Las últimas días antes de la Navidad

Solamente dos días hasta las vacaciones que duara dos semanas por mi. Hasta ahora tenía mucho trabajo pour la últimas dos semanas. Es peculia siempre que la major parte del trabajo viene los días antes de la Navidad. Los empresas envian muchas tarjetas de Navidad que estarán abierto parar leer una vez y depues se lenaran en los archivadores.
Qué persona los mira todo el año? En el fondo una tarjeta de Navidad es sola una señal de vida que la empresa existe todavía.

El viernes tengo una ponencia sobre la empresa WANO (Asociación Mundial de Operadores Nucleares) por 4 horas y entonces me deslizo en los vacaciones oficiales.

Los dos días antes de la Nochebuena mi padre querría requerir por la tumba por parte de la madre. Péro tuve que rechazar porque mi padre recogera (la Nochebuena) a mi piso. El cementerio cae a mano con mi padre. Siqueria está de baja no satisfago todos los desos siempre.

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Une nouvelle opération

Le 06.01.2015 mon père sera hospitalisé à Essen-Altenessen. Les chirurgiens extirpent l’estomac où se trouve le cancer au bas bout du orifice du œsophage. L’intervention est essentiel car le cancer fermera l’orifice du œsophage et mon père devrait toujours vomir. Le cancer avait été trouvé par les médecins il y a une année à cause du examen à cause de l’anémie. C’est donc une découverte fortuite. Après il recevait la chimiothérapie hebdomadaire. Or après neuf mois les symptômes changeaient car il a eu une perte de sang. Mon père avait été hospitalisé par l’ambulance pour remplir le sang dans la veine. Ensuite il a tarabusté les médecines pour une décision car nous ne voulions pas être quinzomadaire dans l’hôpital.

L’intervention le 06.01. durera 3 à 4 heures et les chirurgiens veulent allonger l’intestin grêle prenant la fonction en charge, pour l’attacher au œsophage.

Après l’opération il se faut séjourner jusque 4 semaines au hôpital.

En 2005 les médecins n’avaient pas pu faire quelque chose chez ma mère qui a le même problème avec son estomac. Le cancer avait métastasé dans le corps et je pense que le cancer avait souri au chirurgien et avait dit : « Vous êtes en retard » (j’aime l’humour noir). Pour une gastroscopie le temps avait été trop court.

Sous un mois elle était partie.

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Warum klappt es nicht?

Ich wohne seit ca. 11 Jahren in Essen-Altendorf.

Ganz in der Nähe befindet sich “In der Hagenbeck / Oberdorfstraße” ein Netto-Laden mit großem Parplatz (ehemalig Plus). Dieses Geschäft ist ziemlich voll. Daneben befindet sich auch ein Verkaufsladen – zumindest ein Bereich.

In diesen 11 Jahren gab es mind. 5 verschiedene Geschäfte. Zweimal haben es Bäcker (ich meine auch eher Aufbackbackwaren) versucht, einmal war eine polnische und dann irgendwann eine türkische Metzgerei drinnen und irgendwas anderes war auch mal. Alle dieser Geschäfte waren aber maximal 6 oder 7 Monate dort. Zurzeit ist dort Bäcker Heyer drin, seit Juni / Juli 2014.

Am Anfang hatten sie sehr gute Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag (sonntags natürlich kürzer). Dann vor ca. 2 Monaten wurden die Öffnungszeiten am Samstag gekürzt und am Sonntag war das Geschäft zu. Heute las ich, dass sie nur noch von 7 bis 14 Uhr von Mo bis Sa geöffnet haben. Für mich ist das ein Zeichen, es läuft (wieder) einmal nicht, mit diesem Standort. Spätetens nach Weihnachten ist wohl wieder einmal Schluss.  Der letzte Bäcker hatte am Schluss nur noch von 7 bis 12.30 Uhr offen, ehe er dann schloss.

Von den Brötchen bin ich begeistert. Ich bin oft dort, kaufe halt die Brötchen (1 Brötchen 30 Cent – wie überall auch) und auch die Kuchen sind immer lecker. Aber da ist nie voll, eher es ist so leer, dass die Verkäuferinnen meistens hervorgelockt werden müssen, damit man den Wunsch vortragen kann. Aber sie sind alle total nett, geben sich total Mühe.

Es gibt doch neben allen Supermärkten auch Bäckereien, auch neben Discounter. Überall sehe ich die Leute anstehen, nur an dieser Stelle funktioniert wohl gar nichts, obwohl es noch ein kleines Gewerbegebiet gibt.

Oder gibt es zu viele Bäcker in der Umgebung? Schmitz auf der Altendorfer oder der kleine Bäcker auf der Oberdorfstraße / Helmholzstraße bzw. der bei REWE auf der Kerckhoffstraße?

Oder ist Kaufkraft der unmittelbaren Umgebung zu gering, dass sich dort keiner halten kann?

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Englischkenntnisse

Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass meine Englischkenntnisse nicht die besten sind. Mögliche Arbeitsgeber werden wahrscheinlich verschreckt sein, falls sie jemals auf diese Einträge stoßen werden, obwohl ich den Blog immer im Lebenslauf angebe.

Ich bin WDR5 heute auch sehr dankbar. Im Tagesgespräch um 9.20 Uhr wurde das Thema “Normal sein reicht heutzutage nicht mehr” aufgegriffen. Und ich erlebe gerade eine Welle von einigen Enttäuschungen bei meinen Fremdsprachenkenntnissen, besonders im Englischen.

