2000 Kreuze gemacht

Hape Kerkeling sang doch mal: „Das Leben ist nur ein Quiz und wir sind nur die Kandidaten“.

Ich habe heute Abend zweitausend Kreuze der Erleichterung gemacht. Firmenseitig müssen wir verpflichtende Trainings machen und am Abschluss steht ein Quiz welches wir bestehen müssen und 80% der Antworten richtig haben müssen.

Andere Kollegen machen das Quiz zwei oder dreimal und bestehen. Ich brauche dafür 20 oder 25 Versuche bis ich es endlich bestanden habe. Heute Abend natürlich auch. Dafür gehen dann auch zwei Stunden ins Land, weil ich auch den Ehrgeiz habe, es immer wieder zu versuchen.

Meistens kommt dann eine Phase der Wut (weil ich das einfach nicht schaffe) und dann habe ich das Glück auch die Fragen zu erwischen (weil sie von Versuch zu Versuch wechseln, das sind also nicht immer die gleichen in der gleichen Reihenfolge), die ich zufällig kann.

Es ist auch eine Mischung von nur eine Antwort richtig bis Antwortmöglichkeiten von 2 bis 3 oder 4 Antworten oder es ist nur eine Antwort möglich, die dann so deklariert wird, dass es heißt: „Alle von den Antworten“ oder „keine der Antworten“.

Wie ich mich fühle? Ich bin immer furchtbar nervös und mache 2000 Kreuze, wenn es heißt: „Ich habe bestanden“.

Es fühlt sich dann so an, als wenn ich es geschafft habe, mir die Thrombose-Spritze zu setzen. Das ist wirklich vergleichbar.

Dann kann ich die anderen Trainings machen, die auch verpflichtend sind und wo es auch andere Quiz gibt, aber die aber leichter sind.

Ansonsten war ich heute nach der Arbeit nur bei der Sparkasse und beim Einkaufen bei EDEKA. Heute war es auch nicht mehr so schön wie die letzten Tage, wo ich die kleinen Ausflüge nach der Arbeit gemacht hatte. Es war auch eher stark bewölkt und hier in Essen hatte es auch einbißchen geregnet. Natürlich reichte das nicht, um die Erde wirklich nass zu machen, aber es kam etwas herunter.

Morgens mit dem RE3, den ich um 5.39 Uhr ab Altenessen nehme, klappt es auch gut mit dem Fahrrad. Heute konnte ich den RE3 auch auf dem Rückweg nehmen, der sich einwenig verspätet hatte.

Persönlich finde ich die Strecke auch besser. Nur leider schaffe ich den RE3 nach Arbeit nur selten, zu den normalen Zeiten wenn es keine Baustelle zwischen Duisburg und Essen gibt.

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Düsseldorf-Rath for a short time

After my work I usually go directly to home. But in the last two days I enjoyed the nice warm autumn weather on my bike and in the environment of my work.

Today I was in Düsseldorf-Rath. A quarter with 20.200 habitants that is located in the east of Düsseldorf near Ratingen border.

ISS Dome in Düsseldorf-Rath

First I have discovered the ISS Dome. It is a big multi functional arena for 14.282 visitors. It is the home of the ice hockey club Düsseldorfer EG that was founded in 1935. They were playing in the ice sports hall „Brehmstraße“ but it was too old and not up-to-date. So they moved to the ISS Dome.

You can go by tram line 701 to the ISS Dome either from the station Düsseldorf-Rath.

I crossed below the station Düsseldorf-Rath which is operated by the train S 6 (Essen-Cologne) in order to get the stadium Wald in Rath and tram route of the line U72.

But I did not find the stadium. So I bicycled to the south. The leaves have changed to the rubiginose. The autumn is a nice season if it is dry and not wet.

Aaper Forest (near Rath)

It was a nice short excursion in Düsseldorf that has found the end at the station Düsseldorf-Rath Mitte. Here stops also the train line S6 which I took back to Essen.

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Indoor pool Oberhausen, Rhein-Herne Channel and etc..

In the last days I was on the move again. The sun has shined and it was really warm, around 24 degrees. It has felt like a summer day. I wore a short shorts and my first destination on Sunday was the indoor swimming pool in Oberhausen.

On Saturday I did nothing except a short journey to the main station. On Friday evening had begun the construction works between Essen and Duisburg. No train is running at the moment. The old Thyssenbridge is demolishing and the German railway is preparing the first works for a new electronic railway control centre.

On Sunday I went by train from the station Essen-Altenessen (here are stopping two train lines that should go normally via Essen main station. The platform is long enough for the double decker trains from Bombardier.

