Das Thema ist durch

Ich habe beschlossen mich nicht mehr darüber aufzuregen.

Die Deutschen wollen alle gemeinsam, dass ihre Schwimmbäder, Bibliotheken und sonstigen öffentlichen Einrichtungen geschlossen werden. Der öffentliche Nahverkehr soll auf ein Mindestmaß zurückgefahren werden. Vielleicht kann man ihn in einigen kleinen Städten auch ganz abschaffen.

Ich kann damit leben, wie an Zeiten der Streiks der GDL, dass die S-Bahnen auch morgens in der Hauptverkehrzeit im Ruhrgebiet alle 60 Minuten fahren. Es fuhren ja auch keine Güterzüge, denn die machen nur Lärm. Alles unnütze Kosten, alles Blödsinn.

Es sind ja alles nur unnützige Kostenfaktoren. Das Geld braucht man eher für die anderen weltweiten Staaten auf diesem Planeten und für den weltweiten Contrainertransport der Deutschen Bahn AG.

Ich rege mich darüber nicht mehr auf, zumindest ich versuche es und versuche auch nicht mehr dagegen anzugehen.

Der gesamten deutschen Bevölkerung ist das auch ja leider total egal.

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Spaziergang durch Borbeck

Am heutigen sonnigen Pfingstsonntag bin ich bei warmen Temperaturen etwas durch Borbeck spazieren gegangen. Der Stadtteil liegt im Nordwesten des Stadtgebiets und ist von meiner Altendorfer Wohngegend gut auch zu Fuß erreichbar. Am Radweg Rheinische Bahn zweigt ein anderer Radweg nach Borbeck ab. Auch hier fuhr einmal eine Eisenbahn. Jetzt kann man auf einem Schotter-/Sandgemisch nach Borbeck laufen. Dies habe ich heute gemacht und war ich auf dem letzten Stück von dem Haltepunkt Borbeck auch parallel zur Bahnstrecke. Hier verkehrt der RE 14 (Essen-Borken) der Nordwestbahn zusammen mit der S 9 (Wuppertal – Haltern am See). Beide halten auch am Bahnhof Borbeck.

RE 14 nach Borken links der Radweg von Altendorf

RE 14 nach Borken
links der Radweg von Altendorf

Bis Bahnhof Borbeck bin ich gelaufen. War es in Altendorf noch recht frisch, so hatte die Sonne schon den leichten Sand des Radweges erhitzt und ich begann leicht zu schwitzen.

In Borbeck verweilte ich einwenig auf dem Borbecker Platz, der sich gegenüber der katholischen St. Dionysiuskirche befand. Die Pfarrgemeinde selber ist sehr alt. Auf deren Webseiten wird behauptet, dass es im 10. oder 11. Jahrhundert an dieser Stelle wohl mal ein Kirchlein befand. Gegenüber in nordöstlicher Richtung befindet sich das Phillippusstift – ein Krankenhaus, das man wohl am besten ganz selten betreten sollte. Es hat irgendwie nicht den besten Ruf. Eine Person von meinen Kreislingen in Google+ erzählt in ihren Romanen schauderhaftes vom angrenzendem Friedhof wo auch eine Knutschkugel vorkommt. Sie schreibt aber erst noch an diesem Roman, der als E-Book wohl veröffentlicht wird.

Na ja nach einem kurzen Durchgang durch die Borbecker Fußgängerzone verließ ich das Zentrum wieder in südlicher Richtung. Vorbei am Gewerbegebiet Wolfsbankring überquerte ich die Bocholder Straße, um dann in einem kleinen Park weiter nach Altendorf zu laufen. Erst an der Wasserroute endete dieser Weg. Leider ist das zurzeit nichts romantisches, denn romantisch klingender Borbecker Mühlenbach ist derzeit immer noch eher ein Köttelbecken als ein natürlicher Bach. Die Renaturierung läuft auf Hochtouren, so dass erst man in Zukunft an schönen Fischen und das Singen der Libellen erfreuen kann.