Vielleicht denken einige, dass ich mich nur heraus reden möchte, aber Englisch und das habe ich jetzt durch das Lernen von Spanisch und Französisch gemerkt, ist eine langweilige Sprache, aber leider ist wohl sehr notwendig. Nach diesem Bericht (einer von mir unbekannten Seite) möchten 75 % der Unternehmen Englischkenntnisse von ihren Bewerbern haben (und meist total perfekte, mind. viel besser als Muttersprachler möglichst), Französisch bedeutend weniger und Spanisch noch weniger. Englisch liegt mir auch nicht und ich verbinde keinerlei Gefühle dabei. Mit Spanisch verbinde ich halt Spanien, Wärme, Strand, tolle Erlebnisse, genauso mit Frankreich, wo ich einige französischsprachige Kontakte hatte bzw. habe, wenn die Wallonie in Belgien mit dazu rechnet.
Aber Englisch? Ich war noch nie in England oder den USA. Mich interessieren die Länder auch überhaupt nicht. Englisch habe ich in den Niederlanden etwas angewendet, vielleicht auch einbißchen in Spanien und Frankreich, aber warum soll ich nach London (auch wenn ich es irgendwann mal machen werde, aber das zögere ich total lange hinaus, obwohl das mit dem Eurostar eine sehr gute Gelegenheit wäre).

Aber das ist ja das fatale. Das was toll ist, darf man nicht anwenden und das was einem nicht so liegt, das die Pflicht? Und deshalb fühle ich mich einwenig unter Druck gesetzt. “Du musst Englisch können, Englisch ist total wichtig”. Ich kann englische Texte gut verstehen, ich kann Radiosendungen hören, und Filme verfolgen (zurzeit schaue ich mir Star Trek TOS auf Englisch in Youtube an), aber schriftlich drücke ich mich wohl megamäßig ungeschickt aus – ja ich habe es vernachlässigt und kann ich das notwendigste. Aber ich bin verunsichert.

Die Verunsicherung ist seitdem so groß, als mich diese eine Frau auf Google+ öffentlich so herunter gemacht hat. Sonst trifft mich das überhaupt nicht, aber in diesem Falle, war ich schockiert.

Ich kannte ein fast gleichaltrige Frau bei uns in der Firma, die spricht wie ich auch super gut Spanisch und Französisch und Englisch nur so halbwegs. Ein Kollege erzählte mal, dass in der Firma im Rahmen eines Projekts ein Gast aus Brüssel anwesend war und die Frau sprach fließend ohne Punkt und Komma Französisch. Der Kollege war beeindruckt. Er verwies daraufhin, weil sie ihre Diplomarbeit auf Englisch schrieb, dass sie sich mehr um ihr Englisch kümmern sollte.

Irgendwie finde ich es bedauerlich. Wie schon geschrieben, Englisch ist notwendig, aber wenn es einem nicht liegt, warum soll man sich quälen?

Für meinen Teil werde ich wieder mehr französische und spanische Blogs schreiben, denn wie haben die Anrufer bei WDR5 heute morgen gesagt, dass man zu seinen Macken stehen soll und nicht jeder, der überall eine “1″ hat, ist auch gleich die beste geeignete Person für die Aufgabe. Mein Chef hat sich auch einige Jahrelang gestört, dass ich bestimmte Dinge aus seiner und der Kollegensicht umständlich erledigt hat, aber er schätzt es sehr, dass dadurch Sachverhalte ans Tageslicht kommen, die sonst unentdeckt geblieben wären. In einer meiner Praktikumberichte steht auch der wunderbare Satz, dass man mich näher kennenlernen soll, um quasi das Juwell zu entdecken. Darauf bin ich bis heute immer noch stolz und daher ist es vielleicht auch sinnvoll, dass ich miserable Englischkenntnisse haben, denn vielleicht sonst blieben meine Französch- / Spanischkenntnisse unentdeckt.

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Amsterdam

Friday I was for the second time in my life in Amsterdam. The first time it was in the year of training for nearly 16 years ago. It was a very rainy day and I couldn’t do something like last Friday (peer pressure).

20 Photos

Between the big city in the Netherlands and the Ruhr in West-Germany run an intercity coach service twice a day. Normally I would take the train but this time I gave the bus a chance. The bus is indeed nice but it’s not my cup of tea. I’m taking the train next time. This trip didn’t convince me of taking the bus for long distance travel. It’s okay for three hours  but not longer.

The trip cost me 30 euros however I booked a month in advance. It’s 30 euros each direction if you pay on the day of travel.

After my arriving in Amsterdam, the bus stopped at a distance of 2,5 km to the main station. But there isn’t a normal bus station. It’s only a stopping place with a little information. I suppose that the responsible people doesn’t want to stop this kind of buses in front of their main station. I supposed that the buses of Eurolines have another stopping place.

I walked to the main station. On the left side there was the railroad embankment and I could watch the trains that arrive or depart to / from the main station of Amsterdam.

I caught the main station after 25 minutes because my bladder was full. Yes the bus has a toilet but it was a small one so I didn’t have a wee-wee so much. The usage fee for the Amsterdam main station toilets amount to 50 cents. Then I bought a ticket to the airport of Amsterdam, Schiphol. You can use every train you want with the exception of Thalys and IC direct.

In the Netherlands they have for a very long time a card system that is called “OV-Chipcard”. The Dutch can buy and use it in all trains (with the exception of Thalys and IC direct → additional charge), trams and buses in this country. And all other tickets (one day travel pass or single) are OV-Chipcard, too. You must press the card against a card reader when you enter the public transport and when you left, you must do it again. The usual OV-Chipcard registers the costs for this journey. In the Netherlands you pay only the true way you take.

The ticket machines accept only coins or a credit card. It’s the same as in Paris. Note aren’t accept. I don’t know why. Perhaps someone know it?

Between Amsterdam main station (centraal station) and airport (luchthaven) the single costs 5 euro.

I always interest oneself in airports all over the world. For that reason I had to visit this airport, too. The terminal is big but not permits to have a watch to the airport apron.

In the terminal I bought for the first time of my life the US World today, the American newspaper and an English magazine of jogging.

After my return to the main station I bought a one-day pass for the public transport in Amsterdam that costs 7,50 euros. The metro line 54 brought me to the stadium of Ajax Amsterdam in the south of the city. The metro station is a combination of metro and local trains of the Nederlandse Spoorwegen (NS) (the enterprise that runs the yellow-blue trains in this country). Around the metro station there is a big shopping centre with high buildings. I decided to eat a pizza and a nice restaurant (with a nice waitress ;-) ). Unfortunately you can’t approach the stadium because it is surrounded by high buildings.

