Meine Parteienlandschaft

Darauf warten mit Sicherheit viele, wie ich über die Parteien denke, aktuell, 21.01.2017.

Grüne: Überhaupt nicht wählbar. Eine maßlose Gängelungspartei von Gutmenschen. Ich bin weiß Gott nicht gegen den Umweltschutz, aber so wie die sich anstellen, dann ist das ein Ritt in die Steinzeit ohne Umleitung. Früher in den 90er Jahren des letzten Jahrhundert fand ich sie mal gut, heute nur noch abscheulich.

SPD: Folgen den Grünen aus meiner Sicht auf Schritt und Tritt hinterher, das heißt, sie werden denen immer ähnlicher.

CDU: Wenn sie nicht die Kanzlerin stellen würde, würde ich sagen, sie ist aus dem Bundestag verschwunden. Hört man nichts von, still und unauffällig. Harmlose Kanzlerin ohne Biss. Dreht sich in Volkesmeinung. So wie die Meinung im Volk, so ist auch deren Meinung.

CSU: Auch wenn nur in Bayern wählbar, so fällt sie ständig (aber das schon seit Jahren) mit ihren ständigen Quermeinungen auf.

AFD: Absolut komischer Haufen. Kann ich mich überhaupt nicht anfreunden, denn ich bin für Europa und den Euro. Mitglieder irgendwie ohne Profil, die bis heute recht unbekannt sind. Weiß gar nicht, warum die so viele wählen. Ach ja aus Protest. Nee, dann würde ich lieber einer Partei, wie die Blau-grün kartierte Regenwurmpartei aus Protest wählen, die niemals nach oben schafft.

Die Linke: Die werden auch immer blasser und blasser.

FDP: (fast vergessen). Ja, was soll man dazu sagen? Gar nichts, bis auf dass ich mal ausnahmsweise etwas von denen im Radio gehört. Vom Gefühl her machen die mit einer neuen Truppe an den alten Themen weiter.

Alles was noch weiter als die Linke links ist oder die AFD recht ist, ist für mich nicht interessant und ein Tabu.

Ich fand damals die Piraten-Partei ziemlich gut. Das war die einzige, die ich noch wählen konnte, auch wenn ich nicht alles so gut fand, aber die Ideen waren ziemlich gut.

 

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Die große Vereidigung

Am heutigen Freitag wird Donald Trump, Geboren am 14.06.1946, in Queens, New York zum 45. Präsidenten der USA vereidigt.

Eigentlich ist das nichts besonderes, es gab schon 44 andere Präsidenten vor ihm. Das besondere ist nur, dass besonders die Deutschen öffentlich-rechtlichen, aber auch die Printmedien mal wieder am Rad drehen.

Ich wundere mich, dass die ARD nur eine Sondersendung von 1,5 Stunden Dauer sendet. Aber wahrscheinlich wird man in diesen 90 Minuten nur Schlechtes über ihn berichten. Natürlich werden sich die Tagesgespräche auf BR2 und WDR5 ausführlichst darüber reden (natürlich nur Negatives).

Da ist sie wieder die German Angst. Jetzt nicht nur in Sachen Technik, sondern gegenüber einen anderen Präsidenten, die auch noch forsch auftreten.

Leider kann man an solchen Debatten sehen, dass Europa und Deutschland überhaupt kein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt haben. Die deutschen Politiker sind es gewöhnt, anderen Ländern ihre Leviten aufzulegen wie wieder im jüngsten Beispiel beim Kernkraftwerk Tihange in belgischen Huy sehen kann, wo man versucht von deutscher Seite diese Anlage stillzulegen. Die Belgier sind zum Glück noch standhaft. Ich hoffe, sie werden es auch noch bleiben. Witzig ist diesem Zusammenhang nur, dass Deutschland gegenüber Fessenheim in Frankreich nur wenig tut. Man möchte sich wahrscheinlich die Deutsch-Französische Freundschaft nicht verscherzen, die mit Belgien ist den Deutschen wohl ziemlich egal.

Die Diskussionen überschatten selbst die deutschen Versäumnisse in Sachen Terroranschläge von Berlin (und die hatte man schon ausführlichst berichtet, was auch immer so klang, dass es besonders den Deutschen besonders peinlich – noch peinlicher als andere Nationen –  ist, dass jemand so etwas machen konnte und danach noch frei herum laufen konnte).

Ich bin mal gespannt auf die nächsten knapp fünf Jahre. Mit Sicherheit wird jede Bewegung von Donald Trump genauestens analysiert (so wie ich das schon mal schrieb) und man wird höchstens das Negative finden, nichts positives.

Ich bin auch sehr gespannt, wenn er auf Staatsbesuch nach Deutschland kommt. Ob er überhaupt kommen möchte, wird, oder darf? Ich kann mir denken, jubelenes Publikum wie bei Barack Obama wird es nicht geben? Oder wird das dann staatlich verordnet oder wie wird so etwas passieren, der jetzt schon so unbeliebt ist?

