Nord- und Süddeutschland – Jobsuche – ganz aktuell

An alle Firmenvertreter im Norden und Süden von Deutschland, die für die Städte Kiel, Flensburg, Lübeck, Rostock und im Süden Friedrichshafen und Konstanz (Gegend) zuständig sind.

Ich suche einen Job in Kiel, Flensburg, Lübeck, Rostock und wegen der Nähe zur Schweiz auch Friedrichshafen / Konstanz -> Fremdsprachenkenntnisse Englisch und Französisch sind vorhanden.

Ich habe im letzten Job, im IT-Support auch Französisch gesprochen für die Südwestschweiz.

Ich bin 42 Jahre alt, geboren am 23.06.1978, bin 1,93 m groß und wohne noch in Essen im Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen.

Ich suche einen Job möglichst in der IT.

Ausbildung: Bürokaufmann

Letzte Stelle: IT-Support (mein noch derzeitiger Arbeitgeber TATA Consultancy Services, kurz TCS, hat das Coordinator genannt, warum weiß ich nicht). Mehre Informationen im verlinkten Zwischenzeugnis.

Stellengesuch:

IT-Support ist auch möglich, allerdings muss ich die Rechte haben, um Remote auf den Rechner der Kunden zu schalten. IT-Support ohne Remote Connect habe ich jetzt vier Jahre gemacht und ich weiß, es ist wirklich sehr blöd.
Arbeitszeiten sind von 7 bis 18 Uhr möglich, bis 20 Uhr nur im Homeoffice.


IT-Support für Linux (Red Hat zum Beispiel oder openSuSE) wäre super klasse. Darüber würde ich mich am meisten freuen. Privat setze ich auf Linux seit mehr als 16 Jahren, seit einigen Jahren setze ich auf Fedora. Wenn Sie den Unterschied zwischen Fedora und CentOS nicht kennen, hier eine kleine Übersicht. Hier im Blog meine Fedora32 Beiträge. Hier auf Fedora 32 habe ich eine Datenbank MongoDB und SQLite3 installiert. Auf einen zweiten Rechner habe ich auch ein Debian 10 laufen. Auf Debian 10 läuft eine Apache Cassandra Datenbank (Version 4.0). Daten werden mit dem Programm ssh/sftp zwischen dem Debian und Fedora Rechner übertragen.

Im Allgemeinen informiere ich mich täglich über meine RSS-Feeds. Hier gibt es viele über Linux, Webdesign und Programmierungen (Javascript und Python).

Bürokaufmann – dahin kann ich gerne zurückkehren. Englisch, Französisch kann ich ziemlich gut sprechen. Spanisch ist nicht so gut und Niederländisch auf Anfängerniveau.

Diese Branche nicht: Automobilbranche (ich habe kein Herz für Diesel- und Benzinmotoren)

Ich wurde darauf angesprochen, dass ich mich stärker bewerbe. Ich kann natürlich alles noch einmal aufzählen, was schon im verlinkten Zwischenzeugnis steht.

Im IT-Bereich habe ich drei Schwerpunkte: Linux, Datenbanken und Webdesign.

Ich liebe das Wasser (meine Work-Life-Balance). Ich möchte am Abend nach der Arbeit noch gerne mal eine Runde mit dem Kajak fahren (ja muss ich auch noch lernen) oder im Sommer ein erfrischendes Bad in der Förde oder im Bodensee, ohne dass ich noch ein Freibad ansteuern muss, welches eventuell wegen Streik im öffentlichen Dienst oder wegen eines Lockdowns geschlossen wird.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Nord- und Süddeutschland – Jobsuche – ganz aktuell

Das Ende der Woche ist erreicht

Heute ist Freitag. Ich habe in der Woche nicht viel gemacht. Natürlich habe ich am Mittwoch abgewartet, was unsere Bundesregierung beschließt. Soweit ich das verstanden habe, sind Fahrten wegen Vorstellungsgesprächen weiterhin möglich, wenn mich eine Firma einladen würde. Es ging nur um touristische Reisen und eine Fahrt und eine Übernachtung wegen eines Vorstellungsgespräches fällt dann unter Dienstreise sozusagen? Ich bin mir nicht 100 %ig sicher, wenn ich ehrlich bin.

