Preisverfall

17. Dezember 2016 Aus Von elsenorweb

Heute morgen war ich reichlich dusselig. Ich habe meine geliebte Lampe, wo die hier auf dem Computertisch steht, aus versehen herunter geworfen und dabei hat sich der Glühdraht von der restlichen Lampe getrennt. Ansonsten ist nichts passiert. Für mich ist das ja immer eine gute Gelegenheit wieder LED-Lampen zu kaufen.

Bei meiner Aufräumaktion hier in Vaters Wohnung habe ich noch Unmengen an alten Glühlampen gefunden. Ich weiß gar nicht, was ich damit anstellen soll, denn für mich die Zeit der alten Lampe definitiv abgelaufen. Ich bin kein Nostaliger, der noch wehmütig daran hängt. Für mich ist das wirklich nur noch Schrott bzw. für das Museum. Mehr auch nicht.

Daher war ich noch im Bauhaus und habe für sehr preiswerte 4 Euro eine LED-Lampe (E14-Fassung) von der Marke Voltolux gekauft. Ich war erstaunt, die Preise sind deutlich runter gegangen. Vor einigen Jahren habe ich noch zwei LED-Lampen von einer anderen No-Name Marke für je 11 Euro gekauft, wo die Osram LED-Lampe für 20 Euro zu haben war. Die Osram-Leuchten kosten jetzt um die 11 Euro.

Ja, natürlich, die Preise sind immer noch etwas teurer als die herkömmlichen Lampen von früher, aber ich bin sehr positiv überrascht. Von der Energiesparleuchte hielt noch nie etwas (nein, ich hatte keine hysterische Angst vor dem Quecksilber und war immer der Meinung, dass man mit guten Ideen, auch so eine warme Atmosphäre mit den LED-Lampen erzeugen kann), weil mir die LED-Lampe von Anfang an deutlich sympathischer war. Eigentlich wäre eine OLED noch die bessere Alternative.

Anschließend war ich noch kurz bei Aldi in Frillendorf. Später am Nachmittag bin ich dann wieder etwas durch das westliche Stoppenberg und das östliche Frillendorf gelaufen. Die Sonne blinzelte durch die Nebelschwaden hindurch.

Die ehemalige Eisenbahnbrücke der Rheinischen Bahn

Die ehemalige Eisenbahnbrücke der Rheinischen Bahn

Dabei habe ich wieder den Radweg zur Elisenstraße genommen. Bin dabei an den Eisenbahnbrücken vorbeigekommen, die leider vor sich hin rosten. Die Eisenbahnbrücken gehören zur ehemaligen Linie der Rheinischen Eisenbahn zum ehemaligen Güterbahnhof Essen-Nord bzw. im weiteren Verlauf nach Essen-Altendorf und Mülheim-Heißen. Während man westwärts den langen Radweg bis nach Duisburg baut, fehlt der andere Abschnitt Richtung Bochum. Hier wäre eine wirklich ideale Ergänzung von Stoppenberg zur Innenstadt von Nöten. Die Anlegung des Radwegs an der Stoppenberger Straße (L452) ist nicht mehr ganz zeitgemäß, zumal das noch der gleiche Wegbelag ist, den ich vor mehr als 15 Jahren befahren habe. Seit dem hat man überhaupt nichts mehr daran getan.

Das Essener Radwegenetz ist sowieso in einem eher desolaten Zustand. Man verweist immer als Aushängeschild den eben genannten Radweg nach Duisburg und dann vielleicht noch die andere ehemalige Rheinische Strecke von Mülheim-Heißen über Holsterhausen, Rüttenscheid, Rellinghausen, aber die Strecken dazwischen, bzw. die Art der Ausschilderung hat sich seit ca. 20 Jahren nicht verändert. Nicht einmal die Anzahl der Fahrradständer vor der VHS hat sich vermehrt, von anderen in der Innenstadt wie zum Beispiel vor dem Grillo-Theater mal ganz zu schweigen.

Nach Weihnachten werde ich mich wieder intensiv um ein neues Fahrrad kümmern, denn durch die gestiegenen Benzinpreise (eigentlich war das ja klar, dass es ja nur eine beschränkte Dauer war), muss ich mich um Alternativen kümmern. Ich habe ja noch immer das Ticket 2000, was ich auf keinen Fall kündigen werde und meine Überlegung ist es, morgens auf dem Hinweg mit dem Rad und den Zug zu nehmen und dann nach der Arbeit bis Essen-Kettwig Stausee S-Bahnhof zu radeln. Das sind ungefähr 15 Kilometer bis dahin. Das ist schaffbar, ohne Frage. Von Kettwig Stausee S-Bahnhof kann ich das Fahrrad wieder mit dem Ticket 2000 in den Zug nehmen. Im Frühling könnte ich mir auch vorstellen, mal komplett die Strecke zurück zu fahren.

Mal schauen, was sich so machen lässt für die Zukunft. Ich werde ab und an auch wieder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Ist auch kein Problem. Bis Bahnhof Düsseldorf-Flughafen mit den RE 1, RE 2, RE 6, RE 11 (seit 11.12.2016 fährt der RE 11 nicht mehr von Hamm/Westfalen nach Mönchengladbach, sondern Hamm-Düsseldorf) und S1 und dann ca. 10 bis 12 Minuten laufen. Man könnte noch mit dem Bus zwei Haltestellen fahren, aber das ist mir irgendwie zu blöde.