Strafe gezahlt

15. September 2016 Aus Von elsenorweb

Ich habe meine Strafe für meine Unachtsamtkeit des Führerscheinverlustes bezahlt. Das heißt, ich habe einen neuen in Borbeck beantragt. In Steele gab es keine Termine mehr, also war ich jetzt erstmalig in Borbeck, in der Rudolf-Heinrichstraße, bei EDEKA quasi. Termin hatte ich noch für 14.00 Uhr erhalten, der einzige in dieser Woche.

76 Euro habe ich nun gezahlt, inklusive der vorrübergehenden Fahrerlaubnis (4,50 Euro) bis zur Erstellung und Auslieferung des Neuen. Würde ich ins Ausland wollen, würde es noch einmal 16,80 Euro kosten. Zusätzlich muss man die biometrischen Fotos machen lassen, aber im Bürgeramt in Borbeck, wo sich auch die KFZ-Stelle befindet, gibt es diesen Automaten nicht. Gegenüber vom Bürgeramt gibt es ein Geschäft, dass das macht. Ansonsten muss man ins Gildehofbad oder ins Globuscenter, wo ein Automat das übernimmt.

Von daher werde ich meine Niederlande-Fahrt vom 29.09 bis 03.10. stornieren. War eh nur so zum Zeitvertreib. Ich kann das ja noch nachholen.

Danach noch rasch mit dem Bus der Linie 140 von Borbeck nach Stoppenberg nach Hause, neues Geld geholt und dann noch mit dem Wagen wieder einkaufen gefahren.

Inzwischen bin ich ganz froh um den Wagen, denn dann kann ab morgen meine alte Wohnung weiter entrümpeln.

Nein, eigentlich lebe ich in beiden Welten. Das Auto ist auf die eine Art und Weise sehr praktisch, aber ich fahre weiterhin sehr gerne mit dem ÖPNV und sollte ich es mal schaffen, mir wieder ein neues Fahrrad zu kaufen, dann fahre ich auch wieder damit sehr gerne.

So jetzt bin ich zu Hause, genieße die letzten hochsommerlichen Temperaturen in diesem Jahr. Zurzeit bin ich wieder auf „Ein Käfig voller Helden“ Trip. Ein Typ hat alle Folgen der mir (und meinem Vater) beliebten Serie auf Deutsch auf Youtube veröffentlicht. Eine Folge dauert 25 Minuten. Es geht da um den Zweiten Weltkrieg. Ein fiktives deutschen Kriegsgefangenlager, STALAG 13. Der Kommandant, Klink, (gespielt von Werner Klemperer) ist so einbißchen naiv und ist bei seinen Vorgesetzten eher als Tolpatschig bekannt. Er lässt sich vom Ranghöchsten Gefangenen, einen US-Amerikaner, Conel Hogan, (gespielt von Bob Crane) immer wieder bequasseln und verrät ihm auch so manches. Klink ist stolz, dass aus seinem Lager noch niemanden geflohen ist. Der wahre Grund ist, dass die Kollegen von Conel Hogan, ein Brite, ein Afro-Amerikaner, ein Franzoser in dem Kamp eine geheime Basis eingerichtet haben, wo Verfolgte zu erst bei denen landen und dann mit deren Hilfe aus Deutschland heraus geholt werden. Unter den Baracken gibt es eine geheime Funkstation und viele Tunnels, die auch aus dem Lager heraus führen.

Zu Klink Untergebenen ist da noch Feldwebel Schultz (gespielt von John Banner), der seinen Dienst eher unfreiwillig tut, aber auch vieles mit den Gefangenen duldet. Pokerspiele gehören dazu oder er weiß auch von so manchen Außeneinsetzer der Gefangenen und ein beliebter Spruch von ihm ist: „Ich seh nicht, ich höre nichts, ich weiß nichts“ und dreht sich danach um.

Die Serie wurde zwischen 1965 und 1971 gedreht.

Ach so: Die einzelnen Folgen bauen nicht auf einander auf.

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Ich habe mal wieder einen super tollen Artikel von einem Recruiter gelesen und möchte ihn auch hier gerne verlinken. Seit November 2015 verfolge ich die Beiträge auf seinem Blog und Videos dieses Mannes, Henrik Zaborowski, und gefallen mir sehr.

Den Blog von Dr. Bernd Slaghuis sowie von Svenja Hofert lese ich auch gerne. Wer an interessanten Themen, Denkweisen und wer offen für etwas Querdenken hat, der ist hier willkommen.