Due to have a lot of time I changed the return to journey. The next visiting place was the station Amsterdam Zuid. Then I took the tram to the museum places (museumplein) in order to take a lot of photos from the historic buildings. The Goethe museum was at close quarters of the Rijksmuseum and so on. The Dutch crosses the Rijksmuseum with their bicycles. Yes there is a bike lane through the museum.

To carry coals to Newcastle: The Dutch people love their bikes. They don’t have a problem with the cold. In Germany only a handful people bicycle in winter. Yes in the capital of bicycle Münster / Westfalen they would do it, but in the remaining Germany it is unusual.

The city centre has festive lightning, but there isn’t a Christmas market as the Belgian city Liège, that I had visited a few days in advance of this day outing to the Netherlands.

In Amsterdam I wanted to buy some dictionaries of the famous edition Van Dale but at the first go I couldn’t find a Dutch book shop. Two English book shops are founded by myself.

Yes for the most people is a shoe shop more important than a book shop. On the my last day outing in the Netherlands I didn’t find something. The only book shop was in Enschede. It had been a day outing with my father and I couldn’t decide to buy something and my father pressurized me (he didn’t want to stay a long time in a book shop but to stay in a cafe he likes it). Now I’m alone in the Netherlands and I couldn’t find Van Dale so I would order it online. The selection of books for learning Dutch is in Germany limited.

The last and only bus left the big city at 6.30 pm and arrived in Essen at 9.25 pm without a stopping in Arnhem and Oberhausen.

There is a law against unfair competition in Germany that a remote bus doesn’t offer a journey about a distance of under 50 km. The public transport only can carry passengers as far as 50 km. For that reason this bus line could only receive passengers on the way to the Netherlands in Dortmund, Essen and Oberhausen and on the return way it’s the same. On the return way there wasn’t a requirement of passengers who wanted to leave the bus in Oberhausen, so it could travel straight through. The bus driver has a smartphone and can see the request of the passengers to their destination.

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Ich bin viel zu doof dafür

Ich war gestern wieder einmal in den Niederlanden, genauer gesagt in Amsterdam, der kulturellen Hauptstadt, während in Den Haag, wo ich auch zweimal war, die politischen Ämter sitzen.

Diesmal habe ich den Fernbus genommen, genauer gesagt die Linie 056 von Dortmund (oder Essen in meinem Falle) nach Amsterdam. Fahrzeit war auf der Hinfahrt um 15 Minuten kürzer als angegeben und auf der Rückfahrt 30 Minuten weniger. Der Bus fährt auch nur die Stationen an, die angefragt wurden. Also wenn in Oberhausen keine Anfrage gab, dann fährt der Bus die Haltestelle nicht an, gilt auch für Arnhem. Zwischen Oberhausen und Dortmund ist der örtliche Nahverkehr zuständig und das sind auch weniger als 50 km. Das ist ein Gesetz in Deutschland, dass Fernbusse über 50 km operieren dürfen. Man kann zwar in Essen und Oberhausen auf dieser Linie zusteigen, aber nicht aussteigen. In den Niederlanden ist das umgekehrt.  Daher kann sich die Fahrzeit gegenüber der Online-Auskunft reduzieren.

Aber damit möchte ich mich nicht befassen.

Amsterdam, oder besser die Niederlande ist ein Fahrradparadies. Hoe bestaat het lol? Würde sich der Deutsche fragen. Het belangrijkste ist wohl, dass das Land ziemlich flach ist. Die Radwege (de fietsfaden) sind sehr gut ausgebaut, breite Wege, zum Teil mit Gegenverkehr an jeder Straße und nicht so wie man es hier im Ruhrgebiet versucht auf abgelegenden Bahntrassen versucht. Massen von Fahrrädern in der Innenstadt, nicht nur in Amsterdam, überall im Land, selbst in kleineren Städten wie Helmond (zwischen Venlo und Eindhoven) sieht man an den Bahnhöfen Massen von Rädern stehen. Fahrräder selbst im Niederrhein sind dagegen überschaubar. In Emmerich sieht man kein Fahrrad am Bahnhof stehen. Der Niederrhein bietet sich doch förmlich – nein er schreit danach, dass man das Rad benutzen kann.
Die Ausrede es ist jetzt im Dezember zu kalt, zählt nicht, denn die Niederländer fahren alle eingepackt mit Handschuhen und alle fahren mit der ganzen normalen Kleidung. Oder sind Niederländer keine Menschen (besonders Frauen), die frieren könnten? In Deutschland fahren, wenn sie fahren, mit Sportkleidung, um zu symbolisieren, wie sportlich sie doch seien.

Das wilde Parken ist natürlich ein Problem in den Niederlanden oder in der Fahrradhauptstadt Deutschlands in Münster. Das sollte man nicht verschweigen, aber da bieten sich Lösungen an. Zum Teil habe ich in Amsterdam, aber auch in Eindhoven bewachte, unterirdische angelegte Fahrradparkplätze gesehen.  Vor der VHS Essen gibt es fünf Fahrradparkplätze. Davon ist einer oder zwei belegt. Der Boom der Pedelecs hat noch nicht Einzug gehalten, vielleicht deshalb weil sich viele vor dem Regen, der Kälte fürchten. Sie könnte ein Ansehensverlust bedeuten. Ein Auto zu haben, wo es warm und gemütlich ist hat immer mehr Augumente für sich – die hohen Kosten nehmen sehr viele gerne in  Kauf, auch wenn sie sich über die Autobahnmaut aufregen, aber in Wahrheit, würden sie da lieber bezahlen, als zu überlegen, was für Alternativen es gäbe.

