Bad Honnef – Remagen – Bonn

Ich bin heute mal wieder aus der Sicht von den letzten Male viel weiter gefahren.

Früher habe ich sehr oft solche Touren mit Bus & Bahn (aber ohne Fahrrad) gemacht. Das ganze ist irgendwie eingeschlafen.

Auf jeden Fall bin ich heute mit den Nahverkehrszügen erst nach Bad Honnef gefahren, was die südlichste Ecke von NRW bedeutet.

Ich habe das Ticket 2000 (VRR, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr). Mit diesem Ticket kann man sich ein „Einfach-Weiter-Ticket“ kaufen, das 6,80 Euro kostet (generell) für eine Fahrt und innerhalb von vier Stunden.

Also wenn man im AVV (Aachener Verkehrsverbund), VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg oder VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) wohnt und dort eine Monatskarte oder Jahreskarte hat, kauf man sich ein „Einfach Weiter Ticket“ für 6,80 Euro am Automaten und kann innerhalb von vier Stunden sein Ziel erreichen. Also Fahrten von Aachen bis nach Dortmund wären somit möglich. Die Zeitkarte muss bei der Fahrt dabei sein und beim Fahrkartenkontrolleur auch vorgezeigt werden.

Für das Fahrrad, wie in meinem Falle, muss man sich noch eine NRW Tageskarte Fahrrad für derzeit 5 Euro kaufen. Also ich hatte nun mein Ticket 2000 und dann 6,80 Euro für das Ticket und 5 Euro für die Fahrradtageskarte. Auf der Rückfahrt habe ich nur das neue „Einfach-Weiter Ticket gekauft“. Dieses Ticket kann man sich am Automaten in zwei Varianten kaufen: Einmal mit sofortiger Gültigkeit oder ohne und dann muss man wie gewohnt entwerten.

Ich bin dann um 8.35 Uhr mit dem RE3 von Essen-Altenessen nach Düsseldorf HBF gefahren und dann innerhalb von vier Minuten in den RE6 nach Köln HBF. Der RE6 fährt ja über Neuss und Dormagen und hält nicht in Köln Messe/Deutz. Am Kölner Hauptbahnhof hatte ich eine Umsteigezeit von fünf Minuten, um den auf Gleis 3 einfahrenden RB27 nach Bad Honnef zu fahren. Alternative wäre noch der RE8.

Um 10.01 Uhr ist die RB27 im Kölner Hauptbahnhof abgefahren und um 10.51 Uhr war sie in Bad Honnef. Die RB27 fährt weiter nach Koblenz Hauptbahnhof.

Bad Honnef ist bekannt durch den TV Rhöndorf (Basketball) und den FV Bad Honnef (Fußball).

Prompt habe ich mich auch verfahren. Der einfache Weg endete dann in einem Gewerbegebiet und als holpriger Weg.

Über eine Brücke muss man gehen gehen, um auf den Leinpfad am Rhein entlang nach Süden Richtung Unkel (was schon in Rheinland-Pfalz liegt), zu fahren. Ich bin aber auf einer parallelen Straße / Radweg entlang der Bahnstrecke nach Erpel geradelt.

Erpel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied.

Hier gibt es eine Fähre nach Remagen. 1,10 Euro kostet die Fahrt pro Erwachsene und 1,60 Euro pro Fahrt mit dem Fahrrad. Mit der Fährt gelangt man direkt ins Zentrum von Remagen.

Brücke von Remagen im Jahre 2019

Mich interessierte aber die Überreste der Ludendorff-Brücke. Diese Brücke ist in die deutsche Geschichte als „Die Brücke von Remagen“ eingegangen, der erfolgreiche Versuch der Alliierten am 07.03.1945 ins ehemalige Deutsche Reich zu einzudringen. Wie die Geschichte ausgegangen ist, wissen wir alle zum Glück hinlänglich.

Erpeler Ley

Ich hatte am Vorabend noch eine neue interessante Dokumentation über diese Tage im Zweiten Weltkrieg gesehen. Es ist auch eine unglaubliche Leistung von einem Menschen, egal wie gut er geübt und ausgebildet ist, unter solchen Umständen (gegnerischer Beschuss) so eine steile Felswand noch zu erklimmen, wie die Erpeler Ley, wo die deutsche Wehrmacht auf die US-Amerikaner schoss.