Fahren die deutschen Politikvertreter jetzt auch nach Washington? Im Falle von Joachim Gauck habe ich in den letzten Tagen mitbekommen, dass er sich die Besuche bei Wladimir Putin sich gespart hatte. Wird Frau Merkel die Besuche bei Donald Trump auch kategorisch ablehnen?

Wenn wir bei Barack Obama sind: Ständig fallen jetzt die Vergleiche der Sympathiepunkte zwischen ihm und Donald Trump. Klar Barack Obama wurde in Deutschland auch als der Messias gefeiert, der die Welt vor dem Bösen retten wird.

Im Radio werden die Sympathiepunkte mit seinen Vorgängern, also sprich: George W. Bush Junior, Bill Clinton, George W. Bush Senior, oder gar Ronald Reagan nie genannt. Kamen die alle auch auf die 83% von Barack Obama bei Amtsantritt? Diese Zahlen werden mal wieder verschwiegen, vielleicht weil sie deutlich niedriger lagen und weil man dem deutschen Bürger etwas vorenthalten möchte. Wahrscheinlich um in eine Anti-Trump-Stimmung bringen zu wollen.

Aber was soll diese Anti-Trump-Stimmung bringen, wenn wir Deutsche doch keinen Einfluss auf die US-amerikanischen haben können? Oder wollen wir den US-Präsidenten stürzen so wie Deutschland ständig versucht die umliegenden, sich im Ausland befindlichen, Kernkraftwerke stillzulegen?

Nein, wir müssen mit der Situation leben und unser Selbstbewusstsein aufbauen.

Ich wette, wenn die Anti-Stimmung noch so weiter aufgebaut wird, dann wird Angola im Gunsten der USA höher sein, als die von Deutschland. Herr Trump wird dann die Hilfe von Deutschland nur im notwendigsten Fall brauchen wollen. Es ist die menschliche Natur, dass man sich die Hilfe von denen holt, die einem am sympathischsten sind. Menschen, die einen nur kritisieren können, wird man nur ganz zum Schluss ins Boot holen, wenn überhaupt.

Daher sollte man sich es in Deutschland ganz gut überlegen, wie man über ihm schreibt. Im Ernstfall könnten wir die letzten sein, an die gedacht werden (wenn man noch immer an die große Hilfe aus den USA glaubt, „if“).

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Die Welt der Textbausteine

Ich war gerade außer mir. Die Kündigung meiner alten Hausratversicherung bei der Provinzial wurde wieder nicht akzeptiert. Man hat mir im Juli 2016 geschrieben, dass sie zusammen mit einer anderen Provinzial-Versicherung am 21.04.2017 endet. Also habe ich in der ersten Januar-Woche gekündigt.

Jetzt erfahre ich, dass das Schreiben von damals den Fehler aus wies, dass die andere Versicherung das Kündigungsdatum 21.04.2017 hat und die andere am 24.03.2017. Und da man drei Monate vorher kündigen muss, habe ich den Zeitpunkt überschritten. Aber das habe ich erst am Telefon erfahren, wo ich wirklich wutentbrannt angerufen habe.

Im aktuellen Schreiben und das hat mich so auf die Palme gebracht, war der haargenaue gleiche Textbaustein wie im Juli 2016 abgedruckt. Da hat sich niemand, auch wirklich niemand sich mal die Mühe gemacht, das Datum vom 24.03.2017 aufzuschreiben. Ich fühle mich als Kunde nicht ernst genommen, aber das scheint noch nicht bei allen Firmen angekommen sein.

Ich hätte mir so ein Schreiben vorgestellt:

„Sehr geehrter Herr Krämer,

leider können wir Ihre Kündigung nicht akzeptieren, weil das Kündigungsdatum vom 24.03.2017 ist und wegen der Vorlaufzeit von drei Monaten unterschritten wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Provinzial“

oder so ähnlich. Sorry, ich finde Textbausteine widerlich, weil das so einfach und bequem sind und man sich keine richtige Arbeit mehr machen muss. Ich habe das schon in zwei Firmen gesehen, wobei ich in einer zwei Monate gearbeitet und bei einer zur Probe war. Man hatte dort immer betont, dass man individuelle Antworten geben würde, aber haben ihren Textbaustein genommen und den leicht verändert, was für mich nicht als eigenständiges individuelles antworten gilt.

Ich hätte mich mit so einem Schreiben eher abgefunden, aber den gleichen Textbaustein zu verwenden, wie im letzten Schreiben, finde ich widerlich. Ob das nicht auch ein Textbaustein wäre, bleibt mal dahin gestellt, wo man nur das Datum einsetzt, aber immerhin wäre die Antwort ehrlicher, weil sie persönlicher klingt.

Die Provinzial ist für mich deswegen total unten durch.

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La toma de posesión y la nueva rutina con los trenes

El cliente de la empresa de trabajo temporal va a incorporar al principio de 01.02.2017. Para que abandone la empresa de trabajo temporal después de dos meses.

