Der Deutsche kennt keine Freiheiten

20. November 2021 Aus Von elsenorweb

Der Deutsche, das deutsche Wesen, egal ob Deutschland, Österreich und vielleicht auch die Schweiz ist von dem Naturtyp kein freies Wesen.

Der Deutsche möchte immer mündig sein, aber er war es nie, er wird es nie werden. Das hat der Deutsche nicht im Blut (also das ist nicht seine Wesensart). Der Deutsche lässt sich sehr gerne von anderen befehlen. Nicht nur jetzt in Coronazeiten, sondern auch schon lange davor.

Wir hatten die Freiheiten vor Corona, aber wir haben sie nie wirklich genutzt. Wenn der Deutsche so frei wäre, dann müssten doch die Innovationen nur so von uns sprießen, wir wären das neue Sillicon Valley, wir würden mit eigenen Raketen in den Weltraum fliegen, wir hätten schon längst flächendeckend Glasfaser, hätten ein Top Bildungssystem, ein tolles Pflegesystem und Corona würde uns keine Angst machen.

Aber wir sind genau das Gegenteil, ängstlich, wollen ständig Macht auf den andere ausüben, den anderen ständig beschränken (nur damit wir mal etwas anscheinend mehr dürfen). Die derzeitigen Coronamaßnahmen sind nur das derzeitige Ergebnis von jahrzehntelanger Angstmacherei und dem uneingeschränkten Glauben an den Staat.

Dieses autoritäre Verhalten ist uns Deutsche von Anfang in die Wiege gelegt worden. Nein, nicht erst seit kurzem, sondern ich vermute das hängt mit unserer Vergangenheit als wir wirklich noch durch die Wälder streiften und gegen die Römer kämpften. Irgendwann in diesen Zeiten muss man die Germanen so erzogen haben und das setzt sich bis heute bei uns fort.

Wir finden es gut, wie die Südländer mit ihren Kindern umgehen. Also dass sie sich etwas lauter am Tisch benehmen dürfen, dass sie herumspielen dürfen, dass sie so vieles machen dürfen, was bei uns nicht möglich ist. Kaum fährt der Deutsche über die deutsche Grenze schon ist das alles wieder vergessen. Wehe wenn ihr ein Kind sich so benehmen würde wie in Spanien, dann ernten die Eltern schon schiefe Blicke. Warum importieren wir nicht das was in Spanien so gut läuft einfach nach Deutschland? Sobald wir die deutsche Grenze überschritten haben, fühlen sich die meisten wieder Obrigkeitshörig, als ob da ein Schalter umgelegt wird.

Jetzt in Coronazeiten durchdringt das Obrigkeitsgefühl enorm stark an.

Wenn wir stärker wären wie zum Beispiel die Schweden, würden wir hier ganz normal weiter leben, vielleicht hier und da etwas mehr aufpassen, aber ansonsten wäre der 20.11. ein ganz normaler Samstag.

Vielleicht war es auch zu warm bei uns in den Zeiten der Germanen, denn ich kann mir vorstellen, dass die Schweden aufgrund der Temperaturen meistens auf sich gestellt waren und da keine Zeit hatten ständig nach einem Staat zu rufen.

Ich halte die Deutschen für unfähige Leute. Wenn wir so fähig wären, wir hätten schon längst mehr Windräder, Solarzellen, Stromspeicher etc.. aufgestellt, wir hätten auch keine so aufgeblähten Behörden, die sich wohl gegenseitig in ihrer Arbeit behindern.

Ich sehe es auch bei mir hier in der Wohnanlage. Sobald nur ein Balkon mal anders aussieht als die anderen, dann gibt immer einen, der sich darüber aufregt und der schnurstracks zur Verwaltung marschiert und die Verwaltung möchte auch, dass alles gleich aussieht, also wird der Andersdenkende mit Sanktionen bedacht bzw. er muss die Veränderung wieder zurücknehmen.

Auf meinem Balkon habe ich nichts gemacht, denn wenn ich etwas mit moderner Technik ausstatten würde, ich bekäme hier Ärger, dass das nicht ginge. In Deutschland reicht die Beschwerde einer Person aus damit ganze Vorhaben gekippt werden.

Ja natürlich bedarf es Regelungen zwischenmenschlichen Verhalten, aber ich empfinde das hier als überbordernd.

Zahlreiche Ausländer, die in Deutschland eingereist sind, auch Asylanten, sind freiwillig wieder gegangen, weil sie das deutsche System für sehr überregulierend gehalten haben.