Python Kurstag 2

Der zweite Kurstag mit Python ist auch vorbei.

Ich bin schlauer geworden, aber so schlau auch noch nicht. Das nächste Wochenende mit Python in der VHS Essen ist erst Ende Januar. Ich hoffe nur, dass ich vorher mal wieder nicht mich stark erkälte. Das ist die einzige Sorge.

Heute kamen mathematische Aufgaben weniger vor und so langsam verstehe ich auch das Konzept. Ich muss aber natürlich noch viel lernen und immer wieder wiederholen. Am idealsten wäre es natürlich jeden Tag ein bißchen zu machen. Wahrscheinlich kann ich das die ersten Tage noch durchhalten, aber dann? Mal schauen.

Zum Glück kann ich bei Python immer noch die ehemalige Google+ Bekanntschaft auf Mexiko zurückgreifen, denn diese Frau arbeitet an einer Universität und hat u.a. auch einen Python 3 Kurse in Youtube (natürlich auf Spanisch). Da habe ich schon gestern Abend wieder angeschaut.

Heute Morgen habe ich versucht, automatisch etwas zu schreiben, ohne großartig nachzuschauen.

Ansonsten versuche ich mit Online Trainings und mit Büchern mich über Wasser zu halten. Es ist nicht abzusehen, dass ich Python im Helpdesk anwenden könnte. Ich habe zwar schon einige Anfragen nach der Installation des Programms erhalten, aber eine direkte Anfrage deswegen noch nicht.

Gestern hatte ich mir die Idle Umgebung für Python 3 installiert (in Fedora 30).

dnf install python3-idle

Über die Kommandozeile kann man diese mit

python3 -m idlelib

aufrufen. Es gibt auch ein Icon im Startmenü von Gnome.

Bei mir im Kurs sind überraschend viele Frauen. Ich finde das sehr gut. Arbeitskollegen werden jetzt fragen, ob ich da Kontakt aufgenommen hätte – also näheres. Nein, die Frauen sind allesamt vergeben. Ich wäre auch sonst nicht richtig in den Sinn gekommen.

Nach 17 Jahren Single sein, habe ich es auch nicht mehr so eilig. Mich nervt das nur, wenn Arbeitskollegen die naive Vorstellung haben; auch ich müsse unbedingt eine feste Freundin haben. Es kann doch jeder sein Leben wie er möchte.

Ich möchte in bester Gesundheit sein und einen guten Arbeitsplatz haben und natürlich ein Dach über Kopf, aber ansonsten ist das mit der festen Partnerschaft doch kein Muss. Oder doch? Nicht auf jedem Topf passt ein Deckel.

Die nächsten beiden Wochen habe ich Normalschicht von 8 bis 16.45 Uhr, was ich ganz angenehm finde.

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Python Kurstag 1

Heute begann mein Python Kurstag 1 in der Volkshochschule Essen. Ich hatte mich dafür angemeldet und ich bin doch überrascht über mich selbst.

Aussicht von der VHS Essen auf das Essener Rathaus von 1979

Ich dachte, weil ich älter und erfahrender wäre, hätte ich bestimmte Verhaltensweisen abgelegt, aber ich glaube, man legt die Alten nur unbewusst ab.

So ein Wochenendkurs ist natürlich kompakter als so ein Abendkurs nach der Arbeit. Persönlich wäre mir so einer lieber, aber es gab irgendwie keinen so in erreichbarer Nähe.

Die erste Hälfte bin ich noch gut mitgekommen, aber nachdem Mittagessen sollten wir so winziges Programm selber schreiben; Errechnung der Quadratzahlen.

Ich habe es nicht hinbekommen. Man sollte nicht nur die Zahlen errechnen, sondern der Programm sollte die Variable bis kleiner als 15 nehmen. So aus normaler Sicht, war das mathematisch logisch. Aber es umzusetzen war für mich sehr schwer. Vor allem war ich mal wieder nervös geworden, weil alle lostippten und genau wussten wie man das eintippen musste.

Es haben sich zwar viele als absolute Programmieranfänger geoutet. aber anscheinend wussten alle irgendwie wie man das so umsetzt und ich hatte keinen blassen Schimmer. Außerdem ist das ja ein Zeitdruck vorhanden, wo ich dann noch nervöser werde.

Die zweite Aufgabe war so ähnlich. Auch wieder einen Wert etwas zu ordnen und addieren, das Ergebnis um +1 und dann soll das Programm bei Maximal 100 stoppen.