Ich habe mir auch die Ausstellung über diese Schlacht Alliierte gegen Deutsche in der Remagener Stadthalle angeschaut.

Danach besuchte ich noch die Innenstadt. Es gab ein Kunsthandwerkermarkt und darum war die Innenstadt übervoll und zum größten Teil so 60+. Wahrscheinlich meckert diese Generation wieder über die Ignoranz der jüngeren und die Wertschätzung von Selbstgemachten.

Weil es wirklich zu voll wurde, bin ich auf den Leinpfad ausgewichen. 10 km zeigte ein Schild an, seien es noch bis Bonn-Mehlem, einem südlichen Stadtteil von Bonn, wo es auch einen Bahnhof wo die RB48 endet und nach Wuppertal Oberbarmen mit Stop in Wuppertal-Vohwinkel macht. Wuppertal-Vohwinkel ist deshalb so wichtig zu erwähnen, weil hier kann man in die S9 nach Essen Hauptbahnhof fahren.

10 km ist ja wirklich keine Entfernung für mich. Obwohl bis Bonn-Mehlem wollte ich nicht fahren, denn Bonn-Bad Godesberg ist besser, weil hier auch der RE5 hält. Mit dem RE5 kann man bis Duisburg direkt durchfahren.

In Remagen wollte ich erst etwas essen, weil es so voll war, habe ich es auf Bonn verschoben.

Blick nach Remagen Mitte zurück (südlich von Oberwinter)

Der Leinpfad geht direkt am Rhein entlang, hat aber eher eine bescheidene Qualität. Ursprünglich wollte ich am Ende der Tour noch kurz ins Freibad. Schwimmsachen hatte ich eingepackt, das notdürftigste. Einen Badesee gab es nicht und im Rhein zu baden, halte ich selbst für gefährlich. Aber daraus ist nichts geworden.

In der Bastei in Bonn-Bad Godesberg hatte ich dann etwas gegessen. Das praktische: es gab auch einige Sitze direkt am Leinpfad mit einer ziemlich großen Fahrradabstellanlage.

Nach dem Essen bin ich die Bonner Rheinallee bis zum Bahnhof Bonn Bad-Godesberg gefahren, weil ich mir noch etwas Zeit ließ, habe ich den RE5 um 15.55 Uhr genommen. Mit dem Fahrradabteil hatte ich etwas Glück. Die Fahrrad, die dort standen, gehörten zu einer Gruppe von vier Personen um die 25 Jahre, die auch bis Duisburg wollten. Die kamen von einer Tour von der Lahn. Und da sagt noch einer, die jüngeren machen keinen Urlaub in Deutschland? Auch die Frau, bei der ich zuerst mich hingesetzt hatte, und in Leverkusen ausstiegt, die so in meinem Alter war, vielleicht etwas jünger, hatte auch unheimlich viel Gepäck auf dem Fahrrad.

Ich kann wirklich nicht erkennen, die Jugend nur zu Hause herum hockt und das Smartphone benutzt. Es gab auch Leute, die nur gelesen haben (wenn man sich den Film von Alfred Hitchcook „Im Schatten des Zweifels“ 1943 schaut, gibt es dort auch ein Mädchen, das sich nur zu Hause verkriecht und Bücher liest). Ach ja, Bücher lesen ist moralisch besser gestellt als mit dem Smartphone zu hantieren.

In Duisburg kam der RE5 auch sehr pünktlich an (17.17 Uhr), so dass ich den RE2 um 17.27 Uhr nehmen konnte und kam um 17.42 Uhr in Essen HBF wieder an.

Es war das perfekte Wetter. Stark bewölkt, warm bis schwül, dann wieder Wolkenlücken.

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La semaine du trouble

La semaine passée a eu de beaucoup de trouble. Mais lundi j’avais vu encore une femme jeune magnifique dans le terrasse d’observation de l’aéroport de Düsseldorf. La femme a été en compagnie de le grand-père. C’est pourquoi je n’avais pas osé dire quelque chose bien que elle avait été debout à côté de moi. Peut-être elle avait été très gracieusement pour moi car elle avait porté un t-shirt rose et un pantalon bleu. De notre jours il est très frappant positif pour moi. Normalement les personnes et voire même les femmes portent des couleurs triste pour l’été.

Dans l’aéroport il y avait beaucoup de trafic, j’avais fait du photos des avions.