Leider argumentieren die meisten so: “Wenn die Städte (oder Verkehrsbetriebe) ein besseres Angebot hätte(n) und auch preiswerter, dann würde ich auch mit denen Fahren oder das Fahrrad nehmen”. Erst müssen also andere Geld ausgeben, damit sich der angebliche mündige Bürger überlegt, ob er das Angebot annehmen würde. Aber man kann ja damit anfangen und je mehr es machen, desto eher überlegen sich Städte und Verkehrbetriebe, ob es sich lohnt, das bestehende System umzustellen. Umgekehrt kann man lange warten. Eher werden die Leistungen verringert als erhöht.
Die Autofahrer haben hier ein Gespühr für Radfahrer. Für sie sind diese eher Störenfriede. In den Niederlanden bremsen viele Autofahrer, wenn man als Fußgänger überhaupt in die nähe der Straße kommt, die man überqueren möchte.
Natürlich stecken mit Sicherheit erzieherische Maßnahmen des Staates dahinter, die mit entsprechenden Bußgelder versehen worden sind. Kein Bürger kann sich es sich leisten mehr Geld auszugeben, als unbedingt notwendig. Hier in Deutschland ist der Staat praktisch handzahm – in allen Bereichen. Das Bußgeld im ÖPNV von 40 auf 60 Euro erhöht werden. 500 Euro wäre die richtige Marke. 60 Euro ist doch ein Witz.

Wir sind schon bei den öffentlichen Verkehrsmittel angelangt und die Systeme, die hier laufen, sind ein Witz, ein totaler Witz. Ich meine nicht, wie gut sie ausgebaut sind, sondern das daherum.

In den Niederlanden gibt es die OV-Chipcard. Das ist eine Fahrkarte für das gesamte Land. Es gibt zwei Formen, eine persönliche Karte und eine unpersönliche. Die Karte ist wie eine Kreditkarte. Man lädt Geld auf, entweder vom eigenen Konto oder vom Automaten und kann damit im gesamten Land fahren. Der “Harken” ist daran, man muss ein und ausstempeln. Man hält die Karte vor ein elektronisches Gerät beim Einsteigen und schließlich beim Aussteigen. Das Gerät ermittelt beim Aussteigen den tatsächlichen Fahrpreis, den man gefahren ist. Total praktisch. Der echte Harken ist, es fallen wohl Daten an und weil wir in Deutschland den persönlichen Datenschutz, schon bei viel einfacheren Dingen, höher als das Grundgesetz, wird so etwas bei uns nie eingeführt. Dabei wäre das bei uns, zumindest auf Länderebene die Ideallösung. Statt zig Verkehrsverbünde in NRW, nur eine Karte und einer genauen Abrechnung.
Mit dieser Karte kann auch nur die U-Bahnstationen betreten. Aber da sie auch schon in den Einzelfahrkarten und Tagestickets integriert sind, ist das somit kein Problem. Das Tagesticket für Amsterdam kostet 7,50 Euro und ist damit im normalen Bereich. Günstig würde ich es jetzt nicht nennen, aber auch nicht teuer.

Die Zugangskontrollen zu den U-Bahnhöfen, die es praktisch weltweit gibt, gibt es in Deutschland nicht. Grund: “Wir können an der historischen Bausubstanz nichts ändern” – war mal so eine Antwort von irgendeiner Verkehrsgesellschaft. Das ist eine totale faule Ausrede, das ist gelogen. In Paris ist die Metro viel älter als irgendeine andere in Deutschland. Die Wahrheit ist: Man will es einfach nicht. Außerdem läuft es Gefahr in Deutschland von der technischen Seite aus nicht zu funktionieren, BER lässt grüßen.

Was ich in Amsterdam für Zugsysteme gesehen habe, übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Bislang kannte ich nur die kleineren Städte in den Niederlanden, aber jetzt in Amsterdam ist mir bewusst geworden, warum die Niederländische Staatsbahn so erfolgreich ist. Die OV-Chipcard ist auch mit ihr benutzbar und dass die Taktzeiten auf den IC-Verbindungen alle 30 Minuten betragen, wusste ich schon längst, aber ich wusste nicht auf die Abstände zwischen den Zügen.

Ich war am Amsterdamer Flughafen, Schiphol, und wollte zum Hauptbahnhof. Um 12.25 Uhr  ist ein IC zum Hauptbahnhof gefahren und planmäßig sollte der nächste, ein Sprinter nach Amersfoort (nördlich von Utrecht) um 12.28 Uhr fahren. Kaum war der IC aus dem Bahnhof, schon kam der Sprinter angefahren. Das war ein Abstand von einer Minute vielleicht. In Deutschland müsste man mind. 5 Minuten Sicherheitsabstand haben.

Mir ist das schon auf der Hinfahrt aufgefallen, dass zwei Züge in einem Abstand von nur einigen hundert Meter hinterher fuhren. Da ich bislang immer Zug gefahren, wusste ich davon nichts. Mit dem Bus, der parallel zur Zugstrecke gefahren ist, konnte man das wunderbar sehen. Selbst in Frankreich auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Lille und Paris war der Abstand zwischen zwei TGV, die dem Thalys entgegen kamen sehr niedrig (oder auf der Südstrecke nach Lyon – hier fährt der Thalys natürlich nicht).
Und in Deutschland? Da wartet man oftmals sehr lange bis der nächste Zug überhaupt mal vor dem letzten Signal losfahren kann.

Ich brauche hier auch nicht erwähnen, die der Flughafenbahnhof von Schipol mit mind. 6 Gleisen sehr großzügig ausgebaut worden ist. Das gilt auch für sämtlich anderen Bahnhöfe, die ich bislang so kenne, Utrecht, Eindhoven, Den Haag Centraal, Den Haag HS oder selbst Venlo ist viel größer als es nötig wäre. Andere Länder wie Belgien oder Frankreich oder Spanien folgen dem Beispiel. In Deutschland ist alles auf das Minimalste ausgebaut und das war es dann auch.

Fazit: Ich bin viel zu doof, um das zu verstehen, warum andere Nationen  sich das alles so leisten können oder warum das in Deutschland nicht so ist. Entweder wir oder die anderen machen etwas falsch.

