An alle Personaler/Personalchefs/Geschäftsführer!

Da in der Karrierebibel in diesem Artikel erwähnt worden ist, da es für einen Personaler und Personalchef unglaublich wichtig ist, obwohl mich bislang noch keiner danach gefragt hatte, aber das wird wohl noch kommen, wie intellektuell der Bewerber, also ich hier, bin, was ich so lese, hier meine Lieblingsbücher und Autoren:

  • Star Trek (rauf und runter)
  • Arthur C. Clarke
  • Ben Bova
  • Alean Dean Forster

Es gibt noch diverse andere Bücher, meist auf Spanisch, Französisch und Niederländisch, wovon ich keine Lieblingsautoren habe, da ich meist nur Einzelexemplare habe.

An Romanen lese ich derzeit nichts. Die Aufzählung beruht auf das vergangene Lesen bzw. welche Richtung an Literatur ich besonders mag.

An Fachliteratur lese ich derzeit (aber nur ausgeliehen): von Thomas Krumbein

„LibreOffice – das Handbuch“ aus dem Tintal Verlag.

LibreOffice ist das openSource Office-Paket, das man immer (oder sehr häufig in Linux- und unixartigen Systemen, selten in Windows.) verwendet.

So bin ich nun intellektuell genug für Ihr Unternehmen oder habe ich in den letzten 37 oder fast 38 Jahren das falsche gelesen?

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Schade

Ich lese den ganzen Tag mit großem Bedauern den EU-Austritt der Briten und hoffe wirklich, dass es keine Nachahmer geben wird. Aus meiner Sicht. Aber da ja die meisten Deutschen für den Austritt aus allem sind und sich nicht mit der EU und dem Euro anfreunden können, werden die nächsten Austritte schon bald folgen.

Ich finde das nur witzig. Politisch wollen die meisten Leute, alles in Kleinstaaterei haben, aber im Ruhrgebiet versucht man aus vielen Verkehrsgesellschaften eine große zu machen. Irgendwie komisch. Ich würde mich ja nicht wundern, wenn Kettwig auch bald wieder eigenständig werden würde. Seit der Eingemeindung von 1975 trauern sehr viele Kettwiger ihre Eigenständigkeit immer noch hinterher. Für die EU-Skeptiker brechen bald paradiesische Zeiten an. Die romantischen Grenzkontrollen, die Geldwechselerei und so, für die meisten Leute alles kein Problem.

Ich muss das akzeptieren, wenn so viele ein Problem mit der Politik haben und sonstigem. Ich habe damit keine. Meine Devise lautet: Wenn es Probleme gibt, dann muss man daran arbeiten und nicht jedes Mal den Kopf in den Sand stecken und gegen das aktuelle sein.

Vielleicht sind wir Menschen noch gar nicht reif genug für so ein Projekt, zumindest für die meisten. Oder muss noch ein neuer Weltkrieg uns endlich zu Besinnung rufen? Was wollen wir ständig damit erreichen, wenn wir gegen die EU, TTIP sind? Was soll das bringen?

Ich war bislang noch nie in England. Aber für mich war das auch noch nicht so richtig interessant. Die lästige Geldwechselerei war mir ein Dorn im Auge.

Ich weiß nicht, wie oft ich in Belgien gewesen wäre, würde ich da ständig Geldwechsel zu müssen, dauernd an der Grenze zu warten (zum Beispiel für einen Tagesausflug nach Liège), alles wird kontrolliert.

Das weltweite Signal ist auf jeden sehr fatal. Ich dachte, nach Europa man würde in Nordafrika auch so ein Modell aufbauen bzw. in Südamerika. Ich habe noch Star Trek in Erinnerung, wo da von EINER Weltregierung immer die Rede ist. Das war mein Ziel bzw. ist es immer noch. Ok, ich würde es nicht mehr miterleben können, aber so hatte ich gedacht.

Natürlich gibt es Spannungen und Interessenkonflikte, aber das hat die vierköpfige Familie auch.

