Velbert – auch zum Schwimmen

Ich war heute „nur“ in Velbert, der südlichen Nachbarstadt von Essen, um da zu schwimmen. Ja ich möchte schon neue Bäder kennen lernen und nicht nur immer in Essen schwimmen zu gehen. Wenn es eisiger wird, werde ich das auch so machen – größtenteils.

Velbert ist topografisch mit dem Fahrrad nicht so ideal und daher habe ich es zu Hause gelassen.

Mit der Linie 107 bin ich bis Essener Hauptbahnhof gefahren und dann mit der S9 bis Velbert Rosenhügel. Ich bin dann die Elsbeeker Straße herunter gelaufen. Natürlich fährt da noch die Buslinie 647, aber ich wollte auch wieder etwas laufen. Bis zum sogenannten Panoramabad ist es nicht weit. Von daher wäre die Busfahrt auch überflüssig.

Das Panoramabad liegt an der Straße „Waldschlösschen“ und auf einen Hügel. Die Kasse liegt in der ersten Etage, wo man auch Zugang zum Hallen- oder Freibad hat. Das Freibad war schon geschlossen. Sehr schade, denn die Lufttemperaturen würden es her geben. 4 Euro kostet der Eintritt für einen Erwachsenen.

Panoramabad in Velbert Neviges

Es war wohl Warmbadetag – das habe ich auf der Homepage nicht gelesen, fürs Schwimmen so fürs Bahnenziehen eigentlich ungeeignet. Wenn Warmbadetage öffentlich ausgeschildert sind, meide ich deren Besuche, denn das ist nur für ältere Generation, die dann im Becken steht und sich unterhält.

Ich war auch nicht lange dort, denn das schöne Wetter lockte doch und so bin ich dann die Straße Waldschlösschen weiter gelaufen (westwärts). Der erste Teil hatte einen 17 % igen Anstieg zur Folge. Ich weiß warum das Rad zu Hause war. Auch für zig Milliarden würde ich hier nicht wohnen wollen. Wie kommt man im Winter vorwärts bzw. hoch? Streut die Stadt Velbert solche Straßen? Das ist eine reine Nebenstraße und wenn kein reicher Politiker hier wohnt, dann wohl nicht.

Straße Waldschlösschen Blick nach Neviges

Der hintere Teil war doch viel angenehmer zu laufen. Da kommt man aus dem Wasser und muss dann noch Hochleistungssport machen. Im flacheren Teil kam mir ein Mountainbiker entgegen, der auch beschleunigte. Weiß er dass eine Strecke mit 17 % Gefälle kommt?

Ich bin auf die Wülfrather Straße ausgekommen, die die Bundesautobahn A535 überquert und kommt auf den Panoramaradweg (einer ehemaligen Bahnlinie nach Heiligenhaus) und der großen Wülfrather Straße. Hier verkehrt die Buslinie 746 (Velbert-Mettmann) und hat die Haltestelle Reuterstraße. Alle 30 Minuten fährt die Linie 746 am Sonntag und alle 20 Minuten von Mo-Fr.

Früher in Kindestagen fuhr die Linie 746 (Rheinbahn) auch noch bis Düsseldorf HBF, mit der ich auch einige Male fuhr. Es ist eine super angenehme Linie.

Ich hatte Glück, bin in der Minute .53 angekommen und .57 fuhr die Linie 746 an der Haltestelle Velbert Reuterstraße nach Velbert ZOB ab. Früher gab es den ZOB noch gar nicht. Da bin ich immer bis Velbert Christuskirche gefahren. Am Velberter ZOB gibt es den Anschluss mit der Ruhrbahn Buslinie 169 nach Essen. Der SB19 fährt ja am Sonntag gar nicht. Ganz früher (davon habe ich noch ein Foto) gab es die Linie 149, die von Wuppertal HBF nach Essen Bredeney fuhr. Heute würde man mit dem SB19 / SB 66 Kombi fahren.

