Koreanisch

22. Dezember 2016 Aus Von elsenorweb

Ich bin heute das erste Mal bei einem Koreaner gewesen, also in einem Gastronomiebetrieb. Wir, von der Firma hatten einen Tisch für die Mittagszeit bestellt, weil unser Trainer nun wieder nach Indien zurückkehrt und heute sein vorerst letzter Tag in Deutschland war. Er könnte auch frühestens erst nach sechs Monaten (hat irgendwas mit dem Visum zu tun) zurück.

Wir waren im Kumsumjung, in Ratingen, von der Firma aus, ca. fünf Minuten mit dem Auto. Von meinen zweimaligen Erfahrungen mit einem chinesischen Restaurant vor etlichen Jahren mit meiner Badminton-Hobbygruppe, war ich ja anfangs auch nicht so begeistert dahin zu gehen. Aber weil man ja noch neu in der Gruppe ist, macht das mit, um die anderen auch kennenzulernen. Aber wie es so ist, sitzen die Introvertierten am Rande des Tisches, während die Extrovertierten sich in die Mitte sitzen. Ist wahrscheinlich ein ganz natürlicher Prozess. Für mich ist das kein Problem. Daran bin ich schon gewöhnt. Natürlich bin ich auch aufgeschlossen, etwas neues an Essen zu probieren.

Es gab einen Mittagstisch für 7,50 Euro das Gericht, eine ganz große Auswahl an Gerichten. Dazu noch einen kleinen Salat, mit einer komischen Soße (schmeckte, so einbißchen nach Maggi) und einer sehr leckeren Gemüsesuppe. Getränk war extra. Für 10 Euro habe ich den eher Schnellimbiss verlassen. Kann man nichts dagegen sagen, für einige Gelegenheiten.

Ich hatte ein Gericht, dessen Namen nicht mehr weiß, auch die deutsche Bezeichnung nicht mehr. Aber es war so einen Topf drin, Rindfleisch, Reis und Poree. Sehr mild und sehr lecker.

Wir haben danach noch den Unterricht fortgeführt und ich bin dann wieder nach Hause gefahren. Heute abend war es angenehmer zu fahren. Heute morgen, bei dem Regen war die Sicht gerade einmal ca. 150 Meter, war auch nicht schneller als 100 km/h unterwegs.

Und ich habe die 88.000 km überschritten :-).