Norddeutschland – Jobsuche – ganz aktuell

An alle Personaler und Personaldienstleister im Norden von Deutschland, besonders für die Städte Kiel, Lübeck, Flensburg und Rostock.

Ich suche einen Job in Kiel – weil mir die Stadt mit ihrer Infrastruktur noch am besten gefällt und weil ich 2005 auch dort im Urlaub war, nach Rostock wo ich 2018 und 2019 im Urlaub war.

Ich bin 42 Jahre alt, geboren am 23.06.1978, bin 1,93 m groß und wohne noch in Essen im Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen.

Ich suche einen Job möglichst in der IT.

Ausbildung: Bürokaufmann

Letzte Stelle: IT Support (mein noch derzeitiger Arbeitgeber TATA Consultancy Services, kurz TCS, hat das Coordinator genannt, warum weiß ich nicht). Mehr Infos im verlinkten Zwischenzeugnis.

Stellengesuch:

Webdesign (ich habe eine ganz hohe Affinität darin gefunden, aber nicht erst jetzt, sondern schon seit mehr als 10 Jahren, so lange habe ich auch eine eigene Webseite),

IT Support ist auch möglich, allerdings muss ich die Rechte haben, um Remote auf den Rechner der Kunden zu schalten. IT Support ohne Remote Connect habe ich jetzt vier Jahre gemacht und ich weiß, es ist wirklich sehr blöd.
Arbeitszeiten sind von 7 bis 18 Uhr möglich, bis 20 Uhr nur im Homeoffice. Ich möchte nicht wieder 1 Stunde oder mehr abends vor allem im Winter nach Hause fahren, weil die Deutsche Bahn AG mal wieder ihre technischen Probleme hat mit ihren Zügen. So etwas fand ich überhaupt nicht schön.
IT Support für Linux (Red Hat zum Beispiel oder openSuSE) wäre super klasse. Darüber würde ich mich am meisten freuen. Privat setze ich auf Linux seit mehr als 16 Jahren, seit einigen Jahren setze ich allerdings auf Fedora, weil ich immer einen ziemlich aktuellen Kernel haben möchte auf meinem Rechner. Auf einen zweiten Rechner habe ich auch ein Debian 10 laufen und auf dem dritten Rechner Trisquel Mini 8.0 (ein Debian Derivat, das für leistungsschwache Rechner programmiert worden ist).

Im Allgemeinen informiere ich mich täglich über meine RSS-Feeds. Hier viel über Linux, Webdesign und Programmierungen (Javascript und Python).

Bürokaufmann – dahin kann ich gerne zurückkehren. Da ist mir die Branche recht egal bis auf eine. Die Automobilbranche, die noch auf Verbrennertechnologie setzt, da wäre ich sehr unglücklich. Ich möchte nichts zu tun haben, beruflich und privat mit der Automobilbranche alter Art. Neuer Art, Elektrofahrzeuge aller Art – sehr gerne.

Warum der Norden für mich, warum nicht der Süden?

Ich liebe das Meer. Ich möchte am Abend nach der Arbeit noch gerne mal eine Runde mit dem Seekajak fahren (ja muss ich auch noch lernen) oder im Sommer ein erfrischendes Bad in der Förde nehmen.

Das kann man auch im Urlaub machen. Ja kann man, aber:

ich muss dann eine Unterkunft finden (im Sommer muss man lange im voraus buchen, man kann nicht überall hin, weil vieles schon ausgebucht ist – dann kommt irgendein Virus und man muss die Buchung stornieren, weil wie jetzt bei Corona alles geschlossen wird – wenn man in einer Stadt an der Küste wohnt und arbeitet, hat man diesen Misstand nicht, denn dann ist man Einwohner, der auch soweit es erlaubt wird, auch mal an den Strand gehen kann).

Dann muss man die Fahrkarte buchen (und hoffen, dass die IC-Züge noch genügend Platz im Fahrradabteil haben).

Dann muss ich auch noch hoffen, dass man nicht einen Zeitpunkt erwischt, wo es fast nur regnet, wenn man vor Ort am Meer wohnt, ist das Zeitfenster größer.

Das kostet alles Geld und Aufwand. Wenn ich jetzt arbeitslos werde, ist doch der ideale Zeitpunkt gekommen, dort hinzuziehen.

Unsere Sommer werden hier in Westdeutschland immer heißer und schwüler. Tropennächte sind keine Seltenheit mehr. Auch wenn wir es vielleicht bald schaffen, die Emissionen zu stoppen, so werden uns die erhöhten Temperaturen noch einige Jahrzehnte beschäftigen. Da ich auch nicht jünger werde, sondern älter, ist es eigentlich nur logisch, in den Norden zu ziehen.

Ich wohne hier seit vier Jahren in einer geerbten Eigentumswohnung von 89qm, die ich dann verkaufen werde. Für mich als Single ist weiterhin viel zu groß. Ich möchte in einer kleineren Wohnung von ungefähr 30 bis 35 qm wohnen. Wenn ich ohnehin schon ausziehen möchte, dann möchte ich auch den ganz großen Schritt wagen.

Ich bin seit Ende Juli 2020 dabei, die Wohnung jeden Tag hier leerer zu machen. Ich bin seit Ende Juli praktisch jeden Tag (außer am Sonntag natürlich) auf dem Recyclinghof und gebe dort mit meinem Fahrrad mit Fahrradanhänger Sachen ab, der Rest wandert in die Restwerttonne und am 15.09.2020 kommen die Entsorgungsbetriebe wegen Sperrmüll (Holz).

Sehen Sie es als Firma so: Sie haben einen Mitarbeiter, der fachlich zu Ihnen passt und der menschlich zufrieden ist, weil er sich am Meer befindet. Also wir profitieren doppelt oder nicht?

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.