Velbert ZOB (links in gelb die Linie 169 nach Essen)

Die Linie 169 fuhr etwas gefüllt am Velbert ZOB los und da sie über Essen Heidhausen und Essen Werden fährt, es ist schönstes Wetter, da ist der Bus voll, wie heute auch.

Eigentlich wollte ich in Bredeney aussteigen (so heißt auch die Station). In früheren Zeiten konnte ich mit der Straßenbahnlinie 107 oder 127 direkt bis Essen Stoppenberg durchfahren. Heutzutage muss ich umsteigen. Es gibt aber auch noch die wunderschöne Wendeschleife. Hier hielt montags bis freitags auch noch die Linie 101 auf dem Innengleis, während die 107 bzw. 127 auf dem Außengleis fuhren (bzw. heute noch fahren).

In Bredeney kann man heutzutage noch in die Gemeinschaftsbusline 194 von Essen Haarzopf über Stadtwald, Rellinghausen, Steele, Kray, Gelsenkirchen Rotthausen nach Gelsenkirchen Hauptbahnhof umsteigen.

Weil es mir jetzt egal war, bin ich mit der Bus der Linie 169 zur Endhaltestelle auf der Magarethenhöhe gefahren, jenen Stadtteil der eine große geschichtliche Bedeutung bzw. Historie mit Krupp zu tun hat. Der Magarethenhöhe endet auch die U-Bahnlinie U17 (früher fuhren hier mal die Linien 7 / 17 in Richtung Katernberg über Stoppenberg, aber nach dem U-Bahnbau entfernte man diese Verbindung).

Die U 17 befährt hier eingleisige Strecken, weil eine zweigleisig aufgrund der denkmalgeschützten Wohnungen nicht möglich ist.

Ich bin dann am Essener HBF in die Linie 107 umgestiegen und war dann so gegen 15 Uhr zu Hause. Es reicht auch für dieses Wochenende.

Am frühen Sonntag morgen war ich noch bei der Shell Tankstelle mit dem Rad. Ja, dort gibt es eine Packstation von Amazon.de und weil ich etwas bestellt hatte und dorthin geliefert hatte, habe ich es heute Morgen um 7 Uhr abgeholt.

Ich habe mir ein Buch über Expertenwissen über Windows 10 und Machine Learning bestellt. Alles in allem ungefähr 69 Euro.

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Hagen Hohenlimburg – Iserlohn Letmathe und Wetter

Eine nicht ganz normale Reihenfolge meiner heutigen Tour am sehr warmen Samstag im September wo man noch einmal (morgen auch noch) ein T-Shirt und 3/4 Hose angesagt sind. Bald muss man zur 3/4 Hose noch ein Langarmshirt getragen werden, was ich bereits auch gemacht habe. Bis ich allerdings die 3/4 Hose zu einer längeren Hose wechsele, das dauert noch, denn an den Beinen bin ich nicht so kälteempfindlich.

Ich bin heute erst einmal so spontan zum Essener HBF gefahren und habe dann ganz spontan meine Tour entschieden. Da ich um 10.16 Uhr am Essener HBF ankam, konnte ich dann den RE16 um 10.34 Uhr nehmen, der von Gleis 9 abfährt. Der RE16 wird von Abellio und immer in Doppeltraktion betrieben.

In Iserlohn Letmathe fährt ein Teil nach Siegen, der andere fährt nach Iserlohn.

Mit dem RE16 bin ich dann bis Hagen Hohenlimburg gefahren, der letzte Bahnhof auf dieser Linie, der noch zum VRR gehört. Fahrzeit: Fast 55 Minuten.

Hier ist Hagen in Westfalen gemeint und nicht Hagen südlich von Osnabrück.

In Hagen Hohenlimburg war ich mir noch nicht ganz schlüssig, aber ich sah Iserlohn 12 km. Das könnte ich machen.

Ich bin den Hinweisschildern auf der Oegerstraße gefolgt, wo auch die Linie 9 der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) fährt. Die Märkische Verkehrsgesellschaft ist ein Teil der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe und bedient das Gebiet Iserlohn, Menden und Lüdenscheid.

