Mal wieder schwimmen im Düsseldorfer Rheinbad gewesen

Moment mal wieder? Ja, ich war doch am Samstag, ja, aber wenn man Urlaub hat, dann gehe ich gerne schwimmen. Leider ist es kein Sommer, wo so etwas erträglicher wäre, aber im Winterurlaub kann man das auch machen.

Gestern war es ziemlich sonnig und ich war in Düsseldorf. Die Essener Bäder hatten fast alle nur am Vormittag bis 10.00 Uhr offen und das Schwimmzentrum Rüttenscheid ganz geschlossen. Das Schwimmzentrum Rüttenscheid ist auch deshalb am Montag ganz geschlossen, als Kompromiss, dass es statt wie früher von Dienstag bis Fr bis 21.00 Uhr, nun (eigentlich schon sehr lange) bis 21.45 Uhr. Der Kompromiss damals war, dass dann die Öffnungszeit am Montag von früher 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr wegfällt.

Die Alternativen von mir; die Schwimmoper in Wuppertal ist derzeit nicht so gut zu erreichen und im Dortmunder Südbad war ich ja bereits am Samstag, außerdem hätte es zweimal (Hin- und Rückfahrt) ein Zusatzticket zum Ticket 2000 gebraucht.

Ich war erst in der Innenstadt, denn ich brauche eine neue Jammer Badehose. Auch wenn es die meisten nicht so sehen; ich habe etwas abgenommen und da die Badehosen ja eng am Körper liegen sollen, war eine von den beiden ziemlich lasch am Körper. Das ist beim Schwimmen nicht gerade förderlich. Also brauche ich eine zweite.

Auf jeden Fall bin ich um 10.35 Uhr mit dem RE3 (mal ein gelber Wagen von der Eurobahn) ab Essen-Altenessen gefahren, um dann am Düsseldorfer Flughafenbahnhof in die S1 nach Düsseldorf-Wehrhahn zu fahren. Am Flughafenbahnhof halten beide Züge am gleichen Bahnsteig, so ist das ein bequemer Umstieg.

Mich sprach noch ein Russe an, der nach Mönchengladbach Rheydt wollte. Ich sagte ihm auf Englisch, dass er mit der S1 bis Düsseldorf HBF fahren solle und dann mit dem RE4 ab Düsseldorf HBF nach Mönchengladbach Rheydt. Ganz einfach.

Von der S-Bahnstation Düsseldorf Wehrhahn (S1, S6 und S11) bin ich direkt nach Declathon gefahren. Ich wollte mir die Düsseldorfer Filiale anschauen, aber die sah auch so aus wie alle anderen, die ich kannte.

Ich war natürlich den ganzen Tag mit dem Rad unterwegs.

Gestern waren ja noch Weihnachtsferien, somit war die Innenstadt ziemlich voll und es waren auch sehr viele Fahrradfahrer unterwegs. Mittlerweile ist es so, dass in Düsseldorf eine echte Knappheit an Parkplätzen für Fahrradfahrer gibt. In Essen ist das sehr unbekannt.

Haltestelle Schadowstraße der Linien 701, 705, 706

Nach Declathon, wo ich nichts gekauft hatte, war ich noch bei der Mayerschen. Dort fand ich ein Buch über Scrum aus dem O’Reilly Verlag, „Scrum kurz und gut“ für 14,98 Euro. Das habe ich mir direkt gekauft, denn das was man hat, hat man.

Ein neues Gebäude am Jan-Wellem-Platz

Nach der Schließung von der Haltestelle Jan-Wellem-Platz der Straßenbahn hat man diesen Bereich ganz modern umgebaut. Ich bin zutiefst beeindruckt, denn so manche Städte hätten bei dem neuen Freiraum wieder nur einen Autoparkplatz gebaut.

Das sonnige Wetter lud dazu ein, ins Rheinbad zu fahren. Ja, das ist das ominöse Bad vom Sommer, was solche Schlagzeilen produzierte. Aber jetzt ist das Freibad ja zu und im Hallenbad gibt es solche Ansammlungen hoffentlich nicht.