Ich habe immer nur eine Variable genommen, also x1 = x+1 und
dann x2 = x1 +1 usw. ….

Auf die Idee einer zweiten Variable, obwohl wir das am Vormittag gemacht hatten, bin ich nicht gekommen. Letzenendes war es so gewesen: x = 1, summe = 0 etc….

Gedanklich war ich da auch blockiert.

Oh Mann. Die französische Grammatik war dagegen ein Kinderspiel. Ok, es war auch Abendkurse, die über mehrere Jahre gingen.

Weder französische noch spanisch noch niederländisch wende ich derzeit beruflich an (ist halt gut fürs Reisen und informieren wie andere Nationen über Themen wie Umweltschutz, Erneuerbare Energien, Kernkraft etc.. denken) und so soll es auch fürs Programmieren gelten. Es ist für mich Just for Fun und es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich das mal in meinem zukünftigen Arbeitsleben mal anwenden werde, denn es gibt mit Sicherheit so viele sehr gute Pythonprogrammierer in Deutschland. Privat ist es was anderes. Privat kann ich mich da auch austoben wie ich möchte.

Im Zentrum steht bei mir das Deep Learning mit Python (zumindest zu verstehen, wie die künstliche Intelligenz funktioniert bzw. funktionieren könnte) und so was, was bei mir schon sehr lange im privaten Interessenfokus steht, aber halt nur privat. Man soll nie nie sagen, aber ich denke, es ist sehr unwahrscheinlich, denn dafür ist die Konkurrenz einfach zu stark. Ich sehe es realistisch und nicht pessimistisch.

Ich weiß, viele denken: „Was macht er immer alles“, aber im Gegensatz zu vielen anderen, ist das immer noch wenig. Außerdem habe ich als Single auch die Zeit dazu. Ich kann mich austoben.

In dem Kurs sind auch viele Familienväter bzw. Leute mit einem festen Partner. Aber die Mehrheit der Deutschen denkt halt so: Partner, Familie – da habe ich keine Zeit mehr für Weiterbildung, oder man muss schon einen sehr toleranten Partner haben (aber das ist eher ganz großer Zufall).

Morgen geht es weiter. Ich brauche ja nicht zu sagen, dass ich mit dem Fahrrad zur VHS gefahren bin und es auch morgen machen werde.

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Deutschland ist ein richtiges Armenhaus der Industriestaaten

Mit der Deutschen Bahn AG zu fahren wird langsam richtig zum Abenteuer. Ich habe langsam den Verdacht, dass auf der Linie RE2 (Düsseldorf-Münster) nur noch Altmetall herumfährt. Ich lese auf Twitter alle 2 Tage Zugstörungen auf dieser Linie. Letzte Woche als sie nur zwischen Düsseldorf und Gelsenkirchen fuhr, wegen der Dauerbaustelle um Gelsenkirchen, hatte ein Zug eine Störung. Den hat man heraus genommen. Also fuhr an diesem Tag nur noch ein Zug der Linie RE2 zwischen Düsseldorf und Gelsenkirchen, anstatt zwei.

Heute war es richtig bitter.

15.45 Uhr Feierabend. Ich wollte zum Essener HBF, sonst wäre ich mit dem RE3 gefahren. Den habe ich sausen gelassen.

Der RE6 um 16.02 Uhr hatte gar kein Mehrzweckabteil gehabt. Vorne eine Lok, hinten eine Lok. Es gab auch keine Ankündigung auf Twitter. Also keine Möglichkeit der Mitfahrt mit Rad.

Der RE2 um 16.14 Uhr hatte schon fünf Minuten am Düsseldorfer Flughafenbahnhof Verspätung, weil die S1 um 16.08 Uhr Verspätung hatte.

Bis Duisburg schaffte es der Zug noch. Dann blieb er stehen. Als zwei Züge schon an ihm vorbeifuhren und noch ein dritter und vierter eher Ausfahrt in Duisburg hatten, kam nach 15 Minuten die Durchsage, dass der Zug eine Störung hätte. Also das muss man sich mal vorstellen. Über 12 Minuten und mehr kam keine Durchsage. Die lästigen Beförderungsfällen (Fahrgäste) hat man im Unklaren gelassen. Das ist richtig armselig. Das ist die alte Beamtenbahn. Modern ist was anderes. Ich glaube, keiner bei der Deutschen Bahn AG denkt in modernen Strukturen.

