Alleine sein in Corona-Zeiten

Mir fällt in den ganzen Interviewsendungen, dass sich die ganzen Themen immer nur um Krankenhaus, Familie und Kinder drehen.

Interessiert sich niemand für die vielen Singles? Ich bin auch so einer. Ich bin seit 18 Jahren Single. Es ist irgendwie ein Weihnachten, das nicht mehr zu Ende geht.

Natürlich habe ich meine Tätigkeit als Helpdesk Agent, aber da geht es nur darum, den Kunden zu helfen. Wie es mir geht, ist vollkommen egal.

Ich höre und lese viel, dass viele Firmen sich so eine Stunde und so statt nach der Arbeit zu fragen, sich nach deren Befindlichkeiten zu fragen, wie es den meisten Leuten so psychologisch geht. Ich finde das ganz spannend. Aber bei uns hier geht es nur um die Arbeit und da ich mich mit meinen Anliegen nie aufdränge, lasse ich meine eigenen Sorgen fallen. Interessiert doch eh niemanden so richtig.

Ich hatte mal einige Kontakte, aber irgendwie muss ich irgendwas unbewusst falsch gemacht haben. Die Frau aus Belgien hat kein Interesse mehr und die aus den USA anscheinend auch nicht mehr. So viel ich weiß, beiden haben auch mehrjährige feste Partnerschaften. Ich persönlich finde das aber nicht schlimm, dass beide in festen Händen sind. Ich meine, man kann sich auch sonst gut austauschen. Aber viele sehen das nun mal nicht so.

Natürlich haben Familien viel größere Probleme – die eigenen Streitigkeiten auszuhalten.

Zu Nicht-Coronazeiten haben sich manchmal unverhofft gerade als Radfahrer Gespräche im Zug zu anderen Radfahrern ergeben -die jetzt natürlich wegfallen und wo man sonst so gekommen. Jetzt ist das einzige tägliche Highlight, der Gang zum Supermarkt.

Introvertierte wie ich haben vielleicht noch größere Probleme, als Extrovertierte.

Bei der Arbeit skypen wir, aber halt nur zu geschäftlichen Dingen. Gut die anderen haben ja wie gesagt Familie, die können sich noch mit denen austauschen. Ich halte mich im geschäftlichen Chat auch zurück, weil ich halt meine Arbeit mache und weil eben andere mehr zu sagen haben.

Es sind schwierige Zeiten. Ich wollte ursprünglich jemanden Neues ernsthaft kennenlernen, aber Corona wird mir in den nächsten Jahren erst einmal ein Strich durch die Rechnung machen, denn auch wenn das Virus anscheinend „gestoppt“ ist, die Skepsis der Menschen gegenüber Fremden wird wohl noch sehr lange anhalten.

Wenn wir jetzt auch noch anfangen, Masken zu tragen, dann können wir nicht einmal sehen, ob jemand missmutig drauf ist oder doch fröhlich. Ich halte die Entwicklung für sehr bedenklich. Viele Deutsche drängen doch darauf, Masken zu tragen. Viele Deutsche wollen sich noch mehr beschränken. Dann kann man auch ins Gefängnis, in die Einzelzelle gehen. Das würde sehr vielen Menschen für Wochen nichts ausmachen, auf 2 qm zu leben. So habe ich manchmal den Anschein. Sehr viele lieben die ernsthafte Selbstbeschränkung.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat das auch noch unterstützt. Alles sehr bedenkliche Entwicklungen – aus meiner Sicht. Nach Masken kommen dann noch Brillen und Handschuhe, am Besten noch ein Schutzanzug wie ihn Ärzte und Virologen tragen, mit Sauerstoffgeräten, damit man die Umgebungsluft nicht einatmen muss. Da ist auch der Traum von sehr viele Deutschen und ich würde für wetten, dass alle Deutsche das auch noch befürworten würden und eine Ausgangssperre, die das Militär mit Drohnen, Künstliche Intelligenz überwacht wird. Das ist der Traum aller Deutschen.