FlyBe Dash 8 (DHC 8-400)

Les jours suivants ont été très éprouvants pour moi dans le travail. J’avais travaillé entre 11.15 heures et 20 heures. Je me suis résigné à faire cette équipe chaque trois ou quatre semaines. Il n’est pas possible à changer. Je le déteste. Dans mon prochain lieu de travail je ne ferai pas cette équipe. Mon contrat terminera le 30.09.2020.

Mon vélo a reçoit des nouveaux freins et une nouvelle chaîne dans l’atelier du vélo où je vais toujours pour le changer. Les nouveaux freins sont bien pour aller lors qu’il pleut.

Enfin le week-end :-).

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Ruhrbahn ruft kurzfristige Betriebsversammlung ein

Die Ruhrbahn (Essen, Ruhrgebiet, Westdeutschland) hat vollkommen überraschend eine 10 stündige Betriebsversammlung einberufen.

Ruhrbahn Spurbus in Essen auf der A40 in Essen-Frillendorf

Dies hat zur Folge, dass bis auf die Buslinien 144, 162, 172, 186 und 194 in Essen und die Buslinien 130,134,752,753 und 901 verkehren, die anderen Linien im Zufallsbetrieb verkehren, denn einen offiziellen „Notfahrplan“ gibt es nicht.

Hier muss allerdings gesagt werden, dass die Linien 194 auch zur Bogestra (Gemeinschaftsverkehr), 752, 753 zur Rheinbahn (Düsseldorf) gehören und die 901 zur Duisburger Verkehrsgesellschaft.

Es soll um die Taktausdünnungen im Mülheimer Stadtgebiet gehen. Die Mülheimer Politik versucht schon seit sehr vielen Jahren, sich von ihren Straßenbahnlinien zu verabschieden.

Die Linie 104 verkürzte man bis zum Hauptfriedhof (fuhr mal bis Flughafen Essen/Mülheim, wo es auch eine Wohnsiedlung gibt), die Linie 110 hat man ganz gestrichen. Jetzt will man die Linie 104 an der Mülheimer Stadtgrenze enden lassen und nicht mehr an der Haltestelle Abzweig Aktienstraße.

Die Linie 104 fuhr in ihrer Blütezeit mal vom Mülheim Hauptfriedhof über Mülheim Innenstadt, Essen Borbeck (Süd), Essen Hauptbahnhof bis Essen Stadtwald. Jetzt fährt sie noch bis Abzweig Aktienstraße, aber auch nur jede zweite Bahn. Am Abzweig Aktienstraße kann man in die Essener Linie 105 (Frintrop – Rellinghausen) umsteigen, was auch nicht immer klappt. An der Abzweig Aktienstraße befindet sich ein Stumpfgleis für die Linie 104.

Bei der Straßenbahnlinie 102 ist ständig sie zu verkürzen. Es gab auch Pläne die U18 in Mülheim auszudünnen oder ganz zu streichen.

Die U18 ist eine Gemeinschaftslinie, entstanden aus den ehemaligen Straßenbahnlinien 8 / 18, die seit Urzeiten Essen und Mülheim verbanden.

Die U18, die mal über den Mülheimer Hauptbahnhof bis zum Duisburger Hauptbahnhof (unterirdisch) verkehren und somit den Ast der Duisburger Straßenbahnlinie 901 ersetzen sollte, soll nach den Willen der Mülheimer in Essen an der Wickenburgstraße enden. Gerade die U18 ist ein Magnet, denn sie verbindet nicht nur die beiden Städte, sondern auch Essen und Mülheim mit dem 1973 auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Humboldt entstandenen Rhein-Ruhr-Zentrum.

Daneben gibt es Pläne die Straßenbahnlinie 112 nach Oberhausen zu kappen. Die Linie 112 verbindet die Mülheimer Innenstadt (nicht den Mülheimer Hauptbahnhof) mit dem Oberhausener Hauptbahnhof, dem Einkaufszentrum CentrO (und der Arena Oberhausen) mit Oberhausen Sterkrade Bahnhof (und somit zum Stadtteilzentrum von Sterkrade). Die Verlängerung der ehemaligen Linie 12 wurde erst im Jahre 1996 eröffnet. Zu dieser Zeit gab es noch die Verstärkerlinie 116 auf Oberhausener Stadtgebiet.