Borbecker Mühlenbach, rechts der Wasserroutenweg

Borbecker Mühlenbach, rechts der Wasserroutenweg

Mit einem Schlag endet der Weg an einer Brücke. Auf der andere Seite wird noch gebaut. Jetzt war es aber ziemlich warm geworden. In dieser Umgebung von Kleingärten und dem Köttelbecken ist es doch ziemlich warm geworden. Heute zumindest hat man nichts gerochen. Der Abzweig nach Altendorf endet an der Bülsebeckstraße wo man dann auf einer Verlängerung wieder direkt auf die Rheinische Bahn trifft. Am Ausgangspunkt dieses Weges befindet sich auch der im letzten Jahr eröffnete Niederfeldsee an dem ich einige zeitlang verweilte und dann schließlich nach Hause ging. Morgen soll es leider nicht mehr so schön sein, was man eigentlich gar nicht so richtig vorstellen kann.

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Toilette – die Nacht danach

Ich bin immer noch ziemlich verkartet nach diese Aussage. Inzwischen habe ich so überlegt, in meisten Fällen im nahegelegenden Ausland, wo man im Ausland nicht zur Toilette gehen kann. Ich meine hier keine Wohlfühloasen für 1 Euro mit Duschen, Musik und Blumen und so, ein ganz normales stilles Örtchen.

Und bislang gab es immer überall, auch noch so im kleinsten Bahnhof ein Gelegenheit für einen Unkostenbeitrag (darüber kann man sich auch streiten, ob kostenlos oder nicht kostenlos) sich zu entleeren.

Selbst im kleinen niederländischen Bahnhof Weert, wo ich letzten Dienstag war, gab eine eine Toilette. Diese war zwar wie in Venlo mit einer großen panzerschrankähnlichen Tür versehen, aber vorhanden und betriebsbereit. Die von Venlo kenne ich ganz gut und schätze sie weil sie auch ziemlich geräumig ist und aus einem Guß gefertig ist. Ich würde schon sagen, sie sehen den Gefängnistoiletten recht ähnlich – was so aus dem Fernsehen kennt.

Jede noch ulkige Station hat ein stilles Örtchen. Zwar ist die Toilette zum Beispiel in Euskirchen, also in Deutschland, etwas weiter weg vom Bahnhof und sie kostet 1 Euro, aber zur Not ist sie auch wohl noch geeignet. Allerdings ist da in Euskirchen zu bemängeln, dass nur passend zu zahlen ist – gilt auch für Venlo. Wenn man nicht passend hat, dann muss man wechseln. Ist zwar auch ziemlich ärgerlich, aber noch so eben vertretbar.

Nicht nur die Deutsche Bahn AG macht sich mit den Toiletten ganz rar, auch in den Städten, besonders den Innenstädten gibt es so gut wie nichts. Früher gab es mal übelriechende Pissoirs. Da hat man sich aber kurz überwunden und hat eben in die Rille gemacht und ist gegangen. Die Innenstädte haben zum Glück alle mehr oder weniger Einkaufszentren mit Toiletten. Hier in Essen weiß ich wohin man gut gehen kann, wenn man muss bzw. ich weiß welche Geschäfte was anzubieten haben.

Aber nehmen wir mal das Beispiel Viersen. Der Bahnhof liegt weit außerhalb des Stadtzentrums – also mal ebens ins Stadtzentrum laufen geht nicht. Es befinden sich auf der einen Seite des Bahnhofs nur Wohnhäuser und der Busbahnhof und auf der anderen Seite gibt es ein weites unbebautes Gebiet, wo auch kein Baum in Sichtweite ist. Vom Bahnsteig könnte jeder jeden beobachten, der da in diesem Gebiet sein Geschäft macht. Daher macht man es dort nicht. Ich erwähne Viersen so stark, weil ich häufig hier umsteige, um in die Niederlande mit dem RE 13 zu fahren. In dem Bahnhofsgebäude gab es vor einigen Jahren noch eine Toilette, leider saß da niemand davor. Jetzt ist da nichts. In dem kleinen Bahnhof gibt es einen Zeitschriftenladen, eine kleinen Verkaufsschalter der DB und eine kleine Bäckerei. Ich bin mal gespannt, wie lange es noch in dem Bahnhof diese drei genannten Einrichtungen geben wird.
Am letzten Dienstag auf der Hinfahrt nach Venlo, stürmten erst einmal fünf Personen auf die Zugtoilette im RE 13 der Eurobahn. Da es nur eine gab, musste man warten. In einem Zeitungsbericht stand auch, dass die Fahrgäste sich über jeden pünktlichen Zug freuen, weil sie dann rasch auf die Toilette gehen können. Aber das kann es doch nicht sein, oder?