Wegen der derzeitigen Baustelle auf der Oeger Straße schon in Letmathe musste ich eine kleine Umleitung fahren. Als Fahrradfahrer wird bei Umleitungen immer auf die absurdesten Strecken geschickt und manchmal hat man kaum etwas gewonnen, sondern muss noch mehr fahren, als gewöhnlich.

In Letmathe wechselt die Oegerstraße den Namen und wird zum Lennedamm. Hier ist der Radweg sehr gut ausgebaut. Es gab einige Möglichkeiten auch direkt bis ans Wasser gelangen. Die Zeiten, wo man nur vom Weitem das Wasser sehen konnte, sind hoffentlich vorbei.

Fluss Lenne in Iserlohn Letmathe

Ich habe auch meine Schuhe und Socken ausgezogen und habe meine Füße ins doch sehr kalte Wasser gesteckt. Man empfindet mit den Füßen das Wasser immer als kälter als es wirklich ist. Aber die Lenne, die hier durch Letmathe fließt mit sehr viel natürlich Geröll ausgestattet ist, konnte ich darin nicht stehen.

Letmathe Mitte

Wie ich so bin, bin ich dann barfuß durch Letmathe gelaufen (mit dem Rad). Weiter nach Iserlohn habe ich doch innerlich abgelehnt, denn die Befürchtung, dass der empfohlene Weg nach Iserlohn, der von der Lenne abweicht, könnte noch erhebliche Steigung aufweisen, ist im Sauerland nicht unbegründet.

Eishockeyfans brauche ich nichts über Iserlohn erzählen und von Fans vom ESC Moskitos Essen erst recht nicht. Iserlohn erkunde ich dann mit Bus und Bahn.

Auf jeden Fall habe ich noch kurz an der Lenne etwas gegessen und war dann so eigensinnig, die Hagener Straße westwärts zu fahren. Haus Letmathe und die St. Killian Kirche wollte ich sehen und ich dachte westwärts zurück nach Hohenlimburg zu fahren wäre einfach. Bis zur westlichen Stadtgrenze ging es bestimmt 2 km nur steil bergauf, um dann genau auf der Stadtgrenze zu Hagen steil bergab zu fahren. Ich habe das Rad geschoben bis zur Hagener Stadtgrenze.

Ich bin dann schließlich wieder in Hohenlimburg ausgekommen und bin mit dem nächsten RE16 nach Hagen HBF gefahren.

In Hagen war ich dann kurz in der Innenstadt, um dann westwärts Richtung Hagen Vorhalle zu fahren. Ich hatte die Hoffnung noch auf einige schöne Bahnfotos zu machen, denn Hagen ist ein Bahnknotenpunkt und hat noch riesige Abstellgleise für Güterzüge.

Güterzüge sind in der öffentlichen Wahrnehmung zu negativ besetzt, aber irgendwie muss die Ware transportiert werden.

nördliches Vorfeld des Hagener Hauptbahnhof

Hagen/Westfalen ist keine Fahrradstadt. Die Topografie ist schon nicht ideal, aber die Stadtverwaltung betreibt auch nur Flickenwerk (selbst Essen ist da noch besser aufgestellt).

Nach einigen komischen engen, löchigen Wegen bin ich dann auf die B226 an der Anschlussstelle der Bundesautobahn A1 Hagen West ausgekommen.

Hagen-Vorhalle habe ich nur so links liegen gelassen. Auf der Weststraße bin ich dann bis zur Ruhrbrücke bei Wetter gekommen. Vom Harkortsee sieht man vieles, aber da die Bahnlinie zur Seeseite sich befindet, kommt man ohne diese nicht aus, wenn ein Foto vom See machen möchte.

Harkortsee (davor die Bahnline Wetter-Hagen)

Wetter (Ruhr) ist eine kleine Stadt, aber auch sehr hügelig. Aus der Weststraße wird in Wetter die Friedrichstraße und hier fährt auch die Linie 541 verkehrt hier.

Es fällt einem nichts mehr ein. Es gibt liebe Autofahrer und böse, es gibt liebe Fahrradfahrer und böse. Letzteres habe ich heute gesehen.

