Schwimmen und Eishockey (und natürlich auch arbeiten)

Die Woche war höchst abwechslungsreich. Ich habe mal wieder vieles gemacht, muss ja auch sein, wenn man Normalschicht bis 16.45 Uhr hatte. Nächste Woche habe ich Mittelschicht von 9.15 Uhr bis 18.00 Uhr.

Ich war am Mittwoch nach der Arbeit schwimmen. Das musste wieder sein. Darauf hatte ich mich gefreut. Eigentlich wollte ich schon am Dienstag gehen, aber zurzeit habe ich ein komisches Phänomen, dass ich immer das Handtuch vergesse, in die Fahrradtasche zu verstauen. Das ist am Dienstag wieder aufgetreten, aber am Mittwoch hatte ich daran gedacht.

Teil des Hallenbad in Düsseldorf-Unterrath

Ich war nach der Arbeit im Hallenbad in Düsseldorf-Unterrath. Das ist für mich kein neues Hallenbad, denn da fahre ich schon mal des öfteren dahin. Ich brauche auch nur ungefähr 15 Minuten von der Arbeitsstelle bis dahin.

4,60 Euro kostet der Eintritt für Erwachsene.

Diesmal hatte ich wirklich Lust und es war auch nicht wirklich voll, so dass ich an einem Stück bestimmt 30 Minuten geschwommen bin. Allerdings nur Bahnen gezogen, was für viele wahrscheinlich langweilig klingt, aber ist es schön, den Auftrieb des Wassers zu spüren, vor allem wenn man wie an der Venenschwäche „leidet“.

Ich bin um 17.55 Uhr aus dem Wasser und war um 18.20 Uhr am Flughafenbahnhof in Düsseldorf. Und ich dachte, ich könne den RE1 (Aachen-Hamm/Westfalen) um 18.26 Uhr nehmen. Nein, natürlich nicht. Die Bahn hat das mit all ihrem Können erfolgreich verhindert. Der RE1 hat derzeit, wenn er aus Aachen kommt, immer 10 bis 35 Minuten Verspätung. Ob das mit dieser Baustelle in Düsseldorf-Bilk zu tun hat? Der Bahnhof wird zum Regionalexpress-Halt umgebaut. Ob der RE1 dann andere Züge immer vorlassen muss, die wegen der Baustelle den gleichen Fahrweg und die Fahrbahntrasse wie der RE1?

Also statt innerhalb von 6 Minuten zu warten, musste ich auf den RE11 um 18.42 Uhr warten. Der kam wenigstens pünktlich (kommt ja auch „nur“ vom Düsseldorfer HBF, aber das heißt ja nichts).

Am Donnerstag war das ähnliche Bild. Dann gab es wieder eine Streckenstörung zwischen Duisburg und Düsseldorf, wo sich alle Züge verspäteten. Diese Streckenstörung gab es auch noch am Freitag. Warum muss man sich auch in Deutschland beeilen? Dem doofen deutschen Fahrgast kann man ja alles zumuten. Der deutsche Fahrgast kann sich glücklich schätzen, wenn einmal am Tag, mal ein Zug fahren könnte. Ich weiß, die Deutsche Bahn AG sieht sich mal wieder als total unschuldig an – Schuld haben immer nur die anderen bei der Deutschen Bahn AG. Ganz beliebte Ausrede bei diesem Unternehmen.

Das Winterdorf auf dem Essener Kennedyplatz einen Tag vor dessen Eröffnung

Ich war am Freitag allerdings mit einem Arbeitskollegen beim Eishockey. Er hatte Freikarten für die Ratinger Ice Aliens bekommen und wir haben uns für das gestrige Spiel gegen den EHC Neuwied geeinigt. Es war zwar ein Spiel um die goldene Ananas (also ein Spiel, das wegen der Unveränderbarkeit in der Tabellenposition, nur noch statistischen Zweck hatte).

