Dortmunder Südbad im neuen Jahr

Ich war heute wieder schwimmen und nicht wie im alten Jahr im Schwimmzentrum Rüttenscheid, sondern im Dortmunder Südbad. Ich fahre ja bekanntermaßen auch mal zu anderen Bädern in der Region.

Als das Schwimmzentrum Rüttenscheid am 21.12.2019 saisonbedingt schloss, gab es so einen kleinen Schlagabtausch mit dem Twitterteam der Stadt Essen. Das Twitter-Team meinte, warum ich nicht in Essen schwimmen würde? Also in kleineren Bädern. Ich möchte derzeit niemanden vor dem Kopf stoßen, aber in den kleineren Bädern schwimmen meist nur ältere Herrschaften und die schwimmen halt naturgemäß langsamerer als ich und stören sich auch daran, dass ein jüngerer da schwimmt, Wellen macht, denn das Haar soll ja möglichst wasserfrei sein (Frauen sind da naturgemäß empfindlicher als die Herren) und so weiter. Ich habe auch schon eine ältere Frau sagen hören, warum ich nicht zu anderen Zeiten schwimmen würde?

Ja leider bin ich berufstätig und habe am Mittwoch um 12 Uhr meistens etwas anderes zu tun.

Und außerdem wenn ich mir die Öffnungszeiten (Stand 04.01.2020) der kleineren Bäder in Essen anschaue, dann muss man studiert haben, also quasi.

Alte Badeanstalt (in Essen-Altenessen)
Samstag von 7 bis 10 Uhr, Sonntag: geschlossen

Friedrichsbad (in Essen-Frohnhausen)
Samstag von 7 bis 10 Uhr, Sonntag geschlossen

Sportbad am Thurmfeld (nördlich der Innenstadt)
Samstag und Sonntag geschlossen (für die Öffentlichkeit)

Hallenbad Kupferdreh
Samstag von 7 bis 14 Uhr, Sonntag geschlossen

Hallenbad Werden
Samstag von 7 bis 13.15 Uhr, Sonntag geschlossen

Hallenbad Nord-Ost (Schonnebeck)
Samstag von 7 bis 13 Uhr, Sonntag von 8 bis 13 Uhr

Hallenbad Borbeck
Samstag von 7 bis 13 Uhr, Sonntag von 8 bis 12 Uhr

Schwimmzentrum Oststadt (Freisenbruch)
Samstag von 6.30 Uhr bis 16 Uhr, Sonntag von 8 bis 13 Uhr

Schwimmzentrum Kettwig
Samstag von 6.30 Uhr bis 16 Uhr, Sonntag von 8 bis 13 Uhr

Von der Geografie ist natürlich Nord-Ost am nahesten. Ich gehe mal am Sonntag, aber das Wasser ist sehr warm und sehr voll von älteren Herrschaften. So richtig schnell Bahnen ziehen ist nicht.

So richtig kann man das nur im Schwimmzentrum Rüttenscheid (Samstag von 8 bis 18 Uhr, 50 Meter Bahn von 8 bis 14 Uhr und Sonntag von 8 bis 15 Uhr, 50 Meter Bahn von 8 bis 15 Uhr). Es ist auch das beliebteste Essener Schwimmbad.

Auf jeden Fall war ich dann wieder in Dortmund. Ich habe den RE3 um 10.23 Uhr ab Essen-Altenessen genommen. Wegen des EVG-Streiks bei der Eurobahn muss man immer sehr genau kontrollieren, ob der Zug fährt oder nicht.

Das Südbad hat am Samstag von 8 bis 16 Uhr geöffnet und hat auch eine 50 Meter Bahn. Hier wird also richtig geschwommen.

Südbad in Dortmund

Vor dem Eingang gibt es ausreichend viele Parkplätze für Fahrräder. Autofahrer müssen fürs Parken bezahlen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Bad mit der S-Bahnlinie S4 (nicht über Dortmund HBF), U41, U45, U47, U49 (halten alle am Dortmunder HBF) bis Dortmund Stadthaus und der Buslinie 452 bis Hainallee (auch zum Dortmunder HBF).