Jetzt wird ein Land austreten und auch noch ein bedeutendes. Na hoffentlich ist auch das einzige und die Briten werden es sich noch einmal bald anders überlegen.

Witzig, nein eigentlich peinlich, denn laut einem Artikel des Spiegels haben die meisten Briten erst nach deren Abstimmung gegoogelt, was der Brexit für ihr Land bedeutet? Sorry, aber das ist so dumm, so ein Kindergartenniveau. Monatelang dagegen sein und jetzt schauen was passiert.

Oder sind die meisten nicht mutig? Ich habe auch meine Stelle Anfang April gekündigt und suche jetzt etwas besseres. In den zwei Vorstellungsgesprächen wurde ich auch deswegen kritisch beäugt, warum habe ich das gemacht? Einer sagte, das wäre sehr mutig, aber er hatte den Anschein, dass er mich darum beneidet, was ich getan habe.

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Voerde-Schwarze Heide-Dorsten-Essen

Am meinem jährlichen Geburtstag habe ich mir heute freigenommen. Freigenommen von keine Bewerbungen schreiben, keine Einschreiben irgendwo abzuholen (heute scheinen sehr viele zu kommen, schon die den zweiten Zettel, vielleicht kommt ja noch ein drittes Einschreiben) oder die Wohnungen auszuräumen.

Heute mit gekürzten Haaren (gestern) mit dem Wagen von Essen-Stoppenberg nach Voerde zum Tenderingsee gefahren. Das heißt ich bin am vormittag losgefahren. Erst auf die B224 Richtung Gladbeck, am Autobahnkreuz Essen-Nord auf die A42 (Emscherschnellweg) bis Oberhausen Zentrum. Dann auf die A516 Richtung Arnhem bzw. später ab Autobahnkreuz Oberhausen Nord, ist das ja die A3. Auf der bin ich bis Dinslaken Süd geblieben. Dinslaken Süd abgefahren, auf die B8 Richtung Dinslaken und schließlich auf die Oberhausener Straße, Richtung Hiesfeld. Der Stadtteil ist durch den Handballverein TV Jahn Hiesfeld bekannt (gegen den TUSEM Essen immer besonders spielt – ob es da eine Verbundschaft gibt?). Dann diese Straße folgend. Man kommt dann am Dinslakener Bahnhof entlang. Meine ÖPNV-Geographiekenntnisse helfen mir als Autofahrer auch weiter. Ok, dann an der B8, am Ende der Straße rechts nach Wesel abbiegen. Hätte ich der B8 gefolgt, dann hätte ich noch auf die A59 gemusst und dann Dinslaken außenherum. Viel zu umständlich.

Auf der B8 ist Tempo 60 erlaubt und die kann man gut fahren. Es ist erste Ausfahrt rechts, nachdem man das Ortsausgangsschild Dinslaken passiert hat, wo man zum Tenderingsee abbiegen muss. Da ich nicht Einfahrt zum See erkannt habe, muss ich bei der nächsten Einmündung einmal umdrehen.

Bis zum Jahre 2007 fuhr hier auf der B8 auch die Buslinie 62 des Busverkehrs Rheinland, also der Bahnbus, wie man früher sagte. Man hat sie 2007 eingestellt, mangels Fahrgäste. Die Linie 62 fuhr von Dinslaken Bahnhof nach Wesel Bf und berührte das Zentrum von Voerde auch gar nicht. Mit dem ÖPNV kommt nur bis zur nächsten Haltestelle fahren und dann mind. 20 Minuten laufen (in meinem Tempo, für andere Leute würde es vielleicht 25 bis 30 Minuten heißen).

Das Strandbad hat einen großen Parkplatz, wo man nur 1,50 Euro zahlen muss. Der Eintritt beträgt 4,00 Euro für Erwachsene. Ich war auch nicht alleine. Eine Vielzahl von Grundschülern war auch da im Bad und die lagen auch noch alle in meine Nähe. Das heißt ich habe nicht zu denen gelegt, sondern die kamen nach und nach in meine Richtung, nachdem ich mich da breit gemacht habe.

