Unfähige Handwerker

Ich krieg die Krise.

Bei mir im Treppenhaus hängt ein Aushang einer Handwerkerfirma, dass sie bei mir am 29.11. die Heizkostenverteiler austauschen wollen (nicht nur bei mir, sondern im ganzen Haus). Das blöde, die Firma war am 06.11.2017 schon einmal bei uns im Haus, mit dem gleichen Anliegen.

Ich hatte einige Tage vorher bei denen, nicht bei denen, sondern bei deren Subunternehmer, wer hätte das gedacht, dass man das nicht wieder ausgliedert (?) aus Bocholt.

Auf jeden Fall habe ich beim Subunternehmer angerufen, einige Tage vorher, und gesagt, dass ich berufstätig bin (ja, das ist für sehr viele Unternehmen sehr überraschend (viele Handwerksunternehmen glauben, dass man Rentner sei oder arbeitslos), und dass ich möglichst sofort bedient werde. Man habe das aufgeschrieben. Statt wie vereinbart um 8 Uhr, kamen sie 8.30 Uhr (wer hätte das gedacht, dass Handwerker von Subunternehmen oder waren es doch die eigentliche Handwerkerfirma hat vielleicht nur die telefonische Annahme „organisiert“ auch pünktlich sein könnten) und natürlich fingen die im Erdgeschoss an.

Hallo? Ich hatte das doch vermerken lassen. Dann waren sie auf der vorletzten von drei Etagen und habe den „Handwerker“ angesprochen, dass er doch bald möglichst zu mir kommen solle, das war so um 9.15 Uhr (9.40 Uhr wollte ich zur Arbeit gehen) habe noch erklärt, wo auf welcher Seite ich wohne und wie ich heiße.

Er meinte: „Er wolle mal schauen“, es würde noch eine halbe Stunde dauern. Wahrscheinlich musste er streng nach Vorschrift auf der linken Seite anfangen, statt auf der rechten. Inzwischen ist das wohl in den meisten Berufen so, dass man immer streng nach Vorschrift arbeiten muss und Handwerker fangen auf der linken Seite an, weil wohl das „l“ vor dem „r“ für rechts im Alphabet steht.

Ich habe auf dem Hausflur abgewartet und ihn sofort abgefangen. Er hatte mir direkt eine verbale Ohrfeige verpasst, nach dem Motto, ich hätte doch vorher telefonisch anrufen können. Habe ich auch gemacht, habe ich ihm auch gesagt, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass er mir das glauben würde, aber er schimpfte auf die Verwaltung.

Aus der Vergangenheit weiß ich aber, Kaufleute und Handwerker das verträgt sich nicht. Handwerker meinen, dass Kaufleute faule Leute seien, die nur ihren Bleistift umdrehen würden und keine schwere Arbeit leisten würden. Aber gäbe es keine Kaufleute müssten sich alle Handwerker ihren Lohn halt selber ausrechnen (aber dann würde ja das Argument kommen: „Ich habe dafür keine Zeit“), also ein ewiger Teufelskreislauf. Ich hatte auch in der sehr nahen Bekanntschaft, der war Handwerker und hat mich als Kaufmann praktisch verteufelt.

Die Handwerker waren ca. fünf Minuten drin, haben alle Heizkostenverteiler erst deaktiviert, dann abmontiert und dann wieder aktiviert. Eigentlich sollte man alles vor den Heizkörpern beiseite räumen. Bei mir steht aber schon seit ca. 30 Jahren die Waschmaschine (Toploader) vor dem Heizkörper. Zähneknirschend hat der Handwerker davor gefummelt.

Nun war heute, wie schon eingangs beschrieben, wieder der gleiche Aushang und dass sie wieder die neuen Heizkostenverteiler austauschen wollen. Ich habe zwar auf dem Digitaldisplay gesehen, dass dort noch einige kryptische Zahlenbuchstabenkombinationen liefen, aber ich dachte, die würden ferngesteuert zum richtigen Zeitpunkt eingeschaltet werden.

Jetzt wollen sie am 29.11. um 9.00 Uhr kommen. Dazu muss man ja noch halbe Stunde normale Verspätung dazu rechnen, also 9.30 Uhr, plus mögliche Zigarettenpause und etc. Also vor 10.00 Uhr werden die keinen Daumen krümmen.

