Ich bin wieder vergeben

Ich bin wieder vergeben, ob ich dabei glücklich sein werde, das muss sich mal schauen.

Am 05.12.2016 fange ich zum dritten Mal in diesem turbulenten Jahr an, eine neue Arbeitsstelle zu bekleiden. Nach meinem Verlassen von der Gesellschaft für Simulatorschulung mbH nach 14 Jahren, war ich für zwei Monate beim Subreport in Köln-Kalk. Dann vier Monate ohne Arbeit. Ich muss auch sagen, ich habe in ersten zwei Monaten etwas arg getrödelt. Durch den Tod meines Vaters habe ich mich hier um die Belange in der Wohnung gekümmert.

Danach war ich für zwei Monate bei Eltrato in Essen beschäftigt, ehe ich dann dort gekündigt wurde. In Köln habe ich selber gekündigt mit der bewussten Konsequenz, dass ich drei Monate kein Arbeitslosengeld bekommen habe. Aber ich hatte genug Geld von meinem Vater geerbt und als Alleinerbe stand mir das gesamte Geld, fast 30.000 Euro, zu.

Auf jeden Fall werde ich jetzt nach 1 Monat und drei Wochen wieder in Arbeit gehen. Ich habe damit nicht mit gerechnet. Ich dachte, vor Weihnachten wird das nichts mehr werden. Aus dem letzten Jahr weiß ich, dass ich nach Maredo nichts mehr gefunden hatte.

Natürlich bin ich aufgeregt, sehr sogar. In diesem Falle ist das aber eine Tätigkeit, die mir vielleicht nicht so einleuchtend war, aber vom Themenumfeld: IT-Beratung bzw. Hilfsstellung bei Problemen mit der IT voll und ganz auf mein Hobby zugeschnitten ist. Ich wusste eigentlich schon sehr lange, dass ich in diesen Bereich gehen wollte, nur nicht wie.

Ich weiß aber auch; Kleingewerbe, Verkauf von Produkten das liegt mir nicht oder eher im Background in der Zuarbeit dahin, aber ich hatte eigentlich drei Probetage bei einem Kleinunternehmen in Velbert und habe nur zwei Tage gemacht. Mir war am ersten Tag schon klar, das liegt mir doch nicht. Zumindest nicht so in der Art. Ich habe wirklich keine Lust, Kundenwünsche am Fließband zu bearbeiten in die Richtung irgendwelche Standardtexte zu verschicken. Das liegt mir nicht und das mag ich auch nicht. Dann hatte ich auch noch ein Vorstellungsgespräch in der letzten Woche, das in die ähnliche Richtung ging und ich hatte einen Tag danach solche Bauchschmerzen, weil wieder in die gleiche Richtung ging. Ich habe abgesagt.

Das kaufmännische wird mir nie liegen. Na ja, die Ausbildung zum Bürokaufmann hatte ich damals auch „nur“ als Notnagel genommen. Mein allererster Berufswunsch war: Physiklaborant.  Nach meinem Abgang von der Realschule 1996 hatte ich zur IT noch keinen direkten Zugang. Klar, habe ich mich oberflächlich ausgekannt, aber nicht so richtig. Von ca. 2000 bis heute 2016 hat mein Wissen kontinuierlich zugenommen.

Der neue Job bedeutet auch eine deutliche Gehaltssteigerung. Mein Gehaltsmaximum war bei der GfS 1.800 Euro brutto bei 20 Stunden in der Woche. Beim Subreport 1.800 Euro brutto bei 40 Stunden und zuletzt 1.500 Euro brutto bei 30 Stunden. Jetzt sollen es 39 Stunden sein und bedeutend mehr.

Wenn sich jemand wundert, wenn ich die Firmennamen so veröffentliche, dann sei gesagt, in meinem öffentlichen Lebenslauf

hier

hier (Englisch)

hier (Französisch)

hier (Spanisch)

auf meinen Webseiten stehen sie sowieso. Jeder kann sie finden, wenn man nach mir googelt.

Und warum auch nicht das Gehalt nennen? So üppig war meins bislang nicht.

Und ich bin auch endlich von der Agentur für Arbeit wieder weg. Das freut mich. Leider hätte ich im Mai 2017 Hartz IV beziehen müssen. Ich habe in 2016 zu wenig gearbeitet, als ich dann auf ein volles Jahr gekommen bin, um wieder ein Jahr Arbeitslosengeld zu bekommen. Zunächst bin ich zuversichtlich, dass ich wirklich mal länger arbeiten und auch in einem Themenbereich, der mich wirklich interessiert. Ich bin offen für neues, aber Displayschutzfolien waren für mich nicht interessant. Ausschreibungen waren schon einbißchen interessanter.

Dann habe ich noch einige wenige Tage Zeit für den neuen Job. Ich bin gespannt.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.