Der See war noch sehr frisch, aber man konnte da schon gut schwimmen. Nach und nach wurde es immer heißer, mein Magen trotz zwei Äpfel immer leerer, als habe ich mein nächstes Ziel ausgeguckt.

Mein nächstes Ziel war der Flugplatz Dinslaken Schwarze Heide. Ich war das letzte Mal 2005 dort mit dem Fahrrad. Ich bin mit dem Zug bis Bottrop Moviepark gefahren und dann via Flugplatz und Hünxe Mitte nach Wesel Zentrum bzw. Auesee mit dem eigenen Rad.

Auf der L462 fährt am Flugplatz selbstverständlich auch kein Linienbus vorbei und da ist noch nie einer hergefahren, nach meinem Wissen. Ich habe die Ausfahrt zum Flugplatz auch verfehlt, musste da einmal umkehren.

Ich war gerade Zeuge eines Starts einer Extra 200 (oder 300). Der Flugzeugbauer Walter Extra hat am Flugplatz Schwarze Heide seine Flugzeugwerft, daher ist der Flugplatz vielen auch geläufig. Neben den Kunstfliegern Extra 200 und 300 wurde auch die Extra 400 hier gebaut, die in einer Druckkabine 6 Menschen Platz bietet. Vollbesetzt hat sie eine Reichweite von 1.700 km. Die Kunstflieger Extra 200 und 300 fliegen auch diese Luftrennen zum Beispiel in Dubai, wo sie zwischen den Polygonen fliegen müssen und auf einer künstlich hergestellten Piste im Hafen starten und landen. Sie werden zusammengefaltet per Schiff transportiert.

Erst habe ich den Start dieser Extra gesehen und bin mit einem Zaungast intensiv ins Gespräch gekommen, erst über Flugzeuge, dann über Autos und dann wieder über Flugzeuge und so. Das ging so ca. 20 oder 25 Minuten.

Er musste noch weg, also konnte ich mich dann ins Flugplatz-Restaurant setzen und mein Essen zu mir nehmen.

Nach einer Weile bin ich dann gefahren, dann aber über Bot. Kirchhellen. Ich hätte ja noch zum Heidesee in Grafenwald fahren können, aber ich entschied mich anders. Eigentlich wollte ich auf die A31 nach Bottrop, aber ich entschied noch einmal anders. Auf dem Teilstück der „neuen“ B225, der ehemaligen B223, da wo der SB 16 (Essen-Dorsten) herfährt, bin ich nach Dorsten gefahren. Man hat ja viele Bundesstraßen, die parallel zu Autobahnen verlaufen zu Landesstraßen abgewertet. Erstes Opfer war die B51, die zur L551 wurde, die parallel A43 verlief. Ich bin quasi einmal um den Bahnhof herum, um auf der B224 nach Gelsenkirchen zu fahren. Ja, das war ein Umweg, aber ich wollte es so.

Die B224 ist mir noch in bester Erinnerung. Als GEC Schalker Haie (Eishockey) Fan, damals so 1998/1999 herum, war ich oft bei den Auswärtsspielen (meist Freundschaftsspielen beim EJ Dorsten). Da bin ich oft diese Strecke gefahren, nachts im Dunkeln. Dann konnte man die Lichter von der Raffinerie von VEBA Werk (heute heißt es Ruhr Oel) Scholven wunderbar sehen. Jetzt habe ich das mal im Hellen gesehen. Eigentlich wollte ich bei Gelsenkirchen Hassel auf die A52 nach Essen, aber auch hier habe die Ausfahrt verfehlt und musste umkehren und fast im Lüttringshof gelandet. Hier spielt der SC Hasselt 1919 (Fußball). Heutzutage heißen sie anscheinend SC Buer-Hasselt 1919. Ich wollte eigentlich die Horster Straße in Gelsenkirchen Beckhausen vermeiden. Weder als Straßenbahn-Mitfahrer (301) noch als Autofahrer ist sie die beste. Früher bin ich die mal gefahren, mit Kollegen, wir wollten in die Sternwarte Recklinghausen und auf der A43 gab es Stau und auf der A52 auch. Also mittendurch. Freitag abend, Dämmerheit, Regen und Horster Straße. Das grauenhafteste was man sich vorstellen kann. Schlimmer als die Cranger Straße in Erle (im damaligen Zustand).