Ich habe eigentlich keine Lust, dort im Büro anzurufen. Die Nachricht wird wieder nicht weitergeleitet. Ich werde das so machen, dass sie dann zu einem Extratermin kommen müssen, dann wenn ich Zeit habe. Es ist nicht meine Schuld, wenn die Firmen so tolpatschig, unfähig arbeiten.

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05.11.2017 OpenRheinRuhr Tag 2

Zweiter Tag der OpenRheinRuhr in Oberhausen, die zum jetzigen Zeitpunkt auch langsam wieder ausklingt.

Ich habe mir heute drei Vorträge angetan, die mich wirklich interessierten.

Am frühen Vormittag habe ich mit

Audiohardware unter GNU/Linux

von David Kastrup

Da ich wohl etwas zu früh da war, konnte ich mich mit dem Vortragsredner etwas unterhalten. Er hat viele Hardwarekomponenten auch selber mitgebracht und konnte sie alle zeigen. Für mich war das recht interessant, weil ich persönlich mich eher für Audio mehr interessiere als für Video und so. Gefühlt würde ich sagen, interessieren sich viele für Fotografie und alle wollen die perfekten Photoshoper sein und alle die tollsten Videoschnittprogramme anwenden, aber das alleinige Thema Audio wird sehr vernachlässigt.

Nicht umsonst habe ich einige Podcast aufgenommen, die in der Soundcloud liegen. Hier habe ich allerdings ein einfaches Mikrofon irgendwann bei Conrad gekauft und erledige die Aufnahme über Audacity. Meine damaligen Chatpartnerinnen waren immer sehr (freudig) verblüfft, dass ich ein Mikrofon für das Chatten via Skype verwende.

Es hat bei mir etwas mehr Hunger gemacht. Der Vortragsredner hat so einige Komponenten gezeigt, einige mit Firewire ausgestattet und wie halt ALSA oder PulseAudio das unterstützen.

Der zweite Vortrag war dann im gleichen Veranstaltungsraum über

SIWECOS – Sichere Webseiten und Content Management Systeme

von Markus Wortmann.

Im ersten Teil ging es um die CMS-Systeme und deren Vermarktung. Klingt natürlich wieder einmal eigenartig, aber Open-Source Systeme müssen auch irgendwie an den Mann gebracht werden. Alleine still und heimlich im Internet und auf solchen Fachkonferenzen der OpenRheinRuhr bringt das nicht viel.

Der zweite Teil ging um SIWECOS.
Das ist ein Projekt, dass die Rechtssicherheit von Webseiten vorbeugen soll. Es ging um den konkreten Fall, dass möglicher Schadcode in den eigenen Webseiten gelagert ist und der dann andere Webseiten angreift. Das Projekt untersucht diese Webseiten danach.

Der letzte Vortrag, den ich besucht habe handelte sich um:

Warum sind quelloffene betriebswirtschaftliche Programme Mangelware?

von Dimitri Asarowski

Hier sollte eine Lösung „erarbeitet“ werden, warum solche Programmarten so selten eingesetzt werden.

Erst fing er gut an, zeichnete die Bedürfnisse auf, verfing sich dann im zweiten Teil zu sehr in der Vergangenheit, fing mit der ehemaligen Programmiersprache Cobolt an, über diverse Programme wie Lotus Notes hin zu SAP. In den letzten zwei Minuten sprach er von einer Software, die er selber entwickelt hatte und dass man sich an seinen Stand darüber informieren könne.

Warum er seine Software nicht direkt in den gesamten 45 bis 50 Minuten vorgestellt hatte, weiß ich nicht.

Ich bin danach nach Hause gefahren. Leider hatte ich meine Fotokamera vergessen mitzunehmen. Ich hatte am Morgen etwas gemacht, auf die Uhr geschaut, mich dann eilig angezogen und bin dann abgehauen, um dann am Altenessener Bahnhof festzustellen, dass es doch noch reichlich Zeit war, bis die S-Bahn gekommen war. Der RE3 (Eurobahn) komplett ausgefallen war, war die S2 umso voller. Schon gestern auf der Heimfahrt von Oberhausen, wo der Zug wegen der Baustelle in Düsseldorf-Unterrath, endete, hatte der RE3 in Altenessen schon fünf Minuten Verspätung.