Für Erwachsene kostet der Eintritt 4 Euro. Das erste Hindernis ist der Kassenautomat. In 99 % der Fälle, wählt man aus Erwachsene oder Kinder und zahlt. Aber meine erste von beiden zwei Euromünzen fiel ins Restbargeldfach herunter. Ich habe das auch zweimal gemacht, ehe die Schwimmbadangestellte mich darauf hinwies, dass man noch auf den Button „Bezahlen“ klicken muss. Wie gesagt, anderswo gibt es diesen Button nicht und ich kenne so einige Bäder hier in der Umgebung von Essen, wenn keine Angestellte an der Kasse sitzt. Ich dachte erst, das Fach für die zwei Euromünzen wäre voll – kennt man ja von den Fahrkartenautomaten.

Die erworbene Eintrittskarte muss man bis zum Verlassen aufheben, denn die muss man wieder in den Automaten für das Verlassen des Bades reinstecken. Daher gut aufbewahren. Das aber aber nirgendwo.

Ich war heute nicht das erste Mal im Südbad, sondern schon zig andere Male zu vor auch. Daher habe ich die Karte gut merkbar in den Rucksack gesteckt.

Seit meinem Malheur mit meiner Regenjacke fürs Fahrradfahren, wo ich diese einmal im Hallenbad Kettwig vergessen hatte und dann erst am Ausgang merkte, dass die Jacke noch im Bad war, achte ich auch noch darauf.

Dabei schaue ich immer noch einmal in die Umkleidekabine, ob ich alles dabei habe. Aber die Jacke hing hinter der Tür, so dass ich sie beim Kontrollblick übersehen hatte, weil die Tür davor war. Ich hatte in diesem Augenblick auch nichts vermisst gehabt.

Das Bad war erstaunlich leer, also für einen Samstag. Vielleicht sind die ganzen Weihnachts-, Silvester Reisende noch nicht alle in Dortmund angekommen.

Das Wasser ist angenehm, nicht zu kalt, nicht zu warm; für ein Sportbecken genau das Richtige.

Ich war dann auch wieder um 12.30 Uhr heraus und habe dann den RE3 um 13.03 Uhr von Gleis 26 im Dortmunder HBF nach Essen-Altenessen genommen.

Gefühlt ziehen sich die Bauarbeiten im Dortmunder HBF in die Länge

Der Dortmunder HBF wird der noch ewig eine Baustelle bleiben? Ich war vor einem Jahr dort und da waren sie gerade mal am Gleis 26 / 31 tätig und jetzt agieren sie davor. Ob ich das noch erleben werde?

Im Sommer ist das Dortmunder Volksbad am Signal Iduna Park (Borussia Dortmund) eine Empfehlung fürs Freibad. Das Bad hat aber nur dann auf, wenn Borussia Dortmund nicht zu Hause spielt. Aber jetzt im Winter haben die natürlich geschlossen.

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Erstes Wochenende im neuen Jahr (2020)

Das erste Wochenende steht an und es ist ein verlängertes Wochenende. Ich hatte noch zwei volle und einen halben Tag in 2020 nehmen können. Eigentlich wollte ich das nach Weihnachten machen; aber es waren zu viele Leute im Urlaub (man muss ja bei uns schon im spätestens im Mai für Weihnachten vor planen). Also habe ich die zwei vollen Tage dann nun am 06.01. und 07.01 genommen und einen halben Tag direkt am 08.01.2020.

Stoppenberg Wanderung am 01.01.2020

Am 08.01.2020 habe ich die erste Untersuchung an meinem Bein seit dem 10.12.2019. Ich habe seitdem jeden Tag die Spritze in den Bauch gesetzt. Da ich das jetzt ohne Scheu mache, nehme ich mir eine kurze Pause auf der Arbeit, die Spritze packe ich eine mit Küchentüchern (zur besseren Abfederung) gefüllte Tupperdose und setze mir diese rasch auf der Toilette. Ich bin auch nicht länger vom Arbeitsplatz fern, als wenn ich nur zur Toilette gehen würde, meistens kombiniere ich das. Der Inhalt wirkt ja nur 17 Stunden, also beginne ich jeden Tag etwas früher. Natürlich weiß ich auch, wenn man es regelmäßig macht, dann hat man einen gewissen Pegel im Blut.

Mein Arbeitgeber oder irgendein ein anderer Arbeitgeber hat Pech: Gesundheit geht nun mal vor.

