Soso die Grünen

Von den Grünen bekäme man 100 Euro Energiegeld. Das hat dem Welt.de Artikel doch glatt 2.222 Kommentare (Stand 29.06.2019 um 8:17 Uhr) eingebracht. Ich glaube niemals zuvor gab es bei einem solchem Artikel so viele Kommentare.

Die Grünen halten sich ins Gespräch der Öffentlichkeit. Leider machen sie das immer ziemlich ungeschickt. Aus meiner Sicht hatten sie es mehrmals versäumt, ihre ach so tollen Pläne auch wirklich umzusetzen. Aus dieser Sicht ist das eher ein großes Blablabla. Die wirklichen Probleme wie der wirkliche Ausbau der Schieneninfrastruktur werden sie auch nicht voran bringen. Auch die Grünen halten große Sonntagsreden, reden uns den Klimawandel ein, aber machen auch nichts konkretes. In der Opposition kann man immer leicht große Klappe haben.

Sie waren mehrmals an der Macht im Bund und in zig Landtagen. Aber sobald sie irgendwo an die Macht kommen, dann verpuffen alle ihre Sprüche zuvor. Ich habe hier in NRW keine besonderen Bauprojekte in Sachen ÖPNV erlebt. Grüne und SPD waren besonders still (nichts anders macht derzeit die CDU).

Auch wenn sie immer wieder den ÖPV bevorzugt in ihren Reden behandeln, in Natura erlebt man immer das Gegenteil. Reduzierung des ÖPNV ist eher im Munde als Erweiterung

Politiker aller Couleur verwalten lediglich Deutschland.

Jetzt war ich an zwei Tagen arbeiten – wieder. Am Donnerstag war mir noch einwenig schummrig und ich habe das Taschentuch sehr oft benutzt, aber am Freitag ging es bedeutend besser.

Ich muss auch sagen; ich habe wieder zu Mittag gegessen, also so richtig viel. In den Krankheitstagen zu Hause habe ich mir nichts gemacht und habe mir immer nur so Kleinigkeiten gegessen.

Mir ist auch aufgefallen, an den Stellen wo es kühler war, ging es besser. Auf Anraten einer Bekannten hatte ich nicht auf dem Balkon übernachtet, sondern wieder im Schlafzimmer. Ich fühlte aber keinen richtigen Unterschied, denn im Schlafzimmer kann ich zwar durchschlafen, aber es ist halt stickig dort. Das Problem ist, dass man Abend die Sonne dahin scheint, während sie auf dem Balkon das nicht macht.

Also bin ich wieder auf den Balkon gewechselt und siehe da es ging viel besser. Der Husten ist noch da, aber auch nicht mehr so schlimm. Donnerstag Abend war es besonders schlimm und ich dachte wirklich, es wäre das Ende. Donnerstag war es ja etwas kühler und als ich nach Hause kam, in die sehr warme und stickige Bude, habe ich in den ersten 20 Minuten nichts anderes gemacht, als gehustet und so richtig heftig trocken und so. Richtig richtig schlimm.

Aber nach der Nacht von Donnerstag auf Freitag habe ich mich wieder beruhigt. Gestern nach der Arbeit war nichts gewesen.

Nahe der Arbeit gibt es den Angermunder See – eigentlich ist es dort nicht erlaubt zu schwimmen – hält sich nur keiner dran – aber ich hatte keine Lust dahin zu fahren.

Ich habe sowieso den Eindruck. Es sind auch nur Seen erlaubt zu schwimmen, wo man vorher Eintritt zahlen muss, wo es eine Hausordnung gibt (wo man dem Menschen diktieren kann, was er dort macht und welche Schwimmkleidung dort benutzt werden kann). Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bei allen Seen, wo ein Verbot herrscht, dass es dort nicht so gut wäre zu schwimmen.

Die meisten Menschen, so mein Eindruck, haben es satt nur ins Freibad zu gehen. Die meisten Menschen wollen wieder in den See oder in den Fluss schwimmen gehen (es muss ja nicht immer der Rhein sein – das ist eine andere Geschichte). Nur leider sind die Mitarbeiter in den Behörden so verkrustet, haben solche Angst, dass so ein Flussbad nur sehr ungern genehmigen. Man redet uns immer wieder nach gefährlichen Strömungen, irgendwelchen Bakterien ein und so. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass zum Beispiel die Ruhr (Ruhrquelle bei Winterberg) in ihrer gesamten Länge total gefährlich ist. Wie gesagt, es gibt Stellen, die sind gefährlich, aber ich kann mir das nicht auf der gesamten Länge vorstellen.