Ein Mann um die 50 fährt mit seinem Rad den Radweg entlang. Linie 541 lässt Leute aussteigen und er fährt mit unverminderter Geschwindigkeit weiter und die aussteigenden Fahrgäste werden fast umgefahren. So einem müsste man das Fahrrad weg nehmen, eine sehr hohe Geldstrafe zahlen und gemeinnützige Stunden ableisten lassen. Vielleicht kommen solche Fahrradrowdys endlich mal zur Besinnung.

In Wetter habe ich mir noch die Sankt-Peter Paul Kirche angeschaut. Diese liegt auf einen ziemlich Berg. Gegenüber der Kirche ist ein Parkplatz und es gibt auch Fahrradständer für mich. Ich habe das Rad dort geparkt und bin zu Fuß hoch gelaufen.

Die Einkaufsstraße ist sehr schön von Wetter, aber ich bin hier nur durchgefahren, weil es war 16.05 Uhr in Wetter als ich von der Kirche losgefahren bin und ich wusste als ich in Hagen war, dass die RB40 (auch betrieben von Abellio) um 16.15 Uhr von Hagen HBF abfahren würde, also wollte ich den Zug noch bekommen. 16.25 Uhr fährt dieser von Wetter ab und er war noch leer.

Ich bin mit der RB40 aber bis Essen Kray Süd gefahren (das ist die einzige Linie, die dort hält), um über die Eckenbergstraße (Aldi Hauptzentrale) und Hubertstraße nach Stoppenberg zu fahren.

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Spätschicht und Heimfahrt – jedes Mal ein totaler Horror

Ich habe diese Woche die Spätschicht bis 20 Uhr. Ich bin nur gestern einmal normal pünktlich zu Hause angekommen.

Anzeige im Zug kurz vor Essen HBF

Am Montag hatte ich mein Rad zur Reparatur gebracht, also bin ich auf dem Rückweg von der Arbeitsstelle mit der Buslinie 729 der Rheinbahn um 20.07 Uhr gefahren. Dieser Bus hatte zwei Minuten Verspätung, bummelte bis zum Flughafenbahnhof mit dem Ergebnis, dass ich als ich am Bahnsteig ankam, der Zug mir vor der Nase abfuhr. Wenn der bequeme Busfahrer nur eine Minute früher angekommen wäre, dann hätte ich den RE2 noch bekommen.

Einen Tag später hatte ich mein Rad wieder dabei.

Jetzt hatte der RE2 eine Verspätung erst von fünf Minuten am Flughafenbahnhof in Düsseldorf, dann setzen sie die S-Bahn vor dem Regionalexpress, so dass der Regionalexpress hinter der S-Bahn fahren darf. Von Duisburg-Großenbaum bis Duisburg-Buchholz hat die S-Bahn ihr eigenes Gleis, ehe sie dann wieder auf das Gleis des Regionalexpress wechselt.

Der RE2 kommt, bremst am Bahnhof Duisburg-Buchholz und muss am Signal warten. Die S-Bahn steht daneben und der RE2 durfte dann weiterfahren. Aber warum der RE2 abbremsen muss, weiß ich nicht?

Auf jeden Fall bis der RE2 in Essen HBF war, hatte er eine Verspätung von 10 Minuten, aber das zählt für die Bahn nicht. Die Ankunftszeit ist nicht entscheidend, sondern die Abfahrtszeit – das hat mir mal ein Zugbegleiter erzählt. Da in Essen HBF 8 Minuten Pause eingeplant ist, ist der Zug aus der Sicht der Deutschen Bahn nur zwei Minuten verspätetet abgefahren und somit super pünktlich.

Am Mittwoch war der RE2 unnatürlich pünktlich.

Gestern Abend aber wieder der blanke Horror. 10 Minuten Verspätung am Flughafenbahnhof Düsseldorf. Wieder musste der RE2 in Höhe des Haltepunktes Duisburg-Buchholz stark abbremsen, verlor die Minute oder zwei Minuten, die er aufgeholt hatte. Was denkt sich dieser Fahrdienstleiter eigentlich da in Duisburg, dass der den verspäteten RE2 nicht durchfahren lässt, sondern abbremsen lässt? Der RE3 (Eurobahn) fährt hier schnell durch, während die S-Bahn am Bahnsteig steht.

