Powershell-Befehl wieder gefunden

Ich möchte hier den versprochenen Befehl von der PowerShell erwähnen, die ich benutze um in der Prozessübersicht von Windows nach einem Programm zu suchen, das einen bestimmten Anfangsbuchstaben hat.

In der Regel ist das die bessere Variante, aus meiner Sicht, als nach den Programmnamen zu suchen, denn Programmnahmen können sich ändern.

Get-Process | Where-Object ProcessName -Match „^i.*“

Ich habe hier schon desöfteren so nach dem Internet-Explorer gesucht, der in meinem Fall nicht mehr laufen soll. Ich will nur sicher gehen, dass er nicht mehr läuft, denn sonst funktioniert das möglicherweise nicht, was ich mit dem Anrufer mache (eine bestimmte Hilfeanleitung durchgehen).

Ich kopiere den Befehl in den Skype Chat und der Anwender braucht diesen nur heraus kopieren und in die PowerShell einfügen.

Leidige Nachfragen bestehen bei solchen Befehlen, die ich für die Kommandozeile dem Anwender per Skype-Chat sende:

ipconfig /flushdns

Die Nachfrage bei 50 % der Anrufer ist, ob der Leerschritt nach „ipconfig“ richtig sei. Ich bin zwar nur Level 1, aber blöd bin ich nicht.

Ganz beliebt sind solche Sachen, wenn man im Internet Explorer und die „Temp“ Dateien löschen möchte. Also man geht auf das Zahnrad (links neben dem Smiley), geht auf Saftey und dann auf Deleting browsing history (alleine das überfordert schon viele).

Dann sage ich: „Löschen“ oder setzen einen Harken bei „Temporary internet files, cookies und history, alles andere bitte nicht auswählen“ oder ich sage: „wählen Sie den zweiten, dritten und vierten Eintrag aus“. Dann kommt zu 95% die Frage, ob der erste Eintrag: „Preserve Favorites Website data“ auch heraus gekommen werden soll.

Mich stellt sich die Frage, zählen manche Leute erst nach dem Strich von 1 an, denn unterhalb von „Preserve Favorites Website data“ ist ein Strich, eine Unterteilung.

Administratoren oder Personaler mögen darüber lachen. Aber das ist unser tägliches Geschäft.

Tastenkombinationen sind noch schwieriger zu bedienen. Ich würde sagen 98% der Anwender wissen nicht wo sich die Windows-Taste auf der Tastatur befindet.

Noch schwieriger ist der Ausdruck: „File Explorer, Dateimanager“ für viele. Ja, man mag darüber lachen, aber es ist leider die traurige Wahrheit. Das sind so Standardsachen, die wirklich jeder aus dem Schlaf beherrschen muss und gerade die jüngere Generation erst recht. Win+E öffnet den File Explorer in Windows 7 und 10.

Mit STRG+L im Internet Explorer, Chrome und Firefox kommt man direkt in die Internet-Adresse (URL), mit STRG-K kann man direkt im Firefox in die Suche gehen.

In Linux kann man den Firefox auch so starten (in der Kommandozeile, Terminal, Konsole):

firefox www.google.de oder firefox -search „suchbefehl“

Ist doch nicht schwierig oder? Das sind jetzt nur wenige Beispiele.

Ok, sie können alle in Excel eine zwanzigfache verschachelte Index-Formel mit einem Sverweis und darin noch eine tolle Wenn-Dann-Abfrage mit einer Text() Ausgabe fließend erstellen und dann ein Diagramm daraus zu stellen, wo dann gesagt wir, dass die Rentabilität einer Bahnstrecke zwischen Dorf x und Dorf y wegen der Differenz eines Wertes um 0,000000000000003 irgendwas unrentabel ist.

Lernt man PC nicht mehr in der Schule oder auf der Uni?

Ich meine, zu meiner Schulzeit war der PC noch ein Fremdwort, aber in meiner Berufsausbildung zum Bürokaufmann war das Grundausstattung, einmal oder mehrmals auch Informatik-Unterricht zu haben.

Ich kann mich bewusst, daran zu erinnern, dass ich vor 18 Jahren bei meinem ersten Job, als ich 22 Jahre alt war, solche Probleme die Tasten auf der Tastatur und die Befehle in den Programmen zu öffnen, nicht hatte.