Aus diesem Grund habe ich jetzt keine Bewerbungen geschrieben. Natürlich wäre eine Vorstellung per Webcam am idealsten.

Ich habe auch etwas anderes geändert. Es wird die meisten überraschen, denn ich habe auch Süddeutschland entdeckt für mich, aber nur den Bereich um den Bodensee herum. Weiterhin kein München, kein Stuttgart, Augsburg.

In einigen Stellenanzeigen wurden nämlich auch französische Sprachkenntnisse erwartet und ich kann ja französisch und ich hatte es ja auch im IT-Support angewendet. Meine Befürchtung ist halt, dass meine Sprachkenntnisse einfach flöten gehen und das wäre doch sehr schade.

Im Urlaub war ich nie am Bodensee, aber ich denke, es wird auch kein Problem sein, dort einfach hinzuziehen. Solange es dort immer noch Sauerstoff zu leben gibt, dann sollte der Rest kein Problem sein.

Als Wohnort käme für mich Konstanz in Betracht. Die Nähe zur Schweiz wäre sehr gut. Wenn irgendwann die Panik aus den Köpfen aller Regierungschef wegen Corona aus den Köpfen verschwunden ist, ist so eine Fahrt mit dem Zug von Konstanz nach Rom in 10 Stunden möglich. Genua wäre in 7 Stunden erreichbar.

Von Düsseldorf gibt es ja schon seit langem die Flugverbindung Düsseldorf nach Friedrichshafen. Erst wurde sie mit InterSky aufrechterhalten, aber als diese Gesellschaft Insolvenz ging, wurde die Strecke von British Airways übernommen, die mit einer Dornier 328 bedient wird. Hier ist die Düsenjetvariante gemeint und nicht die Turboprovariante.

Ok, mit dem Fahrrad ist es dort am Bodensee etwas schwieriger als in Norddeutschland, aber so unmöglich auch nicht. Außerdem bei einem guten Verdienst würde ich mir, wenn es nicht anders geht auch ein E-Bike zulegen.

Vielleicht war das mit Norddeutschland ein Irrtum. Es wäre sehr schön, wenn es klappen würde, ohne Frage. Aber ich würde wahrscheinlich immer versuchen, unterwegs zu sein. Das liegt in mir. Im Moment versuche ich mir sehr zusammenzureißen, aber freiwillig mache ich das nicht.

Ich habe meine Seiten schon umgeändert, also meine Stellensuche auf meiner Webseite, in LinkedIn, Indeed, Stepstone.

Aber es muss der Bodensee sein, als Wohnort und möglichst auch als Arbeitsort.

Ich habe derweil mein Ticket2000 von Preisstufe C auf A3 wieder zurückgestellt. Preisstufe C habe ich für die Arbeit gebraucht. Damit spare ich jetzt fast 70 Euro im Monat. Wenn ich dann mal einen Arztbesuch in Mülheim habe, einmal in 6 Monaten kann ich mal ein Zusatzticket kaufen.

Innerorts fahre ich ja zu 99,9999999 % nur mit dem Rad sowieso. Also warum soll ich dann 146 Euro im Monat zahlen, wenn ich es gar nicht nutze und durch die Lockdowns kommt man eh nicht dazu.

…………..

Ich war gestern schwimmen und habe ich mir auch den neuen fantastischen Radweg an der Bernestraße angeschaut und bin auch auf ihn gefahren. Es ist aber megaumständlich von der Schützenbahn quer über mehrere Ampelanlagen, die sowieso für den Radfahrer kein grünes Licht geben, auf diesem Radweg zu fahren.

Radweg am nördlichen Ende der Bernestraße
Radweg am südlichen Ende der Bernestraße

Am Ende kommt man auf eine Fahrradstraße aus. Der Radweg ist zwar schön, aber richtig praktikabel ist er nicht, aber ein Anfang.