Daneben sollen auch einige Buslinien entfallen. Die städteverbindene Buslinie 151 von Mülheim Hauptbahnhof nach Essen Kettwig (hören die Kettwiger immer noch nicht gerne, dass sie zu Essen gehören, aber viele wollen die Eingemeindung von 1975 immer noch nicht akzeptieren). Hier gibt es keine alternative Linie.

Die Linie 132 (eigentlich mal betrieben vom Busverkehr Rheinland) nach Mülheim-Mintard, im Südosten der Stadt wurde schon gestrichen. Die Linie 132, die in früheren Zeiten mal durchgebunden bis nach Heiligenhaus (?) ging und am Mülheimer Hauptbahnhof endete hat zugunsten der Linie 134 eingestellt. Allerdings muss man jetzt bei der Linie 134 einmal umsteigen, wenn man zum Mülheimer Hauptbahnhof möchte. Die Mülheimer Politik findet das ganz schick, modern und zeitgemäß, einmal umsteigen kann jedem Rollstuhlfahrer, Behinderten und älteren Menschen zumuten. Für Inklusion an Schulen betreibt Deutschland ein Riesenaufwand, aber an anderer Stelle erschwert man den Menschen das Leben.

Während man weltweit den Ausbau der Straßenbahn als moderne Stadtbahn vorantreibt, will man in Mülheim ausgerechnet alles streichen.

Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte schon seinerzeit gegen die Verkürzung der Linie 104 am Flughafen Essen/Mülheim protestiert, aber die Mülheimer Politik möchte unverdrossen weiter machen.

Aus meiner Sicht kommt die Ankündigung ganz überraschend. Ich habe den RSS-Feed der Ruhrbahn abonniert und habe diese erst gestern Abend um 21.30 Uhr abgerufen. Ich habe diese Woche Spätschicht bis 20.00 Uhr, also war ich auch später zu Hause als zu anderen Schichten und ich habe mein Fahrrad gestern zum Austausch von diversen Teilen zu meinem treuen Fahrradhändler gebracht.

Das passiert mir immer. Beim letzten Male gab es am Abend ein schweres Gewitter, wo die Deutsche Bahn AG ihren Verkehr umgeleitet hatte.

Nach dem Abfahrtsmonitor fahren die E-Bahnen der Linie 107 in Richtung Bredeney wohl gar nicht. Ich weiß, allerdings auch nicht, ob diese im Abfahrtsmonitor überhaupt angezeigt werden. Die normalen Fahrten sollen fahren (alle 10 Minuten), aber ich weiß nicht, ob das auch so stimmt, oder ob das nur einprogrammiert worden ist und gar nicht mit der Realität übereinstimmt.

Ich hole mein Rad heute Morgen ab und hoffe, dass ich dann nicht mehr auf die Ruhrbahn angewiesen bin. Nein, wenn ich das Rad um 9.30 Uhr dem Händler zur Reparatur übergebe und dann um 20.00 Uhr Feierabend habe und um 20.40 Uhr wieder in Essen bin, hat der Händler seit 2 Stunden und 40 Minuten Feierabend und ich gönne es ihm auch. Daher hole ich das Rad am anderen Morgen wieder ab.

Von Stoppenberg bis zum Fahrradhändler, der in der Essener Innenstadt sich befindet, ist eine Distanz von ungefähr 3,5 km zu überwinden. An Tagen wie diesen, also Sonnenschein und warm, ist das natürlich kein Problem, das auch zu laufen.

Es gibt keinen näheren Händler in der Umgebung von Stoppenberg als ihm, der innerhalb von einem Tag das repariert. Es gibt noch einen anderen, aber der braucht 3-4 Tage für einfache Reparatur und da für mich das Fahrrad das wichtigste Verkehrsmittel ist, möchte ich darauf nicht verzichten.

Wer kann auf sein Auto mal für mehrere Tage verzichten? Jeder der sein Auto zur Reparatur bringt, verlangt nach einem Leihwagen. Ein Leihfahrrad habe ich noch nie bekommen, aber das wäre auch Luxus. Ein Leihwagen ist kein Luxus, das ist in den Köpfen vieler Menschen Normalität, eine Selbstverständlichkeit, das Muss so sein.

Zurzeit finden ja an jedem Wochenende irgendwelche Veranstaltungen in Essen statt, die den ÖPNV nicht den normalen Regelbetrieb befahren. Daher weiß ich nie, ob die Ruhrbahn an diesem Tag überhaupt fährt.