Wenn Österreich mit den Masken anfängt, dann wird Bayern nachziehen, dann wird NRW folgen und alle anderen Bundesländer auch und dann kommt etwas Neues aus Österreich – noch eine weitere Verschärfung und Bayern wird nachziehen und NRW und so weiter.

Die Fantasie von Politikern ist keinerlei Grenzen gesetzt und alle Bürger sagen: Ja, auch wir brauchen das unbedingt und dann setzen die Politiker das natürlich weiter um.

Man liest von dem Wort der Blockwarte immer mehr. DDR und 3. Reich lassen grüßen. Anscheinend war das für viele doch nicht eine nicht so schlechte Zeit. Wenn ich allerdings die Berichte über die damalige Zeit so anschaue, dreht sich bei mir der Magen um.

Leute mit Familie können sich noch gegenseitig mutig zu flüstern, aber ich als Single (meine Eltern sind seit Jahren tot, Geschwister habe ich nicht und wie gesagt eine feste Freundin ist in weiter Ferne)? Ich muss mich da jetzt durchschlängeln und hoffen, dass die Infiziertenzahlen niedriger werden.

Erstmals hat Bayern NRW überholt, nach den Angaben der Zeit. Hat Bayern so stark zugenommen oder hat es sich in NRW so verflacht?

Ich hoffe, alle Maßnahmen werden bald wieder aufgehoben und man darf mehr raus gehen als zum Supermarkt und mal eben mit dem Rad irgendwo hin.

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Weiterer Kurztripp – nach Altenessen

Mit dem Rad war ich wieder in der näheren Umgebung unterwegs. Es war heute richtig schön warm, so wie man das auch langsam erwartet von der Jahreszeit. Es soll ja leider wieder kälter werden und sogar etwas von Schnee habe ich gelesen – aber hoffentlich nicht mehr im Flachland.

Linie 140 auf der Lierfeldstraße in Richtung Borbeck

Ich bin von mir aus über die Backwinkelstraße / Lierfeldstraße (L20) bis zum Bahnhof Essen-Altenessen gefahren. Dort gibt es seit einem halben Jahr REWE, DM und Aldi Nord. Bei DM mussten sich die Leute anstellen, weil jemand die Menge der Leute kontrollierte. Es dürfen nur eine begrenzte Anzahl von Leuten in den Laden. Wenn man also Pech hat, so ganz überspitzt gesagt, ist die Schlange so lange, dass man es bis Ladenschluss nicht schafft. Bei dem dortigen REWE, der zwei Eingänge hatte, war einer gesperrt worden.

Während hier die Supermärkte bei mir in Stoppenberg noch von außen ganz normal aussehen, ist das wohl in anderen Stadtteilen anders.

Vorbei am Bahnhof Essen-Altenessen bin ich auf dem Radweg in Richtung Wilhem-Nieswandt-Allee gefahren und dann in die Stankeitstraße abgebogen. Hier spielt eigentlich BV Altenessen (Fußball).

Ansonsten bin ich dann mit einem kleinen Umweg an der Stauder Brauerei ausgekommen und bin dann in die Fundlandstraße später Bruchstraße abgebogen.

Durch ein Waldstück an der nördlichen Grenze von Stoppenberg bin ich irgendwie zum „Im Westerbruch“ ausgekommen und dann unter die Köln-Mindener Eisenbahn wieder nach Zollverein.

Wald nördlich von Zollverein

Es war eigentlich eine kleine Runde bei warmen Temperaturen. Natürlich sind alle öffentlichen Toiletten auch geschlossen – und ich hatte schon einen gewissen Druck auf die Blase. Ist dann bei diesen Umständen Wildpinkeln erlaubt, was sonst verboten ist? Einfach in die Gaststätte laufen, was ich sonst mache, geht ja auch nicht. Auf Zollverein gibt es normalerweise eine geöffnete öffentliche Toilette, die aber jetzt auch geschlossen war.

Ein Gerüstteil vom Schacht 12 von Zollverein

Auf dem Vorplatz vom Ruhrmuseum war es schön warm. Da konnte man es sehr gut aushalten. Es waren natürlich einige unterwegs.