Schwimmen war mal wieder eine Katastrophe. Trotz Corona finden weiterhin die Aquajogging Kurse statt. Das heißt im Klartext: 25 Meter Becken zwei Bahnen für den Aquajoggingkurs, der über 60 Minuten ging, war gesperrt und ich schwamm drei Leute auf einer Bahn, wobei die anderen beiden über ein viel schnelleres Tempo verfügten als ich. Im warmen Wasser kann ich nicht schnell schwimmen. Da werde ich immer recht schnell müde, also schwimme ich langsamer.

Die Halle mit dem 50 Meter Becken war wieder vollkommen leer. Da hätte man schwimmen können. Aber man hat ja anders entschieden. Alle Leute in einer kleinen Halle zu pferchen ist immer noch besser als in einer großen Halle. Ok, es gibt nur einen Eingang, wo man sich begegnen könnte, aber das macht man ja auch generell bei den Umkleidekabinen, wo nur jeder vierte Schrank geöffnet ist.

Wenn sich das Wasser ja nicht so abgekühlt hätte, ich würde glatt noch einmal in den See gehen. Wenn ich einen See in relativ naher Umgebung hätte, würde ich es machen. Aber bei mir dauert die Anfahrt immer über eine Stunde bis ich zu einem See gefahren bin. Aus diesem Grund möchte ich auch umziehen, um diese lästige Fahrerei nicht mehr zu haben, also die ganz lange, umständliche, wo ich noch auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen wäre und hoffen, dass die Anschlüsse alle klappen, ob die Züge pünktlich sind.

Wenn es ja nur 30 Minuten mit dem Rad wären, wäre es ja kein Problem, aber ich muss ja mit dem Rad zur Bahn, dann auf den Zug warten in Essen-Altenessen, dann fahren, umsteigen und dann noch einmal 20 bis 30 Minuten fahren. Dann wäre ich am Auesee in Wesel.

Hier sei angemerkt: In Oberhausen HBF hätte ich ungefähr 10 Minuten zum Umsteigen. Die Fahrzeit von Essen-Altenessen bis nach Oberhausen HBF beträgt 7 Minuten oder etwas mehr.

Der RE3 von der Eurobahn und die RB32 von Abellio fahren selten pünktlich. Mir ist schon am Sonntag um 6.35 bzw. 7.09 Uhr passiert, dass die Züge 10 bis 15 Minuten Verspätung hatten.

Von Oberhausen HBF nach Wesel verkehren die Linien RE5 und RE19. Der RE5 hat sehr viel Verspätungen. 10 Minuten Verspätung und der RE5 gilt noch als pünktlich.

Mir ist an den Morgenden, wo der RE3 und RB32 Verspätung gehabt haben, schon passiert, dass ich den Anschluss zum RE19 bzw. RE5 verpasst habe und dann fast 30 Minuten länger warten musste, wo dann nicht sicher ist, ob doch nicht einer der Züge Verspätung hat. Der RE5 fährt anstatt nach Wesel bei Verspätung auch schon mal nur bis Oberhausen-Sterkrade (eine Station weiter als Oberhausen HBF) oder Dinslaken (drei Stationen weiter, aber zwei Stationen vor Wesel).

Wenn ich von Essen HBF nach Duisburg Buchholz, in die Nähe der Sechs-Seenplatte fahren möchte, fährt die S1, die in Essen HBF und Duisburg Buchholz hält, nur einmal in der Stunde direkt. Die S1 verkehrt zwischen Essen HBF und Duisburg HBF alle 30 Minuten, zwischen Essen und Dortmund alle 15 Minuten und zwischen Duisburg HBF und Solingen HBF alle 20 Minuten. Das heißt, eine Fahrt in der Stunde geht durch, die andere hat einen Aufenthalt von 20 Minuten in Duisburg HBF, damit sie in den 15-Minuten-Takt des südlichen Astes zu kommen und eine endet in Duisburg HBF.

