Heute war der Tag der LKW’s vor meiner Nase

23. November 2016 Aus Von elsenorweb

Die von mir gestern angesprochene Zwangseinladung (obwohl wenn man schon mal die Chance hat doch so etwas persönlich zu machen) der Agentur der Arbeit hatte zur Folge, dass ich noch einmal kurz in Altendorf wegen Erstellung der Kopien war. Auf dem Hinweg dahin und zur Agentur fand mindestens drei- oder viermal das gleiche Szenario statt.

Lange Autoschlange vor einer Ampel, darin mindestens ein LKW und ich dahinter. Und jedes Mal habe ich es nicht mit dem Zug über die Ampel geschafft. Jedes Mal noch einmal zusätzlich warten. Besonders die Ampelphase von der Grillostraße auf die B224, die hier dann auch Grillostraße heißt, ist immer besonders kurz. Maximal vier oder fünf Autos schaffen es hier herüber, denn dann muss man eine Minute auf die nächste Phase warten.

Altendorf und die große Baustelle

Baustelle an der Altendorfer Straße auf dem ehemaligen Realgelände

Auf dem ehemaligen Realgelände wird schon tüchtig gebaut. Die Kellerfundamente sind in den Boden eingelassen worden und hat baut schon das Erdgeschoss. Wenn ich daran denke, dass es aber 4 Jahre oder mehr gebraucht hatte, ehe Real endlich geschlossen wurde. Dann stand es noch über ein Jahr und mehr leer, verlassen, abgezäunt ehe man es dann abgerissen wurde.

Um zur Agentur zu gelangen, parke ich meistens an der Bottroper und laufe dann so zirka 500 Meter bis 800 Meter zurück. Es gibt auch einen Parkplatz an der Agentur wo man für 3,50 Euro den ganzen Tag stehen kann, aber den benutze ich nur dann, wenn ich wirklich auch länger in der Innenstadt aufhalten möchte. Für die kurzen Agenturbesuche lohnt sich das nicht. Die Bottroper verlasse ich dann über Reckhammerweg, Auf der Union, Kallenbergstraße Richtung B224 und dann nach Stoppenberg.

Auf Bayern2 ging es im heutigen Tagesgespräch um „Feinstaub“. Es war mal wieder eine sehr ideologisch geführte Diskussion. Über „nur“ Fahrradfahrer und „nur“ ÖPNV Benutzer, Verteufelung des Auto, Verteufelung des Dieselautos und so weiter.

Klar, mein nächstes Auto wird hoffentlich auch ein reines Elektroauto. Ich habe mir auch schon eins ausgeguckt; der Renault ZOE gefällt mir von der Form sehr gut. Nein, kein Tesla. Ich möchte grundsätzlich keinen Sportwagen oder ähnliches fahren. Der Zoe würde mir sehr gefallen. Er hat eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Für mich total ausreichend. Hier mit dem Micra fahre ich auch nur 100 bis 120 km/h (die offizielle Höchstgeschwindigkeit ist 150 km/h, aber dann bekommt der dann Flügel und hebt ab 😉  ).

Das Fahrzeug würde ich dann bei mir in der Garage aufladen. An die 400 km Reichweite glaube ich nicht. Ich denke, wenn er 200 km schafft, ist das reichlich und eigentlich auch ausreichend. Nach 200 km braucht auch der Fahrer eine Pause.

Nein, Autos wird es noch in weiter Zukunft geben, mit welchem Antrieb sie fahren, das ist die andere Frage.

Um mich zu informieren, habe ich mir das Magazin „Elektro Automobil“ gekauft, das aus Linz von der Emotive Communication Concepts GmbH kommt und fünf Euro kostet und dass einmal im Quartal erscheint.

Ja, natürlich käme auch ein Fahrrad für mich wieder in Frage (vielleicht wieder mit meinem Anhänger, der noch im Keller steht) und natürlich auch der ÖPNV (der hoffentlich bald wieder besser wird und die dunklen Zeiten der Bedrohung der weiteren Kürzung überwunden wird). Ich denke, es muss ein Mix sein, von allem.

Viele Anrufer in diesen Sendungen kann man eigentlich vergessen. Sie plädieren nur für das eine, halten das Fahrrad total hoch, oder nur den ÖPNV oder nur das Auto. Das stört mich total, dieses einseitige Weltbild. Gestern oder vorgestern war eine Sendung wo es um Plastikmüll ging (mal wieder, wahrscheinlich ist zurzeit wieder Sauregurkenzeit) und eine Anruferin sagte, sie tue immer Erde an ihr Einkaufsgut. Denn das wäre so toll und es wäre alles richtig und so weiter.

Ja, die Frau mag recht haben, aber wie sie es sagte, so nach dem Motto, ich habe die Meinung gepachtet, und weil ich es mache, müssten es am besten alle auch so machen.

Ich glaube, wenn wir uns auf einer rationale Diskussion beschränken würden, kämen wir zur Einsicht, dass die Probleme wirklich nicht so einfach zu lösen sind, wie das manche in ihrem einseitigen Weltbild denken wollen. Vielleicht lebt es sich so aber leichter. Keine Ahnung.