Aber von Polizei keine Spur. Verstecken die sich vor mir? Ich dachte, die würden jetzt verstärkt Streife fahren, war doch von der Ankündigung zu lesen. Die verstecken sich wirklich vor mir – das scheint mir der einzige logische Grund zu sein.

Außerhalb von Geschäften hält auch kaum jemand den 1,5 Meter Abstand ein und ich glaube auch, dass sich auch Leute treffen, die nicht in einer Lebensgemeinschaft unterwegs sind. Es ist ja auch nicht wirklich hörbar, dass Leute viel husten oder niesen, was in einer normalen Erkältungswelle der Fall ist. So sehr ich mich auch bemühe, ich höre nichts in dieser Richtung.

Das einzige was gehört habe, war als ein Kind mit dem Rad auf dem Zollvereingelände in die Schienen mit dem Fahrrad kam und stürzte. Die Eltern versuchten es zu beruhigen.

Das wirft für mich die Frage auf: Wenn jemand Älteres nun stürzt, es ist niemand da und ich als einzige Person in der Umgebung, was ist nun richtig? Helfen oder nicht helfen? Ohne Corona ist die Frage ganz einfach. Mit Corona eigentlich schwierig. Soll ich die ältere Person liegen lassen und nur den Krankenwagen rufen oder wie läuft das dann ab? Anfassen und die in Nähe kommen, würde ja eine Infizierung mit sich bringen.

Achso Stichwort Ältere: Ich habe heute Nachmittag in diesem Zeitungsbericht gelesen, wo geschrieben stand, dass Ältere nur bis 12 Uhr ihre Einkäufe zu tätigen haben. Ich fand das ganz daneben. Das ist wirklich diskriminierend gegenüber Ältere. Wer das befehligt, sollte sich mal seinen Geist untersuchen lassen.

Die Aktion von Puma, Adidas und Deichmann, dass sie ihre Mietzahlungen aussetzen wollen, sehe ich gemischt. Klar das Netz hat jetzt wieder einen Buhmann gefunden (ich finde der Begriff wieder lustig – das Netz – als ob das eine eigenständige Person wäre) – die bösen Konzerne. Aber andererseits sollen sie ihre Gewinne verlieren (niemand darf mehr Gewinne machen), die Filialen für immer schließen und dann die Mitarbeiter entlassen (was auch nicht so klasse ist – oder sind entlassene Mitarbeiter die bessere Alternative?) ? Wer Lust auf Aufregung und wahrscheinlich, weil man auch Langeweile hat, kann sich die Finger wund schreiben.

Manch einer will die Kleidung von Puma und Adidas jetzt wegschmeißen. Wenn man auch selber zu viel Geld hat, bitte, gerne. Also ich würde mich danach eher ärgern.

Man sollte sich überlegen, wer der Ausgang ist? Nämlich der überängstliche Bürger, der bei allen Dingen sofort nach einem starken Staat ruft. Der Staat gibt dem überängstlichen Bürger nach und beschließt Geschäftsschließungen und massive Einschränkungen und dann müssen solche Firmen auch ihre Geschäfte schließen. Da die Geschäfte auch nicht weit abseits der Haupteinkaufsstraßen oder in Einkaufszentren befinden – meist in ziemlich edleren, müssen dort teure Mieten zahlen und weil niemand in deren Läden kommt, haben sie auch Verluste.

Noch etwas: In den Zeiten vor Corona waren die kleineren Läden, die jetzt so arg gebeutelt sind, wurden auch nicht überrannt vor Kundschaft. Der Kunde schaut dann wieder nach dem günstigsten Preis. Viele müssen dann nach dem günstigsten Preis suchen, weil sie womöglich durch das Kurzarbeitergeld nicht viele Einnahmen hatten.

Jetzt werden Krankenschwester, Pfleger und Ärzte und die Kassiererin so hochgehoben.