Oder ich fahre bis Duisburg HBF und fahre dann mit dem Rad ungefähr 35 Minuten bis zur Seenplatte, weil der Radweg am Kalkweg in Duisburg eine Schlaglochpiste ist, wo man nicht schnell fahren kann, zumal das nördliche Ende des Kalkwegs noch Kopfsteinplaster hat.

Der Wedauer, die RB37, die bis Duisburg-Entenfang gefahren ist, hat man zum 15.12.2019 eingestellt. Von Duisburg-Entenfang bis zur Seenplatte wären es nur einige Minuten mit dem Rad. Aber durch die vielen Baustellen hat man die RB37, weil hier die langsamen Dieseltriebwagen der BR628 fuhren, herausgenommen, weil der schnellere Umleitungsverkehr dann über Duisburg-Wedau, Ratingen West nach Düsseldorf HBF gefahren ist. Die RB37 fuhr auch im letzten Jahr nur einige Wochen. Jetzt fährt da eine normale Buslinie.

Also egal wie ich fahre, es dauert immer sehr lange bis ich mal am See bin.

Von Essen-Stoppenberg bis Duisburg Wedau sind es ungefähr 25 km was man in 2 Stunden nur mit dem Rad schaffen würde, wobei der RS1 nur bis Mülheim geht und den Rest durch Waldwege bestreiten muss.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Die Politik hatte noch nie eine Weitsicht, zumindest in Deutschland

Am 02.11.2020 geht es in einem Teil-Lockdown bis zum 30.09.2020. Alles was nicht mit „normalen“ Beruf zu tun hat, also alles dem Vergnügen dient und der eigenen körperlichen Ertüchtigung wird geschlossen.

Es ist immer wieder verwunderlich anzusehen, dass gerade der Breitensport in der Politik einen sehr schlechten Ruf hat. Bei jeder kleinsten Gelegenheit nimmt man dem deutschen Bürger, die Möglichkeit außerhalb des Fahrradfahrens, sich noch anderweitig zu betätigen.

Jetzt wo gerade mein offenes Bein wieder geschlossen ist, wo ich vorgestern schwimmen war, jetzt werden die Hallenbäder wieder geschlossen. Ich werde dann heute und am Samstag schwimmen gehen.

Die Stadt Bochum hat schon vor einer Woche alle Hallenbäder geschlossen, wegen Corona. Man sieht daran, der private Schwimmsport ist ein notwendiges Übel in der Stadtverwaltung und bei der Politik.

Vielleicht sollte man Hallenbäder privatisieren. Verdi-Streik Schwimmbad geschlossen, Lockdown Schwimmbad geschlossen. Bis die städtische Verwaltung eine Baufirma gefunden hat, die mal ein 1 Meter langes Rohr austauscht, weil dieses geplatzt ist, vergehen 1 bis 2 Jahre.

Der Breiten- und Amateursport haben keine Lobby in Deutschland. Der Profisport darf stattfinden, sofern möglich. Die DEL beginnt erst Mitte Dezember, die unteren Ligen werden die jetzt auch unterbrochen? Die Regionalliga NRW, Nord, Nord-Ost, Süd, etc.. und alles darunter müsste auch wieder schließen? Oder schon die Oberliga? Gilt Frauenhandball (auch 1. Liga) als Profisport oder als Amateursport?

Wenn wir in Zukunft im Jahr zwei Lockdowns veranstalten für einen Monat, wie wird dann der Spielbetrieb organisiert? Die Amateurspieler gehen auch noch normal arbeiten. Der Spielbetrieb wird dann in der Woche stattfinden, um die Spiele nachzuholen. Das geht dann auch auf die Substanz. Der Spieler, der bei dieser Belastung durch ein Mittwochabend Spiel sich verletzt, wird womöglich auch auf der Arbeit fehlen (Krankenschein).

Will die Politik zweimal im Jahr für einen Monat ständig Geld für ausgefallene Verdienste in den betroffenen Bereichen ausgeben?

