft im Programm. Aber im Gegensatz zu den vorherigen Malen, war ich am heißesten Tag des Jahres nicht zu Hause, sondern am See und bin dann erst gegangen, als es kaum noch Platz war und man mich sogar fragte, ob ich jetzt gehen würde, weil dann ein Platz frei wurde, der sofort belegt wurde.
Also das nächste Jahr kann genauso werden. Daher empfinde ich das nicht als schlimm, wenn ich heute am letzten Tag des Jahres alleine zu Hause bleibe und mir am Abend einige Filme anschaue, während der Rest wohl allesamt feiern geht. So habe ich das in den letzten Jahren auch gemacht und langsam gewöhnt man sich daran.
Falls jemand bis hier unten angelangt sein sollte, dem wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr
, bonne année, ¡Feliz Año Nuevo!, Happy New Year!
Ein schöner Rückblick! Für das bevorstehende 2013 wünsche ich Dir alles Gute. Bleib gesund und mach das, was Dir gut tut
Hartelijke groeten von einer Deiner weiblichen Internetbekannten
PS Sollten wir uns mal in “real life” begegnen, würde ich gerne mal Badminton mit Dir spielen