Eine strikte Verweigerung

25. Februar 2017 Aus Von elsenorweb

Ich habe es ja nicht so sehr mit Reparaturen. Der heutige Morgen war so ein treffendes Beispiel.

Am letzten Donnerstag, 23.02.2017, hatte ich beim Parken auf einem Parkplatz bemerkt, dass das hintere Bremslicht nicht mehr anging. Ich schaue des öfteren in Fenster, um meine Lichtanlage am Auto zu kontrollieren.

Am Freitag morgen habe ich dann schnell im Bauhaus bei mir in Frillendorf das Bremslicht gekauft. Eine Lampe von Osram für 2,95 Euro 21/5 Watt. Man fragte mich, ob ich die schon eingebaut hätte. Ich verneinte das, weil ich das in Ruhe machen wollte.

Bremsleuchten

Die Leuchten im hinteren Teil des Auto, links die Brems-/Schlussleuchte.

Nach dem Erlebnis von heute Morgen hatte ich da schon eine Vorahnung. Und wie immer, wenn es woanders „mal eben“ klappt, so klappt das bei mir schon lange nicht. Der prognostizierte Lampentausch von 2 Minuten, hat sich bei mir auf fast 60 Minuten hochgeschraubt. Also 60 Minuten habe ich dafür gebraucht und dann nur mit Hilfe eines Nachbarn herausbekommen.

Die Fassung dieser einen Lampe hatte sich in der Fassung so verdreht, dass ich erst nur den Glaskolben in der Hand hatte und der Nachbar die Fassung ganz kaputt machen musste, damit ich endlich die neue Lampe einbauen konnte.

Die Fassung von der Brems-/Schlussleuchte steckt immer noch fest

Das Blinklicht und die andere Lampe war innerhalb von einer halben Sekunde herausgedreht, das habe selbst ich geschafft.

Aber das ist bei mir immer so. Überall wo es ganz schnell klappt, klappt bei mir nicht, weil sich irgendwas hinein gefressen hat oder verdreht oder sonst was. Den Normalfall lerne ich nie kennen. Ich weiß, dass „mal eben“ nicht funktioniert.

Auf dem Rückweg vom Bochumer Ruhrpark wollte ich noch spontan schwimmen gehen und zwar im Hallenbad in Bochum-Hofstede. Angekommen um 12.35 Uhr stand ein Schild, dass das Hallenbad am heutigen Tag wegen einer Veranstaltung ab 14 Uhr geschlossen ist. Na super. Ich habe mich natürlich spontan für den ganz falschen Tag entschieden.

Ich kann immer davon ausgehen, wenn ich nicht etwas mit ausführlicher Planung mache, dann es dann schief geht. Spontane Entscheidungen in irgendwelche öffentliche Einrichtungen, sprich Hallenbäder zu besuchen, gehen schief, weil genau an diesem Tag / Wochenende immer Veranstaltungen laufen. Ich habe ein Talent dafür, das ist in mir angeboren.

Auf dem eigentlichen Weg ins Zentralbad nach Gelsenkirchen bin ich über die B226 gefahren. Und da stand auf einmal ein Schild, das auf das Wananas hinweiste. Das „Wananas“ ist ein Hallenbad, das man neu erbaut hatte.

Ich bin spontan umgekehrt und hatte mir die Preise angeschaut und bin wirklich rückwärts hingefallen. Für zwei Stunden schwimmen will das Wananas in Herne am Wochenende schon 8 Euro Eintritt haben. Ok, das Bad ist einbißchen mehr als ein normales Hallenbad, aber so teuer habe ich das mir nicht vorgestellt. Die Tageskarte kostet 12 Euro, aber ich wollte ja nicht einen Tag dort bleiben. Also doch Richtung Zentralbad nach Gelsenkirchen und habe dort meine Bahnen geschwommen.