Ganz schön viel Papierkram mal wieder

6. Oktober 2020 Aus Von elsenorweb

Ich war heute Abend noch einmal am Briefkasten. Bei mir kommt die Post immer sehr spät, meist gegen 18 Uhr, sodass ich mir jetzt einen Ruck gegeben habe und war noch einmal unten.

Die Agentur für Arbeit hat mir mehrfach geschrieben. Die Arbeitsbescheinigung von meinem Arbeitgeber hat sie auch geschickt. Da ist ja immer der Punkt mit der Kündigung interessant. Ich wurde ja einmal für drei Monate gesperrt, weil ich selber gekündigt hatte (das war 2016), aber das hatte ich dann in Kauf genommen. Es ging damals nichts anders. Aber trotzdem bin ich immer nervös, wenn es um diesen Punkt geht, ob ich nicht gesperrt werde oder nicht. Es war diesmal ein befristeter Arbeitsvertrag.

Arbeitssuchend hatte ich ja mich Ende Juni gemeldet, arbeitslos am 30.09.2020 (steht auch so online) und die persönliche Meldung hatte ich ja durch die App gemacht und nach der Bestätigung von der Seite von der Agentur für Arbeit, ist das auch durch. Die Schreiben sind natürlich noch auf dem alten Stand.

Jetzt muss ich nur noch abwarten, wie hoch das Arbeitslosengeld sein wird.

Heute Morgen hatte ich ein Telefonat mit der Agentur für Arbeit, mit meinem Arbeitsberater. Ein wirklich sehr netter Mitarbeiter ist er anscheinend. Wahrscheinlich ist er so alt wie ich auch.

Die Agentur für Arbeit akzeptiert inzwischen auch, dass die Vermittlungsvorschläge nur noch per Mail kommen. Er fragte mich, wie sie kommen sollen, täglich oder wöchentlich. Also bitte, wöchentlich, das wäre ja viel zu spät. Natürlich täglich sollen und werden sie kommen. Ich schaue zwar nicht stündlich ins E-Mail Fach, aber so drei oder viermal täglich schon. Durch Corona und durch das eher kühlere Wetter bin ich auch nicht mehr so oft draußen.

Ich habe heute zwei Bewerbungen geschrieben. Einmal nach Stralsund als IT-Administrator und einmal nach Husum für den IT-Support.

Ich mache das oftmals ein wenig „umständlich“, aber ich habe auch die Zeit dafür, dass ich über Google Maps gehe, dann mir fast jeden Firmeneintrag dort anklicke und nach Jobs schaue. Heute Abend ist mir da eine interessante Stelle aufgefallen, auf die ich mich morgen auch bewerben werde.

Das offene Bein schließt sich weiter. Ich war ja gestern bei meiner Gefäßchirurgin in Mülheim an der Ruhr zur normalen Kontrolluntersuchung und da hat sie sich das auch angeschaut. Es ist fast geschlossen. Duschen darf ich mich normal, aber schwimmen gehen noch nicht. Unterhalb des offenen Beines verläuft eine Vene und wir waren erst der Meinung, dass diese neu sei. Sie hat dann in ihren Unterlagen nachgeschaut, dass die Vene auch schon bei der letzten Untersuchung gab. Daher dürfte sich die Stelle normal abheilen. Ja, es gibt neue Krampfadern und so viel ich auch Fahrrad fahre, ich werde das nicht verhindern können. Ich denke, ich habe eine genetische Veranlagung.

Am Nachmittag habe ich mir meine erste Webcam geleistet. Ich habe bislang immer die Webcams am Netbook oder am Tablet benutzt, aber am PC hatte ich bislang noch keine gehabt. Ich habe mir die LarmTek Full HD Webcam 1080p und dazu noch so ein Dreifuß bei Amazon bestellt (weil Conrad oder Saturn diese nicht generell führten, denn sonst hätte ich sie vor Ort im Geschäft gekauft). Der Dreifuß ist praktisch damit man die Kamera nicht nur am Monitor befestigen kann. Insgesamt hat es 31 Euro gekostet, also ziemlich günstig. Natürlich musste ich vorher umfangreich nachschauen, ob und welche Webcams für mein Linux funktionieren könnten. Ich habe die Lieferung wieder an die Amazon Station hier in Stoppenberg geschickt. Dann muss ich nicht befürchten, dass diese ein Nachbar bekommt, der dann am Abend nicht da ist und ich wieder tagelang warten muss bis der Nachbar wieder da ist. Die Webcam ist vonnöten für eventuelle Vorstellungsgespräche mit Firmen. Ansonsten brauche ich sie nicht so oft mehr, denn ausländische E-Mailfreundinnen habe ich leider nicht mehr. Damals hatte ich ja so einige Kontakte mal aus Argentinien, Algerien und so. Aber das Ganze ist auch eingeschlafen.

Ansonsten bekomme ich auch neue Kompressionsstrümpfe. Leider muss ich zum neuen Messen wieder dahin und diesmal mit Termin. Im Januar dauerte das drei Wochen bis durch die Krankenkasse genehmigt worden waren. Ich bin nicht happy darüber, aber ich ziehe doch lieber die Strümpfe an, als Maske tragen, wenn ich ehrlich bin. Die Kompressionsstrümpfe behindern einen nicht beim Sprechen und Atmen. Sie tun nur oft so gegen 21 Uhr ziemlich weh, weil ich sie dann über 12 Stunden getragen haben. Ich ziehe sie dann aus, denn in der Nacht brauche ich den Strumpf nicht anzuziehen. Das Bein wird ja nicht belastet. Als das offene Bein noch „frisch“ war, trug ich den Strumpf auch nachts.