Bis kurz vor dem Gladbecker Freibad/Stadion war die Fahrt klasse. Danach erst einmal zähflüssiger Verkehr. Dann geht die A52 in die B224 über. Hier würde einmal die A52 weiter gehen, aber als Autofahrer bin ich auch dagegen. Der heutige Zustand ist Tradition. Ich finde ihn gut. Außerdem hätte das Freibad Gladbeck und das Schloss Wittringen keinen guten Anschluss an die Buslinie 189 (Gladbeck-Essen Karnap – alle 20 Minuten) mehr. Der Zustand muss so bleiben. Ich bin dann der B224 wieder bis zur Hövelstraße gefolgt und dann ab nach Hause.

Da ich wieder ein Fahrtenbuch führe, habe ich damals auch gemacht und kann zusammenfassend sagen, dass ich auf 96 km heute gekommen bin. Ich füge die Daten, die ich erst handschriftlich auf einen Zettel verfasse, noch in Calc ein, damit ich da auch mal schöne Diagramme erstellen kann :-).

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Neue Mobilität schafft neue Möglichkeiten

Durch das Auto meines Vaters komme ich auch zu Ort, die der ÖPNV leider ganz außer acht lässt. In Essen ist das Haus Scheppen, eine ehemalige Burg, die erst durch Aufstauung des Baldeneysee im Jahre 1933 zur Wasserburg wurde. Auf ehemaligen Bilder vor 1933 sieht man Haus Scheppen noch wasserfrei. Haus Scheppen ist überregional für Motorrad-Freunde sehr beliebt (den Grund kenne ich nicht).

Meine Erkältung verhinderte am Sonntag die Premiere auf der Autobahn, so habe ich das jetzt nachgeholt. Ich bin von Stoppenberg erst zur ehemaligen Ruhrgas gefahren und dann schließlich die B227 (Ruhrallee) hinunter nach Kupferdreh. Zwischendurch habe ich einige Male anfahren am Berg trainiert. Zweimal war das schon sehr ordentlich. Ich bin dann wie gesagt die B227 hinunter gefahren. Nach der Überquerung der Frankenstraße bzw. Marie-Juchacz-Straße, an der Haltestelle Annental der Buslinien SB 15 (nach Burgaltendorf), 142 (nach Kettwig via Stadtwald und Rüttenscheid), 144 nach Stadtwald (aber nur an Schulzeiten) 155 (nach Kupferdreh) und der Gemeinschaftslinie mit der BOGESTRA 194 (nach Haarzopf via Stadtwald und Bredeney). Auf meinem Weg bin ich quasi der Buslinie 155, den man schemenhaft auch von weitem sehen konnte. Hier kann man schon 70 km/h fahren (wenn man kann). An der Ausfahrt Essen-Heisingen (Nr. 41) verlässt der Bus die Bundesstraße und fährt über die Nebenstrecke nach Kupferdreh.