EHC Neuwied in den hellen Heimtrikots – Ratingen dunkel

EHC Neuwied ist in der Eishockeyszene sofern man sich auch mit den unteren Klassen beschäftigt hat und nicht nur mit der DEL, sehr bekannt. Neuwied stand mal für ein Spitzeneishockey im DEB Verband. Mir sind sehr viele Spiele damals in der 1. Liga (2. Liga) und 2. Liga (3. Liga) vom EHC Neuwied bei den ESC Moskitos Essen in Erinnerung. Ich bin ja mal regelmäßig zum Essener Westbahnhof gegangen,

Eigentlich heißt es: Eissporthalle am Westbahnhof, aber in Eishockeykreisen kürzt man bestimmte Begriffe ab, denn wer sprach schon von der Eisstadion an der Brehmstraße – nur „Brehmstraße“ wurde genannt und allen war klar – DEG und Eishockeyfans gehen nicht zum Seilersee, zum Baden, sondern damit ist die Eissporthalle am Seilersee gemeint und damit Iserlohner EC bzw. Iserlohn Roosters (oder ganz früher ECD Sauerland).

Nun die Eissporthalle am Sandbach in Ratingen war mir natürlich als Fan von GEC Schalker Haien auch noch sehr bekannt. Schalker Haien hatten nichts mit dem FC Schalke 04 zu tun, die auch nichts mit der HSG Schalke (Handballverein) zu tun haben. Schalke ist nun mal ein Stadtteil von Gelsenkirchen.

Nun war ich also mal wieder da.

Die Ratinger Ice Aliens spielen immer noch in der Regionalliga West (Landeseisportverband NRW) und sind vor letzter. Der Letzte Neusser EV werden sich in den Playoff-Spielen mit der Verbandsliga NRW wiederfinden.

Es waren sehr wenige Zuschauer da, aber so ungefähr 20 oder 30 aus Neuwied. Neuwied bringt immer wieder Zuschauer bin, je höher sie spielen, desto mehr.

Ratingen gewann 3:2 gegen Neuwied. Ich war mal wieder schön, ein Eishockeyspiel zu sehen, aber Ratingen ist nicht so bekannt für gute Stimmung in der Halle und die wenigen Fananhänger von Ratingen machten auch keine Stimmung. Im zweiten Drittel, das bisdato ganz friedlich dahin plätscherte endete mit einer Rauferei, die in zwei Spieldauerstrafen endete und weiteren 2+2+10 Minuten Strafen von jeweils zwei Spielern. Mir sind die heutigen Regeln nicht mehr so geläufig. 2+2+10 war früher auch eine Spieldauerstrafe.

Weil ich aber müde wurde und ich ja mit dem Rad noch bis zum Flughafenbahnhof fahren musste und sicher (es gibt einige unbeleuchtete Abschnitte auf der Landstraße), mein Kollege war auch mit dem Rad da (das ist bei uns ganz normal) und ich so gegen 22 Uhr abhauen wollte (ich bin um 5 Uhr morgens aufgestanden), Ratingen eh nicht mein Lieblingsverein ist, bin ich dann um 21.35 Uhr gegangen. Die Rauferei hatte das zweite Drittel verzögert. Den Anfang des letzten Drittels zu sehen, war daher Blödsinn, die Pause noch abzuwarten.

Ich habe den RE6, der um diese Uhrzeit nur bis Bielefeld fuhr und nicht mehr bis Minden/Westfalen, um 22.05 Uhr ab Flughafenbahnhof Düsseldorf genommen. Der RE1, der um 22.28 Uhr abfuhr nach Hamm/Westfalen, hatte schon 10 Minuten Verspätung. Ich glaube, der Bahn ist das mittlerweile ganz egal.

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Doppel-Schwimmwochenende

Bevor ich schwimmen war, war ich noch am frühen Samstag Morgen kurz in Essen-Steele. Das Sanitätshaus Morant hat dort ein Geschäft und Entgegensatz zu den anderen Filialen, hat Steele auch am verbraucherfreundlichen Samstag offen. Also bin ich mit dem Rad dahin, auch über die Nünningstraße.

Es ist wirklich unglaublich. An der Bundesautobahn A40 soll eine neue Anschlussstelle Essen-Frillendorf entstehen. In Fahrtrichtung Dortmund die Auf- und Abfahrt schon fertig. In der gegenteilige Richtung; das zieht sich. Grund ist dafür die Nünningstraße. Die Eisenbahnbrücke über die KBS 450.2 der Deutschen Bahn AG ist schon längst fertig. Aber die Fahrbahn auf der Brücke noch nicht fertig. Die letzten Arbeiten fanden vor über einem Jahr statt. Seitdem fehlen ungefähr 300 Meter Asphalt. Es gibt dazu auch einen Radweg (natürlich nur 60 cm Breite, aber immerhin hat man daran gedacht- ist ja keine Selbstverständlichkeit). Warum man so lange dafür braucht, weiß ich nicht. Wahrscheinlich ist die Baufirma wieder pleite gegangen.

