Es war zu erwarten

22. November 2016 Aus Von elsenorweb

Eine Absage von einer Firma, wo ich ein Vorstellungsgespräch am 09.11.2016 hatte. Ja das ist ziemlich lange. Lange breite Mail, voller Lobhuldigungen, wie gut ich doch qualifiziert sei oder doch sehr gut ins Team passen würde. Für mich klingt das alles nach Standardtext. Irgendwo etwas zusammen geklickt, vielleicht etwas ergänzt, aber wenn ich doch so toll war, warum die dann mich nicht genommen haben……?

Also muss ich doch in einem entscheidenden Punkt überhaupt nicht passend gewesen sein. Die Firma bietet hauptsächlich Jobs für Programmierer an, womit ich gar nicht punkten kann. Ich kann nicht programmieren. Daher werde ich auf zukünftige Bewerbungen verzichten. Natürlich schade, ich hätte da natürlich sehr gerne angefangen, aber was soll’s, jemand war wohl wirklich besser als ich.

Es gab ein Indiz, dass es nichts werden würde. Das habe ich noch nachgelesen, in einer Text der Karrierebibel. Wenn der Personaler oder ein andere Verantwortliche Tipps für zukünftige Bewerbungen geben (bei dieser Firma mokierte man, ich hätte die Lücke zwischen Ausbildung und Firmeneintritt nicht geschrieben – ja da hatte ich den Zivildienst, aber meine Kategorien sind nun mal Ausbildung und Berufserfahrung. Der Zivildienst war eine Verpflichtung für uns Männer und das ist weder eine Ausbildung noch eine Berufserfahrung. Und man sagte mir, ich müsse doch noch mein Realschulzeugnis beilegen, das würde denen fehlen. – Wahrscheinlich war mein Schnitt von 3,7 auf dem Realschulzeugnis zu schwach, als ich das denen sagte und wahrscheinlich hat das den Ausschlag gegeben 😉  ).

Auf jeden Fall war das nichts.

Ich war am Nachmittag noch auf dem Straßenverkehrsamt in Steele. Ich habe endlich den Wagen auf meinen Namen umgeschrieben. Neben den üblichen Unterlagen wollte sie aber nichts wissen zum Vorbesitzer. Ich habe noch die Sterbeurkunde, eine Kopie des Erbscheins mitgenommen, aber nichts. Es ist gut, aber seltsam. Sonst quetschen sie auch einen aus und wollen praktisch alles wissen, aber im Prinzip kann jeder jeden Wagen umschreiben.

Ach so, es hat 20,90 Euro auch noch gekostet. Natürlich machen die das nicht für umsonst ;-).

Der Fahrzeugschein heißt jetzt ganz schlicht: „Zulassungsbescheinigung Teil 1“. Boah, was für ein stupider Name. Der Kraftfahrzeugbrief heißt jetzt auch ganz schlicht „Zulassungsbescheinigung Teil 2“ und besteht nur noch aus einer Seite. Den alten Fahrzeugschein haben die vom Amt behalten (war eh alles ausgefüllt), den alten Brief ungültig gemacht und mir zurück gegeben. Zum Glück habe ich den alten Fahrzeugschein  noch zur Sicherung eingescannt, fürs Archiv, sozusagen.

Ich habe am Donnerstag noch ein weiteres VG, diesmal in Düsseldorf und morgen ladet die Agentur für Arbeit mich zwangsweise zur einer Personaldienstleisterbörse ein. Das muss ich ja dann wohl wahrnehmen.