Zentralbad

21. August 2016 Aus Von elsenorweb

Ich war mal wieder ein Schwimmbad testen. Nachdem ich vor ca. zwei Wochen schon im Hallenfreibad Bochum-Linden war (habe ich nicht hier geschrieben) war ich heute im Zentralbad in Gelsenkirchen an der Ecke Overwegstraße/Florastraße.

Zentralbad im Sonnenlicht

Zentralbad im Sonnenlicht

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man bis Musiktheater. Für die Benutzer der Linie 107 (Gelsenkirchen HBF nach Essen HBF) reicht die Haltestelle Overwegstraße (aus Essener Sicht vor dem Musiktheater) oder die Linie 383 an der Haltestelle Idastraße.

Autofahrer benutzen den Parkplatz hinter dem Bad. Am Sonntag ist der Parkplatz kostenlos.

Das Zentralbad, das wohl um 1970 eröffnet wurde, ist natürlich in die Jahre gekommen, aber in seiner Funktionalität schlägt es andere Bäder immer noch um Längen.

Im Gegensatz zu den Essener Bäder kommt man hier voll auf seine Kosten. Es gibt ein reines 25 Meter Schwimmbecken (zwischen 1,80 Meter und 4 Meter Wassertiefe) mit einer Sprungturmanlage bis zu 5 Meter, einem Mehrzweckbecken auch mit einer Sprunganlage von 3 Metern, ein Babybecken, ein Lehrschwimmbecken und als Highlight noch ein Wassertretbecken.

So eine Beckenvielfalt kann kaum ein anderes zentral gelegenes Bad aufweisen. Einzig alleine das ehemalige Hauptbad in Essen an der Steeler Straße bot noch so eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Der Eintritt beträgt 4,20 Euro für Erwachsene und man braucht 1 Euro für den Spind. Die Duschanlage der Herren ist sehr großzügig ausgelegt.

Ich werde noch des öfteren dahin fahren, vor allem am Sonntag, denn es sind nur 8 km von Stoppenberg aus. Die großzügige Ausstattung der Becken ist es zu verdanken, dass man nicht das Gefühl hat, man muss beim Schwimmen aufpassen, wie in Rüttenscheid, wenn der Möchtegernsuperschwimmer auf den langsamen älteren Schwimmer trifft.