Hat der Fahrdienstleiter von diesem Bezirk die Aufgabe, den eigenen Zug der eigenen Gesellschaft absichtlich verspäten zu lassen?

Ich habe noch im Duisburger HBF den viel später abfahrenden RE1 aus Aachen gesehen (RE2 und RE1 fahren an unterschiedlichen Bahnsteigen ab).

Dann kommt der RE2 in Mülheim an, Ankunft 20.43 Uhr. Im Wagen auf diesen Displays stand dran: Abfahrt 20.45 Uhr. Ich dachte nur: Ein verspäteter Zug hat die Erlaubnis zwei Minuten Verspätung dran zuhängen. Ich dachte immer, dass man die Verspätung aufholen möchte und nicht noch künstlich verlängern. Aber bei diesem Pannenunternehmen Deutsche Bahn AG (nur die Eurobahn ist noch schlechter) denkt man noch in ganzen alten preußischen Zeiten.

Jetzt stand der RE2 auf dem Gleis, wo auch der RE1 abfahren sollen. Und der RE2 machte keinerlei Anstalten abzufahren. Es wurde 20.46, 20.47, 20.48, 20.49 Uhr und es tat sich nichts. Um 20.49 Uhr ist er abgefahren. Also von seiner Ankunft um 20.43 Uhr (planmäßig 20.36 Uhr) hat er noch einmal 6 Minuten dazugelegt.

Grund war diesmal eine Türstörung.

Mein Gott, jeder Zugbegleiter und auch jeder Schreibtischtäter muss doch langsam wissen, dass die Türen in Mülheim Probleme bereiten.

Der Bahnsteig in Mülheim ist eine Kurve. Die Kommunikation von zwei Sensoren im Türbereich kann diese Kurse errechnen. Soweit mir das mal ein Zugbegleiter erklärt hatte, geht da ein Lichtstrahl durch und durch die Kurvenlage wird dieser unterbrochen (daher auch immer das laute Pfeifen).

Die Doppelstockwagen der Deutschen Bahn AG kommen langsam in die Jahre, so dass sie fehleranfällig werden.

Kurz um 14 Minuten Verspätung für einen Zug, der eine Station weiter zurzeit endet.

Zwischen Gelsenkirchen und Wanne-Eickel wird derzeit gebaut; die Strecke ist ganz gesperrt, der RE2 pendelt daher von Gelsenkirchen HBF nach Düsseldorf HBF.

Ankunft in Gelsenkirchen in der Minute .53 sein und die Abfahrt um .08. (15 Minuten). In Düsseldorf hat der Zug eine Wartezeit von rund 15 Minuten. Also alles nicht viel und weil die Züge ja regelmäßig 5 bis 10 Minuten Verspätung haben, kann man sich vorstellen, dass wenn einmal eine Verspätung eingefahren ist, man diese nicht mehr herausholt.,

Noch bis Ende November 2019 gibt es Behinderungen um Gelsenkirchen, also noch zwei Monate dauert dieser erneute Horror.

Jeder der das als nicht so schlimm empfindet, so vom Lesen, soll das mal jeden Tag erleben. Jetzt vielleicht mich und meiner Empfindlichkeit zu schimpfen, ist sehr einfach, wenn man davon nicht betroffen ist.

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Nur mal schwimmen im Sportbad am Thurmfeld

Ich war heute nur schwimmen, also habe ich nichts besonderes gemacht. Es ist zwar Essen Original und Tag des offenen Denkmals, aber nach dem gestrigen Tag war mir weder der einer Sache noch der anderen irgendwas zumute.

Da das Bad am Thurmfeld, gelegen an der Bottroper Straße, ja wegen der Renovierung des Schwimmzentrums Rüttenscheid geöffnet war, aber auch nur noch bis 15.09.2019, habe ich die Chance genutzt dahin zu fahren.

