Python Kurstag 1

Heute begann mein Python Kurstag 1 in der Volkshochschule Essen. Ich hatte mich dafür angemeldet und ich bin doch überrascht über mich selbst.

Aussicht von der VHS Essen auf das Essener Rathaus von 1979

Ich dachte, weil ich älter und erfahrender wäre, hätte ich bestimmte Verhaltensweisen abgelegt, aber ich glaube, man legt die Alten nur unbewusst ab.

So ein Wochenendkurs ist natürlich kompakter als so ein Abendkurs nach der Arbeit. Persönlich wäre mir so einer lieber, aber es gab irgendwie keinen so in erreichbarer Nähe.

Die erste Hälfte bin ich noch gut mitgekommen, aber nachdem Mittagessen sollten wir so winziges Programm selber schreiben; Errechnung der Quadratzahlen.

Ich habe es nicht hinbekommen. Man sollte nicht nur die Zahlen errechnen, sondern der Programm sollte die Variable bis kleiner als 15 nehmen. So aus normaler Sicht, war das mathematisch logisch. Aber es umzusetzen war für mich sehr schwer. Vor allem war ich mal wieder nervös geworden, weil alle lostippten und genau wussten wie man das eintippen musste.

Es haben sich zwar viele als absolute Programmieranfänger geoutet. aber anscheinend wussten alle irgendwie wie man das so umsetzt und ich hatte keinen blassen Schimmer. Außerdem ist das ja ein Zeitdruck vorhanden, wo ich dann noch nervöser werde.

Die zweite Aufgabe war so ähnlich. Auch wieder einen Wert etwas zu ordnen und addieren, das Ergebnis um +1 und dann soll das Programm bei Maximal 100 stoppen.

Ich habe immer nur eine Variable genommen, also x1 = x+1 und
dann x2 = x1 +1 usw. ….

Auf die Idee einer zweiten Variable, obwohl wir das am Vormittag gemacht hatten, bin ich nicht gekommen. Letzenendes war es so gewesen: x = 1, summe = 0 etc….

Gedanklich war ich da auch blockiert.

Oh Mann. Die französische Grammatik war dagegen ein Kinderspiel. Ok, es war auch Abendkurse, die über mehrere Jahre gingen.

Weder französische noch spanisch noch niederländisch wende ich derzeit beruflich an (ist halt gut fürs Reisen und informieren wie andere Nationen über Themen wie Umweltschutz, Erneuerbare Energien, Kernkraft etc.. denken) und so soll es auch fürs Programmieren gelten. Es ist für mich Just for Fun und es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich das mal in meinem zukünftigen Arbeitsleben mal anwenden werde, denn es gibt mit Sicherheit so viele sehr gute Pythonprogrammierer in Deutschland. Privat ist es was anderes. Privat kann ich mich da auch austoben wie ich möchte.

Im Zentrum steht bei mir das Deep Learning mit Python (zumindest zu verstehen, wie die künstliche Intelligenz funktioniert bzw. funktionieren könnte) und so was, was bei mir schon sehr lange im privaten Interessenfokus steht, aber halt nur privat. Man soll nie nie sagen, aber ich denke, es ist sehr unwahrscheinlich, denn dafür ist die Konkurrenz einfach zu stark. Ich sehe es realistisch und nicht pessimistisch.

Ich weiß, viele denken: „Was macht er immer alles“, aber im Gegensatz zu vielen anderen, ist das immer noch wenig. Außerdem habe ich als Single auch die Zeit dazu. Ich kann mich austoben.

In dem Kurs sind auch viele Familienväter bzw. Leute mit einem festen Partner. Aber die Mehrheit der Deutschen denkt halt so: Partner, Familie – da habe ich keine Zeit mehr für Weiterbildung, oder man muss schon einen sehr toleranten Partner haben (aber das ist eher ganz großer Zufall).

Morgen geht es weiter. Ich brauche ja nicht zu sagen, dass ich mit dem Fahrrad zur VHS gefahren bin und es auch morgen machen werde.

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