PS: Natürlich fahren die Niederländer auch Auto, aber auf der Autobahn ging es viel ruhiger und gesitteter zu als bei uns und mal ganz zuschweigen vom sehr guten Belag. Die A3 ab Wesel bis kurz vor dem Kreuz Oberhausen war eine Rumpelstrecke.

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Öffentliche-Rechtliche nur ein Schatten ihrer Selbst?

Seit einigen Tagen drängt sich die Frage, ob die Zeit der Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland abgelaufen ist – zu mindestens was die Glaubwürdigkeit angeht?

Wir Menschen brauchen zuverlässige Informationen, um uns zu informieren, um eine Meinung bilden zu können. Die Medienanstalten sollen uns diese liefern. Während man vom privaten Rundfunk in Deutschland überhaupt nichts erwarten kann. Hier in NRW läuft zum größten Teil das Mantelprogramm von Radio NRW mit Sitz in Oberhausen. Außer irgendwelche Dauer-Gewinnspielen und Musik spielen und die Nachrichten einmal in der Stunde zu verkünden, kommt von ihnen überhaupt nichts. Informationsgehalt gleich Null.

Ich spreche bewusst von Deutschland, denn privater Rundfunk hat in Frankreich durchaus qualitiv hochwertiges News-Radio hervorgebracht.

Also muss man sich auf den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk verlassen. In den letzten Tagen drängt sich aber auch bei mir immer weiter die Qualität auf.

NDR Info brachte in ihrer Redezeit am vergangenen Dienstag eine hochpeinliche Sendung hervor. Neben dem WDR-Journalisten Jürgen Döschner war auch ein Vertreter vom Interessenverband der Erneuerbaren Energien im Studio. Für mich war es klar: Es ist eine Lobbyveranstaltung der Erneuerbaren Energien, denn es ging nur total gegen EON, gegen die Kernkraft und Kohlekraftwerke. Die erneuerbaren Energien, soweit hat man das heraus gehört, sind der Glücksbringer, der Erlöser für uns alle – damit werden alle Energieprobleme gelöst – nach dieser Sendung wusste man es noch besser. Da der Moderator das Duo nicht mit schwierigen Fragen in Verlegenheit gebracht hatte (nur ein Hörer fragte ernsthaft nach, was man an diesen wie dieesen mit Nebel, keine Sonne und etc. an Energien erzeugen könne. da wich der Vertreter der Erneuerbaren aus und faselte etwas von der tollen Zukunft, die bevorstünde.
Es wurden die Biomassekraftwerke wieder einmal in Spiel gebracht und das obwohl ich dachte, nach der Diskussion um den Treibstoff E10, dass es für die Deutschen tabu wäre, wenn man Essbares verbrennt.

Wenn man einen Vertreter einer solchen Industriellen (für mich macht es keinen Unterschied ob jemand mit Wind oder Sonne Strom erzeugt oder halt mit Kohle oder Kernkraft – beides sind in meinen Augen Menschen, die mit Strom Geld verdienen wollen. In gute oder böse Energien unterteile ich da nicht, denn wenn es ein Unternehmen oder zwei Unternehmen es schaffen in den nächsten 20 oder 30 Jahren solche Umsätze und Gewinne mit den Erneuerbaren zu erzielen, über das wir heute noch für undenkbar halten, bin ich mal gespannt, ob sie dann immer noch gute Unternehmen sind oder nicht wie jetzt EON oder RWE genauso böse sind) im Studio sitzen hat, was nicht der Weltuntergang ist, so erwarte ich vom Journalisten, also vom Herrn Döschner bzw. vom Moderator eine Gegenhaltung, aber wenn drei Personen die gleiche Meinung sagen, was bei den Journalisten, die eigentlich sachlich öffentlich argumentieren sollen, ein sehr schiefes Licht auf denen wirft, so flippe ich aus.

Dem NDR habe ich noch nach der Sendung folgende Mail zugesandt (Antwort wird wohl nicht kommen):

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe die heutige Redezeit interessiert zugehört.

Ich würde mir mal so eine Sendung wenn es über unser Erdöl geht mit Frage, ob sich das Autofahren heutzutage noch lohnt? Oder ob es bessere Alternativen gäbe, als sinnlos das alles so zu verbrennen? Mit der Hinterfrage, warum reduzieren wir unseren ÖPNV (siehe Ruhrgebiet -> VRR, EVAG, MVG und etc..) und warum machen wir nichts dagegen?

Ich habe in den vergangenen Tagen gelesen, dass Hamburg das größte Radwegenetz habe,

Leider wird von den öffentlich-rechtlichen Radiosendern der ÖPNV bzw. der Schienenverkehr so vernachlässigt (außer wenn mal gestreikt wird oder wie in Mainz damals keine Züge fahren).

Wenn es um Umweltschutz geht, dann ist man ganz schnell dabei, wie bei einer solchen Sendung wie heute, wo man die großen Energieunternehmen ganz schnell verteufeln kann (oder es durch die Hörer sagen, die die Meinung der “Experten” vertreten), was leider ein öffentlicher Volkssport geworden ist, den man leider mitfinanziert.
Wenn man das bei den Energieunternehmen so tatkräftig macht, warum nicht mal bei (bzw. gegen) der Autolobby?
Oder traut sich keiner so richtig? Warum ist man hier so feige?

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Sven Krämer

 

Die ARD brachte in den letzten zwei Tagen wieder einmal zwei Peinlichkeiten hervor. Erst einmal wurde das Böse, Google gebrandmarkt und Russland bekam auch wieder sein Fett weg. Bei Google ist die Lage ja klar, aber bei Russland ging es um die Aufdeckung durch eine Filmreportage über Dopingvorfälle (und das wäre wieder nur ein russisches Problem – die restliche Welt hat nie gedopt). Wenn Medienanstalten mit komischen Reportagen etwas beweisen wollen, sollte man vorsichtig sein, denn meist wird etwas kurz gezeigt, es wird vermeintlich etwas erklärt, was man wirklich glauben soll.