In den Berichten der Rheinischen Post war in Sachen Viersen nach zu lesen, dass die dortigen Toiletten einen Pächter gehören, wie auch das restliche Gebäude würde der Stadt gehören und nicht der Bahn. Der Pächter hat die Toiletten wegen Beschädigungen nun geschlossen und nicht mehr geöffnet. Also ist der Pächter Schuld? Wahrscheinlich ist das so eine komplizierte Dreieckgeschichte zwischen Pächter, Stadt und Bahn, die wohl keiner so richtig versteht (oder verstehen möchte, denn sonst kann man immer schlecht dem anderen die Schuld zuweisen und das macht man ja super gerne in Deutschland).

Gestern abend habe ich mir noch zig Zeitungsberichte von Gesamt-Deutschland durchgelesen und Zugtoiletten sind natürlich auch ein Problem, aber auch von den ehemaligen Bahnhofstoiletten in Neuss (schon 2007 wurde da bemängelt, dass es kein offiziell stilles Örtchen im HBF gab – Ludwigshafen hat seit 2006 keine Toilette) und Viersen. Mülheim an der Ruhr hat nach einem Zeitungsbericht der WAZ vom 28.04.2015 jetzt doch endlich eine Toilette bekommen (die man 2010 angefangen hatte zu planen und hatte wohl fünf Jahre Probleme gehabt, die Feuchtigkeit im Gemäuer zu entfernen oder so ähnlich).

Ich bin über die Aussage des Community-Teams sehr enttäuscht. Wenn das deren Ernst ist, dann gute Nacht. Dann bin ich mal gespannt, was noch aus betriebswirtschaftlichen Gründen noch alles entfernt wird. Ich habe mich gestern noch an den Kundendialog der DB im Nahverkehrsbereich per Mail gewandt, um diese frustierte Aussage überprüfen zu lassen. Am liebsten würde ich ja noch einige Etagen höher gehen, um mich zu beschweren, aber ich denke, je höher man bei der DB kommt, desto mehr wird auf die Bilanz geschaut und nicht mehr auf den einfachen Bahnfahrer. Da geht der Blick ganz schnell flöten.

Ich habe mir das Buch von Patrick D. Crowden “Mein Boss, die Memme” durchgelesen. Ich würde mich nicht wundern, wenn solche Chefs bei der Bahn arbeiten. Eigentlich passt ziemlich gut, was ich da gelesen habe und wie die Realität ist, was man so als Fahrgast die ganze Entwicklung sieht.

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Bahnhofstoiletten in kleineren Bahnhöfen

Ich bin entsetzt. Ich bin wirklich wütend und enttäuscht. Aber scheinbar ist das Normalzustand und niemand regt sich wirklich darüber auf.

Toiletten fehlen in den kleineren Bahnhöfen in Deutschland und die Deutsche Bahn AG sagt mir heute doch tatsächlich, dass man aus betriebswirtschaftlichen Gründen darauf verzichtet. Man will kein Geld dafür ausgeben. Wahrscheinlich hält man für mich total blöde. Die ureigenstes menschliche Eigenschaft, dass neben der Nahrungsaufnahme auch diese wieder loswerden möchte, hält ein Unternehmen für total unnötig auch in kleinen Bahnhöfen dafür zu sorgen, dass es für einen kleinen Unkostenbeitrag auch am hellichten Tage reibungslos funktioniert.

Und witzigerweise erhält das Unternehmen auch noch Rückendeckung von anderen Usern, die das auch für unnötig halten.

Ich als 36 jähriger kann noch gut einhalten. Aber in 30 Jahren sieht das vielleicht schon anders aus. Und die heutigen Älteren? Können sie immer alle gut einhalten? Mein Vater ohne Magen, wo das Essen und die Flüssigkeit direkt in den Darm fluscht und dann nach draußen.

