So der zweite Streich ist auch vollzogen

16. Juli 2020 Aus Von elsenorweb

Ich habe mich von einer Zeitarbeitsfirma getrennt. Nein, einen Vertrag habe ich nicht unterzeichnet. Ich hatte mein Interesse bekundet, weil sie auf mich zu kamen. Das Erstgespräch war auch sehr freundlich und ich habe mir viel davon versprochen. Es war mit jemanden aus der Zentrale.

Das Dilemma fing dann bei den Filialen an. Die Informationen, die ich der Zentrale gegeben habe, kamen dort nicht nicht. Ich hatte eindeutig gesagt, dass sehr gerne Onsite-Support machen würde und von den Filialen kam IT Support.

Ich hatte bei der Erstanmeldung angegeben, dass ich aus dem gesamten Ruhrgebiet Stellenanzeigen bekommen würde.

Erst hatte ich aus Essen immer im E-Mailkasten und ich hatte diejenige gefragt, wer für mich zuständig sei. Sie nannte mir zwei Namen. In meinem Glauben dachte ich, diese beiden wären für mich zuständig. Aber dann erhielt aus Dortmund von zwei verschiedenen Personen Vorschläge.

Weder Essen noch Dortmund wussten was ich beim Erstgespräch angegeben habe. Das Schlimme war, dass sie meist so gegen 9 Uhr ihre Mails versandten und dann eine Stunde später versuchten sie mich per Handy zu kontaktieren.

Dabei stand in den Mails drin, wenn ich Interesse daran hätte, könnte ich mich melden.

Ich arbeite selber im IT Support. Keine Ahnung wie viele Anrufe in anderen IT Supporten kommen, aber ich habe morgens viele Anrufe und ich mache großes Troubleshooting, wenn möglich. Das heißt, ich habe nicht die Möglichkeit mal eben noch was anderes zu machen.

Sehr viele Personaler kennen auch keinen IT Support, kein Callcenter. Jeder Personaler denkt immer, ich hätte zwei Anrufe pro Tag. Ich habe aber zwei Anrufe innerhalb von 20 Minuten und einbißchen verschnaufen darf ja auch sein. Viele Personaler lesen einfach nicht: Ich arbeite im IT Support und wenn ich arbeite dann blende ich private Mails und seien sie noch irgendwelchen Firmen aus.

Manchmal schreiben mich auch Anwender über Skype an, denen ich vorher Support mal gegeben habe. Eigentlich sollen wir das nicht beantworten, aber größtenteils mache ich das schon, auch wenn es nicht die feine englische Art ist.

Mir tun auch viele einbißchen leid, weil es nicht einfach ist.

Ich habe das jetzt mit der Zeitarbeitsfirma beendet. Es ist eigentlich schade, denn ich hatte mir schon etwas erhofft dabei, aber ich mag es wirklich nicht, wenn man so penetrant sich meldet. Klar wollen sie alle ihre Schäfchen im Trocknen haben, aber ich schaue auch nicht minütlich ins E-Mail Postfach.

Vielleicht entgeht mir jetzt der eine oder andere tolle Job. Ich dachte nur, im Jahre 2020 wäre man anders drauf. Aber nun gut, ist nun auch Geschichte.

Ich habe die offizielle Bestätigung von deren Servicehotline bekommen, dass die Daten gelöscht werden.