Das Fahrrad ist die einzig wahre Alternative zum Auto. Man sollte immer ein Zweitrad noch besitzen, denn wenn das Hauptrad mal zur Reparatur muss und der ÖPNV wieder ausfällt, dann hat man noch ein Zweites zur Verfügung. Ein Zweitrad finde ich nicht so schlimm wie ein Zweitauto oder Drittauto.

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Langstreckenflugzeuge vs Kurzstreckenflugzeuge

Ich verfolge verschiedenste Kanäle auf Youtube, wo für die Langstrecke geworben wird. So kann man das so sagen. Der eine Kanal testet (auf deutsch) den Service bei den größeren Gesellschaften, der eine unterhält sich kurz über die Flugszene und der andere etwas ausgeglichene Kanal (auf englisch) – das heißt er testet auch mal kleinere Fluggesellschaften mit kleineren Flugzeugen.

In allen (fast allen) kommt der Airbus A350 und die Boeing 787 ziemlich häufig vor (und auch der Airbus A330neo). Den Airbus A350 sehe ich in Düsseldorf derzeit von Singapur Airlines, die Boeing 787 von ANA, den Airbus A330neo sehe ich, glaub ich, gar nicht.

Auch wenn die derzeitige Meinung in unseren linksgerichteten Medien gegen das Fliegen als solche gerichtet ist, das Fliegen wird man nicht verbieten können. Würde man das Fliegen als solches verbieten, dann würde sich unser Lebensstandard doch einiges nach unten schrauben. Klar auf den Urlaubsflug könnte man notfalls noch verzichten, aber ich spreche hier von Cargo, also Fracht. Ich stelle mir gerade vor, alles über Schiffe zu transportieren. Dann würde aber der Frachtverkehr auf der Straße und auf der Schiene massiv ansteigen.

Um auf die Passagierluftfahrt zurück zu kommen, klar sind Point-to-Point Verbindungen wichtig. Bislang habe ich aber nicht das Gefühl, dass hier Nischenverbindungen existieren, die man mit den Langstreckenfliegern abfliegen könnte. Es werden weiterhin die lukrativen Verbindungen angeboten. Was früher eine Boeing 747-400 flog, fliegt heute ein Airbus A350 oder Boeing 777 oder 787.

Klar London (Großbritannien) nach Perth (Australien) ist Non-Stop Klasse, ist aber eher Nische, aber keine Nische im klassischen Sinne. Eine Nische aus meiner Sicht wäre vielleicht Dakar (Senegal) nach Irtusk (Russland). Ich spreche hier ein Video von einem Kanal an, wo der Redner sich gegen den Airbus A380 gestellt hatte.

Auch die deutschen Fernbusbetreiber fahren Strecken, die die klassischen Bahnverbindungen sind (Ruhrgebiet – Berlin), Hamburg – München. Klar legen sie einen Stopp womöglich in Soltau ein oder in Wunstorf (bei Hannover).

Aber eine Fernbusverbindung, die in Meschede (NRW, Sauerland) anfängt und in Ravensburg (Baden-Württemberg) endet, gibt es hier auch nicht.

Viel interessanter aus meiner Sicht ist, wird es noch Turboprop-Flugzeuge weiterhin geben oder nicht? Aus meiner Sicht: Ja. Nach dem Auslaufen von der ATR 42 / 72 Generation bzw. Saab 340, Saab 2000 gibt es nur noch wenige echte Hersteller von Turboprop Flugzeugen. Zurzeit verlagert sich wieder alles in Richtung Düse. Aber die Piloten dieser kleineren Flugzeuge müssen mehr spektakuläre Anflüge meistern, als die Piloten eines Dreamliners.

Gerade diese kleineren oder Mini-Airports sind wichtig, wichtiger denn je. In Alaska ist das Flugzeug, sind solche Flugzeuge die einzigen Verkehrsmitteln. Dornier Do228 findet man in Nepal immer noch, DHC 7 in Afrika, DHC 6 als Wasserflugzeug auf den Malediven, selbst eine DHC 8 – 100 bei Olympic Air, die zwischen kleinen Inseln hin und her fliegt oder die ATR 72 Flotte von Binter Canarias auf den Kanarischen Inseln.