Irgendwo kurz vor dem Mülheimer HBF im RE2 im Mehrzweckabteil

Klar gibt es tolle Powerpoint Präsentationen von einer träumerischen Zukunft. Sesselpupser können alles toll werben. Der Alltag auf der Schiene sieht jeden Tag anders aus.

Bei Abellio (in deren Züge) kommt in Deutsch und in Englisch eine Durchsage innerhalb von einigen Minuten. Es ist zwar nur eine Computerstimme, aber wenigstens eine Information.

Jede private Bahngesellschaft, auch wenn sie sich noch so dämlich auch mit deren Fahrzeugen anstellt, ist von der Kundeninformation immer noch um Lichtjahre besser als die Deutsche Bahn AG. Die Deutsche Bahn AG ist bei der App Navigator richtig gut und auf Twitter (DB Regio NRW), aber darüber hinaus im Zug, am Bahnhof immer noch im fernstes Mittelalter, Länderbahnzeit.

Anblick seit Wochen. Wird sie noch mal fertig? Vielleicht noch in diesem Jahr?

Am Düsseldorfer Flughafenbahnhof wird derzeit eine Rolltreppe (eher ein längliches Laufbahn) repariert. Sperrung von 22. Oktober bis 22. Dezember. Ich hatte gedacht, dass man würde alle drei Rollbänder reparieren. Aber da das von Gleis 1 nach fünf Wochen immer noch gesperrt ist, glaube ich so langsam, dass man zwei Monate für ein Rollband braucht.

Ich hoffe, es hat sich da niemand überarbeitet.

Wetten dass diese Rohre bald ausgetauscht werden müssen, ehe man sie verlegen kann (Bild vom 23.11.2019)

Anderes Beispiel: Essen, Baustelle, von der Gerlingstraße bis Stoppenberger Straße. Es sind ungefähr 200 bis 500 Meter. Es werden Rohre verlegt seit über 7 Monaten. Ursprünglich wollte man Ende Oktober 2019 fertig sein, nun verzögert sich das bis Ende Dezember 2019. Geplante Bauzeit nun 9 Monate. Ich fahre da beinahe jeden Tag vorbei, wenn ich vom Hauptbahnhof komme. Ich sehe da keine Fortschritt. Ok, mal ist etwas zugeschüttet, mal etwas geöffnet, aber in einer Langsamkeit, das ist unglaublich.

Es liegen seit Monate Rohre auf der Baustelle. Ich wette, die müssen ausgetauscht werden, ehe sie in die Erde kommen.

Ich glaube, auf sehr viele arme afrikanische Staaten bauen schneller als man hier in Deutschland. Deutschland, wenn man mit offenen Augen herum schaut, ist inzwischen das Armenhaus von der Erde. Also das Armenhaus der Industriestaaten.

Deutschland ist, glaub ich, Entwicklungsland Ein Arbeitskollege kommt aus Nigeria. Ich glaube, Nigeria hat schneller 5G als Deutschland. Bis man in Deutschland alles besprochen hat, hat man so viel Angst in der deutschen Bevölkerung verwurzelt, dass man es nicht einführt.

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Tschüss Fedora 29, Hallo Fedora 30

Durch das Erscheinen von Fedora 31 ist der Lebenszyklus von Fedora 29 auch Ende November 2019 zu Ende. Da ich nächste Woche meinen Python-Kurs habe, komme ich am Samstag oder am Sonntag nicht dazu, also habe ich das eine Woche früher gemacht.

Es beginnt. Der erste Befehl von drei, der den Umstieg besiegelt

Fedora 30 ist auch die letzte Version, die ich auf diesem Rechner installiere. 4 GB RAM sind einfach zu wenig. Es sei denn, ich würde noch RAM Bausteine finden. Das Mainboard kann 8 GB vertragen.

Aber es ist noch eine 320 GB Festplatte drin. Vor einigen Jahren hatte ich mal den Versuch gestartet, eine 1 TB Festplatte einzubauen. Das BIOS hat die nicht erkannt.

Ich brauche auch eher einen typischen Office-Rechner. Also eher Langatmigkeit als große Power.

Nach dem Herunterladen der Dateien muss man mit
„dnf system-upgrade reboot“ das System neustarten. Jetzt werden die neuen Dateien installiert. Das hat bei mir ungefähr 120 Minuten gedauert.

Wie gesagt, ich bin ziemlich sparsam. Fürs Programmieren brauche ich keinen schnellen Rechner. Weder Spiele noch Videobearbeitung oder Fotobearbeitung (also so richtig professionell) interessieren mich.