In Essen hatte man begonnen den Weihnachtsmarkt aufzubauen, nun muss dieser Aufbau einen Monat pausieren. Andere Städte haben ihn gleich abgesagt. Hätte man in Essen auch machen sollen – ich hatte gar nicht damit gerechnet. Oder man könnte den Weihnachtsmarkt bis zum 06.01.2021 verlängern, aber dazu fehlt in der Essener Stadtverwaltung die Fantasie. Die Weihnachtszeit geht ja bis zum 06.01., aber das wird in Essen in der Stadtverwaltung niemand wissen. Ich halte die Leute, die da arbeiten für so blöd.

Die Politik muss endlich begreifen, dass niemand weiß, wann man und wo man sich ansteckt. Selbst bei einer normalen Erkältung wusste das niemand. War es der Kollege, der etwas nieste oder war es der kalte Fußboden, auf dem man mit nackten Füßen stand oder hatte man die Viren schon inne, die man bei der Betätigung der Klinke aufgenommen hatte und dann so lange inaktiv waren bis der Körper mal kurz geschwächt war?

Ich finde es sehr seltsam, dass man es bei Corona weiß, wo was wann stattgefunden hat.

Ich weiß auch nicht, warum man ausgerechnet bei Corona so einen massiven Aufwand treibt? Warum hat man das nicht schon bei bekannten Erkrankungen diesen Aufwand betrieben? Es ist seltsam.

Die Politik hatte noch nie die Weitsicht. Bei der Digitalisierung hat sie es recht nicht. Da fehlt mir irgendein Konzept. Die Schulen sind wahrscheinlich von der Schließung nicht betroffen, weil halt uns die digitalen Mittel immer noch fehlen. Ich meine, diese Mittel, die man natürlich vorher ausführlichst ausdiskutiert hat.

Es ist sehr seltsam. Seltsam ist es auch, dass kurz nach Deutschlands Beschluss auch Frankreich einen Teil-Lockdown verhängte. Italien und Spanien haben bereits einen. Was ist mit Portugal? Davon hört man nichts. In den Medien werden immer nur Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland erwähnt. Vielleicht noch die Niederlande, aber selbst Groß-Britannien kommt kaum vor. Gibt es diesmal keine Berge von Särgen zum Filmen? Was ist mit den USA?

Der Präsidentenwahlkampf ist Thema Nummer 1. Man erfährt ganz genau, wie Herr Trump mal seinen Popel nicht mit der linken, sondern mit der rechten Hand herausgeholt hat. Wenn Herr Biden seinen Popel andersherum herausholt, dann ist das große Zeichen, dass er das bessere ist.

Ich wette, nach diesem Lockdown wird es im März noch einen weiteren geben und dann im November 2021 wieder. Es wird so viele Lockdowns geben bis wir ein reiner Polizeistaat geworden sind, wo die Polizei nach den Vorstellungen von Herrn Lauterbach, täglich unsere Wohnungen kontrollieren darf. Er hat das zwar zurückgenommen, aber das Gedächtnis der Politiker ist für nur einige Sekunden aktiv, danach vergessen sie wieder alles, was sie vorher gesagt haben. Vielleicht kann man auch nur Politiker werden, wenn man Alzheimer hat? Vielleicht deswegen kann nicht jeder Spitzenpolitiker werden? Dann habe ich sehr schlechte Chancen.

Es werden wohl so viele bestimmt wieder die CDU und die SPD wählen, bei der nächsten Bundestagswahl. Alle Bürger finden das ja in Ordnung. Vielleicht sollten alle Bürger, die das jetzt in Ordnung finden, mal sehen, wenn sie dann aufgrund eines Lockdowns oder einer Pandemie arbeitslos werden. Finden sie das immer noch so toll?

Es ist eine ganz große Heuchelei, wenn man jetzt von Gesundheitsschutz spricht in Zusammenhang von Corona, solang noch Autos mit Diesel- und Benzinmotoren auf den Straßen herumfahren (das ist dann wieder total ungefährlich), solange man noch mit Braun- und Steinkohle heizt, die chemische Industrie ihre Abgase in die Umwelt ablässt und vieles mehr.