Durch den zeitigen Abgang heute Nachmittag um 14.30 Uhr bin ich die gesamte Strecke nach Hause geradelt, wofür ich dann ca. 60 Minuten brauchte. In Stoppenberg sah ich dann einen Blitz aus einer Wolke zucken und ich erschrak, dass es jetzt noch ein Gewitter herrschen würde. Wenn jetzt die Polarluft kommt, dann war es heute zu warm.

Morgen muss ich wieder zur Arbeit. Spätschicht von 11.15 Uhr bis 20.00 Uhr.

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OpenRheinRuhr 2017 Tag 1

Nachdem ich zweimal die OpenRheinRuhr ausgelassen hatte, war ich heute wieder bei ihr. Sie fand praktisch gesagt wie immer im Gebäude des Rheinischen Industrie Museums in Oberhausen statt.

In diesem Jahr hat der Eintritt 5 Euro gekostet. Ich meine, er lag schon mal bei 6 Euro, bei meinen ersten beiden Besuchen. Nach Oberhausen zu fahren, ist von Essen nicht sonderlich weit. Eigentlich wäre ich auch die Strecke gesamt mit dem Rad gefahren, aber ich wollte nicht müde dort ankommen und dann ständig mit der Müdigkeit kämpfen.

Zum Einstieg empfiehlt es sich immer, einen leichten Vortrag auszuwählen. Also war ich zu erst beim Vortrag vom Wolf-Dieter Zimmermann

„Linux – nur für Hartgesottene?“.

Ich mag solche Vorträge, weil es wirft den Blick über den Tellerrand hinaus. Ich habe damit kein Problem. In meiner täglichen Arbeit kommt Windows vor. Damit kann ich auch arbeiten; ich weiß auch wo etwas ist, vielleicht auch mehr als die „normalen“ Laien, aber es ist oftmals nicht logisch. Oder für mich ist Linux so logisch, dass ich den logischen Blick für Windows verloren habe.

Der Vortrag ging darauf ein, was ich auch schon seit Jahren so denke; die Alternativlosigkeit wie so viele denken, was heißt: Windows ist Gottgegeben, vielleicht noch in irgendwelchen Steintafeln eingemeißelt und was darüber hinaus geht, ist zu kompliziert. Witzig ist, dass so viele Leute, die wer weiß alles schon in ihrem Leben gemacht haben, sich so klein machen und sagen: „Linux, das ist mir zu kompliziert“ (gilt auch für Fremdsprachen lernen, außerhalb von Englisch).

Was soll ich sagen? Ich habe nicht einmal Abitur; ich habe „nur“ Mittlere Reife, Durchschnitt 3,7 und arbeite mit Linux, kann viele Fremdsprachen. Also Linux kann gar nicht so schwer sein, wie viele behaupten. Vielleicht hatte ich auch immer nur den notwendigen Mut und Neugierde.

Auch sein Tenor, also vom Herrn Zimmermann: Jeder kann es bedienen.

Beim zweiten Vortrag ging es um

Geany

Geany ist eine eher schlichte Möglichkeit zu programmieren und Webseiten zu erstellen. Ich benutze Geany für die Erstellung meiner Webseiten. Daher habe ich den Vortrag sehr interessiert zu gehört.

Interessant die ganzen Erweiterungen, die das Programm noch zu bieten hat. Einige werde ich mir noch mal anschauen.

Nach einer einstündigen Pause, wo ich auch Mittag gegessen habe und so einbißchen auch die Aussteller näher unter die Lupe genommen habe, einige Gespräche geführt habe, habe ich mit:

IPv6 Basics

von Eugen Hinz angetan.

Der Raum war brechend voll, hatte ich auch erwartet. Wegen dieser Voraussicht war ich schon rechtzeitig im Raum (Sitzplatzsicherung). Also ist das wohl noch sehr viel Informationsbedarf. Gut zu wissen, dass andere auch das nicht so genau wissen. Das ist notwendiges Spezialwissen.

Der Vortrag war speziell und wieder hat sich herausgestellt; ich habe vieles verstanden. Ich habe auch viele Notizen gemacht. Klar, wenn man die Grundlagen mal so erfährt, schreibt man etwas auf.

Der letzte Vortrag, den ich mir heute angeschaut und angehört habe war:

Non-Code Extensions für Libre Office

von Andreas Mantke.

Hier war es bedeutend ruhiger. Naturgemäß interessieren sich viele Linuxer nicht so sehr für so etwas wie LibreOffice.