In Deutschland ist das Wildpinkeln mit einem Bußgeld strafbar. Wie hoch die Strafe ist, hängt von der Stadt ab. Das scheint die Deutsche Bahn AG überhaupt nicht zu interessieren. Hauptsache die Bilanzen sehen gut aus.

In den S-Bahnzügen hier im Ruhrgebiet (BR 422) die haben keine Toilette. Man hat neue Züge damals bestellt, weil u.a. die Toiletten in den alten X-Wagen gezogen von der BR 143 (Ex BR 243), immer verdreckt waren und oftmals unbrauchbar. Natürlich ist das ein großes Problem, aber keine in den Triebwagen zu haben, ist das die Lösung?

Und wenn in den Triebwagen der BR 425 (zum Beispiel RB 33 Duisburg-Aachen oder RB 42 Essen-Münster) oder BR 643 eine Toilette vorhanden ist, muss man beten, dass sie auch funktioniert. Ich habe schon eine im RE 12 (Trier-Köln), der mit BR 643 (Talent-Triebwagen) verflucht, weil sie kaputt war. Die Fahrt dauert 3 Stunden und ich war heilfroh im Kölner HBF endlich darauf gehen zu können. Ich bin gesamt von Trier nach Köln gefahren.

Manchmal wird eine kaputte Toilette wohl tagelang herum gefahren, bis sie endlich repariert werden.

Oder will die Deutsche Bahn AG uns das Wasser lassen abgewöhnen? Und manchmal muss man auch etwas größeres.

Ich erwarte keine Wohlfühloase in einer Zugtoilette, aber zumindest dass sie vorhanden ist und brauchbar. Und wenn da nicht vorhanden, oder weil der Zug so dermaßen voll ist, dass man ewig braucht im Waggon dorthin zu gelangen, dann zahlt man halt 50 Cent oder 1 Euro in einem Bahnhof, egal wie groß er ist. An einem normalen Haltepunkt, wie zum Beispiel Essen-West oder Kaldenkirchen erwarte ich nichts, aber in einem Bahnhof wie Neuss, Viersen oder Mülheim wo mehr als nur eine Linie stündlich hält schon.

Aber schade. Man ist wirklich nur noch eine Kostenstelle bei der Deutschen Bahn AG. Der Begriff Kunde oder FahrGAST gibt es bei diesem Unternehmen nicht mehr.

Ich weiß nur eins, bei diesem Unternehmen möchte ich niemals arbeiten.

Es ist schon schlimm genug notgedrungender Kunde zu sein. Ich hoffe, das NationalExpress und andere wenn sie die Aufträge bekommen, auch wieder Toiletten in den (S-Bahn-)Zügen anbieten. Von mir aus kann die Deutsche Bahn AG Container nach China, Australien oder auf den Mond anbieten und sonst wo auf den Weltmarkt ihre Bilanzen auffrischen. In Deutschland und im Nahverkehr und an den Bahnhöfen soll sie doch bitte schön ihre Macht verlieren und andere Private sollen es übernehmen. Eurobahn, Nordwestbahn und andere sind vielleicht auch nicht das Nonplusultra, aber vielleicht doch etwas bereitwilliger als die DB.

Ich frage mich wirklich was aus dem Unternehmen geworden ist?

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Düsseldorf-Neuss-Kaarst

Genau in dieser Reihenfolge war ich am heutigen Samstag unterwegs.

Zuerst war ich wie immer Richtung Düsseldorf HBF. Die Hoffnung von der S 3 in Mülheim an der Ruhr direkt in den RE 6 (kommend aus Minden) in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt umzusteigen, wurde direkt elimimiert. Der RE 6 hatte eine Verspätung von 35 Minuten. Typisch inzwischen für diese Linie. Oder waren die Lokführer der GDL noch nicht auf ihren Posten, so dass der Zug Verspätung hatte?
Also habe ich auf die S 1 nach Duisburg gewartet, die 10 Minuten später kam. Eigentlich wollte ich mit ihr bis Düsseldorf HBF fahren, aber im Bahnhofvorfeld des Duisburger HBF stand ein RE 3 der Eurobahn, der noch keine Einfahrt hatte. Flugs bin ich dann in diesen in Duisburg HBF umgestiegen. Der RE 3 hat den Vorteil nicht nur, weil er nicht so oft hält, sondern er auch einen Toilette an Bord hatte. Die Triebwagen der BR 422 im S-Bahnverkehr haben nämlich keine und meine Blase hatte sich gemeldet.
Mülheim an der Ruhr HBF hat ja bekanntlich keine Toilette und wird wahrscheinlich erst erhalten, wenn man die Bahn in der Mülheimer Innenstadt genug gesammelt hat.