Wann werden die Leute vom Kraftwerk für die Stromversorgung genannt oder von den Wasserwerken? Oder braucht niemand Strom oder Wasser im Haushalt? Strom kommt nach wie vor aus der Steckdose – auch bei Corona.

Die Debatte um Krankenschwester, Pfleger und Kassiererinnen verblasst einige Tage / Wochen nachdem man wieder nach draußen, shoppen kann. Dann ist wieder der Klimawandel oder die Rettung der Banken wichtig, wichtiger als die Intensiv-Krankenschwester, die dann immer noch um Kranke kämpft. Die neuen Opferzahlen werden dann auf der zweite oder dritten Seite einer gedruckten Tageszeitung erscheinen und irgendwann nur noch mit einem Einzeiler irgendwo in der Ecke wo noch Platz ist.

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Kurztrip nach Katernberg

Essen-Katernberg ist der nördliche Stadtteil von Essen, der direkt an der Grenze zu Gelsenkirchen liegt. Der Stadtteil liegt im Stadtbezirk V und hat nach dem Stichtag 31.12.2019 23.849 Einwohner. Die aktuelleren Zahlen werden jetzt zum 31.12.2020 veröffentlicht, also in einigen Tagen.

Katernberg ist durch die Zeche Zollverein bekannt. Hier liegen in dem Stadtteil viele ehemalige Schachtanlagen.

Nach der Arbeit bei sonnigen Wetter und mit 16 Grad Außentemperatur war ich mit meiner 3/4 Hose und nur einem T-Shirt und einem Langarmshirt (normalerweise trage ich im Winter 2 T-Shirts, ein dünneres Langarmshirt, ein dickeres Langarmshirt und meine Regenjacke, aber wir sollen nun auch jahreszeitlich bedingt schon Frühling haben) kurz unterwegs.

Blick auf dem Förderturm des Schachtes 12 von Zollverein von der Gelsenkirchner Straße

Klar kenne ich hier alles in der Umgebung, aber auch nicht alles, wie ich gestern festgestellt habe und eine neue Route entdeckt, die man gut fahren kann, wenn man nicht nur den Nordsternweg (die Trasse vom Gelsenkirchner Nordsternpark nach Essen-Schonnebeck) fahren möchte.

Erst erreichte ich die Zeche Zollverein, um Schacht 12 herum, (Stilllegung 1986) und dann über Arendahls Wiese und Köln-Mindener Straße (alles ziemlich leer für 17 Uhr) und bin dann einfach mal so in Theobald Straße abgebogen.

Fast an der Hegestraße gibt einen kleinen Park (nein, keine Menschenmassen) und auch einen eigenen Radweg, dem ich bin einfach gefolgt und bin an der Zollvereinstraße (L64) am nördlichen Ende heraus gekommen.

Zwischenzeitlich sieht man auf der linken Seite St. Joseph Kirche (Katernberg).

Offizielle Veröffentlichung über das Projekt Katernberger Bach.

Ich bin der Zollvereinstraße (L64) bis zur Kreuzung Schalker Straße/Katernberger Straße gefolgt, also keine 200 Meter, an der bekannten Shell-Tankstelle rechts auf die Katernberger Straße mit den Straßenbahnschienen der Linie 107 (früher 127) abgebogen. Es ist nicht einfach als Radfahrer den schmalen Streifen zwischen rechtes Gleis und Bordsteinkante zu fahren, aber man muss ja auch nicht schnell fahren. Wenn eine Straßenbahn gekommen wäre, wäre ich kurz rechts ran gefahren. ÖPNV hat auch bei mir IMMER Vorrang.

Vor einem Jahr war ich nach der Arbeit in Ratingen (vom Arbeitsplatz ausgesehen, ein Katzensprung) und an der Haltestelle Ratingen Mitte stand ein Linienbus, der rechts abbiegen wollte. Ich habe ihn vorgelassen. Der Busfahrer hat sich freundlich bedankt. Als Radfahrer kommt es bei mir um einer halben Minuten nicht darauf an, für den Fahrgast, der eventuellen einen engen Anschluss hat, für den ist es wichtig.