Es war viel interessanter als ich auch noch am Anfang gedacht hatte. Es ging darum, wie kann man die Extensions für LibreOffice erstellen, ohne damit programmiertechnisch aktiv zu werden. Man kann zusammenfassend sagen, dass sich viele XML-Dateien erstellen muss, damit die gewünschten Extensions für Templates, Farbpaletten, Autokorrektur, Gallerys (Bild und Sound) in LibreOffice korrekt eingepflegt werden.

Es hat mich vieles an einem Vortrag über das epub-Format (also für E-Books) erinnert, das ja auch nur ein Container-Format ist, wo sich viele XML-Dateien tummeln.

Nach vier Vorträgen bin ich dann gegangen. Morgen werde ich dann den zweiten Tag der OpenRheinRuhr besuchen, zu anderen Vorträgen.

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Zweiter Urlaubstag

Bei mir in der Straße werden gerade einige Bäume gerodet. Neugierig wie ich bin, fotografiere ich das gerne (schließlich ist das eine Veränderung in der Landschaft). Natürlich stehe ich auf öffentlichen Straßen. Auf dem Rückweg von der Innenstadt hatte ich einen besseren Blick auf die Arbeiten, die noch in vollem Gange waren und habe fotografiert. Natürlich habe ich einen Bauarbeiter auf dem Bild erwischt. Der sprach mich sofort aus einiger Entfernung an, so nach dem Motto: „Ich dürfe das nicht“.

Dabei stand ich weit außerhalb des Gefahrenbereichs. Auf dem Plakat, wo darauf hingewiesen wird, dass man den nicht betreten darf, danach droht Geldbuße, das hatte ich schon vorher gesehen.

Das ist Quatsch. Es gilt hier nach meinem Wissen, die Panoramafreiheit. Außerdem werde ich das Foto vom ihm sowieso nicht veröffentlichen oder es niemanden schicken.

Vom Gefühl her habe ich außerdem immer das Gefühl, dass die Leute, die so etwas sagen, dass dann etwas nicht stimmt. Ich hatte das vor Jahren schon einmal erlebt bei Bauarbeiten bei mir in Altendorf. Da sprach mich auch sofort einer an. Ich musste das Foto löschen; darauf bestand er hartnäckig.

Leider sieht man hier, dass die negative Medienberichterstattung über das Internet und die Fotografie ihre volle Wirkung erzielt haben. Die Leute sind misstrauisch, wollen ein sogenanntes Recht auf das eigene Bild einklagen (keine Ahnung, ob das schon früher bei der Analogfotografie so ausgeprägt war) und sonstige komische Sachen, die man ihnen eingehämmert hat.

Ich war heute Vormittag erst in der Zentralbibliothek, um meine nicht geschauten DVD’s zurück zu bringen. Die Star Trek DVD’s hatte ich nicht geschaut, weil ich diese bis auf Nemesis bei Andrä für jeweils 4 Euro das Stück gekauft hatte. Es war auch reiner Zufall, dass es die dort gab. Aber durch das lange Wochenende bei der Zentralbibliothek (montags hat sie immer geschlossen), war heute erster Öffnungstag in dieser Woche.

Danach war ich erst noch wieder zu Hause, habe mir neues ausgeliehen, habe mir auf Heise.de noch die Heise Show angeschaut. Heute ging es nur um das neue Ubuntu 17.10. Da ja Ubuntu sich von Unity verabschiedet hatte und nur noch auf Genome setzt, wurde 45 Minuten, aber nicht nur darüber, sondern auch über Linux allgemein gesprochen. Parallel lief bei WDR 5 im Tagesgespräch wieder eine Angst-Machersendung über unsere digitalen Daten. Ich höre sie mir gleich mal an, aber bestimmt, wird hier nur negatives über das Internet gesprochen, auch wenn Dennis Horn als Experte dort auftritt.

Beim erneuten Innenstadt-Besuch habe ich bei Karstadt Sport mir eine neue Tight gekauft. Ich hatte erst eine normale Sporthose, die von der Breite gut passte, aber obwohl als XXL ausgeschildert eine 34 Länge hatte. Es sah nach Hochwasser aus, also habe ich die Hose wieder schweren Herzens auf dem Ständer aufgehangen. Ich brauche „36“ Länge (auch in den Jeanshosen).
Es ist langsam eine Kotzerei. Entweder sind die Hosen lang genug, dann habe ich oben herum Probleme, dann passt es oben, dann fehlt unten die Länge oder eine Hose war mir auch zu groß und eine Nummer kleiner hatten die nicht gehabt (nein, nicht bei Karstadt Sport, sondern allgemein) oder die Hose kostet 160 Euro.