Im Düsseldorfer HBF gab es auch keine “La Libération” mehr und alle anderen Zeitungen bekäme ich auch in Essen. Also kein Kauf. Flugs in die Innenstadt zur Mayerschen. Die Düsseldorfer Mayersche hat mehr Auswahl an fremdsprachiger Literatur als die in Essen.

Nach der Mayerschen wollte ich essen gehen. Aber da ich meistens in der City gegessen hatte, wollte ich auch mal woanders hin. Bei einer Fahrt vor ewigen langer Zeit nach Meerbusch mit der U76 hatte ich auf deren Verlauf einige interessante Gaststätten gesehen und am Belsenplatz hatte ich so ein schönes Gebäude gesehen. Es handelt sich angeblich um das alte Bahnhofsgebäude von Oberkassel. Die heutige U70 / U76 waren mal als eigene Eisenbahnlinien privater Unternehmen konzeptiert worden. In dem heutigen Gebäude befindet sich eine Gaststätte, wo ich dann eine leckere, aber sehr heiße Hühnerfrikasse mit Reis gegessen habe.

U74 Belsenplatz

U 74 am Belsenplatz, links die Gaststätte

Nachdem Essen hatte ich erst einmal keinen so richtigen Plan. Eigentlich wollte ich vom Belsenplatz mit der Linie 862 direkt zum Kaarster See. Leider verkehrt diese Linie nur im Stundentakt und ist praktisch vor meinen Augen abgefahren (konnte ich noch im Außenbereich, wo ich saß und aß, des Lokals sehen). Ich bin dann alternativ mit der U75 bis Neuss HBF und dann mit der S28 nach Kaarster See gefahren.

Leider musste ich in Neuss HBF auch feststellen, dass dieser auch keine Toilette mehr hat. Was ist mit den Hauptbahnhöfen los? Mülheim keine, Neuss keine, Viersen keine (habe ich am Mittwoch festgestellt, Euskirchen (am 15.04.2015) irgendwo draußen, ein kleiner Raum für 1 Euro mit Stundenbegrenzung und wer weiß welche eher kleineren Bahnhöfe noch.

Ach ja, WLAN ist so ultra wichtig, die Toilette anscheinend nicht mehr. Oder trägt die heutige Smartphone-Generation alle Windeln oder wird so wenig getrunken, dass man nie muss? Wie gesagt in der BR 422 in den S-Bahntriebwagen gibt es auch keine Toilette mehr. Ich bin leider noch so altmodisch. Eine Toilette bevorzuge ich vor dem WLAN-Anschluss. Oder kann man heutzutage im Internet sein Geschäft machen – da gibt es bestimmt doch auch eine App, die den Druck in der Blase wegzaubert.

Auf jeden Fall bin ich dann mit der S 28 der Regiobahn zum Endhaltepunkt Kaarster See gefahren. Vor bestimmt 10 Jahren war ich mal an einem Abend dort. Die S 28 gab es da schon. Die Zeiten der ehemaligen VRR-Linie 82 wo die Deutsche Bundesbahn noch alten Triebwagen (wohl BR 515) nur einige Male am Tag einsetzte, kenne ich nicht mehr.

Kaarster See Freibad

Freibad am Kaarster See

Zum eigentlichen Kaarster See muss man noch ca. 1,1 km laufen. Der Kaarster See besteht aus einem Freibad und einem natürlichen Abschnitt, wo Baden verboten ist. Ob man sich daran trotz Verbotsschilder dran hält, müsste man mal im Hochsommer heraus finden. Das Freibad war ganz leer.