Auch den Feinstaub und das CO2, das CH4 sieht man nicht. Darüber regt sich niemand auf, da wird auch kein Lockdown gemacht. Als die Straßen wegen Feinstaub gesperrt worden. Da gab es einen riesigen Aufschrei – Freiheitsberaubung und vieles mehr wurde laut, aber bei Corona, das genauso unsichtbar ist, da haben die Menschen Angst. Natürlich das eigene Auto ist das wichtigste. Jetzt bei Corona regt sich da niemand mehr auf.

Also wir haben kein Feinstaubproblem mehr, auch das CO2, CH4 alles nur Nebelkerzen? Es sieht so aus.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Vorsicht! Meinung | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Deutschland wird immer verrückter

Die Maßnahmen wegen Corona werden immer absurder. Ich glaube, unsere Politiker wissen es auch nicht mehr weiter.

Ich war heute schwimmen, nach über zwei Monaten. Das offene Bein ist ja nun geschlossen. Ich war auch einmal in der Badewanne (mit Wasser) und hatte es am Samstagabend getestet. Nichts passiert.

Keine Ahnung, aber ich habe es schon draußen kommen gesehen, weil die Stadt Essen ist so veranlagt. Ich war im Schwimmzentrum Rüttenscheid, ein Bad mit einer 50 Meter Bahn und einer 25 Meter Bahn. Ja genau. Das große Becken ist gesperrt, das kleine Becken ist geöffnet. Ok im großen Becken findet auch Schulschwimmen statt. Es war auch eine Schule in dieser ganz großen Halle als ich da war.

Der Gipfel war. Da stand die Gruppe Schüler mit Lehrer ohne Abstand ganz dicht herum und die besprachen sich. Ich habe mich gefragt, wenn die so da stehen, dann gibt es kein Corona mehr. Dann haben drei Angestellte vom Schwimmzentrum Rüttenscheid die bauten einen Aquajogging-Kurs auf. Zwei von denen trugen keine Maske.

Ich halte fest: Corona ist nur dann aktiv, wenn man kein Schüler ist und man nicht für die Stadt Essen arbeitet.

Das kleine Schwimmerbecken von 25 Meter war mit rotem Flatterband versehen, spezieller Einstieg, man muss noch ein Band um den Arm packen, damit die Angestellten, genau sehen wie viele Leute im Becken waren. Ich konnte das an einer Hand abzählen. Erst waren 10 und dann später nur noch 3. Das rote Band musste man natürlich nach dem Schwimmen wieder in einen anderen Kasten packen.

Leute, das ist doch nicht mehr zum Aushalten. Der Hit kommt ja noch.

Dann hatte ich gehört, dass Baden-Württemberg Hilfssheriffs einführen wollte. Die bekommen auch eine Dienstwaffe. Noch ist alles in Schwebe. Der Hit ist, die Ausbildung dauert 84 Stunden und dann darf man eine Waffe mit sich tragen und die wahrscheinlich auch benutzen.

UND ich frage mich. Ich als Quereinsteiger in die IT (gelte ich für Unternehmen ja immer noch, obwohl ich vier Jahre schon in diesem Feld gearbeitet habe) muss eine dreijährige Ausbildung UND Berufserfahrung vorweisen, damit so ein Personaler mir vertraut, dass ich deren IT etwas bedienen kann.

Das ist völlig absurd. Einseits kann darf ich in Deutschland nach 4 Tagen einen Menschen mit einer schussfertigen Waffe bedrohen und wahrscheinlich auch umlegen, aber an der IT darf ich erst nach drei Jahren.

Leute, schaltet doch mal Euren Kopf an, oder ist der immer auf low-level.