Eigentlich müsste die Stadt, das Land und auch der Bund auch alle Sehenswürdigkeiten weiträumig absperren, denn da tummeln sich auch viele Menschen.

Was gibt es sonst Neues?

Die Bauarbeiten für die Bundesautobahn A42 in Essen gehen langsam dem Ende zu. Ich hatte das nicht mehr auf meinem Schirm, aber dank der Nachricht in einem RSS-Feed von der Stadt Essen, habe ich die Info bekommen.

Und der Hauptausschuss der Stadt Essen hat wegen dem geplanten Neubau des Borbecker Hallenbads getagt. Bis alles fertig ist, schreiben wir das Jahr 2050. Dann wird das Bad eh wieder für ein halbes Jahr gesperrt, weil man nach vier Wochen festgestellt hat, dass irgendwas schon angefangen hat zu rosten.

Der FC Carl Zeiss Jena und der FF USV Jena wollten miteinander kooperieren. Ersteres ist ja der bekannte Männerfußballverein und der zweitgenannte die Frauenfußballmannschaft. Der FF USV Jena hat seit einiger Zeit auch finanzielle Nöte.

Die Frauenhandbundesliga hat man die aktuellen Wettbewerb nun abgebrochen. Vor einigen Wochen schon hat die Deutsche Eishockey Liga ihren Ligabetrieb abgebrochen und die Play-Offs nicht mehr ausgetragen und auch die DBBL, also die Damen-Basketballbundesliga sind seit dem 13.03.2020 zu Ende.

Die Frauen-Fußballbundesliga ruht noch. Die restlichen Spiele sollen noch ausgetragen werden, nach dem jetzigen Stand. Mal schauen, wie lange man noch dabei bleibt.

Von der NASA und SpaceX gibt eine Neuigkeit.

Die Nachrichten sind derzeit dünn gesäht. Einzig alleine im IT-Bereich gibt unzählige Neuigkeiten. Gerade die IT wird jetzt gebraucht.

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Fast ausgestorben

Nach der Arbeit war ich kurz mit dem Rad in die Innenstadt. Es war wirklich menschenleer und noch leerer als an einem Sonntag. Am Sonntag haben wenigstens die Cafés noch geöffnet aber jetzt ist alles verriegelt und verrammelt. Das sieht total komisch aus und irgendwie unheimlich.

Irgendwie könnte man den Eindruck gewinnen, wenn man nach jahrelanger Reise gerade auf der Erde gelandet ist, dass die Menschen ausgestorben seien und die wenigen würden umher laufen und weil sie wüssten, dass sie auch sterben würden, es noch einmal genießen. So macht die Innenstadt den Eindruck.

Ich war kurz bei meinem Fahrradhändler. Die einen Medien erwähnen Fahrradhändler, dass sie wenigstens Reparaturen durchführen würden, bei den anderen Berichten kommen sie überhaupt nicht vor.

Gertrudiskirche in der nördlichen Innenstadt

Daher wollte ich mal nachschauen ob mein Fahrradhändler noch offen hätte. Ja, er hatte geöffnet. Die Werkstatt sei geöffnet, aber alles andere dürfte er nicht. Er hat auch nur ganz gedämpftes Licht an. Ich war nicht im Laden – irgendwie hat man jetzt Ehrfurcht, was eigentlich selbstverständlich wäre, ob es doch nicht irgendwie verboten wäre, mal kurz jemanden zu grüßen oder so.

17 Uhr und auf den Straßen ist nichts los. Klar, es fahren schon Autos, aber für 17 Uhr Berufsverkehr ist es sehr ruhig. Selbst an einem Sonntag und gerade bei diesem sonnigen Wetter ist mehr los.

Elisenstraße Hausabriss

Eine meiner, vielleicht wird sie jetzt rot im Gesicht, von meinen heimlichen Leserinnen hat sich heute gemeldet. Eine gleichaltrige Frau aus den USA. Sie lernt jetzt Deutsch. Das freut mich, auch dass sie sich gemeldet hat. Ich kenne sie aus Google+ Zeiten. Ja, das ist lang her, gefühlt natürlich noch viel länger.