The train lines RE1 (Hamm to Aachen) and RE6 (Minden-Cologne Airport) stop here and the usually line RE3 (Hamm to Düsseldorf) from the private railway company Eurobahn. The line S2 (suburb train line) does not run because it is too slowly for the long-distance trains like IC and ICE.

The train station Essen-Altenessen was opened in 1845 by Köln-Mindener Eisenbahn (a former private railway company) with has connected Cologne with Minden and Hamburg via Cologne, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen, Wanne-Eickel, Herne, Dortmund, Hamm/Westfalen, Bielefeld to Minden.

Essen-Altenessen (in former times Altenessen was an independent town) was the first main station until the current main station was opened by Bergisch-Märkische Eisenbahn in 1862.

On Sunday morning I took the RE3 to Oberhausen with my bike and the rest distance to the indoor swimming pool. It was a sunny and a little bit cold morning. But swimming is the best sports for me.

Indoor pool Oberhausen

 

The indoor pool is located in the south part of the city centre of Oberhausen, near Anne-Frank school and the sports hall Willy-Jürissen where the first team of NB Oberhausen (Women basket-ball) were playing and HSG RW Oberhausen (men) are playing.

After swimming I was at the Rhein-Herne channel. Near quarter Oberhausen Lirich there is a lock and I don’t know why but locks are very nice for me. The lock in Lirich is not like a big thing like the former in Waltrop Henrichenburg. It is a functional lock.

Lock Oberhausen-Lirich

On the bank of the Rhein-Herne channel there are not tarred ways where you go by bike or walk.

The next destination was the area around „Oberhausen Neue Mitte“ with the gasometer (gasholder), the arena and the shopping centre. But I have no head for heights so this reason I only was one time on the roof of the gasometer. In the height (in the plane or on a high tower) I can watch to the clouds but direct to the earth then my legs relent directly.

Gasometer Oberhausen

The shopping centre and the arena stand on a former industry complex of Thyssen. The industrial plant was demolished.

You can go by car to the shopping centre and by tram and bus. They have their own street between Oberhausen main station and Oberhausen-Sterkrade.

From Oberhausen „Neue Mitte“ I went directly to Essen via the quarter Dellwig, Borbeck, Bergeborbeck and Altenessen to Stoppenberg, where I live.

On Monday on work I have felt the force in my leg and the tiredness.I think I was on Monday not a good IT men on the phone.

For the early shift that begin on 7 am I must take the RE3 from Essen-Altenessen to Düsseldorf airport railway station. I must leave the house on 5 am in order to take the train on 5.39 am.

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Was für ein Schwergewicht

Ich bin eigentlich total verwöhnt. Verwöhnt von Linux. Ich habe meinen Firmenrechner ein Update verpasst und habe den neugestartet. Gleichzeitig habe ich hier mein Debian gestartet auf meinen sehr alten Rechner und trotz der kurzen Bootpause wegen Jitsi (weil er da etwas sucht) war mein Debian bedeutend schneller hochgefahren.

Ich habe eben kurz über apt-get update & upgrade die neuesten Updates eingespielt und fertig war das ganze. Unter Windows hier da klicken, dann kamen tausend Töne. Ich muss mal schauen, ob es in der Powershell auch die Möglichkeit dort die Updates einzuspielen.

In Linux mache ich das seit Jahren. Eben kurz  als su anmelden und die zwei eben genannten Befehle in Debian eingeben (in Fedora dnf upgrade) und fertig ist der Schmaus.

Ach ja und dann die ganze Nerverei von Windows, dass es sofort den Neustart machen möchte. Hier in Linux werden die Updates eingespielt und beim nächsten Neustart, der dann etwas länger dauert, eingespielt. Irgendeine Distribution verlangte nach einem Kernel-Update auch einen sofort einen Neustart. Aber die Frage war nicht so lästig, wie die von Windows.

Nicht einmal mein Android-Tablet ist so langsam. Das Iphone will vorher noch tausend Passwörter von mir, dann wird alles hundert Mal verglichen und dann weigert es sich etwas upzudaten, irgendwas von der Menge überschritten wurde.

……………..

Der erste Baustellen-Tag ist auch vorbei. Die Hinfahrt über Altenessen verlief reibungslos. Der RE3 war sogar früher da als eigentlich geplant und der Zugführer hat sogar Leute verscheucht, weil sie den Fahrradplatz blockierten. Guter Mann.

Es gibt eine Unmengen von Zugführern (Schaffner), die sang und klanglos vorbei gehen).

