Alternativen für mich / Datenbankerfassung
Vorneweg, nachdem ich mich aus Facebook abgemeldet habe, also das Konto gelöscht habe, habe ich nach drei Tagen mich aus Substack verabschiedet Ich habe absolut keinen Nerv auf ein soziales Netzwerk mehr. Dadurch konnte ich auch endlich mal mein Wohnzimmer richtig aufräumen bzw. ausmisten.
Was mache ich stattdessen?
Eigentlich schon seit sehr vielen Jahren bin ich an meiner Datenbank mit MongoDB (NoSQL) dabei. MongoDB ermöglicht es sehr viele Daten zu speichern und unterliegt nicht der Tabellenform wie die SQL-Datenbanken.
Seit sehr vielen Jahren bin ich an einer Datenbank über Spanien dran. Ich erfasse hier alle möglichen Städte / Gemeinden in Spanien.
Aus einem Script sieht man, wie viele Orte ich derzeit nach dem Stand vom 06.07.2026 12:50 Uhr erfasst habe.
Comunidad Autónoma | Anzahl Orte ---------------------------------------- Andalucía | 208 Canarias | 86 Galicia | 84 Castilla y León | 80 Extremadura | 70 Comunidad Valenciana | 61 País Vasco | 57 Cataluña | 55 Aragón | 49 Castilla-La Mancha | 39 Madrid | 38 Islas Baleares | 32 Región de Murcia | 31 Asturias | 16 Cantabria | 16 La Rioja | 13 Navarra | 12 Ceuta | 1 Melilla | 1
Insgesamt habe ich somit 949 Orte in Spanien erfasst.
Man sieht deutlich meine Schwerpunkte:
- Andalusien
- Kanaren
- Galizien
- Kastillen und León (Bereich von Salamanca über Valladolid, León, Burgos bis Miranda del Ebro)
- Extremadura (westlicher Bereich, fast portugiesische Grenze).
Das Python-Script sieht so aus:
import pymongo
client = pymongo.MongoClient("mongodb://localhost:27017/")
datenbank = client["Espana"]
tabelle = datenbank["ciudad"]
comunidads = [
'Andalucía', 'Aragón', 'Asturias', 'Canarias', 'Cantabria',
'Castilla y León', 'Castilla-La Mancha', 'Cataluña', 'Ceuta',
'Comunidad Valenciana', 'Extremadura', 'Galicia', 'Islas Baleares',
'La Rioja', 'Madrid', 'Melilla', 'Navarra', 'País Vasco', 'Región de Murcia'
]
ergebnisse = []
# 1. Daten sammeln
for comunidad in comunidads:
anzahl = tabelle.count_documents({"Com autónoma": comunidad})
ergebnisse.append((comunidad, anzahl))
# 2. Sortieren nach der Anzahl (Index 1 des Tupels), absteigend (reverse=True)
# Wenn du die kleinste Anzahl zuerst willst, lass 'reverse=True' einfach weg.
ergebnisse.sort(key=lambda x: x[1], reverse=True)
# 3. Schön formatiert ausgeben
print(f"{'Comunidad Autónoma':<25} | {'Anzahl Orte':<10}")
print("-" * 40)
for comunidad, anzahl in ergebnisse:
print(f"{comunidad:<25} | {anzahl:<10}")Natürlich möchte man schon meinen, habe ich von anderen Ländern ähnliche Datenbanken erstellt. Norwegen, Portugal, Irland, Niederlande, Frankreich und die USA sind auch vorhanden, allerdings mit weniger Einträgen.
Für die Datenqualitätssicherung lasse ich eine KI über die Datensätze darüber laufen, die mir oftmals die Ohren lang zieht, wenn ich Fehler mache. Die KI vergleicht das in sekundenschnelle mit der Realität.
Aber im Gegensatz zu einem Menschen (ein Chef zum Beispiel), der mich bestimmt schon längst zur Schnecke gemacht hätte, bei meinen vielen Fehlern, der extrem wütend geworden wäre, sagt die KI nur wo die Fehler sind. Der Chef hätte mir schon längst das Homeoffice verboten und mich ins Büro verpflichtet, weil der Mensch annimmt, dass der Mitarbeiter sich nicht traut Fragen zu stellen, weil ihm etwas unklar ist. Oder man wird in Extraqualitätschats eingeladen, wo jemand darüber schaut und der nicht versteht, warum ein Mensch Fehler machen kann, wo es doch so einfach sei.
Die genannten Beispiele hier habe ich mehrfach durch meine damalige Arbeit im IT-Support First Level (Hotline) alles mehrfach erlebt.
Alle Tickets werden kontrolliert. Auch die Tickets, die man gelöst hatte.
Vorgesetzte, die nicht am Telefon hängen, glauben allen Ernstes, das Ausfüllen des Ticketsystems wäre total einfach.
Wie oft mir Vorsetzte misstraut haben und es sehr lange dauert, bis man deren Vertrauen wieder erlangt hat, ist unglaublich.
Es wird auch sehr gerne von Vorgesetzten moralischer Druck aufgebaut: „Der Kunde ist nun verärgert“, nur weil ich gerade einen oder zwei Fehler gemacht habe. Eine äußert beliebte Methode von Vorgesetzte den Mitarbeiter fertig zu machen. Natürlich der Kunde ist ein gottähnliches Wesen, das Blitze auf die Erde wirft und uns dann schadet.
Die Konsequenz ist, dass man als Mitarbeiter dann viel langsamer arbeitet, nur noch das macht, was zu möglichst keinen Fehler macht und Dienst nach Vorschrift.
Von den damals 4 Jahren in dieser Firma habe ich 2 Jahre nur noch Dienst nach Vorschrift gemacht.
Ich habe nach 7 Jahren insgesamt im IT-Support auch die Schnauze voll, weil es überall so zugeht. Daher bin ich auch selbstständig und nicht als Freelancer. Ich habe keine Lust auf einen solch toxischen Arbeitsplatz mehr.
Das Schöne an einer KI ist, sie ist sehr neutral in solchen Dingen.
Vor dem IT-Support war ich 15 Jahre im kaufmännischen Sektor unterwegs, wo eine solche Arbeitsatmosphäre wie im IT-Support nicht geherrscht hatte. Ich bin auch ausgebildeter Bürokaufmann (IHK Prüfung).
Falls alle gedacht haben, ich sei eine einfache Hilfskraft, den muss ich enttäuschen ;-).