Die SPD hat im Essener Rathaus die Anfrage Mitte Juli 2019 gestellt, wann die Bauarbeiten weitergehen würden. Es müssen noch Ausschreibungen gemacht werden, so die Stadt Essen und im Frühjahr 2020 wird weitergearbeitet. Man fasst sich nur noch an den Kopf. Man hat ja keine Eile, denn schließlich dauern die Bauarbeiten schon seit sehr vielen Jahren.

Auf jeden Fall habe ich im Sanitätshaus meine Beine abmessen lassen, um neue Kompressionsstrümpfe zu bestellen. Die neuen können nicht geliefert werden. Da muss ich noch einmal kommen zur Anprobe. Ich verstehe so eine Kundenunfreundlichkeit auch nicht. Als ob ich das erste Mal Kompressionsstrümpfe anziehen würde.

Eine mal pünktlichere S9 nach Wuppertal-Vohwinkel von Abellio

Dann bin ich von Essen-Steele (viele sagen komischerweise immer noch „Steele Hauptbahnhof“. Dabei war das heutige Essen-Steele Ost, der „Hauptbahnhof von Steele“ mit der S1 nach Bochum HBF gefahren. Die S1 wird ja noch von der Deutschen Bahn AG betrieben, weil die Eurobahn nicht genügend Fahrpersonal zum Stichtag 15.12.2019 Fahrplanwechel der DB AG hatte. Der VRR, mal nicht zahnlos, hat der Eurobahn die Betriebserlaubnis für die S1 (und S4) entzogen.

In Bochum Mitte war ich bei Intersport Baltz, um mir nach einer neuen Jammer-Badehose. So richtig fand ich keine für mich. Jammer Badehosen sind recht wenig. Die Firmen wundern sich immer, wenn die Leute im Internet bestellen, aber bei der Einheitsware, auch kein Wunder. Bei Speedo habe ich auf deren Seiten jetzt eine gefunden, die mir auch farblich sehr gut gefällt.

Baltz ist in Bochum ein bekanntes Geschäft. Steht für die etwas höhere Preisklasse.

Eigentlich wollte ich in Bochum-Hofstede dann schwimmen gehen, aber dann entschied ich mich doch wieder zurück nach Essen-Rüttenscheid zu fahren. Im Bochumer HBF kaufte ich mir noch das Buch „Windows Befehle für Server 2016 und Windows 10“ von O’Reillys Taschenbuchbibliothek. Bei 14,90 € konnte ich nicht widerstehen.

Pauluskirche in der Bochumer Innenstadt (Grabenstraße)

Mit dem RE1 um 10.55 Uhr bin ich dann nach Essen Hauptbahnhof gefahren und vom Essener HBF nach Rüttenscheid ist es ja auch nicht mehr weit. Es war ein angenehmes Schwimmen im 50 Meter Becken möglich. Es gab natürlich noch Frauen und Männer, die mich kraulend überholten, aber das macht mir nichts aus. Ich schwimme meinen Stil. Ein ehemaliger Arbeitskollege sagt immer wieder: „Schlecht schwimmen kann ich besonders gut“ :-D.

Samstag Mittag ist eigentlich der beste Schwimmtag, denn dann sind die meisten eh einkaufen und das Hallenbad ist dann leerer.

Den restlichen Tag habe ich dann zu Hause verbracht und heute entschied ich mich, dann doch noch einmal zum Schwimmzentrum Rüttenscheid zu fahren.

Auf dem Hinweg hatte ich heftigen und kalten Gegenwind. Es ist schon ein kleines Hindernis, dass es stetig bergauf geht (erst an der Witteringstraße hat man den Scheitelpunkt erreicht).

Die OpenStreetMap Karte zeigt die Lage des Schwimmzentrums Rüttenscheids

Heute Morgen um rund 10 Uhr war es voller, auch auf der 50 Meter Bahn. Mein Handtuch hatte ich nicht vergessen (irgendwie habe ich so eine komische Phase zurzeit). Also konnte ich wieder ins Wasser. Mit dem Anziehen später bin ich wegen des Komprimierungsstrumpfes etwas langsamer als gewöhnlich, aber ich habe es ja nicht eilig. Außerdem wartet ja auch keine ungeduldige Freundin im Gang an den Föhnen auf mich. Wenn ich ja wüsste, es würde jemand auf mich warten, so bin ich leider wieder hektischer. Jemanden warten zu lassen, empfinde ich als unhöflich.

