Schwimmen und Eishockey (und natürlich auch arbeiten)

Die Woche war höchst abwechslungsreich. Ich habe mal wieder vieles gemacht, muss ja auch sein, wenn man Normalschicht bis 16.45 Uhr hatte. Nächste Woche habe ich Mittelschicht von 9.15 Uhr bis 18.00 Uhr.

Ich war am Mittwoch nach der Arbeit schwimmen. Das musste wieder sein. Darauf hatte ich mich gefreut. Eigentlich wollte ich schon am Dienstag gehen, aber zurzeit habe ich ein komisches Phänomen, dass ich immer das Handtuch vergesse, in die Fahrradtasche zu verstauen. Das ist am Dienstag wieder aufgetreten, aber am Mittwoch hatte ich daran gedacht.

Teil des Hallenbad in Düsseldorf-Unterrath

Ich war nach der Arbeit im Hallenbad in Düsseldorf-Unterrath. Das ist für mich kein neues Hallenbad, denn da fahre ich schon mal des öfteren dahin. Ich brauche auch nur ungefähr 15 Minuten von der Arbeitsstelle bis dahin.

4,60 Euro kostet der Eintritt für Erwachsene.

Diesmal hatte ich wirklich Lust und es war auch nicht wirklich voll, so dass ich an einem Stück bestimmt 30 Minuten geschwommen bin. Allerdings nur Bahnen gezogen, was für viele wahrscheinlich langweilig klingt, aber ist es schön, den Auftrieb des Wassers zu spüren, vor allem wenn man wie an der Venenschwäche „leidet“.

Ich bin um 17.55 Uhr aus dem Wasser und war um 18.20 Uhr am Flughafenbahnhof in Düsseldorf. Und ich dachte, ich könne den RE1 (Aachen-Hamm/Westfalen) um 18.26 Uhr nehmen. Nein, natürlich nicht. Die Bahn hat das mit all ihrem Können erfolgreich verhindert. Der RE1 hat derzeit, wenn er aus Aachen kommt, immer 10 bis 35 Minuten Verspätung. Ob das mit dieser Baustelle in Düsseldorf-Bilk zu tun hat? Der Bahnhof wird zum Regionalexpress-Halt umgebaut. Ob der RE1 dann andere Züge immer vorlassen muss, die wegen der Baustelle den gleichen Fahrweg und die Fahrbahntrasse wie der RE1?

Also statt innerhalb von 6 Minuten zu warten, musste ich auf den RE11 um 18.42 Uhr warten. Der kam wenigstens pünktlich (kommt ja auch „nur“ vom Düsseldorfer HBF, aber das heißt ja nichts).

Am Donnerstag war das ähnliche Bild. Dann gab es wieder eine Streckenstörung zwischen Duisburg und Düsseldorf, wo sich alle Züge verspäteten. Diese Streckenstörung gab es auch noch am Freitag. Warum muss man sich auch in Deutschland beeilen? Dem doofen deutschen Fahrgast kann man ja alles zumuten. Der deutsche Fahrgast kann sich glücklich schätzen, wenn einmal am Tag, mal ein Zug fahren könnte. Ich weiß, die Deutsche Bahn AG sieht sich mal wieder als total unschuldig an – Schuld haben immer nur die anderen bei der Deutschen Bahn AG. Ganz beliebte Ausrede bei diesem Unternehmen.

Das Winterdorf auf dem Essener Kennedyplatz einen Tag vor dessen Eröffnung

Ich war am Freitag allerdings mit einem Arbeitskollegen beim Eishockey. Er hatte Freikarten für die Ratinger Ice Aliens bekommen und wir haben uns für das gestrige Spiel gegen den EHC Neuwied geeinigt. Es war zwar ein Spiel um die goldene Ananas (also ein Spiel, das wegen der Unveränderbarkeit in der Tabellenposition, nur noch statistischen Zweck hatte).

EHC Neuwied in den hellen Heimtrikots – Ratingen dunkel

EHC Neuwied ist in der Eishockeyszene sofern man sich auch mit den unteren Klassen beschäftigt hat und nicht nur mit der DEL, sehr bekannt. Neuwied stand mal für ein Spitzeneishockey im DEB Verband. Mir sind sehr viele Spiele damals in der 1. Liga (2. Liga) und 2. Liga (3. Liga) vom EHC Neuwied bei den ESC Moskitos Essen in Erinnerung. Ich bin ja mal regelmäßig zum Essener Westbahnhof gegangen,

Eigentlich heißt es: Eissporthalle am Westbahnhof, aber in Eishockeykreisen kürzt man bestimmte Begriffe ab, denn wer sprach schon von der Eisstadion an der Brehmstraße – nur „Brehmstraße“ wurde genannt und allen war klar – DEG und Eishockeyfans gehen nicht zum Seilersee, zum Baden, sondern damit ist die Eissporthalle am Seilersee gemeint und damit Iserlohner EC bzw. Iserlohn Roosters (oder ganz früher ECD Sauerland).

Nun die Eissporthalle am Sandbach in Ratingen war mir natürlich als Fan von GEC Schalker Haien auch noch sehr bekannt. Schalker Haien hatten nichts mit dem FC Schalke 04 zu tun, die auch nichts mit der HSG Schalke (Handballverein) zu tun haben. Schalke ist nun mal ein Stadtteil von Gelsenkirchen.

Nun war ich also mal wieder da.

Die Ratinger Ice Aliens spielen immer noch in der Regionalliga West (Landeseisportverband NRW) und sind vor letzter. Der Letzte Neusser EV werden sich in den Playoff-Spielen mit der Verbandsliga NRW wiederfinden.

Es waren sehr wenige Zuschauer da, aber so ungefähr 20 oder 30 aus Neuwied. Neuwied bringt immer wieder Zuschauer bin, je höher sie spielen, desto mehr.

Ratingen gewann 3:2 gegen Neuwied. Ich war mal wieder schön, ein Eishockeyspiel zu sehen, aber Ratingen ist nicht so bekannt für gute Stimmung in der Halle und die wenigen Fananhänger von Ratingen machten auch keine Stimmung. Im zweiten Drittel, das bisdato ganz friedlich dahin plätscherte endete mit einer Rauferei, die in zwei Spieldauerstrafen endete und weiteren 2+2+10 Minuten Strafen von jeweils zwei Spielern. Mir sind die heutigen Regeln nicht mehr so geläufig. 2+2+10 war früher auch eine Spieldauerstrafe.

Weil ich aber müde wurde und ich ja mit dem Rad noch bis zum Flughafenbahnhof fahren musste und sicher (es gibt einige unbeleuchtete Abschnitte auf der Landstraße), mein Kollege war auch mit dem Rad da (das ist bei uns ganz normal) und ich so gegen 22 Uhr abhauen wollte (ich bin um 5 Uhr morgens aufgestanden), Ratingen eh nicht mein Lieblingsverein ist, bin ich dann um 21.35 Uhr gegangen. Die Rauferei hatte das zweite Drittel verzögert. Den Anfang des letzten Drittels zu sehen, war daher Blödsinn, die Pause noch abzuwarten.

Ich habe den RE6, der um diese Uhrzeit nur bis Bielefeld fuhr und nicht mehr bis Minden/Westfalen, um 22.05 Uhr ab Flughafenbahnhof Düsseldorf genommen. Der RE1, der um 22.28 Uhr abfuhr nach Hamm/Westfalen, hatte schon 10 Minuten Verspätung. Ich glaube, der Bahn ist das mittlerweile ganz egal.

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