Ich bin gerade bei solchen Sachen immer wieder überrascht, dass der eigene Körper so was wie ein Eigenleben hat. Meine eigene Bewusstseinsebene versteht nicht, wie der Körper die Flüssigkeit vom Bauch in den entsprechenden Teil des Körpers bringt, ja alleine, dass man in den Bauch spritzt und das wie auch immer in die Blutbahn gelangt, bis zur Stelle.

Ich habe jetzt mehr als 25 Spritzen gesetzt und bis auf eine oder zwei habe ich die Stelle anvisiert und dann schnell durch gepiekst. Das Gehirn muss in dem Fall ausgeschaltet sein, also nicht so viel darüber nachdenken, sondern einfach machen.

Essen-Altenessen Haltepunkt um 5.30 Uhr morgens

Die Zugverbindungen waren recht gut. Ich bin meistens über Essen-Altenessen morgens gefahren. Die Eurobahn setzt zurzeit die Wagen der Westfalenbahn ein. Die Westfalenbahn fährt hauptsächlich um Münster/Westfalen, also auf den Linien RE 15, RB 61, RB 65, RB 66.

Der RE 15 ist die bekannte Strecke von Münster/Westfalen nach Emden in Ostfriesland, die ich mit den Zügen der Deutschen Bahn AG früher sehr oft gefahren bin. In vier Stunden und 30 Minuten ist man mit dem Nahverkehr an der Nordsee in Norddeich. Von Essen aus steigt man in Münster/Westfalen und in Leer um. In Leer muss man auf den RE1 (Niedersachsen) aus Braunschweig warten, den man bis Norddeich nimmt.

Der RE15 hält in Städten wie Lingen, Meppen, Papenburg – alles Orte, die mir aus der Kindheit wohl bekannt sind.

Der RE 1 hält dann noch in Emden, Marienhafe und Norden. Dann kommt Norddeich und Norddeich Mole.

Auf jeden Fall bin ich dann auf der Rückfahrt mit dem RE6 (NRW) von Düsseldorf Flughafenbahnhof nach Essen HBF. Seit dem 15.12.2019 fährt ja alleine National Express auf der Linie und die neuen RRX Wagen und vom Flughafenbahnhof ist die Abfahrt von Gleis 1. Vor dem 15.12.2019 verließ der RE6 den Flughafenbahnhof in Fahrtrichtung Duisburg von Gleis 5.

Vor Silvester hatte ich Mittelschicht bis 18 Uhr und am 02.01. und 03.01. Frühschicht.

In der Regel ist die Abfahrt des RE6 in Richtung Duisburg HBF immer um Minute .05, außer morgens eine Fahrt und um 16 Uhr. Die Fahrt um 16.05 Uhr fährt um 15.55 Uhr, also 10 Minuten früher ab. Warum auch immer. Ich würde gerne mal wissen, was für einen Trassenkonflikt da wieder herrscht bis Duisburg, denn in Duisburg steht der Zug dann ungefähr 13 Minuten, um dann um 16.15 Uhr, der „normalen“ Uhrzeit wieder in Richtung Essen bzw. Minden abzufahren.

Na ja. Da muss man durch.

Heute Morgen bin ich dann mit dem RE2 um 5.21 Uhr ab Essen HBF gefahren. Obwohl der Zug nur aus Wanne-Eickel kam (da fängt der Umlauf an), hatte der RE2 schon fünf Minuten Verspätung. 5.21 Uhr das bedeutet, dass ich um 4.50 Uhr aus dem Haus gehe. Ich war dann um 6.00 Uhr auf der Arbeit.

Auf dem Rückweg bin ich dann wieder mit dem RE6 nach Essen HBF gefahren.

Ich habe wieder leicht angefangen, zu programmieren. Auf meinem Tablet habe ich das Programm Pydroid 3 installiert und dazu das offizielle Python Tutorial. Mit Pydroid 3 kann Code schreiben und auch speichern.

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Frohes Neues Jahr 2020

Das neue Jahr hat begonnen.

Ich habe Silvester wie üblich nichts besonderes gemacht. Ich wollte einige Filme anschauen. Einen hatte ich auch geschafft: „Upper East Side Society“ mit Kate Mulgrew. Die meisten kennen Kate Mulgrew von Star Trek, wo sie den Captain des Föderationsraumschiff Voyager NCC-74656 verkörperte.

Der Film war in Ordnung, einige witzige Handlungen. Zu den anderen Filmen bin ich nicht mehr wirklich gekommen.

