Intelligenzgrad von manchen Autofahrern

Der Intelligenzgrad von manchen Autofahrern ist erschreckend niedrig.

Ich habe an zwei Tagen noch einmal Glück gehabt, und auch das nur, weil ich auch noch umsichtig fahre.

Gerade eben war ich sonntäglich mit dem Rad zum Altpapiercontainer gefahren, der sich an der Ernestinenstraße befindet. Ich hatte meinen Fahrradanhänger dabei, weil ich zuvor meinen Hausmüll in den Abfallcontainer brachte (es hatte sich etwas angesammelt). Außerdem brachte ich meinen Fahrradanhänger auch in die Garage.

Die Ernestinenstraße ist einbißchen nach Stoppenberg abschüssig und ich biege dann in die Theodor-Plys-Straße ein. Ich wollte, ich habe das auch deutlich angezeigt mit meinem Handzeichen und meine orange farbene Kleidung ist auch unübersehbar. Und obwohl ich schon an der Straßeneinmüdung hat mich doch tatsächlich noch ein SUV-Fahrer überholt.

Nein, er hat mich nicht rechts überholt, sondern links, in die Fahrtrichtung, in der ich einbiegen wollte.

Wollte er mich umbringen? Warum hat ein SUV-Fahrer so wenig Gehirnleistung? Oder bin ich in seinen Augen ein Störfaktor, weil ich mich schon in die Mitte der Fahrbahn eingeordnet hatte, um den Abiegevorgang auszuführen?

Man kann nur noch den Kopf schütteln über so wenig Intelligenz. Aber wahrscheinlich merken es diese Autofahrer gar nicht, weil die irgendwas waghalsiges einkalkulieren, denn schließlich befand sich der SUV-Fahrer auf der Gegenfahrbahn, wo ich noch nicht war.

Vielleicht ist das die neue eingebaute Vorfahrt? Früher waren es Mercedes-Fahrer, die diese Privileg hatten, heute SUV-Fahrer. Mal angenommen, es wäre jetzt ein Krankenfahrzeug mit Blaulicht entgegengekommen? Wahrscheinlich wäre gar nichts passiert, denn heutzutage machen Autofahrer auch kaum noch die Rettungsgasse auf der Autobahn frei.

Ich frage mich, wozu das noch hinführen wird? Oder ist man so technikgläubig, dass man denkt, die Technik wird mich schützen; ich als Mensch brauche immer weniger zu denken?

Leider denken Autofahrer immer, das sieht man ja leider an der Unfallhäufigkeit (man muss nur die Lokalzeitungen durchlesen), dass es wohl eine Gläubigkeit gibt, dass ich der perfekte Autofahrer bin und dadurch mir nichts passieren wird.

Es ist aber auch eine Teufelsspirale. Der Autofahrer ist wütend auf den Radfahrer, der sich an den Autos vorbei schlängelt oder der Radfahrer, der vor einer roten Ampel auf den Gehweg ausweicht und dann sich wieder auf die Straße begibt.

Wir Radfahrer sind wütend wie gerade eben auf diese Autofahrer. Es gibt auch viele ganz ordentliche. Dabei dürften wir uns gar nicht gegenseitig wütend sein, wenn, wenn ja die Politik nicht einen Dauerschlaf produzieren würde. Der Dauerschlaf ist durch fehlende Radwege gekennzeichnet, durch hartes Durchgreifen bei Verstößen, von beiden, Radfahrern und Autofahrern.

Aber diese beide Punkte werden in Deutschland nie kommen, denn die Politik von den Hauptakteuren ist der Autolobby ganz hörig. Alles für das Auto und danach kommt nichts.

Ich frage mich, wann kommt der große Knall, den ich wahrscheinlich nicht mehr erleben werde. Ich werde in diesem Jahr 40 Jahre alt und habe die Hoffnung ganz aufgegeben, dass es sich etwas ändern wird.

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