Am heutigen Montag nachmittag war ich das erste Mal draußen schwimmen. Es war auch das erste Mal seit meiner OP Anfang März, wo ich wieder einmal komplett im Wasser war.
Bei sonnigen und warmen Wetter war ich jetzt im Grugabad. Der Ansturm war mit Sicherheit aufgrund des Brückentages nicht schlecht. Das Grugabad hat seit dieser Saison auch einige Neuerungen. Die Umkleidekabinen sind total erneuert worden.
Die Duschen am Beckenrand haben einen kräftigen Strahl bekommen, sonst war es eher mittelmäßig und hier und da wurde auch mal etwas neue Farbe verteilt. Es sieht zwar nicht komplett neu aus, aber schon viel besser.
Ich habe mich mit dem Schwimmen heute etwas zurück gehalten. Ich bin noch vom gestrigen Badminton spielen müde und nach ca. 15 Minuten hatte ich auch das Gefühl im Armen bzw. im Bein, dass es nicht mehr weiter geht soll, sonst würde ich mir noch ernsthaft eine Zerrung einfangen. Das wollte ich doch vermeiden.
Wenn das Wetter mitspielt, also kein Gewitter gibt und die Temperaturen nicht niedriger als 13 Grad sind, kann man wieder desöfteren mit dem Gedanken spielen, draußen schwimmen zu gehen. Die Wassertemperatur im Sportbecken betrug laut offiziellen Anzeigen +23 Grad, Lufttemperatur auch +23 Grad.
Freue mich auch schon auf die Freibaderöffnung in Kettwig und natürlich auch später die Möglichkeit wieder in den Seen in der Umgebung schwimmen zu gehen.
Für diesen Sommer werde ich mir erstmals so genanntes Swimmshirt zu legen oder besser zwei. In Australien, wo sie Rashguards heißen, sind solche Kleidungsstücke schon gang und gebe. Aufgrund der UV-Strahlung in diesen Breitengraden ist es dort notwendig und ich denke in unseren Breitengraden gehen sehr viele Leute mit ihrer Haut sehr sorglos um.
So ein Swimmshirt ist aus dem Stoff der normalen Badekleidung. Es gibt sie als T-Shirt-Variante und als Langarmvariante, sie sind hauteng und haben einen eingewebten UV-Schutz. Ein normales T-Shirt hat einen viel geringeren UV-Schutz und sitzt auch nicht so gut an der Haut. Im Prinzip besser als keins, aber wenn man die Möglichkeit ein spezielleres Shirt zu kaufen, sollte man es ausnutzen. In unseren Sportgeschäften kann man bislang noch keins kaufen. Ich habe einen Internet-Shop in der Schweiz ausfindig gemacht, bei dem ich wohl zwei solcher Dinger kaufen werde. Kostenpunkt: ca. 50 Euro pro Teil. Kein preiswerter Spaß, aber immer noch billiger als langjährige Hautschädigungen inklusive Hautkrebs.
Es gibt auch solche Teile für den Beinbereich, obwohl man dann eher mit einem Wetsuit eher aufgehoben ist. Aber wie stark da der Sonnenschutz eingebaut ist, weiß ich nicht.
Aber auch mit diesen Swimmshirts hat man keinen Freifahrtsschein, um jetzt stundenlang in der Sonne zu brutzeln. In meinem Falle würde ich mich schon eher dann mal ins Meer trauen und nicht ständig Angst haben, dass eine rote Stelle bekomme.