Witzigerweise in der Schweiz; in Basel und in Zürich kann man im Rhein oder Limmat schwimmen gehen. Dort gibt es Flussbäder. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die schweizerischen Flüsse allesamt friedlicher sind als die in Deutschland.

In Rostock wo ich letztes Jahr war und auch in diesem Jahr wieder hinfahre, gibt es so ein Flussbad in der Warnow.

Klar in einem winzigen Teil des Baldeneysee (Seaside Beach) hier in Essen kann man auch schwimmen, aber vom Gefühl ist es mehr geschlossen als geöffnet. Witzigerweise war ich bislang noch nicht da. Im Seaside Beach war ich schon des öfteren, als da gab es die Badestelle noch nicht.

Bevor es diese Schwimmstelle in Essen gab, wurden über vier oder fünf Jahre ausgiebig Wasserproben gesammelt – man will ja schließlich 10000000000% sicher sein.

Leider sind die Grünen in diesem Punkt, Baden / Schwimmen in jedem See zu konservativ, als das sie das erlauben würden.

Was die Deutsche Bahn AG und die Privaten besonders gut können

Die Rückfahrt von der Arbeit war allerdings am Donnerstag und am Freitag eine Katastrophe. Es scheint wohl am Wetter zu liegen, dass dies nicht so richtig klappt.

Am Donnerstag bin ich mal extra fünf Minuten früher zu gehen, um den RE3 um 16.53 Uhr zu benutzen. Der RE3 war mal wieder ein Kurzzug (die Eurobahn muss ja sparen) und dann bis zum letzten Mann überfüllt. Keine Chance noch ein Rad unterzubringen.

Gestern ist der RE3 um 16.53 Uhr ganz ausgefallen. Der RE1, mit dem ich gefahren bin, hatte schon 20 Minuten Verspätung und bis er in Essen war, hat er die Verspätung auf 30 Minuten verlängert. Der RE11 hatte auch schon 15 Minuten Verspätung.

Es fing schon morgens an in Essen-Altenessen. Der RE3 nach Düsseldorf hatte um 6.35 Uhr eine angezeigte Verspätung von fünf Minuten (es waren aber mehr). Die S2 um 6.52 Uhr nach Dortmund fiel ganz aus, angeblich wegen Personen im Gleis.

Brunnen vor dem Essener Dom

Es soll ja wieder heiß werden; die deutschen Klimahysteriker haben wieder Hochkonjunktur, was bedeutet, dass man sich wohl ein erfrischendes Bad in einer Fountainenanlage irgendwo genehmigen kann, so ganz spontan. Man wird ja wieder ganz schnell trocken.

Ich kann den Auesee und alles andere nördlich davon wieder vergessen, weil es gibt eine Streckensperrung wegen Bauarbeiten zwischen Oberhausen und Wesel bis zum 01.07.2019. Es werden für eine Ortsumgebung der kommenden B58 Telekommunikationskabel verlegt. Daher ist eine so lange Sperrung notwendig. Ich glaube, ich spinne langsam.

Früher hat man ein Loch gebohrt, das tief unterhalb der Gleise ging und dann kam das Kabel am anderen Ende heraus. Aber heutzutage wird der gesamte Zugverkehr lahmgelegt. Man sperrt ja in Deutschland auch gesamten Streckenabschnitte, wenn man zwei Äste an Bäumen entfernt.

In anderen Ländern auf diesem Planeten läuft der Schienenverkehr auf dem zweiten Gleis weiter. Aber in Deutschland geht man ja immer auf Nummer sicher.

Ich kann mich noch an Fahrten nach Belgien (Liège) erinnern. Auf der einen Seite wurde an der Strecke und in den dortigen Tunnel gebaut (Wesertalstrecke zwischen Welkenraedt und Liège) und auf der anderen Seite fuhr der Personenzug langsam daran vorbei – er hatte zwar Verspätung, aber er fuhr. In Deutschland sperrt man Strecken für einige Monate, richtet einen megatollen Schienenersatzverkehr mit uralten Busse – aber so wenige wie möglich ein und lässt dem Fahrgast möglichst lange warten) und gefühlt wird viel weniger gemacht.

Es gibt hier in NRW besondere Lieblingsstrecken für Komplettsperrungen:

  • Oberhausen bis nach Emmerich und
  • Duisburg bis nach Viersen

Diese Strecken werden besonders gerne am Wochenende für irgendwelche Pillepalle Aktionen gesperrt.

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