Ich darf das wahrscheinlich nicht, aber ich schreib es trotzdem, weil sonst man irgendwie nur den Eindruck hätte, es gäbe Corona. Eine von meinen favorisierten Anruferin hatte ich heute am Telefon. Jemand der wirklich natürlich wirkt und nicht so steif wie so viele andere. Sie arbeitet in Stuttgart, der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Die meisten sind leider nicht so locker drauf, aber sie ist herzlich und ich helfe ihr gerne.

Jeder hat so seine Type von Frau / Mensch, den man gerne hat.

Auf der Welt passiert ja leider wenig außerhalb von Corona und selber kann man auch nicht so viel unternehmen. Vom Grad der Erschöpfung wäre jetzt ein richtig schöner Hallenbadbesuch ideal. Die Bahnen rauf und runter schwimmen. Das wäre so schön. Ich hoffe, die Hallenbäder öffnet man nicht als letztes von den öffentlichen Betriebsstätten.

Trotz Kontaktverbot wäre bei einem warmen Wetter die Möglichkeit vorhanden, draußen im See zu schwimmen. Natürlich müsste man Zeiten finden, wo nicht so voll wäre, wo man 1,5 Meter Abstand von einander hätte, aber das müsste doch zu schaffen sein.

Ich habe die Befürchtung, weil jetzt alles zu ist, und dann vielleicht Mitte April die Freibäder wieder öffnen könnten, dass es sich in diesem Jahr vielleicht bis in den Juni hineinziehen würden, weil normalerweise wird im April alle geschrubbt und ausgebessert. Das fällt ja bislang weg. Man kann davon ausgehen, dass erstens die Behörden wohl jedes Seeufer absperren würden und zweitens die Städte die Freibäder wohl erst Anfang / Mitte Juni öffnen würden.

Eins ist hoffentlich allen klar, wir müssen mit diesem neuem Coronavirus leben. Auch wenn es einen Impfstoff gibt, wir werden damit leben. Wir müssten alle knallhart durch geimpft werden. Aber selbst die Masern gibt es heutzutage immer noch. Ich habe auch keine Lust, im Winter alle Läden / alle öffentliche Einrichtungen geschlossen sehen, nur weil es womöglich noch keinen Impfstoff gibt.

Für die Politiker ist das jetzt ein Freudenfest, wenn sie den Bürger so strenge Vorschriften machen.

Corona ist wirklich noch harmlos – ich weiß die älteren singen ein anderes Liedchen, aber wenn wirklich anderen Gefahren ausgesetzt werden sollen, zum Beispiel durch Gammablitze, die die Ozonschicht der Erde für sehr lange Zeit verändern und wir nur noch in der Dunkelheit leben könnten, weil uns am Tage in der Sonne der ganz schnelle Sonnenbrand droht.

Hier sprechen wir nicht um 18 Monate, sondern um sehr viele Jahre, wenn nicht gar viel länger.

Corona dagegen wirklich harmlos. Ein nuklearer Winter entweder durch einen Atomkrieg oder durch einen Meteoriteneinschlag sind viel größere Katastrophen. Oder nehmen wir an, ein großes Objekt jenseits von Neptun verändert nur leicht die Umlaufbahnen. Was ich nicht wusste, dass Venus und der Jupiter leicht an der Erdbahn ziehen und ich denke, dass alle anderen Planeten, also Neptun auf Uranus und der auf Saturn bzw. umgekehrt auch leichte Einflüsse auf einander haben.

Wenn jetzt ein Objekt jenseits von Neptun vorbei fliegt und dessen Umlaufbahn ändert, dann wird das auch einen Einfluss auf unsere Umlaufbahn haben. Vielleicht fliegt die Erde aus der eigentlichen Umlaufbahn und wird zum eisigen Gesteinsbrocken oder sie nimmt Kurs auf die Sonne.

So abwegig ist das alles nicht und auch theoretisch denkbar. Ich möchte dann schon längst zu Schutt und Asche in der Erde liegen.