Im November 2019 hatte ich mal so eine Phase, wo ich keine Lust hatte und nur alle 3 Wochen gegangen bin, aber ich bin seit Mitte Dezember wieder viel mehr motivierter. Ich habe schon mal solche Phasen.

Ich bin jetzt nicht so müde, eigentlich gar nicht.

Zum Glück sind es nur noch 6 Spritzen. Dann muss ich mir keine neuen besorgen. Die eine Seite des Bauchnabels ist schon lila angefärbt, weil ich wohl einige Äderchen getroffen habe und dann verbreitet sich der Inhalt im Bauch. Sieht ganz witzig aus. Bislang hat mich noch niemand im Schwimmbad darauf angesprochen.

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Was für ein Tag heute

Ich hatte heute einen halben Tag noch frei (gestern hatte ich einen ganzen Tag frei).

Als erstes hatte ich meine Untersuchung nach der Entdeckung der oberflächlichen Venenentzündung. Im Prinzip alles auf dem richtigen Weg der Besserung.

Dann hat man in der Vergangenheit den Rat der Ärztin nicht so befolgt, wie erwünscht schon bekommt man einen reingewürgt. Nett ist das nicht so gerade, vor allem, weil der angestrebte Weg ja auch nicht so sicher ist. Ich will den Beruf des Arztes grundsätzlich nicht in Frage stellen, aber Ärzte sind auch nur Menschen und können sich irren. Oder halten sich Ärzte immer noch für die Götter in Weiß?

Obwohl ich in der IT arbeite und ziemlich gut Bescheid weiß, so weiß ich aus unzähligen Telefonaten mittlerweile, nur weil es bei 50 Anwender geklappt hat, klappt es beim 51. Anwender nicht. Beliebtes Beispiel ist der Skype Meeting Button in Outlook. Das ist der Button, wo man im Outlook Kalender eine Skype Einladung für eine gemeinsame Konferenz erstellen kann. Wir halten uns an die offizielle Microsoft Vorschrift und trotz aller Versuche, mit unseren Methoden, klappt das nicht immer. Bei den genannten 50 Anrufen klappt es ohne Fehl und Tadel und beim 51. nicht. Warum weiß ich nicht.

Genau so ist es auch in meiner Situation, zumal doch Menschen immer einbißchen anders sind (während man es bei der Technik eigentlich nicht so behaupten kann).

Der eine regiert auf eine Impfung heftiger als der andere. Bei mir tut sich nichts. Beim Impfstoff schon, aber nicht beim Stich. Daher finde ich das verallgemeinern beim Menschen eher unpassend.

Der Tod ist für den Arzt bitter, weil er an dem Patienten nichts mehr verdient.

Mir war schlagartig wohler, als mein damaliger Hausarzt mit mal offenbarte, dass er auch einen Magentumor hatte. Ich fand das sympathisch, weil man bei Ärzten so allgemein immer den Eindruck hat, sie seien von allen Krankheiten befreit. Klar sie wissen wie man etwas behandeln kann und können da auch handeln. Es macht im Jahre 2020 immer noch einen komischen Eindruck, wenn man so den Eindruck hat; sie wären irgendwo besser gestellt.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum man beim Arzt eher nervös ist.

Auch heute wollte man mir nicht sagen, was für einen Blutdruck ich habe. Ich verstehe diese Geheimniskrämerei nicht. Man kann mir sagen, ob ich eine Thrombose oder was auch immer habe, aber beim Blutdruck schweigt man. Also ich als Laie verstehe das nicht.

Ich war dann noch bei einem Arzt (dafür bekam ich eine Überweisung), der mein Blut nach einer Gerinnungsstörung untersuchen soll. Ich war jetzt persönlich dort und habe mir einen Termin geben lassen, außerdem weiß ich jetzt wo sich der Arzt befindet.

Danach habe ich mir im Düsseldorfer HBF das Admin-Magazin (aber auf Englisch) gekauft und bin mit einer Schleich-S-Bahn (S11) nach Düsseldorfer Unterrath gefahren, wo ich dann noch kurz bei EDEKA Buller zwei Sinalco Cola Zero gekauft habe und später bei einer „Pommesbude“ Richtung Flughafenbahnhof Mittag gegessen habe. Es ist keine richtige Pommesbude, denn sie haben auch drei Alternativgerichte. Heute gab es Hühnerfrikasse mit Reis, was ich sehr gerne esse.

