PC’s und Töne – ein Fall für sich / Root Passwort vergessen

Ich hatte gestern bewusst nichts über einen vermeindlichen Erfolg, der Benutzung der Webcam geschrieben, weil ich noch die Soundprobleme hatte. Ich habe es vermutlich gelöst. Zur Sicherheit habe ich von allen Einstellungen, jeweils einen Screenshot gemacht.

Eins kann ich sagen: Vergesst das Programm unter Linux Cheese. Das taugt nichts.

Weil ich unter Fedora damit Probleme hatte, hatte ich die Webcam unter meinem Debian-PC ausprobiert. Die andere Linux-Welt. Noch am Freitag hat mich ein Recruiter gefragt, warum man diese beiden Welten installiert hat. Heute weiß ich weshalb wieder einmal ganz genau.

Da ich unter Debian nichts installieren konnte, weil ich das Root-Passwort vergessen hatte, musste ich dort erst einmal ein neues vergeben.

Debian neu starten und im Grub2 Bootmenü dann die Taste e drücken. Dort muss man

init=/bin/bash eingeben

aber!!!! hier gilt die englische Tastatur und nicht die deutsche.

das = Zeichen befindet sich unter der ` Taste, also eine Taste von der Backspacetaste und / befindet sich auf der , links von der rechten Stifttaste.

Dann drückt man F10 und gelangt auf eine abgespeckte Kommandozeile. Die Festplatte ist hier nicht eingehängt. Hier ist man allerdings sofort root.

Man muss dann mit mount -n -o remount,rw / die Festplatte einhängen.

das Zeichen – befindet sich auf der ?/ß Taste.

Dann startet man einfach einen Texteditor, am besten nano, um das gewünschte Root Passwort einmal im Klartext zu schreiben, denn später ist man wieder auf der deutschen Tastatur und das auf der deutschen physikalischen sichtbare Sonderzeichen ist auf der englischen ganz woanders. Ja, es hört sich immer so einfach an, aber im Eifer des Gefechts, hat man es wieder vergessen.

Wenn man einmal das Password gesehen hat, nano mit STRG +x zu beenden. Nein das Passwort nicht speichern.

Dann passwd eingeben und man wird aufgefordert das neue Passwort einzugeben.

Achtung: Hier schreibt man wie auch später blind. Es werden keine Punkte angezeigt. Das Passwort noch einmal eingeben.

Dann kann man mit STRG+ALT+DEL (Entf) den PC neu starten. Dann meldet man sich ganz normal als User an.

Es hat auch geklappt. Ich hatte mein neues Root-Passwort.

Cheese habe ich dann installiert, aber bei jeder Filmaufnahme ist das Programm abgestürzt. Über das Ubuntuusers Wiki habe ich das Programm Guvcview gefunden, welches ich mir installiert habe.

Auf jeden Fall habe ich schnell gemerkt, das eingebaute Mikrofon wird weder unter Fedora 32 noch unter Debian 10 angesprochen. Debian 10 mit dem LTS Kernel von 4.19 hat die Kamera auch erkannt.

Guvcview hat sehr viele Einstellungen mehr, so dass ich hier etwas herum exprimierte und auch auf der Kommandozeile den alsamixer aufrief und alle auf hoch einstellte.

Screenshot von Fedora32 (aber in Debian 10 sieht es genauso aus)

Guvcview verwendet im aufzunehmenden Videobildschirm einen Lautstärke Anzeiger. Also ich kann da sehen, wie hoch die Lautstärke ist. Mit einem älteren USB Mikrofon, welches hier seit über 10 Jahren habe, konnte ich mich sehen und mich aufnehmen und bei der Videoausgabe konnte ich mich sehen und hören.

Webcam Einstellungen
Webcam Einstellungen Audio

Nach dem Erfolg von Debian, habe ich es hier unter Fedora32 versucht. Hier war es kniffliger, aber ich habe es auch geschafft.

Genome Einstellungen -> Audio

Wenn alle sagen, ach mit Windows ist das einfacher.

NEIN!!!!!!!

Ich habe im IT-Support hier gesessen mit dem Anwender und ich habe auch nicht immer das Mikrofon zum oder den Lautsprecher zum Laufen gebracht. Im IT-Support ist das noch viel schwieriger. Ich meine, wir haben das im Blind-Support gemacht, also ohne auf dem Rechner zu schalten und wenn ich davor ein schwieriges Outlook Problem hatte, musste ich mich gedanklich auf das Sound-Problem umdenken.

Hier jetzt zu Hause bin ich mit dem Gedanken ran gegangen: Heute löse das Soundproblem und ich hatte Zeit dafür.

Am Telefon hieß es immer: In fünf Minuten habe ich ein Webinar und daran muss ich teilnehmen und jetzt machen sie mal eben (aus der Ferne, ohne auf dem Rechner zu schalten). Das erhöht doch den Druck auf einen, oder nicht?

Ich wette unter Windows und Linux schafft das ein ausgebildeter IT-Profi mit zig Zertifikaten innerhalb von Minuten, alles zu installieren und einzurichten. Da ich keine IT-Ausbildung gemacht habe, seht es mir nach, wenn ich dafür 45 Minuten gebraucht habe und nicht 5 Minuten wie ein IT-Profi.

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