Corona ist vielleicht schlimm, aber nicht der richtige Weltuntergang. Für eine kurze Zeit kann man das mit machen; es sollte aber nicht zum Regelfall werden, dass wir uns so einigeln.

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Haben wir genug oder doch nicht?

Ich las heute in der Welt, dass Deutsche Patienten aus anderen Staaten aufnimmt, die Intensivmedizin brauchen. Gegen einen solchen Akt ist nichts einzuwenden. Es ist begrüßenswert, wenn so etwas gemacht wird, aber dann darf unsere Bundesregierung und alle Landesregierung uns nicht erzählen, wir hätten einen Mangel an Intensivbetten. Wir wissen doch nicht wie die Kurve der Menschen für die Intensivstation verlaufen wird. Bislang scheint es so, als ob sie abflachen würde.

Ich hoffe, dass die 8 für Bayern, welches ja ziemlich abgeriegelt wurde und Rheinland-Pfalz oder NRW 10 nicht noch weitere anstecken. Auch Ärzte, wie man bei Frau Merkel sehen kann, sind nicht befreit von der Ansteckung.

Eine heuchlerische Debatte war gestern bei Hart aber Fair zu sehen. Jetzt denken alle an das Wohle des Patienten, aber jahrelang hat man nur an das Wohle des Geldbeutels gedacht, als man Krankenhäuser geschlossen hatte. Wo war da das Wohl des Patienten? Wenn es so wichtig gewesen wäre, wie jetzt behauptet, dann hätte man die Krankenhäuser bestehen lassen können.

Auch heuchlerisch ist die angebliche ewige Dankbarkeit jetzt an das Pflegepersonal oder an die Frauen und Männer an der Kasse oder im Supermarkt. Lassen wir mal 4 Wochen ohne Corona vergehen, wird sich niemand daran erinnern, allen voran die Politiker, vorallem wenn die Kurve sinkt wird es um reine Wirtschaftsfragen gehen. Da ist der Supermarkt oder die Intensivstation eher unwichtig, auch in den Medien. Da wird es in erster Linie um die Banken gehen.

Bei Olympia entdecken sie alle Feldhockey, als eine tolle Sportart. Wenn die Fußball-Bundesliga spielt, dann ist Feldhockey unter dem Radar. Wenn man Glück hat, wird mal als Einzeiler in der FAZ noch den Deutschen Männermeister finden.

Wer ist heutzutage noch „Je suis Charlie?“ Wohl keiner mehr. Man darf das ganze nicht so ernst nehmen und wenn es eine Weile um den ÖPNV geht, dann begeistern sie sich alle für den Busfahrer / die Busfahrerin.

Wie groß war die Anteilnahme an den Rettern bei den Waldbränden Anfang 2020 in Australien?

Unbemerkt von der Öffentlichkeit ist vor wenigen Tagen wieder mal eine Trägerrakete von SpaceX erfolgreich gestartet. Auf den Seiten der NASA ist man noch ziemlich von Coronanachrichten befreit. Vielleicht überlebt das Virus nicht im Vakuum.

Sharon Beck wechselt vom SC Freiburg zum 1. FC Köln. Die 24 jährige spielt in der Nationalmannschaft von Israel, ist aber in St. Tönis geboren, hat auch schon beim TSV Bayer 04 Leverkusen und bei der SG Essen-Schönebeck gespielt.

Die Fertigstellung von Fedora 32 liegt bislang noch im Zeitplan. Die neue Version soll im April 2020 erscheinen, fast zeitgleich mit Ubuntu 20.04 was wieder ein LTS sein soll.

Nachrichten ohne Corona sind spärlich derzeit. Das Leben besteht derzeit nur aus Arbeiten, ganz früh morgens zum Einkaufen, nach der Arbeit beim sonnigen Wetter kurz raus (wenigstens kann ich mir eine 3/4 Hose anziehen, so dass meine Haut etwas Sonne abbekommt -> wegen Vitamin D) und das war es schon. Mehr Aufregung gibt es außerhalb vom PC nicht.

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