Der Dienstag der ein Montag war

15. April 2020 Aus Von elsenorweb

Also gestern war der Dienstag wie ein Montag. Sehr viele Anrufe. Ich kann das absolut nicht bestätigen, dass man im Homeoffice sehr viel Zeit. Ich schreibe jeden an, der so einen Artikel verfasst und schreibe ihm, dass ich das Gegenteil erfahre. Gefühlt ist die Arbeitsbelastung gestiegen und nicht gefallen. Klar, die normalen Büroangestellten können sich das aussuchen, ob sie morgens oder abends oder nachts arbeiten und jedem Verfasser klar, dass dies im Helpdesk nicht der Fall ist.

Andererseits ist unser Vorteil, dass wir weiterhin feste Arbeitszeiten haben und ich habe am Wochenende und im Urlaub wirklich frei, während dann auch noch sehr viele arbeiten (wollen). Ich hatte noch nie das Bedürfnis am Strand vom Malaga meine geschäftlichen E-Mails lesen zu wollen. Am Strand interessieren mich andere Dinge (oder Personen, genauer gesagt andere Geschlecht – wenn ich ehrlich bin 😉 ).

Das heißt natürlich nicht, dass ich während der Urlaubszeit ganz abschalte, aber ich habe im Urlaub andere Bedürfnisse. Natürlich lese ich das eine oder andere aus der Informatik, aber dann nicht so mit großem Interesse, als wenn man daheim wäre.

In meiner letzten Unterkunft bei Rostock hatte die Vermieterin ganz viele „Lustige Taschenbücher“ von und mit Donald Duck, Micky Maus. Ich weiß für viele Erwachsene: „Nee, das ist doch nur für Kinder“, aber dabei steht auf den Bücher drauf von 6 bis 99 (ok, ich denke auch 102 jährigen dürfen die noch lesen) und außerhalb halten sich Erwachsene und leider auch viele Frauen immer so kulturell gebildet. Ich meine Frauen sagen immer: „nee das lese ich doch nicht mehr, das ist für die Kinder“. Ich sage, das ist quatsch. Es muss sich niemand schämen, Donald Duck, Dagobert Duck, Micky Maus zu lesen. Ich mache das auch nicht jeden Tag, aber warum nicht im Urlaub?

Oder hat der Deutsche Angst, dass der Blockwart (sind ja jetzt wieder viele freiwillig unterwegs), jemanden bei Micky Maus entdeckt? ;-). Ich mache mir da keinen Kopp drum. Mag ja sein, dass es für Frauen abstoßend klingt und die meinen: „Mein Mann und das ewige Kind“. Erwachsen wird man automatisch. Dazu braucht es keinerlei Anstrengungen, Qualifikationen (zum Glück noch nicht, aber wer weiß, ob man dafür auch nicht bald ein Zeugnis vorliegen muss 😉 ).

Die normalen Romane stresse mich zu sehr. Wenn der Einstieg schon nicht gut war, kann ich bei mir sagen, dass ich dann nach 10 oder 15 Seiten nicht mehr weiterlese. Gekaufte Bücher lege ich dann weg und packe sie dann irgendwann noch einmal raus und dann gelingt der Einstieg wieder gut.

Wenn ne Frau damit Probleme hat, dann ist sie nicht die Richtige für mich. Aber das wird man hoffentlich beim gemeinsamen Kennenlernen schon herausfinden, ob die Gegenseite sehr offen ist für das Kleinkind im Manne. Eine Frau muss sich natürlich bewusst sein, dass sie diese Eigenschaft beim Kennenlernen süß fand, dass er sich höchstwahrscheinlich im Laufe der Beziehung wohl kaum aufgeben wird. Nur dann wird es die meisten Frauen nerven. Ich kann mir da schon Konflikte vorstellen.

Dann trennt sich die Frau von ihm, findet einen steiferen Mann und stellt dann fest, dass der erstere doch ihr mehr gut getan hat, als man sich das vorher vorgestellt hatte. So sieht man das doch in den ganzen Filmen. Es kann auch umgekehrt gehen.

Mann und Frau muss sich schon entscheiden, mit welchem Typ man zusammen sein möchte. Auch die Eierlegendewollmilchsau gibt es weder in der Partnerschaft noch als Mitarbeiter noch als Kunde. Eigentlich gar nicht. Der Mann / die Frau / der Personaler muss sich schon entscheiden, wen man will.