Ich habe mir auch mal einige Fahrradhandschuhe für die kalte Jahreszeit angeschaut. Es gibt zum Glück auch welche für 25 Euro. Ein Arbeitskollege, den ich bei der Mittagspause fragte, hat welche, die ca. 5 Euro gekostet haben. Würde ich eh alles hochpreisige was in den Fahrradzeitschriften vorgestellt kaufen, bräuchte ich ein Jahresgehalt von 100.000 Euro (mindestens). Dann könnte ich auch jeden Tag damit protzen, wie teuer und wie toll die Präzisionsarbeit doch der Ware wäre.

Mit den Declathon-Artikeln habe ich bislang gute Erfahrungen gemacht. Bis auf ein T-Shirt, was ich in diesem Sommer in Arnheim gekauft hatte, war die Haltbarkeit bislang sehr gut.

Auf dem Rückweg war ich noch kurz in Conrad, wollte mir den Arduino mal anschauen. Es gibt viele Startersets, aber das von der Firma Codino reicht keines heran. Also ist der Entschluss gefasst. Dann habe ich mir den Neubau des EKZ auf der Altendorfer Straße angeschaut, wo früher Real/Divi stand und bin dann über die Helenenstraße, Am Lichtbogen, Berthold-Beiz-Boulevard (ehemalige Bamlerstraße) Richtung Ellernstraße und dann Seumannstraße Richtung Stoppenberg gefahren.

Man merkt aber auch noch, dass es zwei Feiertage am Stück gab. Die Radwege sind wieder mit zerbrochenen Glasflaschen übersäht. An der Essener Straße gegenüber der Paketpost musste ich anhalten und habe das Glas entweder ins Gebüsch geschmissen (was groß war) und die kleineren Scherben mit dem Fuß so an den Seitenrand, dass andere Radfahrer dort nicht reinfahren. Vor einigen Wochen habe ich das mal in Duisburg an einer Kreuzung gemacht. Die Autofahrerin, die aus der Seitenstraße kam und wartend an der Ampel stand, hat sich bestimmt gewundert, was ich da wohl machen würde.

Ich möchte auch nicht, dass meine Radfahrkollegen auch da rein fahren und sich darüber ärgern, einen Platten zu haben.

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Erster Urlaubstag

Ich war heute morgen erst einmal kurz in Schonnebeck, um meine Kompressionsstrümpfe abzuholen. Meiner ist jetzt von Juzo und dann noch ein Unterziehstrumpf von Bauerfeind. Ich muss ehrlich sagen, die Filiale gefällt mir sehr gut. Sie ist klein und daher auch sehr übersichtlich. Nach Luttermann bin ich auch nur gefahren, damals, weil meine Mutter dort sehr viel bestellt hatte (für ihren Rollstuhl), dann war ich bei Püttmann in Altendorf, aber die waren: „Na ja“.

Der Unterziehstrumpf übt keinerlei zusätzliche Kompression aus. Der Eigenanteil betrug 10 Euro, was ich natürlich noch verschmerzen kann. Nach Schonnebeck, wie auch alles andere, bin ich mit dem Rad dagewesen. Das ist geradezu ideal, weil es nur einige Kilometer sind und über die Hallostraße auch gut erreichbar.

Auf dem Rückweg bin ich dann noch nach Mülheim zu der Praxis der Gefäßchirurgie gefahren, weil ich brauchte neue Kompressen. Ich hatte bis dato noch Kompressen von Urgoclean gehabt und den Wechsel auf alle zwei Tage beschränkt. Die Praxis ist in Mülheim nur bis 16 Uhr in der Woche offen und meine Arbeitszeit endete erst um 15.45 Uhr. Ich war mir nicht sicher, ob ich auch nach Rüttenscheid zur Hauptpraxis hätten fahren dürfen, die bis 18 Uhr offen war. Daher habe ich das nun auf heute verlegt.