Nach einer Umrundung bin ich dann mit der nächsten S 28 zurück nach Düsseldorf HBF gefahren. Direkt am gleichen Bahnsteig hielt auch die S 1 (pünktlich) nach Dortmund HBF. Die Rückfahrt war noch lustig. Es stiegen vier ältere Herrschaften ein, zwei Männer und zwei Frauen, wo alles Pärchen, alle so um die 70 würde ich sagen. Na ja auf jeden Fall erzählten sie sich nichts besonders lustiges, aber aus meiner Sicht war das schon lustig anzuhören. Später am Düsseldorfer HBF stieg noch eine ältere Dame zu. Die wollte ursprünglich mit dem RE 3 nach Hamm fahren. Konnte aber die S 1 vom RE 3 nicht unterscheiden. Angeblich stünde am Bahnsteig aber der Zug nach Hamm angeschlagen. Dass vorne aber S 1 stand, kann man wohl nicht lesen. Na ja. auf jeden Fall setzte sie sich direkt neben mir und begann mit den Herrschaften zu unterhalten. Es ging größtenteils um ihren Urlaub (sie war in Tunesien und da war es zwei Wochen so heiß, das sie am liebsten umgekehrt wäre und dann eine Woche der große Sturm (ELA auf tunesisch 😉   ). Ein Wunder, dass sie in das richtige Flugzeug gestiegen ist, aber dann in den falschen Zug. In Duisburg-Buchholz fragte sie die Herrschaften: “Gibt es hier in Buchholz nicht so Klinik?” Ich musste innerlich lachen.
Ich glaube, ab einem bestimmten Alter ist man wohl Experte in all möglichen Kliniken (und Krankheiten) und möchte das den anderen auch noch an tun. – Ja es gibt eine Klinik. Im Strandbad vom Wolfssee sehe ich ab und zu den Rettungshubschrauber, der die Klinik ansteuert.
Ich hätte eher nach der Sechs-Seen-Platte erkundigt oder so, aber als ganz auswärtige nach einem Krankenhaus und dann noch Fremde danach fragen, na ja. …..

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Esta huelga está terminada

La grande huelga alemana ferroviaria está terminada esta mañana. El sindicato GDL se ha dado por entendido con una mediación que lo había repudiado siempre. ¿Por qué el GDL había repudiado una medicación y ahora lo hará, estará siempre un secreto?

La empresa Deutsche Bahn intenta el restablecimiento del tráfico ferroviario normal hasta los días festivos.  Mientras la mediación el sindicato GDL no puedo estar en huelga hasta el 17.06.2015.

Otro problema podría estar el otro sindicato EVG que departe sobre la Deutsche Bahn AG. El EVG es responsable por ejemplo pour la electricidad del ferrocarril. Una huelga del EVG podría anquilosar el trafico ferroviario completo. La sésion está en plena marcha este tarde.

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Treinstaking

een trein in Emmerich

een trein in Emmerich

De treinstaking in Duitsland is vandaag geëindigd. De vakorganisatie GDL had op 19 mei aangevangen om te staken, eerst het vrachtverkeer kort daarna het personenveroer.

Vanmorgen vroeg was er een minnelike regeling voor een beslechting. Het treinverkeer is weer aangelopen.

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Weert

Ich war heute in Weert. Das ist eine kleine Stadt mit 49.000 Einwohnern, südlich von Eindhoven, westlich von Roermond, fast schon an der belgischen Grenze. Mich zog es schon immer mal dahin. Warum weiß ich nicht genau, aber irgendwie bot sich das mal so an.

Die Fahrt dahin war allerdings spontan. Ich habe mir erst einmal ein Zusatzticket zu meinem monatlichen Aboticket Ticket 2000 hier vom VRR gekauft. Auf dem alt bekannten Weg S 1 bis Duisburg, RB 33 bis Viersen und RE 13 bis Venlo bin ich in die Niederlande gekommen. Ursprünglich wollte ich nach Eindhoven und auch zum dortigen Flughafen. Ich war schon einmal in Eindhoven mit meinem Vater, aber nur kurz, weil es Ende März (2013) noch ziemlich kalt war und weil ich mich an diesem Tag mich ziemlich erkältet hatte.

