Stau

17. Dezember 2016 Aus Von elsenorweb

Ich bin gestern eigentlich unerwartet in einen Stau gekommen, den ich von der Uhrzeit nicht auf dem Schirm hatte. Auf der Rückfahrt gestern von Düsseldorf, von der Arbeitsstelle staute sich der Verkehr auf der A52 in Fahrtrichtung Essen am Autobahnkreuz Breitscheid.

Ratingen A52

Hinweisschild der A52 in Ratingen

Am Autobahnkreuz Breitscheid gibt viele Auf- und Abfahrten. Zu einem wird hier die Bundesstraße B1 und B227 mit der Anschlussstelle „Breitscheid“ (Breitscheid ist ein Stadtteil von Ratingen) bedient, andererseits die stark befahrende Autobahn A3 (von Emmerich nach Passau) und mit dem Autobahndreieck der kurzen regionalen Autobahn A524 (Ratingen-Duisburg), gibt es viele Zu- und Abflüsse.

Ich war so gegen 14.40 Uhr am Kreuz Breitscheid und man möchte meinen, dass auch der Freitagfeierabendverkehr sich noch nicht in Bewegung gesetzt hat, aber anscheinend nicht, denn ich stand schon da. Das Blöde ist zwischen dem Kreuz Breitscheid und Essen-Kettwig gibt es auf einer Länge von ca. 7 Kilometern keine Abfahrt mehr. Wer hier steht, steht bis Essen, über die Mintarder Ruhrbrücke.

Unerwartet löste er sich nach einigen hundert Metern wieder auf. Zum Glück.

Auf der Hinfahrt, also von Essen nach Düsseldorf war in den letzten Tagen auch immer nach dem Kreuz Breitscheid Stau. Während die A52 zwischen Essen-Kettwig und Kreuz Breitscheid zweispurig ist, wird sie nach dem Kreuz Breitscheid bis zum Kreuz Düsseldorf-Nord (A44 Ratingen-Mönchengladbach) dreispurig. Für einige hundert Meter ist genauer gesagt auch vierspurig. Fast jeden Morgen ist an dieser Stelle für einige hundert Meter Stau.

Am Donnerstag habe ich noch einen Nachbarn hier aus dem Hause getroffen. Der Nachbar ist auch 15 Jahre nach Düsseldorf zum Medienhafen mit dem Auto gependelt und er berichtete auch von dem gleichen Phänomen. Also gab es das auch schon früher. Der Nachbar ist seit einigen Jahren in Rente.

Neben den bekannten Ursachen; Unfälle und Baustellen, gibt es noch mehrere Ursachen, wie zum Beispiel, dass einer zu scharf bremsen muss und alle anderen auch bremsen müssen, wenn auch weniger scharf.

Ich versuche in einem Stau, wenn die Lücke zum Vordermann nicht sofort zu schließen, sondern versuche da ganz langsam hin rollen, mit der Hoffnung, dass ich dann nicht wieder so stark abbremsen muss, damit ich stehen bleibe, sondern im zweiten Gang verweilen kann. Funktioniert leider auch nicht immer. Einbißchen rollen, auch bei 20 km/h immer noch besser als komplett stehen bleiben.

Die echte Alternativroute, die A44, ist noch zwischen Heiligenhaus und Velbert in Bau, von Heiligenhaus bis Kreuz Ratingen Ost noch in Planung. Von der Anschlussstelle Düsseldorf-Rath könnte ich dann auf die A44 nach Essen direkt durchfahren. Ich biege sowieso in Rellinghausen dann nach Steele ab, so dass ich nicht bis Bergerhausen durchfahre.