Dabei hat der Rundfunkrat schon die Arbeiten der Öffentlich-Rechtlichen über die Ukraine-/Russland Krise heftigst kritisiert.

Heute verbreitete der Hessischer Rundfunk die Meldung, dass die Bahn die Bahncard abschaffen wollen. Die Zeitungen “Die Welt”, “FAZ” und die eigene ARD-Rundfunkanstalt “Tagesschau” veröffentlichten prompt – ohne wahrscheinlich bei der Bahn rückfragen, so nach dem Motto, wenn der HR es veröffentlicht, wird es schon stimmen.
Inzwischen hat die Deutsche Bahn AG die Meldung sofort zurück gewiesen. Das hat sie mir und einigen anderen auf Google+ mitgeteilt. Irgendjemanden muss man ja glauben, denn sonst kann man sich gleich die Kugel geben.

Nach solch vielen Pannen und Lobbyarbeiten (die NDR-Sendung ist nicht die einzige dieser Art im öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramm, aber besonders der NDR ist dafür irgendwie anfällig, denn beim Bayerischen Rundfunk ist so etwas gar nicht so der Fall) frage ich mich, wie qualitativ arbeiten die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten noch?

Nicht mehr so gut. Immer noch besser als die Privaten, aber die Differenz ist geschrumpft, denn die Themenwiederholungen in den Talkshows im Fernsehen oder im Radio zeigen, dass die Quote entscheidend ist, dass möglichst viele anrufen sollen, es soll eine hohe Beteiligung stattfinden. Es gibt genug andere Themen (Verkehr, Forschung im allgemeinen, etc..) über die man sprechen sollte, aber die werden meist nur dann in Zeiten verlegt, wo vielleicht mal absolut nicht anderes gibt.

PS: Es soll kein Ende der Diskussionkultur geben, nur man sollte an seinen Auftrag von früher zurückdenken – Bildung und nicht wahllose Diskussionen ohne Erklärungen.

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Liège la quartième fois

Aujourd’hui je suis allé à Liège pour la 4eme fois en 3 ans. La ville m’a plais mais la Belgique en général est magnifique. La France est aussi bien et a l’avantage qu’il y a une zone chaleureuse avec des plages etc..

Ce martin j’ai pris les trains S1 à Duisbourg, RB 33 à Aix-la-Chapelle. La nouveauté est qu’il n’y a pas encore une liaison directe avec la ville wallonne. Certes la SNCB rénove leurs tunnels entre Pepinster et Angleur si bien que l’IR habituelle ne peut pas circuler mais en général la liaison sera annulé. Maintenant et à l’avenir il faut changer le train à Welkenraedt – la deuxième gare après Aix-la-Chapelle. Ici il faut attendre l’IC d’Eupen. Ce train arrête seulement supplémentaire à Verviers Centrale mais non à Pepinster et Angleur.

Du coup j’ai changé directement à Welkenraedt à l’IC à la direction Ostende.

D’origine je voulais acheter un ticket pour une journée à Liège. Lorsque je voyais la queue devant le guichet de TEC (l’entreprise de transport en commun), j’ai décidé que je fais autres choses. Ma mémoire est mauvais car à Mons (pendant mon congé à 2013) les personnes avaient fait aussi la queue. Les Belges achètent à nouveau bizarrement leur ticket mensuel chaque mois. La carte d’abonnement est inconnu.

Arrière de la gare de Liège-Guillemins se trouve un observatoire (« observatoire de cointe ») non-officielle de la société astronomique de Liège. Ce bâtiment je voulais prendre un photo. Malheureusement je n’ai pas fait une note de l’adresse correcte à la maison parce que je pensais qu’on pourrait trouver facile.

La montée de la montagne locale j’ai fini parfait mais je n’ai pas trouvé un panneau d’indication à la Place du Batty si bien que j’ai dû demander une femme qui s’est approchée de moi. Mal elle n’a pas su de ce observatoire, elle a fait référence à une rue avec le même nom que je longeais. Lorsque la rue s’approchait la gare de Liège-Guillemins j’ai pensé que je voudrais faire un autre essai dans la prochaine visite.

Maintenant à la maison je sais que je suis allé proche du observatoire. J’aurais tourné à gauche pour arriver le bâtiment.

Pour revenir au centre-ville j’ai pris un autre chemin pour regarder des autres coins de la ville.

Dans un libraire j’ai acheté le livre « Les énergies renouvelables ». C’était une recommandation du journal « Le Monde » que j’y ai découvert. Pour le prix français 6,60 € (en Belgique 7,65 €) je n’ai aucun fait une exception. C’est un livre des auteurs « Nicolas Barre » et « Merlin Roubaud ».

C’est le deuxième livre sur ce sujet que j’ai déjà achète car je veux savoir quelle position les pays francophone ont avec les nouvelle énergies. En Allemagne la transition d’énergie est glorifiée et on ne peut pas entrevoir la vérité. Du coup j’ai besoin l’avis d’autre pays.

Un livre adaptable du sujet de la comptabilité je n’ai pas trouvé. Pour mon travail futur j’ai besoin un livre avec ce sujet.

Aujourd’hui c’était un jour où mon intérêt n’est pas grand pour acheter beaucoup des livres et magazines. Après de la libraire j’ai mangé dans une brasserie du spaghetti bolognèse en buvant une tisane menthe.

L’impression de satiété a commencé si bien que j’ai pu quitter la brasserie et découvrir la ville. À la Place Saint-Lambert au nord du centre-ville où les personne avaient déjà porté dans ma visite dernière (le 08.03.2014) le vêtement estival, se trouve un marché de Noël. Je pensais que les Belges ne connaissent pas cette possibilité à l’époque de Noël. Près de la station de bus est située une grande roue et les stands avec des délices fabuleux. Le support a été choisi infortuné car il compose des petits galets. Si les liégeoises jouissaient du marché de Noël ? Cet après-midi les visiteurs passent rapidement sur le terrain.