Um Mitternacht wurde doch recht viel geknallt und es stiegen auch viele Raketen in die Luft. Die Luft war erst bis 0.15 Uhr recht gut, aber dann hatte jemand wohl ganz viel Geld übrig und von dem Ort stiegen sehr viele Raketen, so man fast nichts mehr sehen konnte.

Leider sind bei einem Brand durch eine Himmelslaterne (kannte ich mal wieder nicht, aber die restlichen Deutschen, also die weiteren 79 Millionen Bundesbürger kennen sie), im Affenhaus des Krefelder Zoos fast alle Affen ums Leben gekommen. Ja, das ist schlimm, ohne Frage.

Jetzt fordern wieder alle ein Verbot von Feuerwerkskörpern.

In der gleichen Nacht gab es etliche Massenkarambolagen wegen Nebel auf den Autobahnen. Das wird wieder als ganz normal angesehen. Da regt sich niemand darüber auf.

Verbot von Feuerwerkskörpern – da sind sie alle ganz schnell dabei, aber beim Auto – da ist alles ganz normal. Ist zwar schlimm, weil auch Menschen ums Leben gekommen sind in dieser Nacht, aber wahrscheinlich doch nicht so tragisch, denn Unfälle passieren ja jeden Tag und ich glaube, sehr viele Menschen, die sich als Profiautofahrer halten und meinen, dass denen nie so etwas passieren würden, nehmen solche Nachrichten nicht mehr bewusst auf. Diese Nachrichten kommen ja jeden Tag, also stumpfen alle ab, ist ja Normalität, Unfälle, Verletzte, Tote. Beim Versuch ein Tempolimit in Deutschland einzuführen, da wird die persönliche Freiheit ganz nach oben gestellt.

Es wurden bei diesen Unfällen mehr als 25 Menschen verletzt. Aber das ist ja nicht schlimm, oder doch?

Wo ist die persönliche Freiheit beim Gebrauch von Feuerwerkskörpern? Nee, da muss ganz schnell ein Verbot her. Ist ja logisch. Tempolimit nein, Feuerwerkskörperverbot ja.

Eigentlich soll es überall Verbote geben, nur beim Auto, beim Autofahren, da auf keinen Fall. „Freie Fahrt für freie Bürger“. Freie Bürger mit freien Entscheidungen darf man sonst nirgendwo mehr sein (Stichwort: „Gefahr Klimawandel“), aber das Auto darf immer noch unbegrenzt benutzt werden. Das Auto wird bis zum letzten Atemzug in Deutschland verteidigt.

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Jahresrückblick 2019 und Vorausblick auf die nächsten 10 Jahre

Auch in diesem Jahr blicke ich zurück und stelle fest, es war ein wie immer ein gemischtes Jahr.

Zuerst in Sachen Liebe hat sich nichts getan. Das ist ja für viele sehr wichtig. Ob ich mich schwer tue? Ich weiß es nicht. Mit 41 Jahren weiß ich, wer mir gut tut und wer nicht und ich weiß auch, wer nur Spielchen spielt und wer nicht.

Den Bekanntschaften, die ich versuchte zu schließen, also von weiblicher Seite, waren immer einseitig. Einseitig von mir und wenn es nur einseitig ist, dann kann man es vergessen.

Ich sehe es auch nicht als Missstand an, dass ich nach 17 Jahren immer noch Single bin. Ich weiß; es sagen alle ich sei so nett und hilfsbereit. Das ehrt mich; das fand noch keine Frau so interessant. Die Kommunikationsabbrüche finden immer bei Themen wie Sprachen statt (dabei spreche keine dieser Sprachen auf Niveau verhandlungssicher) oder Verkehrsmittelwahl. Einen reinen Fahrradfahrenden Mann, der kein Auto mehr hat, ist trotz Klimadebatte, immer noch eher ablehnend zu werten als umgekehrt. Beim Thema Fahrrad denken zu 100% der Menschen, dass das Fahrrad ein Sportgerät sei, welches man für seinen Fitnessfaktor benutzt, also um die täglichen 60 km abzusolvieren. Das sei klasse, aber mit dem Fahrrad zum Zahnarzt zu fahren, zur Arbeit oder zum Schwimmen; das ist immer noch unbedeutend und nicht attraktiv genug. Das ist sowas ich mitbekomme, weil danach immer ein Kontaktabbruch eintritt. Persönlich finde ich es wichtiger jeden Tag einbißchen zu fahren, um das angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Es gibt in sehr vielen deutschen Köpfen immer noch das Denkverbot, auch im Regen, in der dunklen Jahreszeit, wenn es ungemütlich ist, so wie heute, Nieselregen, 4 Grad, grau in grau, täglich mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Das scheint immer noch ein Tabu, ein gesellschaftliches Tabu. Der moderne deutsche Mensch fährt immer noch Auto (da ist es trocken, man kann die Heizung aufdrehen und muss sich nicht so viel bewegen).