Natürlich kann man das Ticket auch in Essen kaufen, aber ich wollte halt wegen meinem kleinen niederländischen Sprachkenntnissen in Venlo die Karte kaufen. Man muss ja trainieren. Aber leider fuhr zwischen Venlo und Eindhoven am Morgen kein Zug, weil es einen Unfall gegeben hatte und auch kein Ersatzbus zur Verfügung stand. Aber ich bin ja flexibel. Alternativen zu Eindhoven waren halt Weert im Südwesten von Venlo oder Venray im Nordwesten. Ich entschied mich aber für Weert, weil dies eine lange Busfahrt mit der Linie 61 bedeutete. Dass diese Linie, betrieben von der Veolia, dahin fuhr, hatte ich schon schon längst ausgekundschaftet. Buslinien in den Niederlanden und auch in Belgien sind für mich keine Unbekannten mehr. Schon längst ausgekundschaftet :-).

Ich wusste auch dass die Linie 61 auch kurz nach der Ankunft des RE 13 in Venlo abfährt. Meistens in der Minute 12 (Mo-Fr) nach fährt der Bus über Maasbree, Meijel, Ospel und Niederweert nach Weert. Es ging wirklich durch etliche Dörfer, Felder und Wiesen. Leider behinderten auch zwei Baustellen den Verkehr dieser Linie über seinen eigentlichen Linienweg, so dass diese weiträumig umfahren musste. Aus diesem Grund war er auch nicht pünktlich. Mit 1 Stunde und ca. 30 Minuten brauchten die beiden Busse mit denen ich gefahren bin, die Strecke.

Weerter Bahnhof

Bahnhof von Weert

Bis zur Mittagszeit war es noch etwas kühl, aber recht sonnig. Erst nach meinem Mittagessen zogen immer wieder kurze heftige Schauer auf gefolgt auf viel Sonnenschein.

Die Kleinstadt hat eine große Fußgängerzone mit vielen kleineren Geschäften. Aber Hema und V&D waren auch hier vertreten. In einem Buchhandel fand ich einen Reiseführer für Brugge (Belgien) von Michelin auf niederländisch und ein niederländisches Wörterbuch, aber einsprachig von Prisma. Damit habe ich jetzt in Sachen einsprachigen Wörterbuch in niederländisch, französisch, spanisch und englisch bei mir zu Hause. Daneben habe ich mir noch zwei Zeitungen, die NRC.next (keine Ahnung was das für eine ist) und das “Dagblad De Limburger gekauft. Als Zeitschrift hatte ich mir allerdings erst in Venlo auf der Rückfahrt noch “Elsevier” gekauft, sowas ähnlich wie der Spiegel, so von der Themenvielfalt.

Nach dem Mittagessen bin ich noch etwas durch den Weerter Innenstadtbereich gelaufen und habe auch Albert Heijn gefunden. Meine niederländische Lehrerin verwöhnt uns ja immer mit Süßigkeiten und ich wollte mal schauen, aus welchen Läden sie die immer kauft. Die “Lange Nekken” von Verkade hat sie anscheinend von Albert Heijn, die habe ich dort gefunden. Das ist etwas für Kinder, eine langsstreckte, als Stab, Schokolade, ummantelt mit Crispie-Sachen. In der Schachtel befinden sich 5 x 2 Stangen. Also fünf in Doppelstangen in einer Packung. Schmeckt super lecker. Jetzt habe ich mir zwei Pakete für je 1,45 Euro gekauft.

Die Preise für Schokolade bei Albert Heijn ähneln sich stark an Carrefour im wallonischen Belgien. Eine günstige Tafel kostet bei beiden um die 1,20 bis 1,50 Euro, während diese bei uns schon für zum Teil bei Eigenmarken unter 50 Cent zu haben ist. Markenware kostet auch um die 1 Euro in Deutschland.

