05.11.2017 OpenRheinRuhr Tag 2

Zweiter Tag der OpenRheinRuhr in Oberhausen, die zum jetzigen Zeitpunkt auch langsam wieder ausklingt.

Ich habe mir heute drei Vorträge angetan, die mich wirklich interessierten.

Am frühen Vormittag habe ich mit

Audiohardware unter GNU/Linux

von David Kastrup

Da ich wohl etwas zu früh da war, konnte ich mich mit dem Vortragsredner etwas unterhalten. Er hat viele Hardwarekomponenten auch selber mitgebracht und konnte sie alle zeigen. Für mich war das recht interessant, weil ich persönlich mich eher für Audio mehr interessiere als für Video und so. Gefühlt würde ich sagen, interessieren sich viele für Fotografie und alle wollen die perfekten Photoshoper sein und alle die tollsten Videoschnittprogramme anwenden, aber das alleinige Thema Audio wird sehr vernachlässigt.

Nicht umsonst habe ich einige Podcast aufgenommen, die in der Soundcloud liegen. Hier habe ich allerdings ein einfaches Mikrofon irgendwann bei Conrad gekauft und erledige die Aufnahme über Audacity. Meine damaligen Chatpartnerinnen waren immer sehr (freudig) verblüfft, dass ich ein Mikrofon für das Chatten via Skype verwende.

Es hat bei mir etwas mehr Hunger gemacht. Der Vortragsredner hat so einige Komponenten gezeigt, einige mit Firewire ausgestattet und wie halt ALSA oder PulseAudio das unterstützen.

Der zweite Vortrag war dann im gleichen Veranstaltungsraum über

SIWECOS – Sichere Webseiten und Content Management Systeme

von Markus Wortmann.

Im ersten Teil ging es um die CMS-Systeme und deren Vermarktung. Klingt natürlich wieder einmal eigenartig, aber Open-Source Systeme müssen auch irgendwie an den Mann gebracht werden. Alleine still und heimlich im Internet und auf solchen Fachkonferenzen der OpenRheinRuhr bringt das nicht viel.

Der zweite Teil ging um SIWECOS.
Das ist ein Projekt, dass die Rechtssicherheit von Webseiten vorbeugen soll. Es ging um den konkreten Fall, dass möglicher Schadcode in den eigenen Webseiten gelagert ist und der dann andere Webseiten angreift. Das Projekt untersucht diese Webseiten danach.

Der letzte Vortrag, den ich besucht habe handelte sich um:

Warum sind quelloffene betriebswirtschaftliche Programme Mangelware?

von Dimitri Asarowski

Hier sollte eine Lösung „erarbeitet“ werden, warum solche Programmarten so selten eingesetzt werden.

Erst fing er gut an, zeichnete die Bedürfnisse auf, verfing sich dann im zweiten Teil zu sehr in der Vergangenheit, fing mit der ehemaligen Programmiersprache Cobolt an, über diverse Programme wie Lotus Notes hin zu SAP. In den letzten zwei Minuten sprach er von einer Software, die er selber entwickelt hatte und dass man sich an seinen Stand darüber informieren könne.

Warum er seine Software nicht direkt in den gesamten 45 bis 50 Minuten vorgestellt hatte, weiß ich nicht.

Ich bin danach nach Hause gefahren. Leider hatte ich meine Fotokamera vergessen mitzunehmen. Ich hatte am Morgen etwas gemacht, auf die Uhr geschaut, mich dann eilig angezogen und bin dann abgehauen, um dann am Altenessener Bahnhof festzustellen, dass es doch noch reichlich Zeit war, bis die S-Bahn gekommen war. Der RE3 (Eurobahn) komplett ausgefallen war, war die S2 umso voller. Schon gestern auf der Heimfahrt von Oberhausen, wo der Zug wegen der Baustelle in Düsseldorf-Unterrath, endete, hatte der RE3 in Altenessen schon fünf Minuten Verspätung.

Durch den zeitigen Abgang heute Nachmittag um 14.30 Uhr bin ich die gesamte Strecke nach Hause geradelt, wofür ich dann ca. 60 Minuten brauchte. In Stoppenberg sah ich dann einen Blitz aus einer Wolke zucken und ich erschrak, dass es jetzt noch ein Gewitter herrschen würde. Wenn jetzt die Polarluft kommt, dann war es heute zu warm.

Morgen muss ich wieder zur Arbeit. Spätschicht von 11.15 Uhr bis 20.00 Uhr.

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