Rückblick 2016

Eigentlich wollte ich ja keinen Rückblick auf 2016 schreiben, aber dann hat es mich doch überfallen. Ich hatte es in meinem Vlog auf Youtube veröffentlicht, aber da wollte keiner das Video ansehen. War auch mit 20 Minuten für die meisten Leute ultralang. Den meisten Menschen kann man das ja nicht mehr zumuten. Das Durchhaltevermögen ist ja bei den meisten ziemlich eingeschränkt.

2016 war ein sehr aufregendes Jahr, mit einem Verlust des letzten Elternteils, nämlich meinem Vater, der am 31.01.2016 um 0.20 Uhr verstarb, nach langer Krankheit. Die Beerdigung war am 16.02.2016 auf dem Hallo-Friedhof in Essen-Schonnebeck. Jetzt wohne ich in der Wohnung, obwohl ich diese wie auch das Auto verkaufen wollte.

Der Tod, der aufgrund einer sehr langen Krankheitsgeschichte einher ging (Vorderwandinfarkt vor 12 Jahren, Magentumor (komplette Entfernung des Magens – ein Jahr später, Wiederaufkeimen des Tumors, Schlaganfall am 20.01.2016, halbseitige Lähmung des Körpers mit den Sprechorganen und noch dazu noch eine Lungenentzündung sollten ausreichen, um zu sagen, dass es für uns eine Erlösung war. Die letzten 11 Tage waren viel schlimmer als der Tod. Ich habe nur mal kurz bei der Beerdigung geweint, als ich die Urne angefasst habe, sonst nicht. Klingt herzlos, aber ich hatte ihn gesehen und ich wusste, es war eine Erlösung).

Einen Tag nach Vater’s Tod habe ich eine neue Arbeitsstelle angefangen, eine Köln, wo ich zwei Monate war, eigentlich viel zu lange, aber das habe ich ja nur so empfunden. Nach vier Monaten Arbeitslosigkeit war ich dann wieder für nur zwei Monate arbeiten. Diesmal wollte ich länger, nur der Chef war anderer Meinung. Jetzt bin ich wieder in Arbeit und ich muss mal schauen.

Für mich ist das Jahr jetzt eigentlich so vorbei gegangen. Ich habe die politischen Ereignisse eigentlich kaum richtig wahrgenommen, weil die Arbeitssuche wichtiger war und von allem abgelenkt hatte.

Natürlich war ich mal im Sommer schwimmen. Das was mir wirklich in Erinnerung geblieben ist, war das Bettenkamper Meer in Moers. Und da möchte ich eigentlich auch im Sommer wieder zurück, soweit die Arbeit das zulässt.

Ich war bei den Testspielen bei der SG Essen-Schönebeck (Frauen, 1. Bundesliga, Fußball) und auch bei zwei Meisterschaftsspielen (in Duisburg und gegen Hoffenheim), aber dann verlor sich das Interesse, weil der DFB zerstückelt die Ligaspieltage immer mehr. Nein, nicht den Spieltag im allgemeinen, sondern mal wird ein und zwei Wochen gespielt, dann ist 2 oder 3 Wochen Pause (Länderspiele, Pokal und sonst was), dann wird gespielt, dann ist wieder 14 Tage Pause. Das macht keinen Spaß mehr. Hoffenheim’s Trainer Jürgen Ehrmann hatte dazu mal so eine Bemerkung gemacht, so indirekt, dass er das nicht so toll fand.

Durch das Auto kann ich auch mal zu anderen Schwimmbädern fahren und diese testen. Als alternatives Freibad empfand ich das von Bochum-Höntrop als sehr toll. Es macht keinen großen Unterschied ob ich nun von Stoppenberg nach Kettwig fahre oder nach Bo-Höntrop.