Nein, wie sich alle Romantiker so vorstellen; ich bin nicht am Rhein entlang gefahren, Richtung Norden. Es war ja gestern nicht der letzte schöne Tag auf dem Planeten Erde; ich denke, es werden noch viele andere kommen.

Fischerstraße mit extra breiten Radweg (das ist wirklich top)

Ich bin die Kaiserstraße / Fischerstraße (L55) Richtung Norden gefahren. Über einen kurzen Umweg um den Nordfriedhof bin ich über die Kaiserswerther Straße (hier fahren auch die Linien U78/U79 oberirdisch).

Am Freiligrathplatz, wo die U78 Richtung Messe links abbiegt und die U79 weiter nach Duisburg fährt, bin ich auch abgebogen.

Von hier an wird es kompliziert. Es gibt zwei Wege zum Rheinbad. Einer führt an den Messehallen durch und anderer durch eine Wohnsiedlung.

Ich bin letzeres gefahren, die Beckbuschstraße, die später nach einer Rechtskurve in die Mörikestraße übergeht. Dann befährt man diese bis zur Clemens-Brentano-Straße (links in diese abbiegen), fährt diese bis zum westlichen Ende durch und biegt dann rechts ab (Schild Messe befolgen) und fährt auf einem Fußweg an einer der Wendeschleifen der U78 zur Messe bzw. später zum Rheinbad (hier muss man am Ende des Weges rechts abbiegen). Das Rheinbad befindet sich auf der linken Seite (rechts ist der Parkplatz).

Rheinbad Düsseldorf (Bild von 2017 von mir)

Der Eintritt kostet 4,60 Euro für Erwachsene und man bekommt einen Coin von der Kassiererin. Diesen Coin steckt am Eingang in den Automaten der Drehschranke, später für den Verschluss des Spindes und am Schluss in den Automaten der Drehschranke, um wieder das Bad zu verlassen.

Es gibt im Rheinbad ein 50 Meter Becken, welches gestern geschlossen war und viele 25 Meter Becken (Bahnen), wobei es auch eine „Autobahn“ gibt. Normalweise sind die Bahnen mit diesen Seilen abgetrennt, aber diese „Autobahn“ im Wasser hat eine Öffnung, so dass man ohne die Wand zu berühren, weiter schwimmen kann. Also man schwimmt nonstop. Das habe ich dann auch gemacht. Im Heljensbad in Heiligenhaus gibt es so etwas auch.

Im Rheinbad gibt es auch ein Außenbecken, welches eigentlich unmittelbar an die Außenanlage anschließt. Das heißt, es gibt ein Stahlwand, die die Außenbecken abtrennt. Wenn man sich das Wasser, das nicht mehr seit Mitte September aufbereitet wurde so anschaut, so sieht das recht komisch aus. Es gibt schon etwas Wachsstum auf dem Boden und es ist auch bedeutend kälter. Ich habe mal den Finger da rein gehalten.

Um 14.10 Uhr habe ich die Becken verlassen, um 14.23 Uhr war ich draußen und ich war um 14.50 Uhr am Flughafenbahnhof (jetzt bin ich quer in Richtung Unterrath gefahren), um um 14.53 Uhr mit dem RE3 nach Essen-Altenessen zu fahren. Das war also eine knappe Ankunft.

Jetzt werden die Rolltreppen von Gleis 4 und 5 am Flughafenbahnhof renoviert. Da schon für das Gleis 6 es schon sehr lange dauerte (zwei Monate), bin ich gespannt, wie lange man für diese Rolltreppen braucht.

Am Abend war ich viel müderer als noch am Samstag. Ich dachte immer, zwei Tage hintereinander und der Körper würde sich an den Belastungen gewöhnen. Keine Ahnung.

Ich habe heute noch einen Resturlaubstag, ehe ich dann morgen um die Mittagszeit wieder anfange.

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