Also einbißchen mehr Respekt für die kleineren Flugzeuge, auch wenn sie im Gegensatz zum Jumbo-Jet, zum Dreamliner eher nutzlos erscheinen. Sie erfüllen heutzutage immer noch wertvolle Dienste und werden das in Zukunft auch noch machen.

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Düsseldorfer Flughafen am 10.06.2019

Normalerweise benutze ich den Flughafenbahnhof für die Anreise zur Arbeit und wieder zur Abreise nach Hause. Aber heute habe ich ganz spontan beschlossen, wieder direkt zum Düsseldorfer Flughafen zu fahren, um auf der Besucherterrasse Flugzeuge zu beobachten und fotografieren.

Früher als Kind war ich ziemlich oft da, meistens mit meinem Vater. Früher war ein Flughafenbesuch auch der ideale Moment, um die neuesten Flugpläne der Fluggesellschaften einzusammeln.

Heute bin ich mal ausnahmsweise ohne Fahrrad unterwegs gewesen. Also alle Angaben beziehen sich auf die Fahrt alleine mit dem ÖPNV.

Ich war dann erst auf der Besucherterrasse mit einer langen Wartezeit von dem Sicherheitscheck. Im Gegensatz zu der RWE Hauptversammlung wo man meine volle Geldbörse monierte, ging es ohne Probleme durch.

Heute herrschte Montagsbetrieb. In der Luftfahrt gibt es eigentlich keine Feiertage, also habe ich heute den Montagsflugbetrieb gesehen.

Es gab auch unbekanntes zu sehen. Die rumänische Fluggesellschaft „Just US Air“ (Airbus A321), eine schweizerische VIP Maschine vom Typ Airbus A318 und ganz viele Embrear Emb 170 bis 190 Flugzeuge. Ganz nach meinem Geschmack.

Natürlich kam auch der tägliche Airbus A380 von Emirates. Aber weder der Airbus A380 noch der Airbus A350 (von Singapur Airlines) noch so richtig die Boeing 787 (von ANA) interessieren mich wirklich.

Dash 8 von Flybe

Die Dash 8 von FlyBe fand ich wieder interessanter. Auch eine CRJ 900 von SAS habe ich gesehen. War dieser Flugzeugtyp sehr häufig Gast in Düsseldorf, so wird er auch immer weniger.

Eine Boeing 737-800 von Ukraine International

Die Boeing 737-800 von Ukraine International und auch die gelandete Icelandair Boeing 757-200 fanden nur am Rande Beachtung. Die Masse auf der Zuschauerterrasse rannte dem Airbus A380 hinterher, der nun wirklich keine Einmaligkeit darstellt, sondern täglich kommt – noch.

Ich bin aber halt anders als die Masse. Ja, das kann man als Enttäuschung sehen, aber auch als Wertgewinn. Leider wird immer nur die erste Sichtweise gesehen.

Spontan bin ich dann noch in die Düsseldorfer Innenstadt gefahren. Aber nicht auf der normal üblichen Route mit der Buslinie 721 bis Pempelforter Straße, sondern die VRR-App zeigte eine andere Verbindung an.

Linie 760 bis Freiligrathplatz und dann mit der U79 zur Heinrich-Heine Allee. Eigentlich sollte ich am Freiligrathplatz einen Aufenthalt von 15 Minuten haben.

Es stand auch schon eine U79 vor meiner Nase und ich dachte, die fährt jede Sekunde ab, aber weil der U-Bahnfahrer noch ein Signal einstellen musste und dabei das Fahrzeug kurz verließ, bin ich schnell eingestiegen. Das heißt; ich habe eine Bahn früher genommen als in der VRR-App deklariert wurde.

Ich habe in der Düsseldorfer Altstadt noch etwas gegessen und mehr als gestern am Flugplatz Borkenberge. Natürlich war ich auch kurz am Rhein und bin mit der nächsten U78 zum Düsseldorfer Hauptbahnhof gefahren. Dann mit dem RE3 (Abfahrt 15.45 Uhr), Ankunft in Altenessen um 16.24 Uhr.

Um 16.30 Uhr fuhr dann auch der Bus der Linie 140 von Altenessen Bahnhof nach Stoppenberg Ernestinenstraße ab, Ankunft 16.40 Uhr.

Damit ist Pfingsten 2019 auch wieder vorbei und morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens wie es so schön heißt.

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