Ansonsten habe ich nicht viel gemacht. Natürlich auf der Arbeit gewesen, aber jetzt bin ich auch wieder zu Hause.

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Mal wieder schwimmen im Düsseldorfer Rheinbad gewesen

Moment mal wieder? Ja, ich war doch am Samstag, ja, aber wenn man Urlaub hat, dann gehe ich gerne schwimmen. Leider ist es kein Sommer, wo so etwas erträglicher wäre, aber im Winterurlaub kann man das auch machen.

Gestern war es ziemlich sonnig und ich war in Düsseldorf. Die Essener Bäder hatten fast alle nur am Vormittag bis 10.00 Uhr offen und das Schwimmzentrum Rüttenscheid ganz geschlossen. Das Schwimmzentrum Rüttenscheid ist auch deshalb am Montag ganz geschlossen, als Kompromiss, dass es statt wie früher von Dienstag bis Fr bis 21.00 Uhr, nun (eigentlich schon sehr lange) bis 21.45 Uhr. Der Kompromiss damals war, dass dann die Öffnungszeit am Montag von früher 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr wegfällt.

Die Alternativen von mir; die Schwimmoper in Wuppertal ist derzeit nicht so gut zu erreichen und im Dortmunder Südbad war ich ja bereits am Samstag, außerdem hätte es zweimal (Hin- und Rückfahrt) ein Zusatzticket zum Ticket 2000 gebraucht.

Ich war erst in der Innenstadt, denn ich brauche eine neue Jammer Badehose. Auch wenn es die meisten nicht so sehen; ich habe etwas abgenommen und da die Badehosen ja eng am Körper liegen sollen, war eine von den beiden ziemlich lasch am Körper. Das ist beim Schwimmen nicht gerade förderlich. Also brauche ich eine zweite.

Auf jeden Fall bin ich um 10.35 Uhr mit dem RE3 (mal ein gelber Wagen von der Eurobahn) ab Essen-Altenessen gefahren, um dann am Düsseldorfer Flughafenbahnhof in die S1 nach Düsseldorf-Wehrhahn zu fahren. Am Flughafenbahnhof halten beide Züge am gleichen Bahnsteig, so ist das ein bequemer Umstieg.

Mich sprach noch ein Russe an, der nach Mönchengladbach Rheydt wollte. Ich sagte ihm auf Englisch, dass er mit der S1 bis Düsseldorf HBF fahren solle und dann mit dem RE4 ab Düsseldorf HBF nach Mönchengladbach Rheydt. Ganz einfach.

Von der S-Bahnstation Düsseldorf Wehrhahn (S1, S6 und S11) bin ich direkt nach Declathon gefahren. Ich wollte mir die Düsseldorfer Filiale anschauen, aber die sah auch so aus wie alle anderen, die ich kannte.

Ich war natürlich den ganzen Tag mit dem Rad unterwegs.

Gestern waren ja noch Weihnachtsferien, somit war die Innenstadt ziemlich voll und es waren auch sehr viele Fahrradfahrer unterwegs. Mittlerweile ist es so, dass in Düsseldorf eine echte Knappheit an Parkplätzen für Fahrradfahrer gibt. In Essen ist das sehr unbekannt.

Haltestelle Schadowstraße der Linien 701, 705, 706

Nach Declathon, wo ich nichts gekauft hatte, war ich noch bei der Mayerschen. Dort fand ich ein Buch über Scrum aus dem O’Reilly Verlag, „Scrum kurz und gut“ für 14,98 Euro. Das habe ich mir direkt gekauft, denn das was man hat, hat man.

Ein neues Gebäude am Jan-Wellem-Platz

Nach der Schließung von der Haltestelle Jan-Wellem-Platz der Straßenbahn hat man diesen Bereich ganz modern umgebaut. Ich bin zutiefst beeindruckt, denn so manche Städte hätten bei dem neuen Freiraum wieder nur einen Autoparkplatz gebaut.

Das sonnige Wetter lud dazu ein, ins Rheinbad zu fahren. Ja, das ist das ominöse Bad vom Sommer, was solche Schlagzeilen produzierte. Aber jetzt ist das Freibad ja zu und im Hallenbad gibt es solche Ansammlungen hoffentlich nicht.