Mich interessiert auch die KDE Oberfläche nicht. Viel zu überladen. Gnome oder XFCE sind genau richtig für mich.

Fedora 30 ist fertig zum Starten mit Kernel 5.3.11-200.

Allerdings frage ich mich auch, ob Fedora genau für mich richtig ist. Alle 6 Monate die Version höher zu schrauben, ständig neue Kernelupdates. Manchmal nervt mich das. Vielleicht wäre ein Debian oder ein CentOS eher das Richtige.

Debian läuft ja auf meinem Rechner im Schlafzimmer (mit 2 GB RAM) und XFCE. Debian 10. Ich bin damit auch sehr zufrieden.

Ich muss jetzt nur mal schauen, wer jetzt die besseren Sicherheitsupdates einbringt. Debian ist mir manchmal einwenig zu träge und der Debian Kernel 4.19 unterstützt nicht mein Tablet mit Android. Mit Fedora kann ich auf mein Tablet zugreifen und dort Dateien verschieben und so. Debian stellt sich dumm. Vielleicht muss ich da irgendwas noch aktivieren. Muss ich mal schauen.

Auf jeden Fall war ich vorher noch schwimmen. Zurzeit kommt das eher seltener vor. Aber ich war nur im Schwimmzentrum Rüttenscheid. Auf dem Rückweg habe ich mir noch Rasierklingen und die IX gekauft.

Neues Buch für mich. Ich habe schon einiges ausprobiert.

Gestern sieht mein Bücherregal ein neues Buch. „Einstieg in C“ von Thomas Theis aus dem Rheinwerk Verlag. Ich habe es mir für 24 Euro gegönnt.

Am Freitag war ich mal nicht auf der Arbeit, aber trotzdem im Dienst. Meine Firma trifft sich einmal im Jahr in einem Hotel und einige Kollegen, die man sonst nie so sieht, trifft man, neue Kontakte werden geknüpft und man hört was die Firma sonst noch so anbietet, außer Arbeit und den täglichen Telefondienst.

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Wochenende auch fast wieder vorbei

Noch nur einige Stunden und das Wochenende ist auch wieder vorbei.

Für mich war das Wochenende eher ziemlich gemischt. Gestern dachte ich, ich hätte mir irgendwas zugezogen. Am Morgen bin ich zitternd aufgewacht. Ich habe wirklich am ganzen Körper gezittert. Warum weiß ich nicht. Am Freitag Abend bin ich mit gefülltem Magen ins Bett gegangen und am Samstag Morgen war ich wohl leer. Ich habe etwas gegessen. Es ging mir besser. Ich hatte aber ziemliche Kopfschmerzen und mir war auch schwindelig (etwas).

Ich bin aber dann mit dem Rad nur zu EDEKA gefahren und habe den restlichen Tag zu Hause verbracht. Später am Nachmittag war ich dann noch einwenig draußen (auch mit dem Rad). Da ging es mir wesentlich besser.

Jetzt die Nacht habe ich fast durchgeschlafen.

Ich habe es mir heute noch einwenig gemütlich gemacht. Morgen geht es dann wohl wieder zur Arbeit.

Heute habe ich etwas Shellprogrammierung gemacht. Zurzeit teste ich so einiges aus. Python ist ja in 14 Tagen. Ich hatte auf meinem Debian Rechner etwas mit „C“ programmiert und dann kam auch der GCC Compiler zum Einsatz.

Vielleicht wende ich mich von Fedora wieder ab. Mir geht das so einbißchen auf die Nerven, mit den ständigen Versionsupgrades alle 6 Monate.

Am besten wäre ein Rolling-Release. Arch Linux hatte ich ja schon mal installiert – kommt auch in die engere Auswahl, wie auch Manjaro.

Mal schauen. Oder ein Debian. Auf jeden Fall etwas was man nicht alle 6 Monate neu installieren müsste (bzw. upgraden). Fedora ist eigentlich eine super Distribution, wenn die 6 Monate nicht wären. Ja, es ist schön immer den neuesten Kernel zu haben, aber der wird ja sowieso immer eingespielt. Da muss man ja nicht die Versionsnummer der Distribution erhöhen. Fedora würde sich als Rolling-Release eignen, aber die Community will davon nichts wissen.

Nun es gibt bei Linux andere Distributionen, die das machen, also wechselt man dahin oder so.

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