Vor 18 Jahren hatte ich neben WordPerfect 9 (von Corel) nach WordPerfect 5.1 benutzt. Programme, die heutzutage keiner mehr kennt. Ich habe DOS-Datenbanken total selbstverständlich bedient. Zu 99% sind auch alle grafische Programme selbsterklärend. Ich verstehe immer nicht dass man von einem Bewerber die perfekte Kenntnisse erwartet (natürlich mit einem Zertifikat am besten).

Bei meinem zweiten Job habe ich auf einer Datenbank gearbeitet. Innerhalb von einer kurzen Zeit (1 bis 2 Tage) konnte ich sie gut bedienen. Im dritten Job gab es eine Eigenproduktion von einer Datenbank. Ich habe sie nach einigen Tagen manchmal noch besser verstanden als andere, die länger dort waren.

Französisch hatte ich nach einem Jahr auf dem Niveau von meinem Französischlehrer drauf (und der war schon sehr gut); Niederländisch nach einem halben Jahr. Nach einem halben Jahr habe ich angefangen, Bewerbungen für einen Job in Belgien und Niederlanden auf niederländisch zu schreiben und wurde auch eingeladen die dortigen Behörden sagten mir aus, dass ich das schon ziemlich gut nach 6 Monaten beherrschen könne.

Ich bin jetzt dabei mich in die PowerShell einzuarbeiten und nebenbei noch einbißchen Finnisch zu lernen, damit ich im nächsten Jahr, wenn ich möglicherweise in Finnland Urlaub mache, dann etwas sprechen und schreiben kann.

Für mich ist alles eine Sache der Konzentration.

Mein damaliger Lehrer in der VHS, wo ich im HTML Anfängerkurs saß, wo wir die HTML-Befehle in einem Texteditor eingegeben hatte, fragte mich (wir waren auch mal kurz befreundet), was daran so schwierig wäre, diese doch recht einfachen Befehle einzugeben, weil die restliche Klasse bis auf ich und einige wenige andere, große Probleme hätten.

Ich sagte, wie gerade geschrieben; dass es alles eine Sache der Konzentration wäre.

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Auch nach langer Zeit hört man etwas von mir

Ich habe mich ja ziemlich rar gemacht, aber nur aus dem Grund, weil ich doch recht viel zu tun hatte.

Der Hinweis zum Grugabad sollte für die meisten Menschen doch groß genug sein, oder? Oder braucht man noch ein größeres Schild?

Ich war am letzten Sonntag wieder im Grugabad. Leider war das Freibad in Gladbeck noch geschlossen wegen technischer Probleme.

Sonntag war der dreifache Temperaturanstieg gegenüber der ersten Woche zu verzeichnen. Satte 11 Grad zeigte das digitale Thermometer an, statt den mickrigen 4 Grad von der Vorwoche. Gefühlt war es wegen dem eisigen Windes doch noch kühler. Ich weiß für die Mehrheit der Menschen sind selbst 11 Grad immer noch deutlich zu kühl, um draußen schwimmen zu gehen, aber es war schon einmal ein Fortschritt.

Ich schaue schon einmal was man so im nächsten Jahr machen könnte (in Sachen Urlaub). Europa bietet da viel an. Finnland steht für mich seit Jahren hoch im Kurs. Die skandinavischen Länder sind für mich sowieso schon beliebt. Vielleicht fahre ich auch für einen Tag, wenn ich in diesem Jahr in Rostock bin, auch diesen einen Tag nach Dänemark. Aber mal schauen wie das Wetter so sein wird.

Es ist wieder sonnig geworden, viel sonniger als noch in der letzten Woche. Das freut mich. Es ist leider noch recht kühl, aber für eine 3/4 Hose ist es schon in Ordnung aus meiner Sicht, wo noch viele wieder eine dicke Winterjacke tragen und sogar noch die Heizung anmachen. Ich schlafe wieder in der Nähe des Balkons, habe die Balkontür offen, und atme also frische Luft ein. Bis ich wieder auf dem Balkon schlafen kann, wie im letzten Jahr, da muss es noch einwenig wärmer nachts werden, aber ich freue mich schon jetzt wieder darauf.

Diese Woche, wie kann es anders sein, habe ich wieder die Spätschicht von 11.15 Uhr bis 20.00 Uhr. Auch nach der Spätschicht ist es noch hell. Klar so hell auch wieder nicht, aber bis zu meiner Ankunft hier zu Hause reicht es auf jeden Fall. Dann ist das nicht mehr so schlimm, als wie im Winter.