Nein, wie sich alle Romantiker so vorstellen; ich bin nicht am Rhein entlang gefahren, Richtung Norden. Es war ja gestern nicht der letzte schöne Tag auf dem Planeten Erde; ich denke, es werden noch viele andere kommen.

Fischerstraße mit extra breiten Radweg (das ist wirklich top)

Ich bin die Kaiserstraße / Fischerstraße (L55) Richtung Norden gefahren. Über einen kurzen Umweg um den Nordfriedhof bin ich über die Kaiserswerther Straße (hier fahren auch die Linien U78/U79 oberirdisch).

Am Freiligrathplatz, wo die U78 Richtung Messe links abbiegt und die U79 weiter nach Duisburg fährt, bin ich auch abgebogen.

Von hier an wird es kompliziert. Es gibt zwei Wege zum Rheinbad. Einer führt an den Messehallen durch und anderer durch eine Wohnsiedlung.

Ich bin letzeres gefahren, die Beckbuschstraße, die später nach einer Rechtskurve in die Mörikestraße übergeht. Dann befährt man diese bis zur Clemens-Brentano-Straße (links in diese abbiegen), fährt diese bis zum westlichen Ende durch und biegt dann rechts ab (Schild Messe befolgen) und fährt auf einem Fußweg an einer der Wendeschleifen der U78 zur Messe bzw. später zum Rheinbad (hier muss man am Ende des Weges rechts abbiegen). Das Rheinbad befindet sich auf der linken Seite (rechts ist der Parkplatz).

Rheinbad Düsseldorf (Bild von 2017 von mir)

Der Eintritt kostet 4,60 Euro für Erwachsene und man bekommt einen Coin von der Kassiererin. Diesen Coin steckt am Eingang in den Automaten der Drehschranke, später für den Verschluss des Spindes und am Schluss in den Automaten der Drehschranke, um wieder das Bad zu verlassen.

Es gibt im Rheinbad ein 50 Meter Becken, welches gestern geschlossen war und viele 25 Meter Becken (Bahnen), wobei es auch eine „Autobahn“ gibt. Normalweise sind die Bahnen mit diesen Seilen abgetrennt, aber diese „Autobahn“ im Wasser hat eine Öffnung, so dass man ohne die Wand zu berühren, weiter schwimmen kann. Also man schwimmt nonstop. Das habe ich dann auch gemacht. Im Heljensbad in Heiligenhaus gibt es so etwas auch.

Im Rheinbad gibt es auch ein Außenbecken, welches eigentlich unmittelbar an die Außenanlage anschließt. Das heißt, es gibt ein Stahlwand, die die Außenbecken abtrennt. Wenn man sich das Wasser, das nicht mehr seit Mitte September aufbereitet wurde so anschaut, so sieht das recht komisch aus. Es gibt schon etwas Wachsstum auf dem Boden und es ist auch bedeutend kälter. Ich habe mal den Finger da rein gehalten.

Um 14.10 Uhr habe ich die Becken verlassen, um 14.23 Uhr war ich draußen und ich war um 14.50 Uhr am Flughafenbahnhof (jetzt bin ich quer in Richtung Unterrath gefahren), um um 14.53 Uhr mit dem RE3 nach Essen-Altenessen zu fahren. Das war also eine knappe Ankunft.

Jetzt werden die Rolltreppen von Gleis 4 und 5 am Flughafenbahnhof renoviert. Da schon für das Gleis 6 es schon sehr lange dauerte (zwei Monate), bin ich gespannt, wie lange man für diese Rolltreppen braucht.

Am Abend war ich viel müderer als noch am Samstag. Ich dachte immer, zwei Tage hintereinander und der Körper würde sich an den Belastungen gewöhnen. Keine Ahnung.

Ich habe heute noch einen Resturlaubstag, ehe ich dann morgen um die Mittagszeit wieder anfange.

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Etwas Sorge um unser Land

Wir haben derzeit zwei Bewegungen in Deutschland. Einmal die Bewegung hin zu grüner Umweltpolitik und einmal eine genau gegenteilig.

Für die grüne Umweltpolitik ist ja die bekannte Fraktion um SPD, Grüne und die öffentlich-rechtlichen Sender und die andere Gegenfraktionen, die sich in Youtube äußern. Es sind viele und bei manchen komme ich nicht mehr mit.