À cause du mauvais temps j’ai décidé de revenir à la maison. En 40 minutes je suis arrivé à la gare centrale. Précédemment je ne pas me privé d’acheter quelque chose à Carrefour. Quand je suis en Belgique je dois entrer ce supermarché parce que je dois regarder les prix ce faisant je peux affirmer le grand écart entre les prix entre Allemagne et Belgique. Une tablette de chocolat à prix serré coût à Carrefour 1,49 €.

Après beaucoup de correspondance des trains en Belgique et en Allemagne je suis arrivé à la maison à Essen. Sauf l’arrivée retardée à Aix-la-Chapelle où le train belge doit attendre presque 10 minutes pour son entrée en gare à la voie 9, les autres liaison a fonctionné très bien.

La voie 9 est la zone où les trains belges (les AM 73 / 74 / 78 / 79) peuvent arrêter sans changement le courant dans la caténaire. Le changement du courant pour le Thalys ou l’ICE ont lieu manuel.

Une belle contrôleuse belge m’a fait tourner la tête au terme d’excursion :-).

Une amie russe trouve l’Allemagne magnifique et moi la Belgique. C’est la vie.

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Hinter der ausländischen Grenze bekomme ich immer wieder die Krise

Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll, aber kaum bin aus dem Ausland zurück, auch wenn es nur für einen Tag ist, sowie heute, als ich in Liège war, bekomme ich die Krise.

Ich war heute in Liège, habe ich mir einfach mal so gegönnt, weil nach den langen Streiks der GDL bin ich gar nicht gefahren, obwohl ich gerne gefahren wäre. Weder EVG oder GDL wollten heute streiken, also habe ich es riskiert.

Die Hinfahrt ging noch so. Aus Sicherheitsgründen der üblichen Verspätung habe ich die S1 schon um 5.58 Uhr genommen statt um 6.18 Uhr und bin mit der bis zum Duisburger HBF, um dann mit der RB 33 nach Aachen zu fahren. Dort habe ich eine längere Zeitspanne zum Umsteigen und bei Verspätungen von mehr als 15 Minuten noch eine Chance auf den Umstieg. Schließlich bin ich im ganz normalen Berufsverkehr gefahren und nicht an einem Samstag oder Sonntagmorgen, wo die DB das normalerweise ganz gut schafft.

In der Regel fahre ich, wenn ich nicht mit Thalys oder ICE (letzteres sollte man ganz die Finger lassen, wenn der 10 Minuten später nach oder von Belgien kommt, dann ist er super pünktlich, heute hatte ich gelesen, dass dieser 60 Minuten später dran war und auch einer ganz ausgefallen ist – aber auch der Thalys war heute ganz ganztätig um 10 bis 15 Minuten später dran. Ich bin auch einmal mit dem ICE morgens von Köln nach Liège gefahren. In Köln hatte er schon 15 Minuten Verspätung – wegen der Bereitstellung in Frankfurt und konnte dann in Belgien nicht über die Hochgeschwindigkeitsstrecke Aachen-Liège fahren, sondern ist die normale Strecke gefahren – ICE und Belgien das ist funktioniert nicht, aber das sieht die DB nicht ein), die Strecke Essen-Duisburg-Krefeld-Mönchengladbach-Herzogenrath-Aachen-Welkenreadt-Verviers-Liège. Fahrtdauer ca. 4 Stunden. Ist aber alles ganz angenehm. In der Regel S 1 bis Du HBF, RB 33 bis Aachen HBF, IR bis Liège. In Zukunft aber ab Aachen “L” (steht für L’Omnibus, die belgische süße Regionalbahn) und dann bis Welkenreadt und dann IC nach Liège.

Der belgische IR aus Welkenraedt hatte nur minimal Verspätung, der zurzeit nur bis Welkenraedt fährt, weil auf der belgischen Wesertalstrecke nach Pepinster Baustelle herrscht. Die Belgier bearbeiten einige ihrer Tunnelanlagen, so dass man in Welkenraeadt umsteigen muss und den IC (kommend aus Eupen, mit dem häufigen Ziel Ostende) nehmen kann (nein, im belgischen IC kann mit dem ganz normalen Fahrschein fahren, die trennen das nicht wie wir Deutschen. Das ist sehr praktisch – die Niederländer machen das auch).  Der Umstieg hat fabelhaft funktioniert – besser geht es nicht, alles direkt nebeneinander. In Deutschland und das ist auch so eine Unsitte.  Zug 1 hält auf Gleis 1, vorallem dann fahren sie ganz besonders langsam an den Bahnsteig heran, man steht ungeduldig an der Tür und verflucht den Triebwagenführer, an und der einzige Anschlusszug steht auf Gleis 12 auf der anderen Seite und man hat nur 1 Minute, um diesen zu erreichen, also rennt die ganze Meute quer durch den Bahnhof und wirft alle Menschen um, die da einen entgegen kommen.
Welkenraedt ist kleiner als 12 Gleise. Hinfahrt nur einige Minuten Verspätung in Liège.

Rückfahrt zwei Minuten Übergang zum Zug nach Aachen. Und dann passiert das was mit der  Überschrift meinte. Dann steht dieser Zug weit vor dem Aachener HBF oftmals 5-10 Minuten an einem roten Signal und das ist mir nicht nur heute passiert und kommt kein ICE oder Thalys entgegen, denn auf den Gleisen 7, 8 und 9 im Aachener HBF können die Oberleitungen auf belgischen Bahnstrom gespeist werden. Die Hochgeschwindigkeitszüge fahren auf diesen Gleisen ein und schalten dann automatisch auf den anderen Bahnstrom um. Für den belgischen Nahverkehrzug steht die Oberleitung für die gesamte Dauer unter seinen Bahnstrom, denn ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass ein über 40 Jahre alter Triebwagen schon mit den modernen Umschaltanlagen ausgerüstet ist.