Inzwischen versuche ich auf der Arbeit auch die Kommandozeile bzw. PowerShell einzusetzen. Bei manchen Sachen gelingt mir das auch, aber auch nicht immer. Meistens geht es eher um Abfragen bestimmter Parameter, die aus den grafischen Anwendungen oftmals nicht sichtbar sind.

Eigentlich wollte ich den Befehl hier posten, aber leider finde ich diesen nicht in mehr in meiner Sammlung. Ich dachte, ich hätte ihn auch zu Hause gespeichert (aber weder auf dem Tablet noch auf dem PC finde ich ihn) und nicht nur auf der Arbeit. Ich muss diesen nachreichen, wenn ich daran denke, diesen von der Arbeit zu kopieren.

Bislang läuft es mit meinem privaten Linux ziemlich gut. Der Kernel 5.0.11 habe ich derzeit auf dem System. Das System kommt langsam an seine Leistungsgrenzen. Ist auch ja auch kein Wunder bei dem Alter des PC von über 9 Jahren. Ja, eigentlich wollte ich mir schon längst einen neuen kaufen, aber dadurch, dass ich ständig andere Schichten habe, kann ich nicht mehr so schauen wie früher einmal.

Rangierlok BR294 im Essener HBF am 08.05.2019 am frühen Abend

Früher als ich noch in Altendorf gewohnt hatte und halbtags gearbeitet hatte, war ich des öfteren auch in einem kleinen PC-Geschäft, wo ich mich auch beraten hatte oder so. Wenn ich heute etwas bestelle, muss ich immer einplanen, dass wenn ich es in der Normalschicht bestelle, dann erst in der Mittel- oder Spätschicht geliefert wird. Ich habe es nicht so gut, wie die meisten Menschen, die regelmäßig von 8 bis 16 Uhr (oder 16.45 Uhr wie in meinem Falle) arbeiten. Klar ich bin wahnsinnig flexibel, aber da geht eine Menge Planung am Ende der Arbeit weg. Welcher Laden hat heute nach 20 Uhr noch offen? Die meisten schließen um 18 Uhr. Morgens muss ich um 9.30 Uhr spätestens das Haus verlassen, um nur zur Arbeit zu gelangen. Um 9 Uhr hat so gut wie noch gar nichts offen und davor auch nicht. In der Spätschicht kann ich nur das nötigste machen und die Spätschicht habe ich aus meiner Sicht zu häufig.

Klar kann man sich auch alles online bestellen. Nur dann hat man das Problem der Abholung. Weil man auf der Arbeit ist, ist man für den Paketboten nicht da; also wird es an nächste Poststelle geliefert, wo man aber nicht vor 11 Uhr es abholen kann, weil das Paket komischerweise die ganze Nacht wohl noch im Laster herumfährt. Also holt man es sich einen Tag noch weiter später ab.

Dann muss ich auch noch hoffen, dass das Paket nicht zu groß ist, damit ich es gut mit dem Fahrrad transportieren kann. Alles das denkt ein normaler Mensch, der von 8 bis 16 Uhr arbeitet und ein Auto hat, nicht daran. Oder sind das die Menschen, die die ganzen Paketdienste verteufeln?

Also bleibt nur der Samstag übrig. Ein Tag wo man einkaufen gehen kann und dann wird man von den ganzen Medienvertreter und blöden Rentner verteufelt, weil man mal, einmal in der Woche, konsumiert. Ein Rentner hat auch den ganzen Tag Zeit, ein Arbeitnehmer im Schichtdienst nicht, aber so das kann sich kein Rentner vorstellen, weil er nur seine Sicht sieht.

Einbißchen möchte ich auch konsumieren.

Nach meiner Spätschichtwoche habe ich zwei Wochen Normalschicht von 8 bis 16.45 Uhr. Aber dann wird es mit Sicherheit wieder kühler und es fällt drei Wochen wieder nur Regen, dann habe ich wieder Spätschicht und dann wird es wieder sonnig, warm und trocken, ehe dann dann die Woche darauf wieder kalt und regnerisch wird. Jede Spätschicht war trocken und warm, wenn ich Normal-/Mittelschicht habe ganz selten.

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Grugabad die erste für dieses Jahr

Gestern Morgen war ich beim zweiten Eröffnungstag in dieser Saison bei +4 Grad Außentemperatur im Grugabad. Das Grugabad ist ein städtisches Freibad im südlichen Essen-Rüttenscheid. Mit öffentlichen Verkehrsmittel erreicht man es mit der U11 (von Essen HBF) und der Buslinie 142 (Kettwig über Rüttenscheid, Stadtwald, Rellinghausen nach Bergerhausen).

