Gewichtsverlust

Ich habe an diesem Morgen ungefähr 1 bis 2 kg an Gewicht verloren. Das macht mich sehr stolz :-).

Wie ich das geschafft habe? Ganz einfach. Ich habe meinen Kompressionsverband ausgezogen (ausgeschnitten) und dafür meinen Kompressionsstrumpf angezogen und schon war das Gewicht verloren.

Den Strumpf habe ich gestern in Schonnebeck vom dortigen Sanitätshaus abgeholt. Zum Glück betrug die Lieferzeit nicht 14 Tage, wie beim damaligen rechten Strumpf. Ob ich dahin noch einmal hinfahren werde? Ich kann es mir nicht so recht vorstellen, denn vorbildhaft war der Service nicht.

Vor mir war ein junger Mann, der sich orthopädische Schuhe bestellt hatte (wegen eines Unfalls). Der Mann wollte die Schuhe anprobieren. Die Angestellte war nicht in der Lage, dem Mann wenigstens von sich aus zu fragen, ob er eine Anziehhilfe oder ähnliches brauchen würde. Er fragte nach und sie war sich auch da noch unsicher.

Einen Tag vorher als ich den Strumpf bestellte und wegen Maßmessen, war vor mir noch jemand. Den hat sie umfassend informiert, aber der war auch älter. Wahrscheinlich geht der Betreuungsumfang nach Altersklassen.

Ich werde wieder nach Luttermann gehen – wahrscheinlich, wo ich schon so einige Zeit war. Die kleineren Sanitätshäuser (ich kenne nun zwei kleinere Firmen in Essen) tun sich alle ziemlich schwer einem noch jüngeren Menschen zuvorkommend zu bedienen. Zuvorkommend heißt nicht betüdeln.

Eine zuvorkommende Kundenberatung heißt in meinen Augen, dass man mit dem Kunden auf Augenhöhe ist. Dass man Dinge auch ruhig mal ansprechen kann, die nicht korrekt gelaufen sind.

Auch wenn das viele nicht wahrhaben möchten oder sie es noch nicht wussten; auch ein Kunde ist NUR ein Mensch, der genauso Fehler machen kann wie einem selber.

Der Kunde ist kein höher gestelltes Gottwesen – aus meiner Sicht. Aus meinem beruflichen Alltag weiß ich, dass sehr viele eine totale Ehrfurcht vor ihrem Kunden haben.

Zurzeit ist sehr schwierig mal Nächte wirklich durchzuschlafen. Entweder hatte ich Schmerzen wegen der Thrombose oder wie gestern auch wegen Partyfeierende draußen.

Ich habe absolut nichts dagegen wenn man auch nach 22 Uhr draußen sitzt und gemütlich redet, aber es ist ein absolutes Unding, wenn man um 23.30 Uhr die Musik aufzieht und dann noch ganz laut mit grölt. Sorry, dafür habe ich kein Verständnis. Manchmal sitzen Leute, etwas unwissend in Häuserschluchten, wo der Schall sich reflektierend nach oben pflanzt, so dass man im 2. Stockwerk eher das Gefühl hat, dass die neben einem sitzen würden.

In Altendorf, wo ich das Problem ziemlich oft hatte, konnte ich auch nicht mal eben auf die andere Seite, denn meine damalige Wohnung hatte genau nur eine Seite. Hier Stoppenberg bin ich wie heute Nacht vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer umgezogen und habe einige Stunden auf der Couch geschlafen.

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