Meiner beim Waschen und eine ungewohnte Neuerung

Ich habe gestern Nachmittag, meinen Schichtplan bekommen. Eigentlich nichts ungewöhnliches für so viele Leute, aber für mich schon, denn das ist das erste Mal in meinem Leben wo ich beruflich so etwas bekommen habe.

Im Zivildienst hatte ich so was wie einen Schichtplan, wo ich auch alle zwei Wochen am Wochenende gearbeitet hatte, auch an Weihnachten. Danach kein einziges Mal mehr.

Die Schichten sind aber moderat. Das früheste was mir passieren kann, ist 7.00 Uhr am Morgen (Frühschicht), das späteste, wo ich Feierabend habe, wäre 20.00 Uhr (Spätschicht). Persönlich würde ich die beiden Schichten bevorzugen, denn dann entgeht man dem nervigen Berufsverkehr auf der Autobahn. Ich bekomme den Schichtplan immer monatsweise, so dass mir unliebsame Überraschungen nicht vorkommen werden. Klar, wenn jemand krank wird, dann ist das eine Ausnahme, aber ich spreche von der Regel.

Die Zeiten sind deshalb noch sehr moderat, wenn man „normale“ Callcenter-Stellenanzeigen liest, dann gehen einige Zeiten zum Teil bis 23.00 Uhr und dann auch noch am Samstag und Sonntag, mit ähnlichen Zeiten.

Waschen am Samstag

Beim Waschen auf der Elisenstraße am heutigen Samstag

Ich habe heute morgen erst einmal die Luft in den Reifen überprüft. Sie waren auf knapp 2 bar gesunken, von 2,1 bar Normalwert vor ca. 14 Tagen oder etwas länger.

Danach habe ich den Wagen nach vier Wochen wieder in die Waschanlage geschickt. Bei „Oil“ kostet die preiswerteste Wäsche 5,50 Euro. Ich habe die für 6,50 Euro mit Schaum genommen.

Der Wagen glänzt jetzt wieder. Er musste mal wieder gewaschen werden, war schon arg schmutzig. Vor allem die Frontscheibe war sehr schmutzig. Nein, sie war immer noch so sauber, dass man durch gucken konnte, aber es musste mal gemacht werden. Den Wagen habe ich wieder zurück nach Hause gefahren und bin dann mit der Straßenbahn (Linie 107) in die Innenstadt gefahren. Auf dem Hinweg war sie überraschend leer. Ich dachte, am Samstag um 12.04 Uhr wo ich gefahren bin, wäre sie voller. Auf dem Rückweg, nur eine Stunde später, war sie ziemlich voll.

Ich habe festgestellt, dass es keine Zusatzfahrten mehr gibt, an Weihnachten. Gerade an den Adventssamstagen gab es früher statt einen 15 Minuten, einen 10 Minuten Takt, aber da man ja schon nicht mal den Normalbetrieb schafft, darf wundert mich das nicht mehr.

Der Gipfel ist allerdings, dass die EVAG (Essener Verkehrs AG) die Verstärkungsfahrten der Linie 107 in der Schulwoche auf Bus umgestellt hat. Das heißt, die ehemaligen Straßenbahnen wurden ab dem 30.11. durch Busse ersetzt.

Holla die Waldfeh, wenn ich mir vorstelle, wenn Schulaus ist, am Nachmittag, und sich die Schüler in den Standardbus (kein Gelenkbus) quetschen. Herzlichen Glückwunsch. Ach so, es sind wohl angemietete Busse, denn gestern und einige Tage zuvor habe ich Busse in der Lackierung der STOAG (Oberhausen) gesehen und wahrscheinlich werden Busfahrer von Subunternehmen eingesetzt, denn die STOAG fährt mit Sicherheit auch am Limit.

Ich warte nur noch wann die EVAG noch alte Postkutschen einsetzen wird.

Stichwort Altfahrzeug: Letzte Woche, genau als ich am Flughafen war, habe auf der S1 (Dortmund-Solingen HBF) wieder die BR 420 gesehen, in Einfachtraktion. Ich bin mal gespannt, wann wieder die BR 430 (ET30) fahren bzw. BR 143 mit den alten S-Bahnwagen.

Draufhauen auf die Deutsche Bahn AG ist Fehl am Platze, denn die Zugausfälle/Störungen bei den Privaten; Eurobahn und Nordwestbahn reißen auch nicht ab. Kunden beschweren sich auch laufend über diese Unternehmen. Bei WDR2 hört man ja im Verkehrsfunk neben den Staus auf den Autobahnen, auch die Störungen bei der Deutschen Bahn AG.

 

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