Das hat sich trotz Klimadebatte, die mich auch sehr nervt, nicht geändert. Ich fahre wegen mir persönlich mit dem Rad, also wegen gesundheitlichen Aspekten zu 90% Fahrrad und 7 % ist die Kostenersparnis und 2 % die Bequemlichkeit und 1 % dem Umweltfaktor.

Jobmäßig hat sich 2019 nichts getan. Ich bin immer noch im IT Callcenter tätig. 2020 brechen die letzten 9 Monate an.

Urlaubstechnisch war ich ja wieder in Rostock mit dem Zug und meinem Fahrrad. Nachdem ich ja 2018 das erste Mal in Rostock war, war ich 2019 auch wieder da, wieder in der gleichen Unterkunft. Diesmal war ich bedeutend mehr im Meer schwimmen. Urlaub am Meer muss sein. Es war auch sehr warm. Im Sommer muss es warm sein, sonst ist es kein Sommer. Aber so trocken wie unsere Medien es geschrieben haben, war es in diesem Sommer nicht. Klar, es gab keine 8 wöchige Regenfälle, was sich ja alle Metrologen wünschen im Sommer.

In diesem Jahr hat sich das Schwimmshirt (ich habe eins mit kürzeren Armen gekauft) und einer langen Schwimmhose bewährt. Ich creme mich ja nicht ein. Das ist immer noch ein Denken, als ich meine Akne hatte, denn in den Cremes sind Inhaltsstoffe, die die Akne fördern. Klar, es gibt auch Sonnencremes, die diese Inhaltsstoffe nicht haben, aber wahrscheinlich immer noch selten. Keine Ahnung; ich habe mich nicht mehr näher damit befasst.

Also Rostock und nahe Umgebung (ich war auch einen Tag in Stralsund) sind schon sehr klasse. Ob ich da hin ziehen würde? Wenn es einen guten Job gibt, dann ja. Gut im Sinne jetzt; eine Tätigkeit, die mir größeren Spaß bereiten würde, als in einem Callcenter 8 Stunden auf den Pobacken zu sitzen.

Nur weil ich jetzt mal drei Jahre im Callcenter gearbeitet habe, bedeutet das nicht, dass ich nun lebenslang Freude daran gefunden habe. Aber das aus den Köpfen von möglichen neuen Personalern zu bringen, wird sehr schwer sein.

IT-technisch hat sich etwas verändert. Ich habe mein erstes eigenes Smartphone. Ich habe ein Iphone mit einem Vertrag bei Vodaphone. Das Google Pixel Smartphone kam noch in die engere Auswahl, aber letztendes wurde es ein Apple Gerät.

Ansonsten habe ich immer noch Linux zu Hause installiert, immer noch Fedora auf dem einen Rechner hier im Wohnzimmer und Debian auf dem Rechner im Schlafzimmer. Aber ich gehe immer mehr dazu her, mit dem Tablet abends meine Filme von Youtube zu schauen.

Wenn sich der Trend so weiter entwickelt, dann könnte man diesen PC als Server benutzen, denn ich möchte vom Vertrag mit meinem Provider weg, denn der Reiz eines eigenen Servers ist hoch. Außerdem kann dann für diesen Blog hier viel mehr Bilder einsetzen. 42 Euro zahle ich alle 6 Monate inzwischen. Ich glaube, wenn man die Stromkosten eines eigenen Servers einberechnet, könnte es einen ähnlichen Betrag geben, mit mehr Speicherkapazität.

Mich hat es sehr erfreut, dass es wieder mehr Raketenstarts in 2019 gab. Mehr Raketenstarts, die auch wieder hoffentlich bald den Menschen ins All bringen. Klar die Sojuz Raketen fliegen, aber langsam sind die Raketen auch nicht mehr so klasse. Natürlich hoffe ich auf eine erneute Mondlandung, eine Mondbasis und hoffentlich Ende der 2020er Jahre auf den Marsflug? Oder erst dann im nächsten Jahrzehnt. Aber ich möchte das noch unbedingt miterleben, wie der erste Mensch auf dem Mars seinen Fußabdruck hinterlässt. Ok, der wird bald weggeweht werden, weil der Mars hat halt eine Atmosphäre mit Winden.

