Ich bin fix und fertig

Nach dem Sturm bin ich heute aber dennoch auf der Arbeit. Ich wollte dafür keinen Tag Urlaub opfern. Also habe ich meinen Wecker um 4.20 Uhr gestellt, bin sofort aufgestanden und um 4.45 Uhr das Haus verlassen.

Das ist noch früher, als wenn ich für die Frühschicht um 4.55 Uhr das Haus verlasse. Es nennen mich viele für verrückt, aber es besteht arbeitspflicht, also muss der Arbeitnehmer vorsorgen, wie er zur Arbeit kommt oder einen Tag Urlaub nimmt.

Um 4.56 Uhr ist doch tatsächlich eine Straßenbahn der Linie 107 gekommen. Die App kann mir viel erzählen, Fakt ist, was Realität ist. Um 5.06 Uhr war ich also am Essener HBF. Die Eisenbahnzüge (der Bahnbetrieb war zum Erliegen gekommen) fuhren nicht und fürs Radfahren war es einfach zu nass. Mir macht Nässe nichts aus, aber bei einer 2,5 Stunden Hinfahrt zur Arbeit – das muss nicht sein. Die 20 Minuten bis Essen HBF und dann mit dem Zug ist kein Problem.

Um 5.14 Uhr ist dann die U18 gekommen. Die U11, die vorher kommen sollte, kam nicht. Mit der U18, die auch nicht immer unterirdisch fährt, aber dann an baumfreien Strecken, bin ich dann in Mülheim HBF angekommen. Das war so um 5.35 Uhr.

Mülheimer Busbahnhof am frühen Montag morgen

Um 5.54 Uhr fährt ab Mülheim HBF die Buslinie 752 (der Rheinbahn) nach Ratingen/Düsseldorf ab. Ich kannte die Strecke vom Hellen. Vor sehr vielen Jahren als mal Streik bei der DB war, bin ich mit dieser Linie auch einmal gefahren. Die Alternative wäre noch die Linie 753 bis Ratingen Mitte, die um 6.15 Uhr vom Mülheimer HBF abgefahren wäre. Die Busse in Mülheim HBF halten ja bekanntlich unterirdisch. Es ist ja die ehemalige Haltestelle der Linie 102 bevor es den Tunnel zwischen Aktienstraße und Mülheim HBF gab.

Auf der Fahrt nach Ratingen gab es ein kurzes Gewitter, der Regen prasselte gegen die Scheiben. Nicht besonders gemütlich fürs Fahrradfahren auf der Langstrecke am frühen Morgen.

Die Linie 752 fuhr die Autobahn A52 südlich von Ratingen Lintorf, so dass die Haltestelle Dieselstraße nicht angefahren wurde. Die Fahrten 5.54 Uhr und 6.54 Uhr ab Mülheim fahren nicht die Dieselstraße in Ratingen an.

Ratingen Lintorf im Regenschauer am Montag Morgen.
Im Hintergrund sieht man die Kirche von Lintorf

Ich entschied, in Ratingen Lintorf Rathaus auszusteigen, um dann auf den einige Minuten später abfahrenden Bus der Linie 754 zu warten, der zur Dieselstraße fuhr. An der Dieselstraße bin ich dann in den Bus der Linie 759 umgestiegen, der ja direkt zur Arbeitsstelle fährt.

Ich habe dann um 7.14 Uhr eingestempelt. Meine Schicht fängt diese Woche um 8 Uhr an. Somit war ich dann 46 Minuten früher da. Vom Verlassen der Wohnung in Essen-Stoppenberg um 4.45 Uhr und der Ankunft auf der Arbeit um 7.14 Uhr war ich dann rund 2 Stunden und 29 Minuten unterwegs.

Allemal wichtiger als einen Tag Urlaub zu nehmen bzw. zu vergeuden.

Verspätungsanzeigen im RE11 kurz vor dem Essener HBF am Montag Abend

Auf der Rückfahrt konnte ich noch in den RE3 ab Düsseldorf Flughafenbahnhof. Ein RE11 hatte 10 Minuten Verspätung aber man ließ den RE3 vorher einfahren. Ich entschied erst auf den RE3, aber da dieser immer eine lange Pause im Duisburger HBF bis zur Abfahrt um .10 einlegt, sah ich den RE11 auf dem Nachbargleis noch. Ich bin dann schnell in den RE11 umgestiegen, weil ab Essen HBF kommt man besser weg kommt als von Essen-Altenessen nach Essen-Stoppenberg. Von Altenessen hätte man nur die Buslinien 140 und 183, während vom Essener HBF die Straßenbahnlinie 107 (alle 10 Minuten) und die Buslinie 155 zur Verfügung stehen.

Mit der 107 fahre ich bis Krankenhaus Stoppenberg und mit der Linie 155 bis Helfenbergweg. Das ist auf der anderen Seite wo ich wohne.

Ich bin noch kurz mit dem Rad nach EDEKA an der Twentmannstraße einkaufen gefahren.

Ich bin fix und fertig und das im Sinne sehr müde. Ich werde noch mal einen Blick auf meine RSS-Feeds werfen und dann wohl ins Bett gehen.

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