Das Interesse an die deutschen Medien, speziell, den öffentlich-rechtlichen hat von meiner Sichtweite stark abgenommen. Einigen kann man noch eher Qualität zu schreiben (zum Beispiel dem bayerischen Rundfunk), aber ein Sender wie WDR5 geht überhaupt gar nicht mehr.

Zum Glück habe ich wieder geschafft, den Deutschlandfunk ins Autoradio zu bekommen. Wochenlang klappte das nicht. Die 102,8 MHZ, Frequenz von Sender Wesel, wollte das Radio nicht empfangen. Ob 50 Kilowatt Sendeleistung zu wenig sind? Leider ist auch jetzt viel mehr Rauschen drin, als noch im August. Ist das jahreszeitlich bedingt?

Ich habe mich in letzten Tagen wieder bei Interpals Penpals angemeldet. Ich war dort mal 4 oder 5 Jahre. Dort hätte ich auch fast meine nächste Liebe kennengelernt. Eigentlich waren wir ja in ständigen Kontakt und wollten eigentlich zusammen kommen, aber dann hat es doch nicht irgendwie geklappt.
Natürlich klappt der Kontakt nicht mit allen, aber 2011 lernte ich dort eine Frau aus Peru, aus Lima, sie hat in einem Modeagentur als Grafikerin gearbeitet, kennen. Wir hatten den intensivsten Kontakt dort, der später über einfachen Mailverkehr hinaus ging. Das war mit Rocio. Wir haben uns unzählige Fotos hin und her geschickt, per Mail, viele kurze Videos auf Spanisch, wo sie viel von Lima und ich hier von hier zeigte. Aber sie hatte sich in mich verliebt und ich konnte das nicht erwidern.

Aber sonst hatte ich noch andere Kontakte: zwei aus China, eine aus Hongkong, einen aus Singapur, zwei aus Moskau, dann halt die aus Buenos Aires und einen netten aus Benin (der eine Frauenfußballmannschaft leitete) und die beiden aus Algerien, wovon es ja mit der einen fast geklappt hätte.

Mit der einen aus Moskau hatte ich auch gewisse Hoffnungen, die von ihr aus nicht so kamen. Viele waren wirklich nur Mailfreundschaften.

Europäer sind als Deutscher sehr schwierig zu bekommen. Die Kontakte waren immer sehr kurz, vielleicht 1 oder 2 Mails. Aus Nordeuropa war es unmöglich.

Vielleicht klappt es jetzt wieder bald mit jemanden oder vielen zu schreiben. Ob wieder eine Lynda (die aus Algerien, ja Muslimin, nein kein Kopftuch und sonstigem) dabei ist, die mein Herz erobert und das ihre, wer weiß es schon? ;-). 2017 wird auf jeden Fall in diesem Punkt spannend.

Und auf Google+? Weil ich ein Video positiv kommentierte, wo sie einen kurzen Auftritt hatte bei einer meiner Kreislingen, einer mexikanischen Frau, die sehr lange in meinen Kreisen ist und auch bei ihr, hat das bei ihr einen positiven Effekt ausgelöst und irgendwie schreibt sie mir viel mehr als vorher. Wir tauschen uns ziemlich viel über Python (Programmiersprache), Linux und da sie auch gerne schwimmen geht, ist das noch weiter positiv.

Nein, sie ist vergeben, in einen Mexikaner, seit vielen Jahren. Vielleicht läuft die Beziehung momentan nicht so gut oder im Ausklang. Keine Ahnung.

Ja, international scheint das immer gut zu klappen, aber national mit der Liebe ist das immer ein Krampf. Da habe ich auch im Prinzip kein Interesse mehr. Die Vorstellung eine Freundin zu haben, die auch noch aus Essen kommt, kann ich mir nicht so vorstellen. Das ist für mich unvorstellbar, zumindest eine deutsche Frau.

Ok, das Jahr ist noch gute fünf Stunden und vier Minuten als (18:56 Uhr).

Guten Rutsch und bis morgen im neuem Jahr :-).

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