Grugabad Eingang

Ich bin aber um 7.20 Uhr mit dem Rad los gefahren. Die Erfahrung vom 01.05.2019 haben mich gelehrt, dass man doch früh da sein muss, vor allem bei solchen Temperaturen. Man weiß nie, ob ich wieder um 12 Uhr vor verschlossenen Toren gestanden hätte.

Ja bei +4 Grad stand ich mit meiner Badehose am Beckenrand und habe damit den Rekordwert von +11 Grad, den ich vor sehr vielen Jahren mal aufgestellt hatte, deutlich unterboten. Ich war aber nicht der einzige. Die Bänke am Schwimmerbecken waren vollbelegt, damit ich mein Handtuch (mein T-Shirt und Langarmshirt) dort platzieren konnte. Das heißt, ich war nicht einzige im Wasser, aber alles ältere Jahrgänge um die +50 und +60 Jahre im Wasser.

Das Wasser war noch nicht so warm; recht kühl, man musste sich schon darin bewegen, aber da es dampfte, muss es wärmer gewesen sein, als die Umgebungstemperaturen.

Gefühlt gibt es nicht neues im Grugabad. Die Debatte um die Zukunft des Grugabades ist auch wieder verstummt. Von so etwas liest man auch nicht ständig, denn so ein Freibad ist nichts wichtigeres und viele werden sich auch denken, gerade das Grugabad aufgrund des bestimmten Klientel, welches man bei heißen Tagen (falls sie noch kommen werden) hier antreffen wird, das man sich hier nicht so viele Gedanken machen braucht.

Leider habe ich etwas große Sorge, dass die Zeit von den 50 Meter Becken wohl vorbei sein dürfte. Sehr Bäder, welche heutzutage noch 50 Meter Becken haben, verkürzen auf 25 Meter, weil das hipp ist (niedrige Betriebskosten) und man wieder irgendwas besonderes machen möchte. Ich persönlich brauche allerdings ein altmodisches, langweiliges Freibad, wo man auch im Sommer draußen seine Bahnen im 50 Meter Becken ziehen kann. Ja, das ist vielleicht nicht mehr zeitgemäß.

Ich verweise aber auf die große Welle von Erlebnisbädern, von denen die meisten auch wieder grandios gescheitert sind (Gildehofbad lässt grüßen). Auf diesen Zug wollen jetzt auch die Freibäder aufspringen, damit sie Publikum wieder anlocken wollen. Dabei sind nach meinen Beobachtungen Freibäder an heißen Sommertagen immer regelmäßig überfüllt.

Ich habe so ungefähr 20 Minuten meine Bahnen gezogen, aber nur Brust, denn das gewohnte Rückenschwimmen, welches ich im Hallenbad auch mache, misslingt mir im Freibad immer. Im Hallenbad orientiere ich mich immer an der Decke, damit ich gerade schwimmen; im Freibad kann ich mich an nicht orientieren und schwimme dann auch schon mal krum zum Ärger der Nachfolger von Michael Groß.

Um 9 Uhr bin ich dann mit dem Rad wieder zurück nach Hause gefahren.

Den restlichen Tag habe ich dann zu Hause gegessen (Grünkohl mit Bockwurst und Kartoffel, passend zum Wintereinbruch, habe ich mal gegessen).

Nachdem in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Polizeihubschrauber in der Luft stehend für laute Geräusche gemacht hat (fliegen ja besonders gerne in der Nacht vor dem geöffneten Schlafzimmerfenster), waren es heute wieder irgendwelche Schienenschleifarbeiten von der Ruhrbahn am Krankenhaus Stoppenberg die meinen Schlaf raubten.

Das Geräusch von Metall auf Metall (wahrscheinlich gar nicht so laut für den Arbeiter) hört man schallverstärkt bis zu meiner Wohnung. Mit Schlaf war um 2.20 Uhr nicht mehr zu denken. Selbst auf der abgewandten Seite hat man diese Geräusche noch gehört.

Ich habe die Ruhrbahn schon im letzten Jahr deswegen angeschrieben und bekam keine Antwort und habe es natürlich auch diesmal wieder gemacht. Wahrscheinlich stellt man sich wieder lautlos hin (also keine Antwort).

Dieses Metallgeräusch ist dann wohl mehr in Richtung Stoppenberg Mitte gezogen; es wurde leiser, aber gefühlt haben sich die Arbeiter gedacht, dass man doch wieder zurück zum Krankenhaus gehen könnte.