Danach ist das Bad wieder nur Schwimmvereinen zugänglich, außer wenn man Frühaufsteher wäre und vielleicht in der Nähe wohnen würde, dann könnte man auch von 6.30 Uhr bis 10 Uhr dort in der Woche schwimmen gehen. Ansonsten ist es alleine für Schulen und Vereine reserviert.

Da ich sehnlichst darauf warte, endlich das Fahrrad repariert zu bekommen, war ich wieder mit dem ÖPNV unterwegs. In den Sommerferien brauchte ich das Rad wegen der Baustelle und der Unpünktlichkeit der Züge um 20.00 Uhr, um wenigstens zeitnah von Altenessen nach Stoppenberg zu fahren. Dann war ich dann die Woche bei der Frühschicht beim Händler, aber der Händler hatte sich in dieser Woche Urlaub genommen und dann die Woche, also die letzte, hatte ich Mittelschicht bis 18 Uhr (um 18 Uhr schließt der Händler).

Da ich dann nächste Woche Spätschicht habe, kann ich dann vor der Arbeit das Rad bei ihm abgeben und am Dienstag abholen.

Also bin ich mit der Linie 107 bis Essen Hauptbahnhof gefahren und dann in die U11 bis Universität Essen umgestiegen.

Auf jeden Fall war es sehr schön. Ich konnte gut schwimmen. Ich war für zwei Wochen nicht aktiv schwimmen, weil ich vor zwei Wochen wieder mit dem rechten Bein gegen die Pedale gestoßen bin, als ich in den Zug einstieg. Die zugegebenermaßen kleine Wunde war aber auf einer Linie mit der Stelle vom offenen Beins. Da sich das gut entwickelte, die Wunde sehr schnell schloss, war ich dann wieder heute schwimmen.

Nach dem Schwimmen bin ich dann die 3 km vom Hallenbad nach Hause gelaufen. Es war ja warm und trocken und außerdem komme ich nicht so oft in diese Gegend.

Es finden immer noch Bauarbeiten für die Bernerenaturierung statt. Hier verläuft auch eine Radroute. Natürlich ist diese Strecke schon seit Jahren unpassierbar. Man muss sich nicht überarbeiten, man hat ja unendlich lange Zeit.

Noch bis Ende 2020 nicht passierbarer Radweg an der Berne

Die Berne ist oder war ein Fluss. Sie soll wieder ein Fluss werden. Der jetzige Zustand ist ein Köttelbecke, wie man im Ruhrgebiet sagt, ein Abwasserkanal. Natürlich dauert das immer einwenig Zeit, 800 Meter umzubauen und auch dieses Regenüberlaufbecken zu installieren. Ich kann und werde mich nie daran gewöhnen, dass alles in Deutschland immer gleich 10 bis 30 Jahre Zeit braucht, wo andere Länder (nicht nur immer an China denken) viel größere Projekte auf die Beine stemmen.

Ende 2020 will man für die 800 Meter fertig sein.

Umbau Stand September 2019 von der Renaturierung der Berne

Ich habe mir im Weiteren Verlauf mein Langarmshirt, das ich wieder trug, von gestern ausgezogen. Noch ist ja Sommer und kein Herbst. Von mir aus, kann jeder so viel schwitzen wie er will. Mir wäre das aber zu warm, mit langer Hose und langem Shirt und womöglich noch einer Jacke herum zu laufen.

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Solingen – Remscheid – Wuppertal

Bei dieser Tour, gestern, die nicht so geplant war, war ich nur mit dem ÖPNV unterwegs. Eigentlich wollte ich mir das Frauen-Handballspiel der HSV Gräfrath 76.ev anschauen, aber irgendwie habe ich aufgrund des Wetters mich anders entschieden.