Wegen der Geiselnahme in Köln hatten sich am Nachmittag alle Züge wieder einmal verspätet. Legt man Köln lahm, dann legt man alles in NRW lahm. So einfach ist das. Nein, nicht alles, aber man kann damit schon viel erreichen.

Als Bahnkunde ist man mittlerweile gewöhnt, dass irgendwelche den Zugbetrieb stören und lahmlegen. Von den Aktivisten, die vor einiger Zeit die Signale lahmlegten und damit auch den Zugbetrieb, hört man nichts. Ich denke, dass sie auch nicht geschnappt wurden. Die Sache ist eh im Sande verlaufen und die Polizei hat die Ermittelungen schon längst eingestellt. Der Fall ist zu uninteressant in Deutschland, zumal es nur die Deutsche Bahn AG traf.

Wetten das über die Geiselnahme noch tagelang berichtet wird, wenn es sich herausstellt, dass jemand aus dem Nahen Osten das gemacht hat? Wenn es keiner von den neuen Zugezogenen sein wird, wird man den Stand der Ermittelungen als Einzeiler in der Zeitung wiederfinden –  irgendwo in der Abteilung: „Sonstige Nachrichten“, wenn überhaupt. Es ist ja nur Köln. Es war ja nicht Berlin, München, Frankfurt und Hamburg. Das hätte wahrscheinlich größere Schlagzeilen gesorgt.

Die größere Wahrscheinlichkeit ist, dass der WDR den Ausgang der Bayernwahl wieder alles um die AfD herum in dutzenden Tagesgesprächen beleuchten wird.

Wie sich Frau Bär (CDU), ja das ist die mit den Flugtaxis, über die AfD bei Anne Will hergezogen ist, so lässt mich das erahnen, dass die Politiker das mit dem Stimmenverlust bei der Schwesterpartei der CSU wohl nicht ganz verstanden haben. Aber was soll man schon von Politiker erwarten? Denn auch die größte Wahlschlappe ist immer noch ein Sieg, ein Gewinn. Alle Politiker sind sich nach einer Wahl, trotz Stimmenverluste, einig, dass die eigene Partei gewonnen hat und nicht verloren.

Auch nach der Bayernwahl klang das 24 Stunden später auch nicht mehr viel anders. Sobald sie im Fernsehen auftreten, dann wird Wischewaschi betrieben.

Vertrauensverlust in die Politiker? Ja, leider sind Lokalpolitiker auch davon betroffen (zumindest hier in Essen).

Das letzte Mal als sich Herr Kufen (der OB, CDU, von Essen) laut zur Wort gemeldet hatte, war als die Bahn verkündete die ICE ab 2020 nicht mehr durch das Ruhrgebiet fahren zu lassen. Seitdem weiß ich nicht, ob es Herr Kufen noch gibt. Herr Reiniger (auch CDU) und Herr Paß (SPD) hatten mehr von sich Reden gemacht. Sie waren deutlich mehr in der Lokalpresse.

Herr Kufen kann sich auch mal für den Weiterbau des RS 1 einsetzen (den Radschnellweg weiter ostwärts nach Bochum). Wenn man sich schon dafür einsetzt, dass die Rathausangestellten medienwirksam auf’s Rad schwingen sollen, dann muss auch für den Ausbau der Infrastruktur beworben wird (und nicht die den Radtourismus dient).

Heiner Monheim kann noch so viele Vorträge über den ÖPNV und Radverkehr machen; sie sind alle wunderbar anzuhören, es ändert sich ja eh nichts. Ich höre den Mann gerne zu, aber da sollten auch mal Lokal- und Landespolitiker sitzen und nicht die üblichen Vertreter des ADFC.

Und die Beiträge von Herrn Nobert Paul aus Dortmund sind auch alle sehr interessant. Wenigstens sitzt die Stadt Dortmund nicht ganz auf den Radfahrtaubenohren wie Essen.

Eigentlich wollte ich mir einige Folgen von den Gilmore Girls anschauen, aber das lohnt sich wohl nur für eine. Ich schaue mir sie zurzeit wieder gerne (auf DVD) an.

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Dramatische Verluste in Bayern

Die lang ersehnte Bayern-Wahl ist nun gelaufen.

Nach der ersten Hochrechnungen von ZDF/ARD kommt die CSU auf 35,5 %, die Grünen auf 18 %, die SPD auf 10 %, Freie Wähler 11 %, AfD auf 11 % und FDP auf 5,1%.