Ich bin auf jeden Fall jetzt müde und hoffe, dass ich den Tag gut über die Runden bekomme.

Es bleibt aber weiterhin so kalt und es gibt viel Regen. Aber die Regenmengen werden Bauern und den Meteorologen wahrscheinlich nicht ausreichen, damit sie endlose Jubeltänze machen. Aber es kommt Regen und bislang ist vom Dürresommer, den man schon im April wieder tatkräftig herbei geredet hat (obwohl noch kein bißchen Sommer herrschte, sondern nur mal einige Tage warme Temperaturen). Aber so sind die Medien; sofort in der Klimapanik. Lieber zu viel Panik verbreiten als zu wenig, denn schließlich muss man viel Werbung gegen das Fliegen verbreiten, am besten mit einem Flugverbot.

Dann tut auch niemanden ein Dieselpreis von 5 Euro pro Liter wirklich weh, oder, wenn man schon von höheren Flugpreisen spricht.

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Firefox Certificate workaround

Yesterday I got the message that my current version of Firefox could not categorize as safe my add-on.

This morning there was an new update to Firefox 66.0.3 and I thought the problem was fixed, but it was not fixed.

In search of the enabling of my add-ons (I only have two) I saw that you can download this:

https://storage.googleapis.com/moz-fx-normandy-prod-addons/extensions/hotfix-update-xpi-intermediate%40mozilla.com-1.0.2-signed.xpi

Then you must go to the your URL (that is your Internet address where you find this in most cases: https://www.xxx.com) or click on the shortcut CTRL+L.

You must enter:

about:debugging

then you see an entry with a check box:

Enable add-ons and go the button (right side): Load add-ons

Then opens a new window and you go the folder where you have saved the downloaded file with the extension .xpi.

Click Ok and then the .xpi file is loaded.

It takes a few seconds and Firefox changes to the settings that you had before the error messages.

In many German forums a lot of people wonder why it is so very difficult to install it. I think that they never have been working in a Level 1 IT Support. They cannot image that a lot of people does not know something about IT.

I think that they should work for 6 months in a Level 1 support, daily, 8 hours per day, then they have a clue that IT is not for every one easy.

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Windige Ereignisse in der Grugahalle

Viel Wind um eigentlich fast nichts.

Ich war gestern auf der RWE Hauptversammlung. Ja Ich bin so ein ekelhafter Aktionär, der auch noch Vorzugsaktien (soll es bald nicht mehr geben; die werden mit den Stammaktien vermischt) hat. Ich habe sie geerbt von meiner Mutter und sie von ihrem Vater.

Ich war das erste Mal seit Jahren dort wieder. Ich wollte mal so hören, was man sonst nur aus den Nachrichten hört, was RWE nun davon hält, denn schließlich hat die Kohlekommission den Ausstieg für 2038 aus der Kohle beschlossen.

Es waren Töne, die ich sonst von einem RWE-Chef nicht vernommen hatte. Ich fand seine Äußerungen gut. Auch wenn es viele nicht begreifen wollen, es ist der RWE-Chef, der oberste und auch wenn es sich alle wünschen würden, die nicht so eine Verantwortung mit sich tragen; er muss alle Wünsche berücksichtigen. Jemand, der nur in der Opposition ist bzw. Gegner ist, der vertritt nur seine Interessen (auch ich bin natürlich sehr auf den Radverkehr und ÖPNV fixiert) und den wird man wohl nie zufrieden sein.

Ein Chef wird nur die Mehrheiten vertreten; die Minderheiten nicht. Aber so läuft Demokratie.

Als ich das erste Mal auf der RWE Hauptversammlung war, waren die erneuerbaren Energien nur ein Randthema; es wurden lustige Präsentationen erstellt, mit irgendwelchen Comicfiguren und etc.. Das war gestern viel anders, viel konkreter.

Ja, natürlich hat RWE noch Braunkohleanlagen. Ob man die jetzt noch modernisieren muss, bleibt dahin gestellt.

Das Thema Hambacher Forst war sehr auf der Tagesordnung gerückt. Es wurde auch dem toten Journalisten mit einer Schweigeminute gedenkt.

Es kam die Generaldebatte, wo es viele Wortmeldungen aus dem Publikum kamen. Meistens aber von ziemlich gut vorgetragenen Personen, die das gefühlsmäßig schon berufsmäßig machen.

Die Aktionärsvertreter sowie von Greenpeace und der Vertreterin von Friday-for-Future Neubauer heizten dem RWE Chef ordentlich ein.