Ich bin mit der 107 bis Essen Hauptbahnhof und dann mit der S9 nach Wuppertal Vohwinkel gefahren. Durch eine Langsamfahrstelle zwischen Velbert-Nierenhof und Velbert Langenberg hatte die S-Bahn einige Minuten Verspätung. Aber ich habe den Anschluss an den Bus nach Solingen nach erreicht. 15 Minuten waren dafür Zeit, aber wie man die Bahn kennt, sind 15 Minuten nichts.

Die Linie 683 beginnt am Vohwinkler Bahnhof (wenn man aus dem Mitteltrakt des Gebäudes raus tritt, auf der rechten Seite ist ihre Haltestelle) noch als Elektrobus. Man sieht aber die Stromabnehmer auf dem Dach des Busses.

Solingen setzt (immer noch) voll und ganz auf die Obusse auf deren Hauptlinien. In der heutigen Zeit eine gute Alternative. Solingen ohne Obusse wäre irgendwie undenkbar.

Nein mit dem Fahrrad war ich nicht unterwegs, weil alleine schon der Anstieg nach Solingen auf der Gräfrather Straße, der B224, sehr tückisch ist. Der Radweg ist hier weniger als 60 cm breit. Da käme bei der Abfahrt von Solingen kein sicheres Fahrgefühl auf.

Der weitere Fahrverlauf wäre ein Auf und Ab der B224 bis zur Solinger Innenstadt und das nicht mal eben ein kleiner Hügel, sondern richtige Berge. Ich bin zwar Hügel gewöhnt, aber Berge nein danke. Ich habe auch keinen Radfahrer entlang der B224 gesehen.

Die Linie 683 fährt generell auch alle 15 Minuten am Samstag, aber derzeit nicht wie ursprünglich vorgesehen bis Solingen Burg durch. Sie endet an der Krähenhöhe, weil Umbauarbeiten der Haltestelle Burg Seilbahn diese verhindern. Es gibt einen Pendelverkehr mit kleineren Bussen.

Mit meinem Vater war ich einmal in Solingen Burg, aber vor einigen Jahren vor seinem Tod.

Graf-Wilhelm-Platz in Solingen

Mein Ziel war der Graf-Wilhelm-Platz in Solingen Mitte, der zentrale ZOB, wo man auch mit den VRS Linien 250 über Leichlingen, Leverkusen nach Köln und 252 nur nach Leichlingen fahren kann (allerdings, wenn man Solingen verlässt – natürlich nicht mehr mit dem VRR-Tarif, Leichlingen gehört schon zum VRS).

Vom Graf-Wilhelm-Platz geht man geradewegs zur Solinger Innenstadt. Während der Kirchplatz noch recht gut ist, ist die Hauptstraße ziemlich nackt. Hier gibt es auch einen großen Leerstand, vor allem in den Clemens-Galerien.

Dagegen scheint allerdings der Graf-Wilhelm-Platz mit dem Einkaufscenter Hofgarten das neue Zentrum zu sein.

Westlich von der Innenstadt, nur einige Fußminuten entfernt befindet sich die Klingenhalle und ein Hallenbad, welches am Samstag nur von 6.30 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet hat.

Wegen des damaligen Herren-Handballvereins SG Solingen war ich mit meinem Vater wegen eines Auswärtsspiel vom TUSEM Essen in der Klingenhalle.

Heutzutage spielt dort die HSV Gräfrath 76.e.V Solingen, also die Handballdamen, in die frisch aufgestiegenen 2. Bundesliga.

Ich bin die steile Weyersberger Straße hoch zur Kölner Straße gelaufen, um dann mit der Linie 694 zum Haltepunkt Solingen Mitte zu fahren. Es begann schon vor der Abfahrt der Linie 694 (auch ein Obus) stark zu regnen. Sonst wäre ich gelaufen. Der Haltepunkt Solingen Mitte war sehr lange der Solinger Hauptbahnhof (bestehend aus zwei Gleisen) und Solingen Ohligs war der heutige Solinger Hauptbahnhof.

An Solingen Mitte hält nur die S7, eine Linie von Abellio mit Dieseltriebwagen, mit der ich nach Remscheid gefahren bin. Ja die S7 überquert auch die Wupper mit der 107 Meter hohen Müngstener Brücke. Der junge Mann neben mir, interessierte sich für den Ausblick weniger.