Ich bin dann allerdings gerade aus gefahren und war natürlich schon längst im vierten Gang. Zu Arbeitszeiten früher war das noch eine Schnellfahrstrecke der B227, die dann mit dem Ausbau der A44 in Velbert (die berühmte DüBoDo) nach Essen verlängert wurde und damit aufgewertet. Ich  habe den Wagen auf Tempo 100 hoch gescheucht, hier ist auch nur 100 Maximum erlaubt, mehr kann man aufgrund der Kurven auch nicht fahren. An der Ausfahrt Nr. 38 (Langenberg) habe die Autobahn verlassen. Ich bin auf die Rottberger Straße eingebogen und dann auf die Hefei. Hier fuhr vor sehr vielen Jahren noch die Buslinie 171 zwischen Kupferdreh Bahnhof und Velbert-Mitte im Stundentakt, die aber eingestellt worden ist, zu geringe Fahrgastzahlen. Von der Hefei geht es ins Hespertal. Vor Urzeiten gab es hier auch mal eine Buslinie (Linie 199), die ich aber nicht mehr miterlebt habe, sondern nur von ehemaligen Plänen kenne.

Im Hespertal sind zeitweise 30 km/h und dann wieder 50 km/h erlaubt. Einem Hintermann ging es nicht schnell gut. Ich halte die Geschwindigkeit ein, ich kenne die Gegend nicht. Der Hintermann saß praktisch im Kofferraum – bestimmt hat er sich über mich geärgert. Bei der erst besten Gelegenheit hat er mich überholt und dann noch ein Motorradfahrer auch noch.

An Haus Scheppen angekommen habe ich den Wagen abgestellt und habe mir den See angeschaut. Heute war noch nicht so viel mit Motorradfahrern los. War echt schön. Für meine Webseite über Essen brauche ich wieder Fotos, und möglichst aktuelle.

Am Haus Scheppen ist auch der Endpunkt der alten „Kohlenbahn“, die so genannte Hespertalbahn, die zur Zeche Pörtingsiepen in früheren Zeiten durch fuhr.  Auf der anderen Uferseite sieht man von Haus Scheppen noch den stehen gelassenen ehemaligen Förderturm der Zeche Carl Funke. Auch hier gab es eine Bahnlinie von Kupferdreh, auch mit Personenverkehr (Essen-Heisingen hatte einen Bahnhof gehabt). Eine ehemalige Holzbrücke in Kupferdreh ist noch Zeuge dieser Bahnlinie.

Nach einer halben Stunde oder etwas mehr bin ich dann über die Hammer Straße nach Kupferdreh gefahren. Ich war sogar noch an der alten Firma, wo ich 14 Jahren gearbeitet hatte. Ich wollte, nachdem ich sechs Monate nicht da war, mal schauen, ob es Veränderungen vom Gebäude gegeben hat. Da es 17.00 Uhr war, habe ich noch einen alten Arbeitskollegen getroffen, der mich freudig mit den Worten „Na auch wieder hier?“ begrüßte. Wir haben dann noch ein wenig nett geplauscht.

Später war ich noch in Kupferdreh selber. Es hat sich nicht allzu viel verändert, eigentlich gar nichts, aber es dennoch wieder schön, da zu sein. Durch die Renaturierung des Deilbachs (Quelle ist in Velbert, er mündet in Kupferdreh in den Baldeneysee) erfährt der Stadtteil einen ganz neuen Akzent. Aber von der Errichtung des Busbahnhofs unterhalb der aufgeständerten A44 sieht man nichts. Ob die Pläne wieder gefallen sind? Eigentlich wollte man hier seit 4 Jahren fertig sein.

Zurück habe ich mich über die Langenberger Straße bis nach Steele geschlängelt. Auch hier war ich mit meinen 50 km/h jemanden nicht schnell genug. Der Überholte stand aber an der gleichen Ampel, als ich mich langsam näherte. Um Steele herum auf die Krayer Straße bis „Am Zehnthof“ und dann schließlich Richtung ehemalige Kaserne. Rechts auf die Schönscheidtstraße und dann schließlich links auf die Hubertstraße und rechts auf die Ernestinenstraße. Wieder saß mir jemand im Kofferraum.

Aber mir ist das so was von egal. Wenn man 50 km/h maximal innerorts fahren darf, dann halte ich mich dran, auch nicht pinnepel, mal sind es schon 51 bis 55 km/h aber keine 60 km/h oder gar 70 km/h wie mein Vater manchmal auf die Tube drückte.

