Vielleicht ja doch – mehr Wissen – gerne

5. Juli 2020 Aus Von elsenorweb

Ich habe gestern einen 54 Stunden Udemy Kurs angefangen. Es geht um HTML5, CSS3, Javascript, Node.js, React und vielem mehr. Die ersten 4 Stunden habe ich schon gemeistert.

Ich hatte ja 2005 in der VHS einen Kurs über HTML 4.01 und CSS gemacht, aber so einiges habe ich mitbekommen, zumal HTML5 eine lange Zeit überhaupt noch nicht so offiziell war.

Seit etlichen Jahren habe ich auch meine Webseite über mich als CV und die Stadt Essen online. Aus der Sicht der Modernität war sie schon 2016 praktisch überholt, aber für mich gilt auch mehr der Inhalt. Natürlich bin ich offen für gute Neuerungen. Inhaltlich, auch technisch gesehen, müsste die Seite gut sein, denn ich hatte da einige Elemente für Smartphones eingebaut.

Nach dem ersten größeren Abschnitt habe ich mich meiner Webseite gewidmet und wenigstens die Daten wieder aktueller zu halten, vor allem im Bereich ÖPNV in Essen.

Vielleicht sollte ich mich generell in diesem Bereich mit Web-Development stärker engagieren, denn schließlich hatte ich das als mein Ziel damals im Vorstellungsgespräch bei meinem vorletzten Arbeitgeber angegeben. Damals zogen beide Personalverantwortliche wohl erstaunt die Augenbraue hoch, weil sie erstaunt waren.

Und wenn nicht, dann habe ich ja immer noch genug Wissen für meine privaten Seiten. Falsch kann es auf keinen Fall sein, sich in diesem Bereich wieder zu aktualisieren.

Ehrlich gesagt, das mit Python lasse ich unterfernerliefen laufen. Ich konzentriere mich auf das Web-Development, auf C++ und natürlich die Datenbanken. In dem aktuellen Kurs kommt auch MongoDB vor, was mich am meisten reizt, weil es eine NoSQL Datenbankmanagementsystem ist.

Meine persönliche Einschätzung werden eh drei Anwendungsbereiche in der Zukunft oder in der nahen Zukunft wichtig sein:

  • Webanwendungen (schon heute ziemlich populär)
  • Maschine Learning
  • Datenbanken
  • und alles was mit Data Science zu tun hat.

Spiele auch, aber die fallen unter Webanwendungen in der Zukunft.

Aus meiner Sicht werden folgende Sprachen eine Zukunft haben, meine ganz persönliche Einschätzung:

  • Javascript-ähnliches
  • Go (als Nachfolger von Java – wird schon gemunkelt)
  • Julia für Statistiken (soll angeblich besser sein als R)
  • Python für Maschine Learning, Deep Learning,
  • C++ bzw. die Nachfolgesprache D für Hardware

Natürlich werden für Spezialaufgaben noch etliche andere Programmiersprachen gebraucht.

Ansonsten schade. Schade wegen gestern. Auch wenn die SG Essen-Schönebeck schon lange nicht mehr so richtig verfolgt hatte, habe ich mir doch das Endspiel im DFB Pokal angeschaut. 4:3 nE., nach 120 Minuten stand es 3:3. Ich glaube mit dieser Formation hatten sie doch recht gute Chancen den Titel erstmals zu holen.

Ich gönne auch dem VFL Wolfsburg den Titel, aber sie werden langsam wie der FC Bayern München bei den Männern. War es bei den Frauen sehr lange der 1. FFC Frankfurt, nun der VFL Wolfsburgs.

Das anschließende Herrenendspiel habe ich mir nur zum Teil angeschaut. Irgendwann in der zweiten Halbzeit bei einem Spielstand von 3:1 für Bayern München habe ich mal reingeschaut.

Es machte aber keinen Spaß. Ich meine, keine Zuschauer wegen Corona, leere Ränge, man hat die Spieler gehört, was sie so sagten und dann ein Endspiel im DFB Pokal. Auch bei den Frauen, wo die Kölner Arena wenigstens mit rund 17.000 Zuschauer sehr ansehnlich gefüllt wäre.

Aber weil die Spiele halt ohne Zuschauer abliefen, habe ich das ganze noch weniger verfolgt als sonst so üblich.

Das Wetter ist derzeit auch bescheiden. Irgendwie typisch für mich. Kaum Urlaub, keine Hitze mehr. In den letzten beiden Jahren war das kein Problem, aber da wurde auch sehr gejammert. Jetzt dürfte man doch zufrieden sein, was die Niederschläge angeht. Wenn ich mir hier in meiner Umgebung die Wiesen anschaue. Da ist bedeutend mehr grün als braun zu sehen.

Leider sprechen die meisten Menschen wenn zwei Wochen kein Regen gefallen ist, von einer Dürre.

Aber wenn die hundertfache Menge an Regen pro Tag herunter käme, wäre auch keiner zufrieden. Irgendwas sucht sich der Mensch immer, damit er unzufrieden ist.