Ich persönlich erschrecke mich aber jedes Mal von den Wortmeldungen von den Friday-for-Future, egal nun hier oder woanders in den Medien, was für scharfe Töne da von den jungen Leuten angestimmt werden. RWE hat eine Frist von 47 Tagen erhalten, um alle Kohlekraftwerke Mitte Juni abzuschalten, ansonsten ruft die Bewegung zum zivilem Ungehorsam auf. Hier hört es bei mir auf. Es hört sich an einer aufbauenden linke Szene auf, die wir schon einmal in Form mit der RAF hatten, nämlich linker Terror gegenüber die Obrigkeit.

Soweit ich das noch weiß, gab es Ende der 60iger Jahre des 20. Jahrhunderts auch erst viele Demonstrationen auf der Straße; am Ende kam die RAF daraus.

Aber ob wir uns damit einen Gefallen tun? Die Töne von Friday-for-Future werden von Monat zu Monat schärfer und ich persönlich frage mich: Wer hat das initiiert? Mir ist das erste Mal aufgefallen, von einem Kommentar von Henrik M. Broder von Welt.

Aber ein Abschalten von der Kohlekraftwerken bis Ende des Jahres ist nicht möglich. Unsere Versorgung mit Strom von Windrädern, Solaranlagen und etc.. ist unterirdisch. Ganz zu schweigen von Geräte zur Stromspeicherung; der Trassenausbau ist äußerst langsam, aber nur alles, weil es vor Ort blockiert wird.

2030 finden die von Friday-for-Future als eine zu lange Zeit. Ich finde sie auf deutsche Verhältnisse für sehr kurz. Das sind nur 11 Jahre.

In 11 Jahren hat man den Radschnellweg RS1 noch nicht bis Hamm/Westfalen gebaut. Wir haben bislang 26 Jahre für ein drittes Gleise der Betuwe Linie nur für Diskussionen gebraucht – gebaut ist noch nichts; der Ausbau der Strecke der Oberrheinstrecke von Karlsruhe nach Basel ist auf das Jahr 2040 anversiert. Wann die ersten Züge in den Fernmanbelttunnel zwischen Puttgarden und Rodby rollen, steht in den Sternen wie auch den Ausbau der Inntalstrecke Rosenheim-Kufstein.

Seit 1998 gibt es das Projekt Stuttgart21, Ausbauende 2024 oder so daherum. Die alternativen Verkehrsprojekte der Seilbahnen in Bonn und Wuppertal werden ständig in Frage gestellt. Das sind alle regionale Projekte, die man eigentlich schon längst fertig gestellt hätte können. Gleise und Seilbahnen zu bauen ist keine Kunst mehr; dazu sollten wir Deutsche schon in der Lage sein.

Die Umstellung der Energieversorgung, zumal die Stromnetze auch noch ins benachbartes Ausland verbunden sind und wir ein europäisches Stromnetz haben (Deutschland ist keine Insel irgendwo auf dem Atlantik), ist nicht ganz einfach. Technisch ist das mit Sicherheit einfach, aber von der Koordination, denn ich kann mir vorstellen, dass Frankreich oder Polen nicht so super erfreut wären, wenn wir in Deutschland einen Alleingang starten. Wir haben diese 49,5 Hertz Problematik.

Die jungen Leute von Friday-for-Future wissen davon etwas? Oder alles? Nicht einmal ich habe das 100% verstanden.

Ich bin dann nach der Veranstaltung mit meinem Fahrrad zurück nach Hause gefahren Ich hatte es vor der Grugahalle geparkt; die Fahrradtasche konnte ich an der Garderobe zusammen mit meinem Rucksack abgeben.

Das Blockieren des U-Bahn-Ausgangs der U11 von den Friday-for-Future Anhänger ist allerdings einbißchen peinlich, denn die mit dem ÖPNV angereist sind, wurden beschuldigt. Die Bewegung hätte sich an den Parkhauseingängen versammeln sollen, um die Einfahrt der Autofahrer zu behindern. Der Benziner oder der Diesel scheint der jungen Bewegung allerdings genehm sein. Das fossilbetriebene Auto ist der Bewegung kein Dorn im Auge. Ich habe bislang nichts anderes vernommen? Oder gibt es massenhaften Proteste vor VW, Audi, BMW, Opel etc.. ?

Protestiert Friday-for-Future auch bei den Automobilkonzernen vor deren Zentralen?

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