Fest steht aber beide Fraktionen setzen auf ein Mittel: Das Negative des anderen und dieses Negative wird hochstilisiert. Ok, ich rege mich auch einwenig auf, aber es ist nicht zielführend Plattformen ich nenne sie mal: Oli, Nuoviso TV, Carolin Matthie und etc… Also das zieht mich auch auf Dauer herunter. Positives vermelden sie kaum. Es ist aber auch schwer, positives zu finden, so wie es der Deutschlandfunk in der Sendung „Lebenszeit“ vom 04.01.2020 feststellte, denn was für einen positiv ist, kann für den anderen negativ sein. Umgekehrt könnte man es auch sagen.

Es ist schwer in diesem Land, in dieser Zeit seine eigene Meinung zu wahren. Außerdem, so zeigen es viele Videos, die Deutschen sind leicht beeinflussbar. Erst hat man denen Angst gemacht und dann kann man sie lenken. Die von mir genannten Gegenbewegungen werden vielleicht auch daher erzeugt, damit andere Kräfte uns in einen Bürgerkrieg verwickeln wollen, damit sich die Deutschen sich selber beschäftigen sollen und die restliche Welt in Ruhe gelassen werden soll. Es kommt mir vor, als ob so eine Situation wie im gallischen Dorf bei Asterix & Obelix (wo sich die Bewohner nicht einmal untereinander richtig grün sind) erzeugt werden soll, nur auf größeren Maßstab.

Es ist auffällig, dass die Mehrzahl der von mir genannten Kanäle sich auf die gleichen Themen beziehen. Es ist seltsam, dass sich niemand die eigenen Örtlichkeiten interessiert. Es soll sich vor Ort nichts ändern, die anderen sind anscheinend nicht bereit sich von ihren fossilbetriebenen Autos zu verabschieden. Jeder hält es anscheinend für total selbstverständlich, dass in den Straßen die Autos auch inzwischen an Stellen parken, wo eigentlich gar kein Parkplatz mehr vorhanden ist.

Ich sehe das besonders in vielen Viertel in Essen-Rüttenscheid. Es scheint normal zu sein.

Ich frage mich, muss das wirklich so sein? Muss man das von Jahr zu Jahr steigern, dass immer mehr und immer größere Fahrzeuge kommen müssen? Ein Kleinwagen reicht doch auch, wenn überhaupt.

Ich frage mich, warum ist es immer noch hip, zu schauen, wie viel Treibstoff man im Tank noch hat und dann 40, 50, 60 Euro zahlen, nur weil man von A nach B möchte. Witzigerweise bezahlt man dann noch irgendwelche Fitnessstudios oder andere Kurse, um sich fit zu halten und etc…

Wenn man sich das genau überlegt: Eigentlich ist das nicht wirklich logisch. Vor allem dann jammert man, dass das Einkommen so niedrig ist. Dann will man noch irgendwo hin in den Urlaub und das auch möglichst billig.

Seit ich das Auto zur Verschrottung gegeben habe und nur noch mit dem Fahrrad unterwegs bin, hat sich mein Kontostand vergrößert.

Allerdings muss ich auch sagen: Klar ich bin Single, gehe nicht mehr ins Sportstadion so wie früher, Kleidung habe ich auch noch zu genüge. Das einzige was steigt, sind die Kosten für das Ticket 2000 (die Monatsfahrkarte für den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) jährlich.

Aber das ist fast zu vernachlässigen, wenn man sich die Reichweite des Ticket 2000 anschaut, zum Beispiel am Wochenende oder Feiertag. Ich meine von Arnhem (nur RE19) bis Dormagen, von Venlo (nur RE13 und 929) bis Unna (nur S4, RE7, RE13, RB59) und vieles mehr. Ich kann noch ein Fahrrad mitnehmen.

Mit 13,20 Euro mehr, wenn man das Ticket 2000 in meinem Falle besitzt, kann ich mit dem Lösen eines zusätzlichen Tickets bis von Essen bis Aachen fahren (mit Fahrrad ist eine Fahrradkarte von 5 Euro fällig, womit wir dann auf 18,20 Euro kämen).

Im letzten Jahr bin ich ja mit dieser Kombi bis Bad Honnef gefahren und damit dem Rad bis Remagen und von Remagen zurück nach Bonn Bad Godesberg.