Die SPD schlittert von einem Debakel ins nächste, bundesweit, langstagsweit. Die SPD-Chef von Bayern sagte, dass man jetzt ganz genau an der Fehlerursache bekämpfen muss.

Die SPD scheint aber sehr beratungsresident zu sein, denn überall hat die Verlust hinnehmen müssen und nach meiner Einschätzung wird bei einer anderen Wahl in den Landtag zittern müssen.

Die CDU Vorsitzende Annegret Kamp-Karrenbauer, ehemalige Ministerpräsidentin vom Saarland sagte in der ARD, man wollte für die Hessen-Wahl noch mehr kämpfen. Ich sage: Sie kann sich das sparen. Es geht höchstens um einige Prozent-Punkte. Die Hessen-Wahl findet in 14 Tagen statt. Das ist zu knapp für die Politikwende. CDU und SPD werden hier auch wieder Verluste hinnehmen müssen.

Damit diese Parteien wieder auf Volkskurs kommen, müssen Taten vollbracht werden. Aber seit einem Jahr regiert eigentlich niemand mehr, obwohl wir endlich eine Bundesregierung haben (?). Keine  Ahnung wie lange man den Dornröschenschlaf noch machen möchte.

Nein ging bei dieser Landtagswahl nicht um Bayern. Es ging um Deutschland. Wer das bestreitet, der lebt hinter dem Mond. Die Bundespolitik stand im Mittelpunkt der Wahl, nicht die Landespolitik.

 


Inzwischen haben sich schon einige Seitenbetreiber auf Google+ zur Wort gemeldet, dass sie das Netzwerk verlassen werden. Ich bleibe so lang noch einbißchen dort, aber ob ich überhaupt noch wieder in ein neues soziales Netzwerk eintreten werde, ist mir noch unbekannt. Nach jetzigem Stand ist das nicht der Fall.

Ich habe Google+ auch immer nur so am Rande benutzt. Klar, ich habe viel gepostet, aber mit der Hoffnung, dass sich jemand melden würde. Erst mit meinem vorletzten Blogeintrag kamen einige auf, aber es hielt sich in Grenzen.

Ich habe hier mein Blog, meine Webseite über Essen und Stoppenberg und bin eigentlich auch so recht aktiv unterwegs.

Die Kommunikation über Whatsapp ist auch recht mäßig.

Was ich leider immer wieder vermisse. Ich bin immer der die Leute antreibt sich zu melden. Also ich schreibe und die Leute antworten mir artig. Umgekehrt ist das eigentlich recht selten. Selbst mein Vater hat sich kaum von sich aus gemeldet. Anscheinend ist das Interesse an meiner Person von allen Menschen sehr gering. Damit muss ich halt leben und sterben. Ich kann froh sein, wenn ich überhaupt einen Partner mal wieder finden sollte.

Ich weiß auch nicht, welchen Eindruck ich genau vermittele. Vielleicht bin ich auch zu aktiv. Aber nicht zu aktiv im Sinne, dass ich unbedingt sportlich unterwegs bin, dass ich ein ehrgeiziges Ziel verfolge.

Ein Arbeitskollege meinte vor weniger als 14 Tagen, ich sei ein Weltenbummler. Mein Vater meinte das auch immer. Dabei fahre ich keine besonderen Ziele an.

Ich meine, die meisten Menschen fliegen um den halben Globus und ich „verharre“ nur in Deutschland bzw. im nahen Europa.

Heute war ich nur kurz unterwegs. Erst zum Bäcker, dann mit dem Rad zum Bahnhof Essen-Altenessen, um dann nach Oberhausen zu fahren. Das Hallenbad Oberhausen Mitte hatte heute mal wieder offen. Im Gegensatz zu anderen Hallenbädern, hat das von OGM betriebene Bad nur am zweiten und vierten Sonntag geöffnet. Ich war gestern nicht schwimmen und das wollte ich heute nachholen.

Weil es ja heute wieder so sonnig war, bin ich dann mit dem Rad zum Rhein-Herne-Kanal gefahren und wollte diesen an der westlichen Stadtgrenze erreichen. In Oberhausen Lirich am Westfriedhof gibt es eine Schleuse, die wollte ich mir mal anschauen. Schleusenanlagen finde ich faszinierend.

Ich bin dann im weiteren Verlauf am Rhein-Herne-Kanal schließlich wieder am Gasometer und am CentrO angekommen.

Von dort aus über Dellwig, Borbeck, Bergeborbeck, Altenessen nach Stoppenberg. Also eigentlich nichts besonderes. Morgen werde ich zwar ziemlich müde sein auf der Arbeit, aber das war es mir heute wert.

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