Ratingen / Herne können es, Essen nicht

Geneigte Leser meines Blogs (sofern vorhanden) wissen was ich damit meine.

Der Südpool in Herne öffnet am 01.05.2018 auf jeden Fall seinen Außenbereich vom Hallenbad, das Allwetterbad in Ratingen Lintorf auch – nein das soll schon seit dem 19.03. offen sein und Essen?

Das gesamte Wochenende war zwar nicht sommerlich warm (+25 Grad) aber sonnig und doch recht warm und Essen argumentiert, dass das nicht passende Wetter sei. Ich nehme an, dass auch wenn sie es geschafft haben, zu öffnen, werden sie wohl bei Regentagen schließen.

Ich habe schon mit anderen Badegästen vor einem verschlossenen Grugabad in der Vergangenheit gestanden.

Wenn die Stadtverwaltung doch so angeblich vorsorglich arbeitet, warum gibt es seit mehr 20 Jahren immer noch die gleichen Löcher in den Radwegen? Hier hört die Fürsorge plötzlich auf. Verstehen tue ich das nicht mehr. Der Radfahrer soll sich bestimmt nicht so anstellen (aber den Badegast hüllt man in Watte ein).

Nein, ins Schwimmzentrum Rüttenscheid konnte man dieses Wochenende nicht gehen, weil es wegen einer zweitägigen Schwimmveranstaltung geschlossen war. Alternativen wie das Bad am Thurmfeld werden auch nicht geöffnet. Das ist aus meiner Sicht mehr geschlossen als geöffnet. Mich würde mal die Auslastung im Vergleich zum alten Stadtbad an der Steeler Straße zwischen 6 und 10 Uhr interessieren.

Die Stadt baut seit gefühlt einem Jahr eine Bushaltestelle vor diesem Hallenbad (Bad am Thurmfeld). Das ist eine einfache Bushaltestelle mit einer einfachen Bushaltebucht. So etwas bauen andere Staaten innerhalb von einer Woche.

Ich habe der Stadt Essen eine erboste E-Mail geschrieben und auch erwähnt, dass ich mir Alternativen suchen werde.

Ja das Gebäude des alten Stadtbades (eingeweiht 1958) steht immer noch. Es ist alles verbarrikadiert und natürlich mit Graffiti übersät. Wann das Gebäude abgerissen wird, steht in den Sternen. Es befindet sich noch ein Kindergarten im Gebäude. Was ich nicht verstehe, seit dem 30.12.2015 konnte man noch keinen neuen Standort für den Kindergarten finden?

Ich wette, es gibt eine EU-Richtlinie, die für Kindergärten ein besondere Bestimmung enthält, wie das Gebäude, die Räume beschaffen sein müssen. An der Engelbertstraße / Lysegang im Ostviertel wird derzeit eine Kita gebaut. Ob der Kindergarten im Hauptbad dann dahin ziehen wird? Aber bei dieser Geschwindigkeit dauert es noch bis zum Jahresende, bis der Keller fertiggestellt ist.  Ach im Artikel steht bis 2019 will man sich noch Zeit lassen. Ja, dann braucht sich keiner überarbeiten.

Es ist auch nicht einfach einen Campingplatz zu finden. Die meisten Campingplätze ähneln ganz stark hochgerüsteten Bungalowanlagen, aber ein typischer Campingplatz sieht für mich anders aus.

Ich habe aber einige gefunden, aber dann muss man nach „Bauerncamping“ oder „Mini-camping“ (in den Niederlanden) suchen. Die sind noch klein und haben höchstens 5 bis 20 Stellplätze und die haben auch günstige Preise. Bei den Campingplätzen im Elsass bin ich fast aus den Sessel gefallen. Unter 30 Euro pro Nacht kommt man da nicht weg (auch mit einem kleinen Tunnelzelt, wie ich es habe) und dann ist das Schwimmen im naheliegenden See auch noch Extra zu bezahlen.

Man muss echt nach Alternativen suchen. Ich meine damit Alternativorte. Campingplätze vor See und am Meer sind im Sommer sowieso überfüllt. Außerdem haben die alles.

Ich habe zwei in den Niederlanden gefunden (einen bei Winterswijk und einen nahe bei Weert) und einen in Deutschland recht nahe dem Stadtzentrum von Wetzlar.

Ich möchte auch nicht weit fahren für die ersten Male. Außerdem ist mir generell auch die Lust irgendwie derzeit vergangen, große Distanzen nur wegen Urlaub zu überwinden. Das meiste würde ich eh mit den Zug machen (wegen dem Fahrrad) und zweitens weiß ich nicht, aber ich muss wirklich sagen, die Gegend um Arnhem; Zevenaar, Doesburg und vielleicht noch Zutphen gefällt mir sehr gut. Ich habe im letzten Jahr einen Volltreffer gelandet.

Ich habe aber keine Lust auf eine Fernreise (mehr). Natürlich spielt für mich auch die Gefahr der Thrombose eine Rolle, aber da könnte man vorsorgen, aber die ganzen zusätzlichen Aufwendungen und wie lange man vorher am Flughafen sein muss und so, das finde ich nicht mehr schön.

Lange Reisen sind damit nicht gestorben; Norddeutschland, Ostdeutschland, Süddeutschland, vielleicht auch Schweiz und Österreich, Frankreich und so alles kein Thema, vielleicht auch Nordspanien mit dem Zug, aber ich habe keine Lust auf Fernflüge.

Einschneidend war halt das Jahre 2014 als ich in Südfrankreich mit dem Thalys/TGV war und durch meine Belgien-Fahrten weiß ich, große Städte sind zwar interessant aber auch nur wenn man etwas außerhalb übernachtet (sowie 2014 als ich mit meinem Vater in Paris war und wir in Cergy übernachtet hatten).

2015 bei meiner Reise nach Breskens (Zeeland, Gemeente Sluis) habe ich das erstmals miterlebt, wie das ist in einer kleineren Ortschaft zu übernachten und es war damals fabelhaft. Zehn Jahre zuvor bei meiner Fahrt nach Emden empfand ich das noch enttäuschend.

Ich habe in Brüssel auch nur deshalb übernachtet, weil die Zeit zu knapp war, wegen der Fosdem.

Wahrscheinlich weiß man mit meinem bestimmten Alter auch immer mehr, was einem gut tut und was man will und wie man sich gegenüber anderen Bemerkungen wehren kann.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Fahrradmitnahme in den Hochgeschwindigkeitszügen nicht so möglich ist. Ich glaube, nur der TGV hat die Möglichkeit, aber sicher bin ich mir nicht. ICE 1, 2 und 3 auf keinen Fall und auch nicht im Thalys und Eurostar.

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