Natürlich ist das nicht jedermanns Sache. Vielleicht denken noch viele, Fahren mit den Öffis wäre was für Arme und nur mit dem fossilbetriebenen Auto wäre man noch wer.

Barcelona (Meldung auf deutsch) hat zum Beispiel jetzt in deren Innenstadt verboten, mit Benziner und Dieselfahrzeugen zu befahren. Die Meldung kam auch in deutschen Medien und sofort ärgerte sich der Deutsche darüber und fühlte sich benachteiligt.

Ich bewundere andere Staaten für deren Weitblick.

Die Frage ist, wie wollen wir in der Zukunft leben? Die Fraktion der Befürworter derzeitigen fossilbetriebenen Autos kann sich eine Veränderung des Straßenbildes nicht vorstellen.

Der deutsche Beitrag zu Barcelona zeigt doch deutlich. Ist das immer noch die Vorstellung der Zukunft der Mobilität? Was ist daran schick, im eigenen Auto zu sitzen, um nur einen Parkplatz in der Innenstadt zu suchen?

Sucht man bei Google nach Parkplatzmangel und man stellt fest. Ein Umdenken findet wirklich nicht statt. Also noch mehr zu betonierte Flächen in der Stadt – dieses Argument muss die Gegenfraktion zu den Grünen auch fragen lassen.

Das Argument mit dem Land und man ist dort auf das Auto angewiesen, zählt für mich nicht wirklich mehr seit dem es die E-Bikes (also die Sorte von Fahrrädern, wo man ein Kennzeichen und eine Versicherung braucht, die auch 40 km / h mit Treten schnell fahren können). Im ländlichen Bereich in gebirgigen Örtchen braucht man eine Form des Autos immer noch, aber auf dem flachen Land ist das E-Bike doch sehr praktisch.

Ich habe mir auf der Landkarte eine Situation für Ost-Rhauderfehn angeschaut. Ost-Rhauderfehn liegt in Ostfriesland, an der B438 und soweit in der Mitte von allem. Ich meine bis nach Leer zum nächsten Oberzentrum sind nach Google Maps ungefähr eine Stunde; mit dem E-Bike vielleicht etwas weniger, nach Papenburg viel weniger.

Regen und Kälte sind nicht wirklich Argumente. Es gibt gut sichtbare Regenkleidung.

Ich glaube, es ist nicht so sehr das Fahrrad das Problem bei den meisten, sondern, der mögliche Ansehensverlust. Bei meinen Arbeitskollegen kann ich nur sagen, dass sich wohl alle daran gewöhnt haben, selbst mein Chef, dass ich jeden Tag mit dem Rad komme. Ich glaube, es liegt auch einwenig Neid an, dass ich das jeden Tag mache.

Man muss sich beim Radfahren und Regen / Regen und Kälte nicht so viele Gedanken machen und man muss auch den inneren Schweinehund überwinden. Letzteres ist bei den meisten wohl das Hauptargument.

Wie ich mich kleide?

Ich ziehe zwei T-Shirts übereinander, darüber ein dünnes Langarmshirt und dann ein dickeres Langarmshirt und darüber eine Regenjacke, die den Wind abhält. Ich trage eine Tights, die für mich bequem ist. Alternativ kann es auch eine Jeanshose sein. So kann man noch bei -5 Grad fahren.

Leute, die feinere Kleidung benötigen würde ich persönlich vorschlagen, sich auf der Arbeit umzuziehen, also jetzt im Winter. Ich glaube in jeder Firma, vom Kleinstbetrieb bis zum Konzern gibt es eine Möglichkeit, sich umzuziehen. Man muss das ja nicht lange machen. Vielleicht kann man sich die Alltagskleidung irgendwo deponieren. Dazu muss man mit Kollegen, mit dem Chef reden. Es gibt immer eine Möglichkeit.

Wenn die Gegenfraktion im Internet, die sich gegen die Regierung stellt, all das sei nicht möglich, dann bleiben unsere Städte genauso wie jetzt auch und es wird sich nichts ändern.

Aus meiner Sicht müssten beide Fraktionen verbal abrüsten. Die einen müssten von ihrer Sicht der Klimahysteriker (Metaphern wie es ist 15 nach 12) herunter kommen und die anderen müssten aufhören, sich über die aufzuregen.

Es täte uns allen ganz und gut und dann sitzen wir zusammen und überlegen, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen. Aber wenn es so weiter geht, wird es in einem Bürgerkrieg enden.

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