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Zwei Tage später

Ich hätte es nicht gedacht. Es ist wirklich etwas ernsthaftes mit mir. Die Nase ist zum Glück weniger geworden, dafür hat sich ein unangenehmer Husten ausgebreitet. Ich habe gestern einen Hustensaft (Ambroxal 30 Saft-1a-Pharma, 3,40 Euro) gekauft, aber nachdem ich nun ihn vier mal genommen habe, muss ich sagen, es fühlt sich besser an.

In der zweiten Nachthälfte habe ich auch geschwitzt. Nicht viel, aber doch etwas. Für mich kommt das ganze etwas ungünstig. Morgen ist mein Geburtstag und am Samstag erwarte ich Gäste (deswegen).

Die Natur kennt keine Festlichkeiten. Ich habe es schon einmal vor Jahren an Weihnachten geschafft, mich flach zulegen, Husten, Schnupfen und alles was dazu gehört. Mein Vater war damals nicht erfreut. Das Fest war gelaufen. Ich habe auch schon mal eine Reise abgesagt, weil ich einige Tage vorher krank wurde. Mal schauen wie es so weiter geht.

Aber im Gegensatz zu früheren Zeiten, vor ca. 5 bis 6 Jahren, bin ich in den letzten Jahren selten krank, also was Erkältungen angeht. Für mich war es eine zeitlang normal dass ich im Winter mindestens dreimal oder viermal das durchlaufen hatte. Aber seitdem ich nicht mehr so wie verrückt heize und im Winter sehr oft draußen bin, sind die Infektionskrankheiten zurück gegangen, aber ganz auszuschließen sind sie nie, wie am Freitag mit nackten Füßen auf den kalten Balkonplatten. Aber da ich das so oft gemacht habe, habe ich nicht gedacht, dass es zu so etwas führen würde, wie jetzt.

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Erkältung mitten im „Sommer“

Ich habe mich wieder erkältet und das Mitten im „Sommer“. Sommer deshalb in Anführungsstrich, weil ich eher das Gefühl habe, es ist ein guter Herbsttag. Obwohl wieder ist einbißchen übertrieben. So habe ich ein 3/4 Jahr nichts gehabt und verglichen mit dem was ich Ende September hatte, ist das diesmal einige Grade schlimmer. Ende September war nach drei Tagen vorbei.

Freitag abend hat mich so ein Virus hinterrücks überfallen, mitten beim Fenster putzen und sofort eine Halsentzündung entfacht. Am Samstag ging es noch, gestern witzelte ich noch wegen dem Schnupfen, heute morgen war es auch noch gut, aber seit heute Mittag geht die Nase immer weiter zu. Seitdem weiß ich warum die Atacama-Wüste in Chile so trocken ist (ich wünschte, die Nase wäre es auch), was mit dem Krakatau vor Indonesien 1883 passiert ist und welche Folgen ein 10 km Asteroiden-Einschlag auf die Erde hätte (danach hätte ich mehr Sorgen als nur eine leichte Erkältung 😉  ) und wie schön Mallorca ist, außerhalb da wo man sich die Birne gibt.

Heute hat es wieder so schön angefangen mit dem Wetter und was ist seit einigen Stunden ist es nur noch am Regen und ich kann nicht mehr liegen oder sitzen auf der Matratze. Fußball schauen ist auch keine Lösung. Bei dieser EM sind zwei Tore in einem Spiel schon eine wahre Torflut (bei den 3:0 von Belgien und Spanien sprachen die Moderatoren schon von einem Rekord). Waren die Spiele in der ersten Woche noch einigermaßen interessant, so ist das jetzt in der dritten Woche total langweilig. Würde man solange spielen bis ein Tor erzielt werden würde, würden so manche Spiele bestimmt Tage brauchen. Diese EM ist bis auf die Underdog-Siege total langweilig.

Ich unterhalte mich ein wenig mit meinen Physik-Büchern, die bei der Matratze liegen.

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