Python-Kurs abgebrochen

2. Juli 2020 Aus Von elsenorweb

Ich habe meinen Python-Kurs in Udemy abgebrochen. Es wurde mich zu kompliziert. Ich bin nicht mehr mitgekommen.

Nein, ich habe es nicht aufgegeben Python zu lernen. Das habe ich nicht gesagt. Das nicht missverstehen, aber ich wusste nicht mehr was der Lehrer mir da versucht hat, zu sagen. Ich hätte noch 19 Stunden vor mir. Eigentlich wollte ich schon vorherige Tage abbrechen, aber ich habe mich noch zurückgehalten.

Ich habe jetzt einen ganz einfachen viel kürzeren Python-Kurs von insgesamt 2,5 Stunden angefangen. Der Lehrer von diesem Kurs erklärt auch Sachen, die in dem anderen überhaupt nicht erwähnt wurden oder die Erklärvideos in Youtube.

Die Aufgaben sind auch viel praxisnahe. Man bekommt so eine Aufgabe gestellt, wenn für den Betrieb eines Servers 1000 Dollar veranschlagt werden, der 20 Stunden am Tag läuft, wie hoch sind die Kosten pro Tag / pro Woche und so. Erinnern mich an die Textaufgaben aus der Schulzeit.

Endlich weiß ich was man mit einer Programmiersprache machen kann. In den anderen Kursen waren die Aufgaben hochmathematisch angelegt, wo ich mich frage, und wie kann ich das dann in Alltag verlagern? Es geht doch bei der Anwendung einer Programmiersprache und etc. was man damit im (Berufs-) Alltag damit anstellt und nicht was man wie ausrechnet.

Ob ich zum Machine Learning in meinem Leben komme, weiß ich nicht. Interessant finde ich es allemal, aber es ist 100% ig sicher, beruflich werde ich da nie rein kommen. Ich bin dafür schon zu alt mit meinen 42 Jahren und die Auswahl ist zu groß, die sich damit beschäftigt.

Wie erwartend kam die Absage von der Bewerbung, die ich heute Morgen abgeschickt hatte. Irgendwie hatte ich schon viel schneller damit erwartet. Auch wenn Firmen sagen; sie würden einen anlernen. So ist das mit Sicherheit gelogen was in der Stellenanzeige stand. Keine Firma lernt jemanden in einer gänzlich neuen Sache an. Kritiker werden jetzt sagen: „Hab ich es doch gleich gewusst“.

Ich stelle auch fest: Es gibt Firmen, da bekommt man kein Bein rein. Da kann man noch so argumentativ zu überzeugen versuchen. Man hat absolut keine Chance. Bernd Slaghuis sagte mal in einer Videos, dass man die Firmen anschreiben soll, mit denen man sich identifizieren möchte, nur so gelänge eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Auch wenn ich Herrn Slaghuis sehr schätze, aber er hat Unrecht. Bei bestimmten Firmen hat man auf Lebenszeit die Rote Karte. Ich habe keine Ahnung warum. Ob diese Firmen mich alle misstrauen, was ich so mache? Also meine Liste von meinen gewünschten Firmen, die mir immer wieder absagen, wo ich aber gerne arbeiten möchte, wird leider immer länger.

Als Kunde habe ich bei Rheinbahn (Düsseldorfer Verkehrsbetrieb) auch auf Lebenszeit verschissen. Jede Mail (also normale Mail, keine Bewerbung für einen Job oder so) an die Rheinbahn wird nicht beantwortet. Ich weiß nicht warum, warum die Rheinbahn mich so negativ beurteilt.

Als Kind habe ich gerne an Firmen geschrieben und viele Fragen gestellt. Alle haben mir ausführlichst geantwortet. Die Rheinbahn schrieb mir damals, dass sie dafür keine Zeit hätte. Das war 1991. Ich vermute, ich stehe bei denen auf eine ewigen Roten Liste. Sehr schade, aber das ist nun mal so. Es gibt Unternehmen, da bekommt man als Kunde, als Bewerber kein Bein rein.

Es ist sehr schade, dass es in Zeiten von Anti-Diskrimierung von Menschen, so etwas immer noch gibt. Vielleicht sieht die Rheinbahn ein Problem in mich, weil ich im Ruhrgebiet wohne.

Dabei fahre ich gerne mit der Rheinbahn und halte es für ein sehr gutes Unternehmen, also so vom Fahrangebot, Linienstruktur und etc. , aber das ist nur meine Sichtweise. Die Rheinbahnverwaltung hält nichts von mir, also ignoriert sie mich.