Ich bekomme jedesmal die Krise, wenn ich vom Ausland nach Deutschland fahre. Das gilt von den Niederlanden genauso wie von Belgien. Wenn ein belgischer Nahverkehrzug ins das französische Gebiet fährt (Strecke Tournai-Lille) dann steht der Zug nicht an der Grenze (mit dem bin ich im September 2013 gefahren) und wartet auf die Freigabe. Niederlande nach Belgien und umgekehrt habe ich bislang noch nicht gemacht, wird aber auch bald kommen.

Vielleicht ist auch der Aachener HBF auch ein spezielles Nadelöhr.

Aber auch allgemein. Die Belgier fahren zum Teil mit über 40 Jahre alten Triebwagen und aufgrund meiner vielen Besuche dort habe ich bislang noch nie einen Zugausfall mit erlebt oder dass die Türen defekt wären. Bei uns in Deutschland steht das in einem Zug mindestens einmal (und die Triebwagen sind bedeutend jünger) und wer weiß wie lange das Schild da noch hängen bleibt.

Ich will nicht abstreiten, dass die Belgier, Franzosen, Niederländer und Spanier auch mal Weichenstörungen oder mal eine Signalstörung hätten – kommt immer wieder mal, aber an die Häufigkeit in Deutschland an die kommen sie nicht heran. Auch in den genannten Ländern fahren die Züge mit Verspätung, aber irgendwie habe ich da immer an anderes Gefühl – irgendwie das man versucht die Verspätung wieder einbißchen aufzuholen. In Deutschland habe ich immer das Gefühl, man kann froh sein, dass die Verspätung noch gehalten wird und nicht weiter ausgebaut wird.

Wirtschaftlich arbeiten die Belgier mit Sicherheit nicht, aber mit der enormen Wirtschaftlichkeit hat die DB ihre Probleme ihren Betrieb zu betreiben. Was ist besser, Sparen bis zum Umfallen, um gute Ergebnisse zu erhalten oder eigentlich total Pleite sein, aber gut funktionieren?

Den Bericht gibt es morgen, aber auf französisch – ich muss ja “üben” :-) .

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Diesmal keine deutsche Panikreaktionen?

Gestern morgen hatte der Trafo des Kernkraftwerks Tihange (Betreiber ist Tracetebel Engineering) am wunderschönen belgischen Städtchen Huy, südlich von Liège, gebrannt. Der Reaktor 3 (von einer Anlage mit zwei weiteren Reaktoren) wurde nach Angaben des Betreibers sicher heruntergefahren. Das sind Informationen, die die Zeitungen Le Soir und La Libre veröffentlichten.

Ortsschild von Tihange

Ich hatte als Deutscher wieder einmal erwartet, dass die deutsche Bevölkerung in Panik geraten wäre (in die Keller flüchten würde, sich haufenweise Jodtabletten einnehmen würden und ihr Lebensende dort verbringen müssten, bis alles vorbei ist), aber nichts war. Im Online-Portal Derwesten.de kam es bislang keine Nachricht dazu. Wenn ich an die Trafobränder von Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel, wo dann der allerschlimmste SuperGau befürchtet worden (er ist dann auch sehr wahrscheinlich, wenn der Pförtner eine Woche krank im Bett seine Erkältung auskuriert – das ist schon das größte deutsche Sicherheitsrisiko), dabei brannte nur der Trafo, der Reaktor wurde heruntergefahren und nach den Willen der Bevölkerung hätte man ihn, auch nie wieder hochgefahren, das ist wie so im PC wenn das DVD-Laufwerk mal kaputtgeht, dann ist der ganze PC kaputt.

Tihange

Allerdings deklarierte der Derwesten in einen allgemeinen Artikel, die belgischen Reaktoren grundsätzlich als Pannenreaktoren, weil sie hin und wieder Störfälle aufwiesen. Wenn es so ist, dann stehen in Deutschland auch überall nur Pannenindustrieanlagen, Pannenautos, Pannenstraßenbahnen und etc… herum, die sofort abgeschaltet werden müssten.

Tihange 1 wurde im Jahre 1975 in Betrieb genommen, wird 2025 stillgelegt (durch die Federal Agency of Nuclear Control am 04.07.2012 beschlossen),
Tihange 2 wurde im Jahre 1983 in Betrieb genommen und wird 2023 stillgelegt,
Tihange 3 wurde im Jahre 1985 in Betrieb genommen und wird 2025 stillgelegt.

Alle drei Reaktoren sind Druckwasserreaktoren (réacteur à eau pressurisée, PWR), die sich direkt am Fluss “La Meuse” (in den Niederlanden spricht man von der “Maas”) befinden und wie schon eingangs erwähnt, unweit vom Stadtzentrum von Huy mit ca. 21.000 Einwohnern. Tihange ist ein Stadtteil von Huy.

Blick vom Bahnhof zum KKW

Blick vom Bahnhof zum KKW

Also beim jüngsten Reaktor hatte es gebrannt.

Für den Reaktor Tihange 1 wurde im Jahre 2013 ein neuer Simulator (full-scope operator training simulator (FSS) zum Training der Schichtleiter und Reaktorfahrer eröffnet. Bisdato hatte die “Besatzung” im Simulator für Tihange 2 trainiert. Außerdem wird auf dem Gelände ein neues Trainingszentrum eröffnet, das im Jahre 2015 eröffnet wird.

Witzigerweise haben die Belgier sogar freiwillig daran teilgenommen, wer per SMS informiert wurde, für einige Zeit auf die wichtigsten Geräte zu verzichten. Der Deutsche würde sich wieder einmal von der Politik gegängelt und mit Sicherheit nichts (nicht einmal für 1 Sekunde) machen (und dabei sind die Belgier (ich weiß nicht, wer noch sturer ist (Flamen oder Walonen) noch sturer gegenüber der Politik als der Deutsche).

Da ich morgen nach Liège möchte, müsste ich in eine Todeszone eintreten. Heute geht es nicht, da die Belgier ihren wöchentlich Streik (bis zum 15.12.) besonders in der Provinz Liège durchführen.

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