Ziel war Remscheid Lennep. Mir interessierte vor allem als erstes wo die Linie 336 abfahren würde. Anders als die gewöhnliche Zahlenkombination von Remscheid (Solingen, Wuppertal, wo deren Linien mit einer „6“ anfangen), ist die Linie 336 keine Buslinie der Stadtwerke Remscheid. Die Linie 336 verbindet Remscheid Lennep mit der oberbergischen Stadt Gummersbach. TUSEM Essen gegen VFL Gummersbach sind alte hochklassige Spiel im Herrenhandballbereich, noch neulich stand man sich am ersten Spiel der Saison 2019/2020 gegenüber, wo man 25:25 in Gummersbach trennte.

Linie 336 auf dem Weg nach Gummersbach

Lennep ist aber durch das Röntgenmuseums bekannt, aber auch die historische Altstadt mit deren für das oberbergische Ambiente des Schiefers und durch einen Teil des Jakobswegs. In östlichen Teil des Stadtteils befindet sich auch das einzige Hallenbad der Stadt, das H2O (was die chemische Summenformel von Wasser bedeutet, zwei Wasserstoffatome sind durch ein Sauerstoffatom gebunden, was in diesem Falle ein Dipol nennt), welches man mit der Linie 655 vom Bahnhof Lennep erreichen kann.

Auch in Lennep wird mal gebaut

Ich habe in Lennep mir ein Salamibaguette mit Käse für 3,85 € gegönnt. Spontan wie ich bin, bin ich noch mit der Linie 654 nach Remscheid Lüttringhausen Rathaus gefahren.

Ich fahre schon mal, auch mit dem Fahrrad, ohne Sinn und Verstand, irgendwo hin und manchmal entdeckt man richtige Schönheiten (aus meiner Sicht). Ich halte mich sowieso an keinem Touristenführer aus Papier.

Der Bus ist bewusst mit aufgenommen worden vor dem ehemaligen Rathaus von Lüttringhausen

In Lüttringhausen angekommen gab es einen Hinweis Ortsmitte und dem bin ich gefolgt. Auch hier hat es gezeigt, dass Fahrradfahren aus meiner Sicht fast unmöglich war, denn manche Straßen waren schon sehr steil.

Die evangelische Kirche zu Lüttringhausen, am Ludwig-Steil-Platz ist sehenswert. Ich konnte sie aber nur von außen begutachten, denn es fand gerade eine Messe drinnen statt.

Von Lüttringhausen Eisernstein bin ich dann mit der Linie 620 nach Wuppertal Hauptbahnhof gefahren. Praktisch gesagt: Es ging aus meiner Sicht nur nach talabwärts.

Der Busbahnhof vom Wuppertaler Hauptbahnhof ist fertig. Auch die ganzen Bauzäune, die ich noch Anfang Oktober gesehen hatte, auf meine Fahrt nach Frankfurt zum Onboarding meines Arbeitsgebers, waren inzwischen schon verschwunden. Die Deutschen sind ja nicht besonders schnell.

Der Bahnhofsvorplatz ist echt wunderschön geworden. Der alte war wirklich potthässlich – fand ich schon damals nicht gut, eine lang gezogene steile Röhre.

Aber es finden noch Bauarbeiten für Gleis 1 statt; also einen Aufzug gibt es dort nicht. Die S9 nach Essen fährt aber von Gleis 4 ab (die S7 nach Remscheid bzw. Solingen gegenüber von Gleis 5). Mit einigen Verzögerungen verspätete sich die S9 wegen eines Notarzteinsatzes in Richtung Essen, konnte aber noch um 18.49 Uhr mit der Linie 107 ab Essen Hauptbahnhof fahren.

Es war recht warm. Ich trug immer noch eine 3/4 Hose Sporttight, aber ein etwas dickeres Langarmshirt. Kühl war es zu keiner Zeit. Allerdings, wenn man die Kleidung der vielen anderen Leute so sah, dachte man, dass man Anfang Oktober hätte.

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