Eingliederung in den VRR möglich?

Ich habe heute ein Anfrage an VRR geschickt, wo ich denke, dass sie wohl mit einem Einzeiler „Nein ist möglich oder ist nicht geplant“ abgetan wird. Es ist ja auch nur der Gedanke eines Laien und nicht von jemanden, der es jahrelang studiert hat.

Mein Gedanke ist, die Städte Isselburg, Bocholt, Rhede und Borken komplett in den VRR-Tarif einzubinden.

Derzeit gilt innerhalb der Städte der Westfalentarif. Aber wenn man von Wesel, Rees nach Bocholt bzw. Dorsten nach Borken fährt, dann gilt der VRR Tarif.

Die Städte Isselburg, Bocholt, Rhede und Borken sind so einbißchen eingequetscht. Im Süden gilt der VRR-Tarif und im Norden sind schon die Niederlande.

Wenn es die früheren Bahnlinien Winterswijk – Bocholt bzw. Winterswijk – Borken noch gäbe, wäre die Situation noch dramatischer, aber sie könnte wieder dramatisch werden.

Für 5 Monaten wurde der Versuch unternommen mit der Bocholter Buslinie C11 ein Angebot von Bocholt nach Aalten (Niederlande) anzubieten. Wenn dieser Bus, womöglich noch mit Fahrradanhänger in den Sommermonaten an den Bocholter Bahnhof angebunden ist, wäre dies eine sehr interessante Variante. Von Aalten gibt Schienenverkehre nach Winterswijk bzw. Arnhem.

Von Borken nach Winterswijk müsste man mit der Buslinie 754 bis Oeding Rathaus und dann nach mit der Bürgerbus Linie 7 nach Winterswijk fahren oder mit der Linie R76 bis Südlohn Mühlenkamp und dann mit dem Bürgerbus Linie 7 nach Winterswijk.

Davon mal abgesehen. Menschen, die von Bocholt nach Unna wollen, fahren heutzutage bestimmt schon mit dem VRR-Tarif, denn nur mit dem Westfalentarif zu fahren, wären irre Umwege notwendig.

Die erwähnte Linie C11 könnte man auch in den VRR Tarif dann ganz einbinden, so dass man mit einem VRR-Ticket bis nach Aalten fahren kann.

Mit der Linie 91 zum Beispiel ist schon seit Jahren möglich auch mit dem VRR-Tarif von Emmerich nach s’Heerenberg zu fahren, mit der Linie SB58 von Emmerich über Kleve nach Nijmegen, mit der Linie 929 (jetzt 29) war es möglich von Duisburg nach Venlo zu fahren (habe ich einmal mit meinem Vater gemacht).

Als gelegentliches Abenteuer sicher ganz interessant, aber nichts dauerhaftes, nichts zum Pendeln. Heutzutage unvorstellbar, dass Winterswijk mal so viele Möglichkeiten hatte mit der Bahn zu fahren.

Davon wäre es bestimmt auch interessant einen Radweg (muss ja kein Radschnellweg sein) von Borken bis Ahaus über Südlohn, Stadtlohn, Ahaus zu führen, mit Abzweigen nach Winterswijk zwischen Südlohn und Weske und nach Vreden bei Stadtlohn. Natürlich hätte dieser Radweg weitaus mehr Kreuzungspunkte mit anderen Wegen.

Natürlich gäbe es auch einen Radweg zwischen Rees und Coesfeld über Empel, Isselburg, Bocholt, Rede, der in Coesfeld dann hoffentlich Anschluss an den Radweg bis nach Rheine hätte.

Mit einem E-Bike kann man gut solche Distanzen überwinden.

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