Es wird auch die ersten Hyperloopstrecken geben (nein, in Deutschland natürlich nicht – dazu sind die Deutschen viel zu fortschrittsfeindlich eingestellt – unsere deutschen Medien werden alles in ihrer Macht stehende machen, damit die Deutschen mehrheitlich dieses Verkehrsmittel ablehnen werden).

Bis der Hyperloop das Flugzeug verdrängen wird, wird es noch sehr lange dauern.

Die Eisenbahn wird es noch geben, denn schließlich sind 10 Jahre (Planungs-, Bauzeit) in Deutschland nur ein Wimpernschlag. Also andere Länder hätten schon drei Hyperloop-Verbindungen, ehe die Deutschen gerade anfangen könnten, darüber nachzudenken.

Flugtaxis wird es in den USA geben, aber nicht in Deutschland. Das liegt auch daran, dass auch von jungen Politikergeneration egal welcher Partei, es dort keinen erkennbaren gibt, der solchen Fortschritt an Technik bislang öffentlich begrüßt hat. Zwar hat Dorothea Bär (auch 41) die Flugtaxis genannt, aber ich halte es leider nur für Wahlkampfgetöse.

Ich bin gespannt. Im Frühjahr kommen die alljährlichen Klagen über die Zeitverschiebung Richtung Sommerzeit, dann im nächsten Winter wieder über die Silvesterknallerei, im Sommer wenn es mal an zwei Tagen 35 Grad sind, ist es der Klimawandel und wenn die Smartmeter eingeführt werden, werden die fortschrittsfeindlichen Bürger, die am liebsten zurück zur Steinzeit wollen, wieder aufschreien.

Man darf gespannt sein.

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Schauspieler Jan Fedder ist tot

Die Nachricht erreichte mich gestern Abend schon. Ich bin wieder einmal nach dem Tod von Marie Fredriksson (Roxette) betrübt. Jan Fedder als Dirk Matthies war mir im Großstadtrevier bestens vertraut. Es wird nun ein Großstadtrevier ohne Jan geben.

Das Großstadtrevier begleitet mich seit meiner Kindheit. Mein Vater (auch schon längst verstorben) mochte die Serie auch und montags abend 18.50 Uhr war Großstadtrevier Zeit. Die Titelmusik gesungen von der Gruppe Truck Stop wurde natürlich etwas lauter gestellt und ich habe sie immer mitgesungen.

Dirk Matthies war großartig. Immer sehr zuvor kommend, aber auch raubeinig, wie die Presse so heute und gestern schrieb.

Die berühmteste Folge war der Doppelteiler „Ellens Abschied“, wo eine Bande eher unabsichtlich, soweit ich die Folge verstanden habe, sie mit einem Gift tötete. Dirk Matthies hatte immer ein Auge auf Ellen Wegner. Die Schauspielerin von Ellen Wegner, Schauspielerin Mareike Carrière, ist schon seit dem 17. März 2014 tot. Auch sie, wie Jan Fedder erlag einem Krebsleiden.

Das Großstadtrevier war eine relativ ernste Serie, hatte auch jede Menge lustige Elemente. Ich kenne die Polizeiarbeit nicht. Daher kann ich kein Urteil erlauben, aber wie in jedem anderen Betrieb auch, so denke ich, dass die Serie eher der Realität entspricht, als so manche andere Polizeiserien, wo fast immer irgendwas explodierte, wilde Verfolgungsjagden stattfanden. Wenn man nicht in irgendeinem Beruf drin steckt, dann weiß man nicht, wie es abläuft.

Das Jahr ist zum Glück nicht mehr. Also so viele Menschen können nicht mehr sterben. Ich hoffe es. Natürlich jeder stirbt einmal, auch ich werde davon nicht verschont bleiben und bei meinen zwei Thrombosen im Bein, ist mir die Gefahr durchaus bewusst geworden. Und wenn ich mal aus der laienhafte Sicht, mal über Schmerzen im Bein klage und dann zum Arzt renne, dann ist das kein Effekt von Schauspielerei.

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