A primeros de la nueva semana había tomado otra vez los transportes públicos al trabajo. Es una nueva rutina para mi pues el camino no está lejos. En el mejor de los casos voy 55 minutos y para que sea es la misma distancia que el camino en Essen que iba 14 años solamente en la misma ciudad.

En el invierno con motivo del helada por la mañana uso los tranvías y los trenes. Para mi es muy agradable porque puedo controlar también las nuevas revistas en el quiosco de la estación, en particular las revistas informáticas que no vende cada quiosco por ejemplo en el barrio. En mi barrio las busco en vano.

Y naturalmente puedo tomar las fotos de los trenes en la vía de la estación por mi pagina web sobre la ciudad de Essen.

Esta mañana pudo ver el Thalys, el tren de larga distancia que conecta las ciudades de Dortmund con la capital de Francia y para también en Essen. El Thalys es una empresa internacional (de Francia, los Países Bajos y la Bélgica) que conecta la Alemania y los Países Bajos (de Amsterdam) vía la Bélgica (Bruselas y Liège) con la capital de Francia, París (Estación del Norte).

El Thalys en la estación central de Essen esta manana.

El Thalys en la estación central de Essen esta mañana.

En 2014 fui dos veces con el Thalys de Essen a París. Una vez en los vacaciones con una continuación del viaje a Béziers al mar Mediterráneo y una vez con mi padre a París. Para ir con el Thalys se tiene que comprar un billete extra que se compra en el Internet. Los personales hablan siempre muchas lenguas (el inglés, el alemán, el francés y el neerlandés) pero el alemán no es perfecto.

Con cuatros líneas rápidas puedo elegir de Essen a Düsseldorf (la estación se llama „Düsseldorf-Flughafen“ -> Düsseldorf aeropuerto). Aquí hay una pequeña estación de autobús para cambiar al trabajo (por cinco minutos).

En realidad los pasajeros cambian aquí en un tren (un ferrocarril suspendido automático que se llama „Skytrain„) al terminal del aeropuerto para ir a sus aviones. Aquí se ve también los aviones que despegan o aterrar. Para mi, por un seguidor de la aeronáutica, es siempre muy agradable para ver los aviones.

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Im Auto ist es auch nicht viel besser

a52_kleinHeute bin ich dann mit dem Auto zur Arbeit gefahren, nachdem ich es gestern für 1,31 Euro/Liter an der Elisenstraße aufgetankt hatte. Ich musste aber lange warten, denn was früher mal 1,21 Euro war zu Spitzenzeiten, sind jetzt 1,31 Euro am Abend und an der einzigen leeren Zapfsäule war der Zapfhahn für „Super“ gesperrt. Also habe ich noch einen kleinen Rundkurs gemacht und bin zur gleichen Tankstelle zurückgefahren, wo es jetzt leerer war. 17.30 Uhr ist anscheinend eine super schlechte Zeit fürs Tanken.

Gefühlt hat die Fahrt heute mit dem Auto länger gedauert als gestern mit dem ÖPNV. Ich habe von Stoppenberg bis Düsseldorf-Lichtenbroich 1 Stunde und 10 Minuten gebraucht, gestern mit dem ÖPNV ca. 55 Minuten. Auf der A52 gab es einen Stau nach dem nächsten. Natürlich wieder typischerweise an der Baustelle, die bis Juni 2017 (wahrscheinlich endet die erst am 30.06.2017 um 23.59 Uhr, damit am 01.07.2017 um 0.00 die nächste vier Jahresbaustelle zwischen Essen-Bergerhausen und Essen-Rüttenscheid eröffnet wird. Nein, das ist kein Scherz, denn nach dieser Baustelle kommt der nördliche Abschnitt dran. Bis 2020 werde ich die A52 in Essen als reine Baustelle noch erleben. StrassenNRW hat überhaupt kein Interesse daran, da schneller zu arbeiten).

Der Stau zog sich noch bis zur Ausfahrt Essen-Kettwig. Auf dem Parkplatz Ickten vor der Mintarder Brücke habe ich noch in einem Dixieklo meine Blase entleert, weil ich befürchtete, dass es noch einmal einen Stau geben könnte. Und tatsächlich am Kreuz Breitscheid gab es noch einen, aber kleineren. Ich bin schon soweit, dass wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre, morgens nichts mehr trinke, weil ich irgendwo im Stau einhalten muss.

Nach der Arbeit geht es derzeit immer sehr zügig nach Hause. Da kann ich zum Teil auch 120 km/h fahren.

Ich empfinde die Autofahrt auch nicht als besonders schneller. Angenehmer ist es nur weil ich dann den Deutschlandfunk hören kann :-), den ich vor WDR2 und WDR4 bevorzuge.

Der Mehrverkehr am Morgen könnte auch deswegen entstanden sein, weil es mögliche neue Arbeitnehmer in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gibt, die mit ihrer Anfahrt noch nicht vertraut sind. Zum 01.01. könnten ja neue angefangen haben, die zusammen mit den langjährigen Berufstätigen jetzt im Stau stehen.

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