Ich mache das Kasperletheater nicht mehr mit. Ihr mit Eurer blöden Vorstellung von Ausbildung und dann vertraue ich Dir erst, die IT ist für mich gestorben. Jammert nicht über den Fachkräftemangel, das ist doch alles erlogen. Ihr wollt es doch nicht. Ich suche mir Stellen für den kaufmännischen Sektor wieder mehr heraus. Darin arbeite ich in den nächsten 25 Jahren und gut ist.

Privat lerne ich halt Apache Cassandra, MongoDB, vielleicht noch etwas programmieren wieder und benutze mein Linux weiter, erforsche es weiter, aber das ist dann mein Privatvergnügen.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Vorsicht! Meinung | Verschlagwortet mit , , , , | Schreib einen Kommentar

Soll das flache Land mit IT-Fachkräften abgehängt werden? Ja bitte.

Ich hatte gestern wieder so einen Anruf von einem Personaldienstleister, wo ich mich in Husum beworben habe.

Ich hatte mich als IT-Administrator beworben und die Stelle klang für mich wirklich vielversprechend. Der Mitarbeiter hatte da wohl einiges verwechselt. Er sprach vom Gefühl her eher vom IT-Support.

Sein Kunde beharrt auf die IT-Ausbildung. Das sei ihm überlebenswichtig und sonst würde der Weltuntergang drohen, wenn ein Mensch diese nicht hätte.

Das Gespräch gestern mit diesem Personaldienstleister aus Husum war unterirdisch. Norddeutschland würde nur aus Eigentumswohnungen (speziell Nordfriesland) bestehen (ich wohne selber in einer Eigentumswohnung, aber hier im Ruhrgebiet) und das wäre so karg hier alles und er könne so eben noch seine Miete bezahlen. Alles wäre hier so teuer. Eine riesige Herumheulerei von einem Angestellten. Vom Gefühl her bat er mich, nicht nach Norddeutschland zu ziehen. Das würde ich später bereuen – aus seiner Sicht. Ich werde seine Firma nun damit immer verbinden.

Im Allgemeinen stelle ich fest: Personaldienstleister, dazu zählen auch die IT-Dienstleister haben irgendwie keinen blassen Schimmer vom dem was sie da erzählen. Da wird immer nur auf dem Kunden verwiesen. Ok, wenn man sich vom Kunden nur abhängig machen möchte und ihm bis in den eigenen Tod folgt, dann soll man sich nicht wundern, und beklagen, wenn man niemanden findet.

Die Personaldisponenten können wohl maximal MS Office, aber dann hört es wohl bei denen in Sachen IT auf und alles andere sind böhmische Dörfer.

Gerade auf dem Lande, wo Spezialisten oder interessierte Spezialisten Mangelware sind, treibt man einen solchen Selektionsprozess. Er sagte mir, ich solle mich in den Städten bewerben.

Bitte dann erzählt niemand mir, dass alle in Städte abwandern, das das Land ausblutet. Im Jahre 2020 wo Homeoffice endlich auch angekommen ist, wird einem so eine Sache noch eingeredet. Ich glaube viele haben die Digitalisierung immer noch nicht verstanden. Viele auf dem Land leben noch im Gedanken: Bauern, Schafe, Kühe,

………………………..

In Deutschland ist eine Farce vom Fachkräftemangel in der IT zu sprechen. Es interessiert niemanden. Unternehmen suchen brav ihre ausgebildeten Informatiker. Dann müssen sie halt drei Jahre warten oder bis sie ihr IT-Studium beendet haben. Aber dann müssen Firmen halt hoffen, dass die ausgebildeten Informatiker nicht doch in der Großstadt bleiben oder ganz auswandern. Ein junger Deutscher wird nur ganz selten aufs Land hinaus wollen.

Wenn Firmen so viel Zeit haben, wie gesagt auf dem passenden Menschen zu warten, dann sollen sie warten. Irgendwann wird der passende sich auf dem Land schon verirren, der auch noch die Firma toll findet und die Firma ihn toll findet. Mal angenommen, der von der Ausbildung würde passen, aber vom Charakter nicht. Dann sucht die Firma noch viel länger. Aber man hat ja Zeit.