Innenstadt-Blickrichtung mit Kirche

Blickrichtung Innenstadt mit Kirche

Ich habe mir noch einige niederländische Stellenanzeigen bei den Privat-Berufsvermittelungen angeschaut, die so in den Fenster aushingen. Aber das muss ich mir erst einmal übersetzen. Vieles habe ich so im Alltag auch fotografiert. Es ist ja gut und schön, wenn man eine Sprache aus Büchern lernt, aber meine Sprachkennntisse habe ich auch alle erhalten, indem ich die Straßenschilder verstanden habe oder was auf Plakaten steht oder Hinweisschilder, was man nicht darf (Durchfahrverbote und so). Heutzutage ist das so, wenn ich im wallonischen Belgien bin, verstehe ich sofort was da gemeint ist. Im Gegensatz zu Deutschland, muss man in anderen Ländern mitdenken, wo die Gefahr ist. Hier in Deutschland kommt zur Sicherheit erst einmal einmal ein 20 km hoher Sicherheitszaun, damit sich niemand verletzten und klagen kann. In Namur war der Weg zur Eisenbahnschiene ungezäunt, aber man kann sich ja denken, was passiert, wenn da ein Zug vorbei fährt bzw. man dann zu tun hat (Abstand gewähren).

Der Bus der Linie 61 fährt meistens ab der Minute 22 ab Weert  zurück nach Venlo.Ja es war sehr schön. Ich hatte mir damals den Ort eigentlich für einige Übernachtungen ausgesucht, damit man die Umgebung näher erkunden konnte. Ob ich jetzt deswegen zurückfahren werde, ist jetzt fraglich.

 

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la travesura novena

La huelga novena del maquinistas tendrá lugar en Alemania desde el 01.09.2014. Pero aquella no tiene un fin. Hasta ahora el patrón del sindicato GDL Claus Weselsky ha dicho muchas veces cuándo la huelga ha terminado.

La nueva huelga empezará en el tráfico de pasajeros el miércoles esta semana, pasado mañana, a 2.00 horas en la noche, el tráfico de mercancías empezará ya mañana. Presuntamente la huelga durará durante algún tiempo que la huelga pasada hace dos semanas que duró 6 días.

Por suerte hay maquinistas que no son en un sindicato (hay dos sindicatos en la empresa ferroviaria alemana “Deutsche Bahn AG”) de suerte que hará un horario de urgencia.

Es decir que los trenes urbanos circulan cada hora en vez de cada 20 minutos.

82 % de 1730 personas en una encuesta del periodico aleman “FAZ” han negado la nueva huelga.

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Essen-Dellwig Ost

Essen-Dellwig Ost (Essen-Dellwig East) is a railway station in Essen, West-Germany, with one track for two train lines but only one line stops here. The line S 9 from Haltern to Wuppertal stops here, the other line RE 14 from Borken to Essen main station runs non-stop this station with was openend in 1921.

Friday I swam in the outdoor pool in Essen-Dellwig, Hesse, so that I went to this station in order to return home.

Essen-Dellwig East

The station Essen-Dellwig East with one track in 2015

This is a the station. We look to the south perspective to Essen-Borbeck / Essen main station.

Linie 103 from EVAG

Linie 103 from EVAG

I stood on the station bridge to the main road. You can see two railcars (streetcars) from the company EVAG, which is responsable for the trafic in Essen. The left railcar is the newer one then the right one. It’s a really chance encounter where two railcars meet themselves. This is the line 103 from Dellwig to Steele. In the moment there are roadworks in Essen Huttrop so that the linie stops at the hospital “Knappschaft”. Except for the tramline there are two others bus lines that connect the station. The linie 166 from Dellwig to Hattingen Niederwenigern and 185 from “Neue Mitte” in Oberhausen to Essen-Borbeck.

RE 14 from Borken Nordwestbahn

The RE 14 from Borken

This is the railcar from the operator “Nordwestbahn” and the line RE 14, a private operator that operates many connections in Germany. It uses the tracks from the Deutsche Bahn AG. Since 2006 Nordwestbahn connects Essen main station with Borken with these kinds of railcars in a multiple-unit train control (in the majority of cases). In Essen stops this train only in Essen-Borbeck and Essen main station.

Mak G 1206 diesel locomotive

MaK G 1206 in Essen-Dellwig

A other chance encounter was this diesel locomotive. Yes, there are timetables for the goods traffic (freight traffic), and for transits with single engines but I don’t know all the times and I don’t believe that anyone knows after swimming the current timetables for all tracks. For me it’s a chance encounter with a MaK G 1206 (a diesel locomotive which has been building since 1997)

 

 

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