Mülheim-Heißen Kirche (war so ein kurzer Zwischenstopp)

Auf dem Rückweg bin ich noch etwas durch das Rumbachtal in Mülheim gefahren, um dann am RheinRuhrZentrum auf den Grugaradweg nach Rüttenscheid zu fahren. Ich hätte es besser nicht gemacht, denn die Rüttenscheider Straße war sehr voll mit Autos. Klar es ist heute Brückentag für viele, zwei Feiertage am Stück, also müssen viele auf die Rü. Warum hier immer noch Autos fahren dürfen, wo es doch wirklich nachweislich zu eng ist, ist mir weiterhin ein Rätsel. Vor mir war ein Radfahrer, der nahm es nicht so genau, und schlängelte wieder einmal durch alle Lücken hindurch, um dann auch später am Rüttenscheider Stern genauso weit war, wie ich der brav immer wieder abbremste, wenn der Vordermann auf vier Rädern auch sich verlangsamte.

Schnell war ich wieder in Stoppenberg, war dann noch bei meiner Apotheke am Stoppenberger Platz, um mir das Urgoclean zu bestellen, denn vorrätig hat das wohl niemand, denn ich war noch spontan in der Innenstadt, aber da hatte ich länger gebraucht das Fahrrad zu verketten als ich in der Apotheke war. Gleich fahre ich noch einmal kurz ins Dorf, also nach Stoppenberg. Daher habe ich das Fahrrad auch noch draußen stehen, es deswegen aus den Fahrradkeller zu holen, würde ich zwar machen, wäre aber umständlich.

Seit ich vorgestern dieses Video geschaut habe, seit dem bin ich sehr fasziniert in den Arduino. Ich verfolge dieses Projekt, seit sehr vielen Jahren und ich dachte immer, das wäre nichts so richtig für mich, aber seitdem ich das Video gesehen habe, bin ich richtig interessiert. In der Mayerschen habe ich auch ein Buch entdeckt, wo jemand für den Arduino auch richtige taugliche Projekte zu schreibt.

Vor allem, weil dieses Projekt (Codino) auch vieles mit liefert, wofür ich zunächst alles hätte einzeln kaufen müssen. Im Internet kann man es für 89 Euro bestellen. Im freien Handel liefen sie Suchergebnisse bei Conrad ins leere. Für Saturn und Media Markt ist der Arduino oder der Raspberry Pi viel zu speziell. Das ist nicht deren Zielgruppe.

Programmieren wollte ich eigentlich schon immer, aber irgendwie sind meine Versuche bei Python irgendwie immer wieder ins Leere gelaufen. Ich habe mal angefangen, immer wieder mal, aber irgendwie habe ich keinen Schniff bekommen.

Früher hatte ich die Schuco-Baukästen. Fand ich damals sehr interessant. Aber nachdem das eine oder andere Einzelteil verschwand, hatte ich auch kein richtiges Interesse. Klar habe ich das eine oder andere auch wieder nachgekauft.

Dann hatte ich von Conrad so etwas gekauft, auf Solarbasis. Wollte etwas ganz großes damit machen, aber es ist bei dem kleinen Ding geblieben. Leider habe ich mich auch sehr von einem damaligen studentischen Arbeitskollegen zu sehr beeinflussen lassen, der mir davon abriet, die Sache zu erweitern.

Ich weiß auch nicht, was mich immer davon so richtig abhält. Meist verliere ich das Interesse, weil die meisten Experimente ganz nett sind, weil es aber mehr in die Spielecke geht und nicht richtig um etwas konkretes was man wirklich gebrauchen kann, für den Alltag und so.

Mein Vater würde sagen, wenn du daran Spaß hast, dann mache das auch. Aber leider lasse ich mich zu sehr von der Allgemeinheit beeinflussen; entweder weil man mir das nicht zu trauen will oder zweitens weil ich wieder eine Sendung als Podcast gehört habe, wo es wieder um die übliche Konsumkritik ging.

Jetzt wo die Radausflüge weniger geworden sind, weil das Wetter eher zu kalt ist, könnte man sich etwas anderes zu legen und weil ich derzeit nicht schwimmen gehen kann, wegen dem offenen Bein, möchte ich etwas anderes finden.

Ich schaue zurzeit viel Star Trek und das insperiert mich immer, weil es geht sehr viel um Technik (und natürlich über Weltraum, Erforschen und leider auch der eine oder andere Konflikt wird ausgetragen – es wäre auch sehr langweilig, für eine Serie, wenn alles sehr friedlich wäre).

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