Wozu braucht dann das Land einen Glasfaseranschluss (also hier in Deutschland), wenn man dem Digitalen sowieso immer nur skeptisch gegenüber steht? Da reicht doch eine alte Kupferleitung. Nein, auch kein 5G. Auf dem Land braucht man das nicht. Man braucht auch keine Quereinsteiger in der IT.

Gut, dann wende ich mich vom Land und suche in der Stadt weiter. Das flache Land braucht keine IT, IT Quereinsteiger.

Veröffentlicht unter Informatik | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Agentur für Arbeit / Friseur / Regenwetter

Eigentlich müsste man die Reihenfolge anders setzen. Das Regenwetter begleitete mich den ganzen Vormittag.

Erst musste ich zur Agentur für Arbeit, meine Identität feststellen. Die haben das ganz einfach gemacht. In einem Innenhof haben die zwei Fenster so halb geöffnet und dann musste man das Einladungsschreiben und den Personalausweis vorzeigen. Dann wurde das abgelesen und danach konnte man gehen. Also man musste nicht ins Gebäude.

Die Agentur für Arbeit in Essen am Berliner Platz an diesem regnerischen Tag.

Danach bin ich zum Friseur nach Altendorf gefahren. Diesmal musste ich auch meine Adressdaten geben und auch der Besuch hat sich noch einmal um 1 Euro verteuert. Da aber mein Stammfriseur, wo ich nun schon seit 17 Jahren bin, kaum Aufträge bekommt, weil sie ja alle angeblich Angst hätten, sich anzustecken, habe ich ihm 20 Euro gegeben und den Differenzbetrag von zwei Euro kann er behalten. Ich möchte nicht, dass der Laden den Bach heruntergeht. Das ist noch so ein inhabergeführter Laden, also keine Kette. Der Sohn hat beim Vater gelernt und der Sohn hat den Laden übernommen. Der Vater ist immer noch selber im Laden, aber er bedient wohl keine Kunden mehr. Er hat das noch sehr lange gemacht bis in seinen 70er Lebensjahren. Aber irgendwann ist wohl Schluss. Er hilft noch so einiges aus, aber er sieht betrübt aus. Als er noch aktiv war, war er doch fröhlicher – so empfand ich es.

Danach war ich noch kurz im Kopierladen in Essen-Altendorf auf der Altendorfer Straße und habe mir diese Kontaktverfolgungsformulare für die Essener Hallenbäder ausgedruckt. Erst einmal 8 Stück für insgesamt 1,40 Euro. Ich wollte erst 20 machen, aber dann überlegte ich mir, wenn es doch zu einem Lockdown käme und ich doch woanders Arbeit finden würde, dann habe ich die Seiten umsonst ausgedruckt.

Auf dem Rückweg bin ich von der Altendorferstraße links auf dem Berthold-Beitz-Boulevard abgebogen und dann auf dem RS1 zum Viehofer Platz und danach den üblichen Weg bis nach Stoppenberg.

Es war immer noch so warm, dass es für eine 3/4 Hose langte. Als Oberteil trage ich ja meine Fahrradregenjacke, die auch noch gefüttert ist. Darunter trage ich nur ein T-Shirt, denn sonst wäre das viel zu warm. Klar wurde die 3/4 Hose feucht, aber nicht so nass, für mich kein Problem. Ich bin da schlimmeres gewöhnt, wo die Hose so nass war, dass ich diese noch lange zu Hause trocknen musste.

An solchen Tagen wie diesen ist es eh egal. Da kann die Kleidung nass / feucht werden. Mir macht das nichts aus. Ich bin ja nicht aus Zucker.

Den restlichen Tag werde ich dann aus bummeln und wohl am Abend mit meinem MongoDB Kurs weiter machen, denn da habe ich die notwendige Ruhe dafür als am Tage, wo man doch unterbrochen werden würde, wenn doch jemand mich zum Vorstellungsgespräch anrufen könnte.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreib einen Kommentar